Lohausenliga online
20-aug-17
Saison 2017/I


Pool A
1. April
1) Kastanie - Ackerfreunde 8-2
Kastanie: Tolksdorf, Jeremias (1:0, 3:0, 7:2), Hardy (5:1), Aengevelt (2:0, 4:1, 8:2), Bachmann, T. Müller (6:2), L. Egbers, Peichl; AfU: Akkannen, Kordas, Werther, Friedrich, Jurkin, Weißmann, Früh(5:2), Stemmer (3:1). Spielbericht: In einem Spiel, in dem das Ergebnis letztlich zu deutlich ausfiel, besiegte Kastanie die Ackerfreunde mit 8:2. Bei bestem Fussballwetter ging Kastanie mit dem ersten gut ausgespielten Angriff in Führung (10.). Jeremias konnte mit einem strammen Schuss den Torhüter der Ackerfreunde überwinden. Danach spielte sich viel im Mittelfeld ab und es kam einigen engen Zweikämpfen mit einigen 50-50 Situationen. Dabei hätte etwas weniger Lamentieren über die Schiedsrichterentscheidungen dem Spiel gut getan. Chancen auf beiden Seiten wurden jeweils von den starken Schlussleuten vereitelt. Nach etwas über 20 Minuten schlug Kastanie mit einem Doppelschlag zu. Zunächst schloss Aengevelt einen schnellen Konter überlegt ab (22.) und dann nutzte Jeremias ein Missverständnis in der Abwehr der Ackerfreunde zum 3:0 (25.). Diese gaben sich jedoch nicht auf und zeigten Moral. Einen Pass in die Spitze ließ Stemmer mit viel Übersicht und technischer Klasse ins lange Eck abtropfen (30.). Kastanie war allerdings insgesamt abgezockter und nutzte dies in der 33. Minute, als Aengevelt einen langen Ball per Kopf zum 4:1 verwandelte und kurz vor der Pause John-Pierre Hardy per schönem Fernschuss das 5:1 erzielte. Die zweite Halbzeit war deutlich ausgeglichener mit zwei ebenbürtigen Teams. Gute Chancen auf beiden Seiten führten zunächst zu nichts Zählbarem. Erst in der 47. Minute konnte Früh per Freistoß aus etwas über 35 Metern das 5:2 erzielen. Kastanie blieb jedoch zielstrebiger und zunächst Müller im direkten Gegenstoß aus kurzer Distanz (48.), Jeremias mit artistischem Kopfball direkt nach einem Abstoß (63.) und schließlich Aengevelt als die Kräfte bei den Ackerfreunden bereits nachließen (67.) schossen den verdienten aber deutlich zu hoch ausgefallenen Endstand heraus. Ref.: Sergej /P. Speiser (Schickeria).
 
2) Null Null - Sportfreunde 3-4 (2-2) (Nachholspiel vom 13. Mai)
NN: D. Jansen, M. Roosen, Baer, S. Haslebacher, Yaets, Graß, Winter, Bell, Krolowski, Seyfert; SfA: De Bellis, S. Atiye, D. Nedic, M. Jenschke, D. Riemerscheidt, S. Wanschkuhn, A. Hyseni, A. Göktas, A. Maslija. Tore: 0:1 A. Hyseni (10.), 0:2 D. Nedic (20.), 1:2 Bell (21.), 2:2 Graß (23.), 2:3 D. Nedic (39.), 2:4 Hyseni (50.), 3:4 Graß (62.). Kommentar:  In einem kampfreichen aber sehr fairem Spiel konnten die Sportfreunde als knapper Sieger vom Platz gehen. Insgesamt war die technische Ballsicherheit der Sportfreunde ausschlaggebend für einen verdienten Sieg, wobei Null Null mit einer Kämpfermentalität glänzte. Die Sportfreunde begannen das Spiel mit Tempo und spielte sich durch das starke Angriffsteam Atiye-Hyseni-Nedic immer wieder Gelegenheiten heraus. Das hohe Pressing und die Ruhe am Ball führten zu einem sehenswerten 0:1 durch Hyseni in der 10. Spielminute. Null Null ließ sich nicht hängen und erkämpfte sich durch den starken Graß die Chance zum Ausgleich, als er in der 14. Minute frei per Kopf zum 1:1 netzen konnte. Der Ball verfehlte knapp das Tor und die Sportfreunde, geführt von ihrem Kapitän Wanschkuhn, spielten sicher und beunruhigt weiter. Durch die hohen Spielanteile der Sportfreunde wurde das Spiel schneller. Nach einem klugen Pass von Hyseni konnte Nedic in der 20. Spielminute den Vorsprung ausbauen und schoss das 0:2. Spielertrainer Fischer, welcher seine Mannschaft durch taktische Anweisungen immer wieder aufmunterte, reagierte mit einem klugen Schachzug und brachte drei neue Spieler. Der Aufschwung machte sich sofort bemerkbar und Null Null verkürzte, quasi im Gegenzug, in der 21. Minute zum 1:2 durch Bell. Dieser erwies sich heute als zweikampfstärkster und als einer der Schlüsselspieler seiner Mannschaft. Der Mittelstürmer Graß war ebenfalls sehr auffällig, laufstark und immer anspielbereit, außer der konsequente Jenschke stand ihm dabei im Weg. In der 23. Minute war ihm aber niemand im Weg und Graß konnte verdient zum 2:2 ausgleichen. Innerhalb drei Minuten konnte Null Null den Spieß umdrehen und die Sportfreunde außer Fassung bringen. Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen und beide bemerkten, dass heute ein Dreier drin sein könnte. Die Halbzeitpause kam den Spielern zugute, da die Sonne heute ebenfalls eine starke Partie machte. Die zweite Halbzeit begann wieder mit hohen spielerischen Akzenten der Sportfreunde, welche im Zuge ihres hohen Pressing kurz nach der Halbzeit zum 2:3 (39. Minute) durch Nedic wieder in Führung gingen. In der 50. Minute konnte Hyseni auf 2:4 erhöhen und entschied vorerst das Spiel. Wie bereits in der 1. Halbzeit ließ sich Null Null nicht hängen und sie kamen wieder einmal durch Graß zum 3:4 (62.) zum Anschlusstreffer. Die Endphase war hektisch und hätte auch einen Ausgleichstreffer durch Null Null verdient, weil sie die Moral niemals aufgaben. Ein sehr ansehnliches Spiel endete somit 3:4 für die Spielfreunde. Ref: El Kaddouri (Young Boys).
3) Globes - Kastanie 2-1 (1-0) (Nachholspiel vom Di. 14. Juni)
Globes: Traczyk, Bachmann, Götze, Schad, Schmitz, Schönfeld, Hecker, Hoff, Wirtz, Wellens; Kastanie: Tolksdorf, Maar, Aengevelt, Hardy, Ostendorf, Huckemann, von der Locