Szene
Lohausenliga online
11-nov-18
Saison 2018/II

Die Aufgebote

Pool A
22. September
1) Ackerfreunde - Young Boys 3-2 (1-0)
AfU: Akkanen, Weißmann, Büssenschütt, Oppong, Früh, Steiner, Klutsch (Stemmer, Leibold, Herzog, Schäfer). YBB: Noll, A. Wündrich, J. Wündrich, R. Würfel, Öz, Aslan, Yigit (Messiha). Tore: 1:0 Oppong (28.), 1:1 Öz (38.), 2:1 Früh (41.), 2:2 Aslan (60.), 3:2 Früh (70+1.) Bericht: Startschuß zur Saison 2018/II also. Niemand wird so genau mitgezählt haben, aber es dürfte sich mindestens um die mittlerweile 83.te offizielle Spielzeit der allseits geliebten Lohausenliga handeln. Keiner zweifelt daran, dass die 100 noch vollgemacht werden, wenn nicht gar die 150! Hoffentlich dann noch mit den Ackerfreunden und den Young Boys, die beide in der Vergangenheit schon ihre Krisen durchwaten mussten, aber treu und tapfer durchgehalten und nach wie vor alle Chancen auf Titel und Triumphe haben. Beide mit unterschiedlichen Erfolgsrezepten. Die AFUs bauen immer noch auf ihren Spirit-Kern (Meister 2011/II), der durch das Comeback von Büssenschütt zudem gestärkt wird. Der Kader der Young Boys hingegen wächst immer weiter. Die „Macher“ Basti Koch und Andy Noll verfügen über ein schier unerschöpfliches Reservoir an linksrheinischen Könnern ihres Fachs. Zu den Spielen tauchen immer wieder neue Gesichter. Dieses Mal auf einen Schlag direkt drei! Dafür war keiner der ganz großen Stars Eichholz I+II, Dauser, Bene Niesen und Barbier präsent, die immer alle gleichzeitig gegen Null Null dabei zu sein scheinen. Schlimmer noch, dass die absoluten Leistungsträger El Kadourri und sogar Toni Vidovic fehlten, dem vielleicht wichtigsten Team Player der gesamten Liga. Stattdessen war nach langer Zeit mal wieder Christoph Messiha am Start, der (der Ligakenner wird das wissen) ab und an über dem Ball schwebt, wie kein Zweiter. In dieser Besetzung waren beide Teams gleichstark oder, wie es neudeutsch im peinlichen Reportersprech der 10er Jahre heißt, „auf Augenhöhe“. Die Entscheidung fiel dann durch einen mutigen Vorstoß in der Nachspielzeit durch Oppong, der aus vollem Lauf von der rechten Seite eine messerscharfe Flanke vor das von Andy Noll gehütete Tor zirkelte, die vom heranrauschenden Mick Früh, unter Verwendung dessen Kopfes, verwertet wurde. Zack, Bumm, Bäng - Spiel aus. Das war’s. Opel-Kadett-Liebhaber Grille würde kalauern: „Besser Früh als (zu) spät“, aber sei’s drum. Nicht jedem wurde ein Nobelpreis für Literatur in die Wiege gelegt. Zwischenfazit aus der Nähe des F95-Bienenstocks also: Sowohl die Acker- als auch die Meerbuscher Fußballfreunde werden auf den Plätzen 2 bis 4 einfahren. In den Playoffs sind dann die YBBs erneut ein großer Mitfavorit auf die Meisterschaft, da sie einfach zahlreiche polyvalente Unterschiedsspieler in ihren Reihen haben und die Vergangenheit hat stets bewiesen, wenn es drauf ankommt, sind sie alle da. Man of the Match: Früh (AFU – Mick Früh mit zwei unglaublichen Kopfballtoren nach sehr weiträumigen Flanken. Und wenn man dann noch in der Nachspielzeit das Siegtor köpfelt, darf man sich zurecht über die Auszeichnung zum Matchman freuen). Schiedsrichter: Fischer & Wessner (Null Null).

30. September
2) Kastanie - Rot Weiß verl.
 
3) Magnum City - Ackerfreunde 5-2 (3-0)
Magnum: Kerres, Schwarz, Holborn, Klausener, Rohrbeck, Oesterle, Rodriguez-Ruiz, Di Martino, Holter Ackerfreunde: Akkannen, Stemmer, Büssenschütt, Klatsch, Kordas, Steiner, Früh, Herzog, Schäfer, Gahl, Jurkin, Weißmann Tore: 1:0 Holter (15.), 2:0 Holborn (16.), 3:0 Di Martino (32.), 4:0 Oesterle (56.), 4:1 Stemmer (62.), 4:2 Kordas (63.), 5:2 Holter (67.). Bericht: Bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein fanden sich Sonntagmittag Magnum und Ackerfreunde im Nordpark auf extrem holprigen Boden ein. Ackerfreunde bestach dabei nicht nur durch einen breiten Kader sondern auch durch die ersten gefälligen Situationen im Spiel. So krachte in der 10. Minute ein Schuss ans Lattendreieck. Magnum brauchte bis zur 14. Minute bis zur ersten gefährlichen Aktion und kurz darauf gelang ihnen auch der Führungstreffer. Nach einem Distanzschuss markierte Holter per Abstauber die Führung. Und nur eine Minute später erhöhte Holborn mit einem Weitschuss auf das Tor des von der Sonne geblendeten Keepers der Ackerfreunde. Trotz des Rückstandes spielten die Ackerfreunde weiter gefällig mit, doch Kerres im Tor von Magnum verhinderte das ein oder andere Mal den Anschlusstreffer. In der 32. Min erzielte Di Martino nach einer Traumflanke von Rohrbeck das 3:0, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte. Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Ackerfreunde wieder die aktivere Mannschaft, doch Kerres im Tor von Magnum war immer wieder Endstation. Und so kam es wie es kommen musste: In der 56. Minute erzielte Oesterle nach einem schönen Doppelpass mit Rodriguez-Ruiz das 4:0. Doch selbst nach diesem Rückschlag gaben sich die Ackerfreunde nicht auf und trafen in der 62. und 63. Minute nach zwei schönen Aktionen durch Stemmer und Kordas. In den letzten Minuten warfen die Ackerfreunde noch einmal alles nach vorne, doch Holter machte mit dem 5:2 den Deckel drauf. Insgesamt ein gutes Spiel zweier sehr fairer Mannschaften. MoM: Kerres (TW Magnum), der mit seinen Paraden lange den Anschlusstreffer der Ackerfreunde verhindern konnte. Ref.: Hitzing/Frapaise (Flyers).
 
4) Rot Weiß - Young Boys (1-7), Nachholspiel vom 28. Oktober
RWL: Ma.Beckmann (T), Hück, Voigt, E. Setareh, L.Setareh, Kuhlmann, Hunger (eingewechselt: Mi. Beckmann); YB: Noll (T), J.Wündrich, Vidovic, Noll, El Kaddouri, Linzenich, Meinhard, Aslan, Öz. Tore: El Kaddouri (2), Aslan (6), Öz (8), Linzenich (1) für YB, Hück (1) für RWL. Bei 5 Grad ging es leicht verspätet ins Nachholspiel zwischen Rot-Weiß und den Young Boys. Als Favorit gingen die Young Boys ins Spiel und wurden dieser Rolle letztendlich am Ende auch mehr als nur gerecht. Beide Teams gingen mit nur einem Wechselspieler ins Spiel, in dem die Young Boys von Anfang an die Kontrolle übernommen hatten. Spielerisch zog Enes Öz im Mittelfeld der Young Boys die Fäden und war stets Dreh- und Angelpunkt. So auch in der 3 Minute als Öz das Auge für Elkaddouri hatte, der den Ball gekonnt Volley zum 1:0 ins Netz bugsierte. Danach neutralisierten sich beide Teams etwa 10 Minuten bis dann in der 12 Minute der ebenfalls starke und agile Aslan mit einem Distanzschuss das 2:0 erzielte. Das 3:0 von Öz nur 1 Minute später sorgte dann erstmal für klare Verhältnisse. Rot-Weiß steckte aber nicht auf und kam in der 19 Minute durch einen sensationellen Konter zum 1:3 Anschluss durch Hück. Doch das war wohl der Weckruf für die technisch bärenstarken Young Boys! Ein Doppelschlag von Aslan und Öz im direkten Anschluss sorgte aber wieder für klare Verhältnisse. Bis zur Halbzeit schraubte das überragende Duo Aslan und Öz das Ergbnis sogar noch auf 7:1 hoch. Nach der Halbzeit ging es dann weiter, wie es in der ersten Halbzeit aufgehört hat. Mit einem lässigem Lupfer von Aslan zum 8:1 in der 36. Minute. Die Young Boys spielten ihre Überlegenheit dann bis zum Ende des Spiels gekonnt aus. Man of the Match: Enes Öz. Ref.: Faian Göttle (Cuba; ein Ref. wg. Verlegung ausreichend).
 
5) Magnum City - RW Lohausen 5-1 (1-1) Nachholspiel vom 11. November

Schiri: Globes (nicht anwesend => Punktabzug)

 
6) Kastanie - Ackerfreunde 2-0 (1-0) Nachholspiel vom10. Nov.
K08: Farkas, L. Egbers, Hardy, Gaye, Jeremias, Maar, Aengevelt (Winkler, Schulte, P. Huneke). AFU: Stemmer, Schäfer, Herzog, Steiner, Schepers, Leibold, Klutsch (Weißmann, Büssenschütt, Oppong). Tore: 1:0 P. Huneke (33.), 2:0 P. Huneke (43.). Bericht:  AFU mit Stemmer im Tor für den erkrankten Akkannen, der dafür als Linienrichter fungierte - zumindest für eine Halbzeit, bevor die Kräfte schwanden. Schmerzlich vermißt wurde dafür Nachwuchsstürmer Mick Früh, der eine Tatto-Convention der Lohausenliga vorzug. Kastanie komplett! Diese zwei Wörter reichen schon als Schreckensmeldung für die Gegner. Dennoch ließen es die Braun-Grünen gemächlich angehen und konzentrierten sich auf die Spielkontrolle. In dieser Partie prallten zwei unterschiedlichen Spielsystemgalaxien aufeinander. Kastanie mit den pfeilschnell und technisch perfekt vorgetragenen Angriffen, AFU demgegenüber auschließlich mit langen Bällen auf... Ja, auf wen eigentlich? Dort wo ansonsten Stemmer, Kordas und Früh auf lange Bälle und zweite Bälle lauern und spekulieren, klaffte doch eine gewaltige Lücke. Zeitweilig wurde Oppong von Ersatzteammanager Branko Jurkin in den Sturm geschickt, aber AFUs bester Mann muss das Spiel eigentlich vor sich haben. Kein Wunder, dass in Sachen Großchance bei Schwarz-Weiß Mangelware herrschte. Immer mal wieder boten sich AFU zwar akzeptable Einschußmöglichkeiten, die aber zumeist von der sicheren Defensive um Keeper Farkas gekillt wurden. Kurz vor Ende hätte dann aber beinah doch der großartige Pascal Herzog den Anschlußtreffer erzielt. Es wäre sein erstes Lohausenligator in seiner knapp 10-Jährigen Karriere gewesen. Niemand hätte der Lohausenligafreund es mehr gegönnt. Auch bei Kastanie trumpfte ein Akteur auf, der ansonsten selten über eine Nebenrolle hinauskommt: Patrick "Paddy" Huneke. Kurz nach seiner Einwechslung brach er auf der linken Seite durch und verwandelte gekonnt ins lange Eck. Der ansonsten sehr aufmerksame Stemmer war ohne Chance. Kaum waren mehr als acht Zeigerumdrehungen in der zweiten Halbzeit gespielt, fand ein über die rechte Seite inszenierter Angriff den in der Mitte mitgelaufenen Huneke, der perfekt bedient wurde und nur noch sauber einschieben musste. 2:0! Damit war das Spiel entschieden. Etwas verwunderlich, dass der Matchwinner kurz drauf wieder ausgewechselt wurde. Er hätte es verdient gehabt durchzuspielen. Die AFUs haben sehr gut gekämpft und ansprechend verteidigt, aber im Sturm fehlte der eiskalte Knipser und deswegen reichte Kastanie eine solide Leistung zum verdienten Sieg. Man of the Match: Huneke (K08). Schiedsrichter: Fischer (Null Null für RWL).
 
7) Young Boys - Magnum 2-2 (Nachholspiel vom10. Nov.)
Bericht (Abwärts) liegt noch nicht vor.

28. Oktober
8) Kastanie - Magnum 2-4
Bericht (Young Boys) liegt noch nicht vor.

3./4. November
9) Kastanie - Young Boys 4-2 (2-2)
K08: Farlas, Gunkel, Winkler, Gaye, Jeremias, Maar, Aengevelt (Hardy, L. Egbers, Schubert). YBB: Barbier, Meinhardt, Noll, Friesl, Öz, Aslan, Vidovic (Ademi, Koch). Tore: 1:0 Maar (20.), 1:1 Öz (22.), 2:1 Aengevelt (25.), 2:2 Aslan (28.), 3:2 L. Egbers (56.), 4:2 Hardy (62.). Bericht: Kastanie Young Boys also! Das aktuell größte Duell, das die Lohausenliga zu bieten hat. Während nebenan der Vorgänger als Kracher, Globes (15x Meister) - Abwärts (11x Champion), schiedlich friedlich, aufgrund organisatorischer Mängel, spontan in Form eines Teekränzchens mit Kindern ausgetragen wurde, geht es bei K08 gg YBB nach wie vor um ALLES - mindestens! So sind sie eben die momentanen Kräfteverhältnisse im Nordpark. Wer aber die Lohausenliga kennt und liebt, der weiß, dass das nicht in Stein gemeißelt sein muss. Die Altmeister waren beide schon mehrfach abgeschrieben. Aber der 15.te Titel der Globes liegt gerade einmal etwas mehr als ein Jahr zurück und mit Abwärts ist in dieser Saison ohnehin zu rechnen. Puschis brandgefährliches und pfeilschnelles Offensivduo Schnelting und Marcial ist in der Lohausenligaform seines Lebens! Da ist noch einiges zu erwarten. Es sind ebenfalls Duos, die Partie 9 ihren Stempel aufdrücken. Bei den Meerbuschern sind seit Sommer die Spieler Öz (achtet auf die "10") und Aslan (17) dabei. Natürlich sind sie noch nicht dort, wo die Eichholz-Brüder in ihrer Blütezeit waren, aber dass sich Neueinsteiger so schnell akklimatisieren, erlebt man selten. Öz ist ein brutal starker Dribbler, so gut wie gar nicht vom Ball zu trennen und lenkt das Spiel von hinten. Aslan hat einen Bombenschuß und ist auch dann als Speerspitze gut anzuspielen, wenn er messerscharf gedeckt wird. Er versteht es dann wie weiland Kittelbachs Frieder Feldmann, den Ball abzuschirmen, sich um den Gegner herum zu winden und in einer fließenden Bewegung abzuziehen. Dennoch haben die Mannen von Koch und Nölli (die beide für ca zehn Minuten ran mussten, aber nicht gleichzeitig), zwei von drei Matches verloren. Es droht also Vorrundenplatz vier und damit eine Karambolage mit Abwärts im Viertelfinale. Aber das ist Zukunftsmusik. Ein Punkt wäre hier locker drin gewesen - trotz der angespannten Personallage. Leider musste beim Stand von 2:2 in der 55.ten Minute der Spieler Aslan verletzt vom Feld. Dann fiel auch noch dem ansonsten hervorragenden Not-Keeper Patrick Barbier ein harmloser Eckball aus den Händen, den der hinter ihm stehende Lars Egbers mühelos über die Linie bugsieren konnte. Ein Geschenk. Trotzdem ließ er sich groß feiern. Ansonsten empfahl Egbers seinen teilweise hitzköpfigen Mitspielern "cremig" zu bleiben und ging dabei mit gutem Beispiel voran. Es scheint als hätte der gute Lars zuletzt zu viele Talkshows mit Christian Lindner (FDP) gesehen. Was bekanntlich nicht allen gut bekommt. Umso schöner war das 4:2, das von Gaye hervorragend inszeniert und von Hardy entschlossen vollendet wurde. Durch dieses Sahnehäubchen in der 62.ten Minute war der Sieg dann auch verdient. Bei Kastanie gibt es halt mehr Spieler als bei allen anderen Teams, die in der Lage sind, den "Unterschied" zu machen. Und solange das so bleibt, werden vermutlich auch noch die Titel 8, 9 und 10 folgen. Kapitän Aengevelt ist das beste Beispiel dafür. Haute er in Minute 17 noch einen als Aufsetzer auf ihn zukommenden Ball frei vor der Kiste vertikal über selbige, hatte er nicht nur eine (zumindest physikalisch) einleuchtende Erklärung parat ("In der Höhe kann ich nicht"), sondern bewies auch kurz drauf (25.), dass er das Gegenteil (von Höhe) eben kann, als er einen Freistoß (von der Tiefe des Bodens) rechts an der Mauer vorbei in den Winkel donnerte. Was für ein Hammer! Sieht man auch nicht alle Tage in der Lohausenliga. Nehmen wir den Gedanken der starken Duos wieder auf. Bei K08 sind es seit Jahr und Tag Sebastian Jeremias und Mark Aengevelt, die das Team anführen, dominieren und bei allen Ehrgeiz und Motivation hochhalten. Nur so sind die Erfolge möglich und die Konstanz zu erklären. Aus dem Duo, das bekanntlich so gut wie nie fehlt, es sei denn wegen schwerwiegender Verletzungen, Pokalfinale mit BVB oder New York-Abstechern, kristallisiert sich so langsam ein Trio raus. Man könnte auch sagen, Jeremias und Aengevelt haben Nachwuchs bekommen. Ein gewisser Jack Hardy spielt sich seit gut zwei Jahren immer mehr in den Vordergrund. Kämpferisch gibt es kaum Vergleichbares, aber der Brite scheint aufgrund seiner Leistungssteigerung und seines Engagements auch hierarchisch in den TOP3 der Truppe angekommen zu sein. Und das kombiniert er ganz unprätentiös mit englischer Gentleman-Attitüde und Fair Play. Solche Sportskameraden sind Gold wert für die Liga. Von daher verdient er sich auch die Auszeichnung zum Man of the Match: Hardy (K08). Schiedsrichter: Bell & Fischer (Null Null).
 
10) Ackerfreunde - Rot Weiß 2-1 (1-0)
AFU: Stemmer, Gal, Früh, Klutsch, Leibold, Weißmann, Steiner, Hornacker, Schäfer. RWL: Kegler, Voigt, Hoffmann, Maar, Buchwald, Ockler, Kullmann, Zagbhi, Malte Beckmann, Michael Beckmann, E.Setareh, L. Setareh. Sonntag, 12 Uhr, freie Platzwahl auf der Wiese, oder doch eher Acker! Keine Cricketspieler weit und breit, nur einige Spaziergänger mit Hunden und wir.  Spiel fängt auch eher gemütlich an, Abtasten ist angesagt, keiner will einen entscheidenden Fehler machen, daher zunächst Torchancen Mangelware. Ab der 15. Minute nimmt die Partie aber Fahrt auf, erste Großchance von RWL wird vom Keeper vereitelt. Im weiteren absolut ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, beide Keeper aber absolut fehlerfrei. In der 27. Minute kam es dann wie es kommen muss in so einem Spiel! Nach einem groben individuellen Abwehrfehler kommt Leibold an den Ball und hämmert das Spielgerät flach unhaltbar ins Netz. Danach wird RWL etwas aktiver, hat auch Chancen, ohne das jedoch etwas zählbares herausspringt. So geht es schließlich mit 0:1 in die HZ.  Auch die 2. HZ bleibt ausgeglichen, es wird hart, aber absolut fair, um jedes Rasenloch gekämpft. In der 57. Minute erhöht dann Steiner mit einem strammen Schuß auf 2:0, wieder absolut unhaltbar. Jedoch super Moral bei RWL, keiner gibt auf, AFU hält aber gut dagegen. Erst in der 68. Minute wird RWL für das Bemühen belohnt. Nach einer sehr gelungenen Einzelleistung netzt Hoffmann ein. Jedoch zu spät, den Ausgleich läßt AFU nicht mehr zu. 
Letztendlich ein glücklicher, aber zweifelsfrei nicht unverdienter Sieg der Ackerfreunde in einem sehr fairem Spiel. Man of the Match: Die Torhüter und die Abwehrchefs Hoffmann und Schäfer. Schiedsrichter: Hartsieker/Kutup (Kastanie 08).
 

Pool B
22. September
11) Null Null - Globes 5-2
NN: Wessner, Feuerhake, Sadat, Lipski, Lauterbach, Graß, Einsiedel, Spelter; Globes: Rath, Cöl, Bachmann, Hecker, Hoff, J. Pütz, S. Pütz, Steingen-Sosa. Tore: 1:0 Hecker (11’), 1:1 Graß (29’), 2:1 Graß (31’), 2:2 Steingen-Sosa (34’), 3:2 Sadat (56’), 4:2 Graß (67’), 5:2 Lauterbach (70’). Auf schwer bespielbaren Untergrund startete Null Null mit viel Druck in die Partie. Die Globes fanden sich häufig in der Defensive beschäftigt, konnten aber immer wieder mit Kontern kleine Nadelstiche setzen. So auch nach elf Minuten beim etwas überraschenden Führungstreffer durch Hecker. In der Folge rannte Null Null weiter an und scheiterte immer wieder am überragenden Torhüter der Globes. Dann aber erreichte ein Distanzschuss von Graß 5 Minuten vor der Pause doch die Maschen. Eben jener Graß erzielte zwei Minuten später die verdiente Führung für Null Null, welche aber nicht lange halten sollte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte der agil auftretende Steingen-Sosa den Ausgleich erzielen. Viel los vor der Pause. Nach kurzer Verschnaufpause ging es weiter. Null Null konnte mit schönem Kombinationsspiel diverse Torchancen herausspielen, diese aber über 20 Minuten nicht verwerten, wobei der Grund regelmäßig den Namen Rath trägt und bei den Globes zwischen den Pfosten stand. Mit Einläuten der Schlussviertelstunde konnte Sadat dann mit einem platzierten Flachschuss den Tormann letztlich doch überwinden und Null Null in Führung bringen. Globes machten nun mehr und kamen auch zu Möglichkeiten, welche aber nicht zum Erfolg führten. Drei Minuten vor dem Ende machte Graß mit einer schönen Volleyabnahme den Sack für Null Null zu, bevor Lauterbach mit dem Schlusspfiff den 5:2 Endstand herstellte. Karten: Großes Lob an beide Teams, die ein sehr faires Spiel ablieferten und den Schiris damit mehr zu einer Statistenrolle verhalfen. Danke dafür. Men of the match: Graß für Null Null mit seinen drei Buden; auf der anderen Seite Rath, der mindestens die gleiche Zahl an Toren verhinderte. Schiedsrichter: Akkannen/Schäfer (Ackerfreunde).
 
12) Formentera Flyers - Abwärts 0-4 (0-2)
FF: Klapdor, Mokrami, Richter, Wirth, Rickert, A.Schulze, Hlal (eingewechselt: Gilles Frapaise, Stefan Neunzig, Lars Lowinski); A85: C.Andrees, T.Feldmann, Marcial, Schnelting, Krywalsky, L.Nadidai, J. Klug (eingewechselt: Dahmen, N.N.). Tore: 0:1 Nadidai (29.), 0:2 + 03 Schnelting (34./51.), 0:4 Marcial. Gelbe Karten: Marcial, Klug (beide Abwärts wegen unsportlichem Äußerungen und Verhalten).. Nach 24 Minuten und  59 Sekunden Verspätung hatte Abwärts das Tor aufgebaut und stand spielereit auf dem Platz, so das die Schiris Thomas Pütz und Clemens Bachmann erwartungsvoll im gerade noch regulären Zeitverzug-Fenster das Spiel anpfeifen konnten. Die Schiris und wenigen Zuschauer sahen trotz der katastrophalen Platzverhältnisse ein sehr gutes Fußballspiel von beiden Teams. Anfangs spielte sogar FF gefälliger, Abwärts war aber cleverer und torsicherer. Der Sieg fällt dabei tatsächlich zu hoch aus. In der 58. Minuten vergab Abwärts einen Elfer. Abwärts fährt zwar die ersten sportlichen Punkte ein, sammelt allerdings keine Sympathie-Punkte. Einige (mittlerweile auch schon ältere) Jungspunde laufen immer noch zu arrogant und den Gegner verspottend über den Platz. Ob die wirklich stolz darauf sind, wenn sie an teilweise doppelt so alten Spielern vorbeikommen? MoM: Krywalsky, der hinten alles im Griff hatte. Schiris T. Pütz/ Bachmann (NG).

29. September
13) Cubanitos - Globes 6-1
Cubanitos: Ketel, Venieth, Walujski, Eßlage, Göttle, Leroux, Suthe, Mundt, Jansen, Tiquent, Kölker, Dinica. Globes: Rath, Munoz, Wellens, Steinbeck, Bachmann, Jakob Pütz, Schoenfeld, Al Azzawi, Stefan Pütz  Tore: 0:1 Munoz (10.), 1:1 Leroux (13.), 2:1 Kölker (16.), 3:1 Kölker (43.), 4:1 Kölker (45.), 5:1 Eßlage (48.), 6:1 Suthe (64.) Kommentar: Ligapremiere für die Cubanitos und entsprechend motiviert trat das Team schon vor dem Spiel in Erscheinung. 13 Spieler machten sich eifrig warm während man gegenüber bei den Globes acht Mann zählen konnte. Sollte sich das personelle Übergewicht auszahlen? Es entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Wie man es von den Globes kennt, versuchten sie ihr Glück mit lang geschlagenen Pässen auf Wellens. Das 1:0 fiel jedoch durch einen schönen Spielzeug über zwei Stationen, der Ball landete bei Munoz, der freistehend vor dem Cubanitos-Goalie cool einnetzte. Der Liganeuling zeigte sich aber von der Globes Führung wenig beeindruckt und erzielte schon drei Minuten nach dem Führungstreffer durch Leroux den Ausgleich. Wieder nur drei Minuten später fiel schon das 2:1 für die Cubanitos und man merkte nun dem Team an, dass es in der Liga angekommen war. Auch in Sachen Liga-Regelkunde: Wechsel bitte nur an der Seitenlinie ausführen und bei 13 Spielern gab es reichlich davon, was aber bei den Cubanitos nur selten zu Unstimmigkeiten auf dem Platz führte. Man spürte, dass man es hier mit einem eingespielten Team zu tun hat. Bis zum Ende der ersten Halbzeit erspielten sich die Cubanitos ein deutliches Übergewicht, konnten aber ihre Chancen nicht in Tore ummünzen. Die Hoffnung der Globes, in der zweiten Halbzeit noch mal eine Wende herbeizuführen, machte Kölker innerhalb von drei Minuten einen Strich durch die Rechnung. Beim Stand von 4:1 in der 45. Minute war das Match quasi entschieden. Resignierte Globes hielten tapfer bis zum Schlusspfiff durch, auf Seiten der Cubanitos erhöhten noch Eßlage und Suthe zum 6:1 Endstand. Alles in allem ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe - wenn gleich die Globes sicher nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Dennoch: wir freuen uns über ein neues, spielfreudiges und sympathisches Team Cubanitos. Willkommen in der Lohausenliga! Man of the Match: Kölker (Cubanitos). Schiedsrichter: Van de Löcht, Förster (Kastanie 08).

3. / 6. Oktober
14) Abwärts - Cubanitos verl. von Abwärts
 
15) Null Null - Formentera ver. von NN

13. Oktober
16) Globes - Formentera Flyers 2-8 (4-0)
Globes: Rath, Hoff, Jannat, Steinbeck, Pütz, Al Azzawi, Hecker. FF: Rickert, Wirth, Hlal, Rütters, Frapais, Winkels, Hühne, Maher Al Namas. Tore: 0:1 + 0:2 Winkels, 0:3 Frapais, 0:4 Maher, 1:4 Steinbeck, 2:4 Jannat, 2:5 Maher, 2:6 + 2:7 Hühne, 2:8 Wirth. Bei traumhaftem Fußballwetter und annehmbaren Platzverhältnissen trafen am Samstag die Formentera Flyers auf die Globes und entschieden das Spiel klarer als das Ergebnis aussagt mit 8-2 (4-0). Denn die Globes spielten zu Anfang ganz ansehnlichen Fussball und ließen den Ball adrett durch die eigenen Reihen cirkulieren. Doch vor des Gegners Tore war Ende der Herrlichkeit. Die Flyers waren einfach effizienter und abgezockter und trafen alsbald sehenswert per Knie Direktabnehme von Winkels in den entsprechenden. Von da kann ging das Spiel hin und her, die Tore sollten jedoch nur für die Flyers fallen. So stand es nach den ersten 35 Minuten auch leistungsgerecht 4:0. Doch wer nun dachte, die Messe wäre gelesen, hat nicht mehr mit den Comebacker-Qualitäten der Globes gerechnet. In einem unnachahmlichen Sturmlauf gelang es das Spiel wieder offen zu gestalten, die anwesenden Fussballfans rieben sich überrascht die Augen. Nach gefühlten 5 Minuten nach der Halbzeit stand es plötzlich nur noch 2-4. Die Globes setzten nun alles auf eine Karte, man spielte gefühlt zeitweise ein offensives 1-3-2 System, doch die Flyers schlugen in Person von Maher unerbittlich zum 2:5 zurück. Von da an war der Drops gelutscht, der Rest war Schaulaufen für die Flyers. Am Ende wurde es mit 8:2 noch sehr deutlich. Schiris F. Ketel und S.Kölker (Cubanitos).
 
17) Null Null - Cubanitos 5-5 (3-4)
Null Null: Sadat, Kroll, Hanenberg, Meißner, Flahs, L.Roosen, Hanke, Spelter, Kas, Winter. Cubanitos: Ketel, Walujski, Julian, Leroux, Suthe, Jansen, Kölker. Tore: 1:0 Hanke (2’), 1:1 Ketel (2’), 1:2 Suthe (3’), 2:2 L.Roosen (11’), 2:3 Kölker (14’), 2:4 Suthe (26’), 3:4 Flahs (35’), 3:5 Suthe (46`), 4:5 Meißner (64`), 5:5 Spelter (68`) Bericht: Intensität, schnelles Umschaltspiel, Spannung. Viel mehr können zwei Mannschaften in ein Lohausenligaspiel wohl nicht reinpacken. Fast schon folgerichtig endete eine sehenswerte Partie am Ende mit einer gerechten Punkteteilung. Abtasten war gestern: Null Null mit der schnellen Führung durch Hauke. Doch Cubanitos antwortete ohne weitere Nachfragen. Doppelpack in Minute 2 und 3. Umstritten allerdings das 1:1. Selbst die ausgereifte Lohausener Hintertorkameratechnik konnte nicht eindeutig beweisen, ob der Ball wirklich hinter der Linie war. Und aus Köln kein Hinweis, also 1:1 und 1:2. Beide Teams putzten sich kurz den Mund ab und spielten weiter munter nach vorne. Null Null als Mannschaft etwas strukturierter, Cubanitos aber leidenschaftlich und dabei keineswegs unfair in der Defensive und vorne mit einem überragenden Benni Suthe, der mit seinen Tempodribblings durchgehend für Entlastung und Torgefahr sorgte. Zunächst aber traf Kölker nach dem Ausgleich durch Roosen zur erneuten Cubanitos-Führung, da waren gerade mal 14. Minuten gespielt. Dann besagter Suthe zum 4:2, ehe Flahs das Spiel kurz vor der Halbzeit mit dem 3:4 wieder scharf stellte. Suthes 5:3 in der 46. Spielminute aus spitzem WInkel roch nach Vorentscheidung, war es aber nicht, denn bei den Cubanitos schwanden ohne Auswechselspieler die Kräfte und Null Null wollte einfach nicht aufgeben. So bescherten Meißner und Spelter mit ihren Toren in der Schlussphase die Fischertruppe noch mit einem Punkt. Man of the Match: Suthe. Ref.: Wirth, Rickert (Flyers).

27. Oktober
18) Null Null - Abwärts 2-3 (1-1)
NN: Wessner (TW), Hamma, Sadat, Lauterbach, Meißner, Beckers, Lepinski (eingewechselt: Minuth, Flahs); A85: Andrees (TW), T.Feldmann, L.Nadidai, Marcial, Schnelting, Blecker, J.Schumacher (eingewechselt: Neumeister, An, A.Fischer); Tore: 1:0 Lauterbach (28. Min); 1:1 J.Schumacher (31. Min); 1:2 Marcial (44. Min); 2:2 Beckers (55. Min); 2:3 A.Fischer (68. Min). Bericht: Im Düseldorfer Nordpark wurde am Samstag im Rahmen der Lohausen-Liga wieder gekickt. Stilecht wurde der Anpfiff zwischen den ambitionierten Teams von „Abwärts“ und „OO“ durch Diskussionen um den perfekten Spielort sowie fehlende Spieler etwas verzögert. Nachdem auch das fehlende Tor eingetroffen und aufgebaut war, konnte das akademische Viertel doch noch gehalten werden und der Ball ab 12:14 Uhr rollen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit einigen Abschlüssen auf beiden Seiten, bei denen sowohl Torhüter Andrees mit etwas unorthodoxen aber stellungssicheren Aktionen sowie sein Gegenüber Wessner zu überzeugen wussten. Die im weiß-blau der südamerikanischen Gauchos sowie in Deutschland-Trikots (der Versuch einer Fan-Freundschaft auf Basis 3 gegeneinander gespielter WM-Finals???) angetretenen 00er konnten ihre leichten spielerischen Vorteile nach kanpp einer halben Stunde durch Lauterbach zur Führung veredeln. Die geradlinigen und durch Linksfuß Smelting aus jeder Position stets abschlussfreudigen Sportfreunde von Vorwärts konnten jedoch noch vor dem Pausentee durch Schumacher ausgleichen, der nach einer Ecke zunächst per Kopf an Keeper Wessner scheiterte, den Abpraller jedoch über die Linie drückte. Auch in der zweiten Halbzeit wog die stets faire und für die Schiedsrichter meist leicht zu leitende Partie hin und her, mit einem Chancenplus für OO.  In der 44. Minute war es jedoch Vorwärts-Angreifer  Mercial, der nach einem durchgerutschten Steilpass vor Schnapper Wessner im Eins gegen Eins eiskalt blieb und die Murmel schließlich ins Tor chippte. 00 antwortete mit wütenden Angriffen und war trotz stets gefährlicher Vorwärts-Gegenwehr in der 55. Minute schließlich erfolgreich. Beckers schweißte einen Freistoß unter Mithilfe der Mauer ins Tor, ohne dass der stets motivierte Torhüter Andrees eingreifen konnte.  Das Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen, aber Vorwärts gelang kurz vor Schluss der Lucky Punch. Der nach dreijähriger Abwesenheit sein Comeback feiernde Fischer schlich sich bei einer Ecke an den zweiten Pfosten und vollendete den Standard zur erneuten Führung zwei Minuten vor Spielende. 00 bewies weiter Moral, konnte aber einen weiteren Freistoß aus aussichtsreicher Position nicht auf das Gehäuse von Andrees bringen. Ob es nun am ersatzgeschwächten Aufgebot von 00 oder an der disziplinierten und von hinten lautstark dirigierten Spielweise von Abwärts lag – ein Spiel das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte fand letztenendes doch seinen Sieger. Ref.: Rohrbeck/ Ruiz (MC).

1. Nov.
19) Formentera - Cubaniots 2-4 (0-3)
FF: Rütters, Frapaise, Neunzig, Gehlhaar, Hitzing, Wirth, Rickert, Schulze, Brickwede // Cubanitos: Blanke, Suthe, Keitel, Göttle, Leroux, Georgi, Cuppari. Tore: 0:1 Suthe (14.), 0:2 Suthe (19.), 0:3 Suthe (30.), 1:3 Brickwede (45.), 1:4 Suthe (53.), 2:4 Gehlhaar (59.). Feiertag in NRW und die Flyers und das Cubanitos-Team nutzen diesen verregneten Allerheiligentag für ein – so viel sei vorweg genommen – äußerst faires Vorrundenspiel. Zuerst aber störten Equipment-Sorgen den normalen Ablauf. Den einzigen, schlecht aufgepumpten Ball konnte jedoch Flyers-Urgestein und –Teilzeit-Zeugwart Sebastian Rickert mit einer Ballpumpe wieder flott machen. So wurde mit etwas Verspätung angepfiffen, diesmal an ungewohnter Stelle der Engländerwiese. Die cricketspielenden Inder hatten die kühlen November-Temperaturen und den Niederschlag gescheut und so wich man auf den grünsten Teil der sommergeschädigten Wiese aus, was jedoch – bei der Anzahl der Kaninchen-Löcher – einem Eintausch von Pest gegen Cholera gleichkam. Beide Mannschaften spielten sich in den ersten Minuten gefällig in den eigenen Reihen den Ball zu, ohne größere Torgefahr zu versprühen. Dies änderte sich schlagartig mit der Einwechslung von Suthe, der sich nur wenigen Minuten nach seiner Einwechslung in der 14. Min aus 15 Meter trotz leichter Bedrängnis ein Herz nahm und einen Strahl absetzte, der unhaltbar im linken, unteren Eck einschlug. Ansatzlos nennt man dies wohl, Martin Kree hätte seine helle Freude gehabt. Und es kam für die Flyers noch dicker: Hohe Flanke in den Strafraum, über alle Flyers Verteidiger hinweg, wo Suthe geschickt eingelaufen war und zum 2:0 einschoss. Cubanitos spielte in dieser Phase gefällig hinten raus und versuchte es immer wieder mit Fernschüssen. Das Manko der Flyers hingegen: die Pässe im letzten Drittel. Und wenn mal einer durchrutschte – wie in der 27. Minute zu Neunzig – störte der Pfosten und verhinderte den Anschlusstreffer. Dies sollte sich nur 3 Zeigerumdrehungen später rächen, als erneut Suthe Cubanitos auf 3:0 in Führung schoss. Die Flyers konnten sich in der Halbzeit sogar bei ihrem guten Keeper Rütters bedanken, der mit einer Monsterparade kurz vor dem Pausendrinks einen noch größeren Rückstand verhinderte. Die Halbzeitansprache schien gefruchtet zu haben, die Flyers kamen mit mehr Zugriff aus der Kabine und ließen vor allem Suthe wenig Spielraum. Die Druckphase der Flyers führte nicht nur zum 1:3 durch Brickwede, sondern auch zur dicken Doppelchance durch Rickert und Wirth nur 4 Minuten später. Doch erneut fehlte es an Präzision. Und die Cubanitos hatten ja noch Suthe in ihren Reihen. Kurz das Tempo angezogen, per Doppelpass die gesamte Flyers-Abwehr überspielt und Suthe schob zum 4:1 ein. Das Spiel schien gelaufen, doch Gehlhaar hatte etwas dagegen und stellte in der 59. Minute den alten 2-Tore Abstand wieder her. Flyers-Kapitän Neunzig rief umgehend zum Angriff: „Ab jetzt Manndeckung!“. Doch die Cubanitos ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und spielten ihren Stiefel clever runter. So brannte aus Sicht von Cubanitos nichts mehr an und der Neuling geht mit beachtlichen 5 Punkten aus 3 Spielen in das letzte Gruppenspiel. Man of the match: Suthe (Cubanitos). Schiedsrichter: Oesterle, Tillmann (Magnum).

3. November
20) Abwärts - Globes 1-0/ 20-0 agT
Globes musste – erstmalig überhaupt  – mangels ausreichendem Spielermaterials auf dem Platz kampflos die Segel streichen. Die Partie wird agT 1-0 für Abwärts bzw. 0-20 gegen Globes gewertet.

Tabelle Pool A
Tabelle Pool B
Stand: 10 (ohne verl. 2)
Stand: 20 (ohne verl. 14, 15)
1. Magnum 4 3 1 0 7-1
16:7
+9
2. Kastanie 3 2 0 1 4-2
8:6
+2
3. Ackerfreunde 4 2 0 2 4-4
7:10
-3
4. Young Boys 4 1 1 2 3-5 23:10 +13
5. Rot Weiß 3 0 0 3 0-6
3:24
-21
1. Abwärts 3 3 0 0 6-0 8:2 +6
2. Cubanitos 3 2 2 0 5-1 15:8 +7
3. Null Null 3 1 1 1 3-3 12:10 +2
4. Formentera 3 1 0 2 2-4 10:10 0
5. Globes 4 0 0 4 0-8 5:39 -34
 

Die Torjäger 2018/II
(Stand: veröffentlichte Spielberichte)
1
Öz, Enes
YB
10
 
15
Hecker, Andreas
NG
1
2
Aslan, Sedat
YB
8
 
15
Hoffmann, Jörg
RWL 
1
2
Suthe, Benjamin
Cuba
8
 
15
Holborn, Falco
MC
1
4
Kölker, Sebastian
Cuba
4
 
15
Hück, Benny
RWL
1
5
Graß, Fabian
NN
3
 
15
Huneke, Patrick
K08
1
6
Al Namas, Maher
FF
2
 
15
Jannat, Amine
NG
1
6
El Kadouri, Karim 
YB
2
 
15
Ketel, Friedel
Cuba
1
6
Früh, Mick
AfU
2
 
15
Kordas, Kai
AfU
1
6
Holter, Stefan
MC
2
 
15
Le Roux, Etienne
Cuba
1
6
Hühne, Marius
FF
2
 
15
Leibold, Daniel
AfU
1
6
Lauterbach, Felix
NN
2
 
15
Linzenich, Mats
YB
1
6
Marcial, Leon
A85
2
 
15
Maar, Kevin
K08
1
6
Schelting, Bastian
A85
2
 
15
Meissner, Timo
Nn
1
6
Winkels, Rhinus
FF
2
 
15
Munoz, Juan
NG
1
15
Aengevelt, Mark
K08
1
 
15
Nadidai, Lennard
A85
1
15
Beckers, Matthias
NN
1
 
15
Oesterle, Arthur
MC
1
15
Brickwedde, Tobias
FF
1
 
15
Oppung, Roland
AfU
1
15
di Martino, Fabio
MC
1
 
15
Roosen, Lorenz
NN
1
15
Egbers, Lars
K08
1
 
15
Sadat, Kimmel
NN
1
15
Eßlage, Sebastian
Cuba
1
 
15
Schumacher, Jan
A85
1
15
Fischer, Arne
A85
1
 
15
Spelter
NN
1
15
Flahs, Basti
NN
1
 
15
Steinbeck, Thomas
NG
1
15
Frapaise, Gilles
FF
1
 
15
Steiner, Frank
AfU
1
15
Gehlhaar, Tobias
FF
1
 
15
Steingen-Sosa
NG
1
15
Hanke, Raphael
NN
1
 
15
Stemmer, Sbastian
AfU
1
15
Hardy, John-Pierre
K08
1
 
15
Wirth, Peter
FF
1

 

© M. & M. Beckmann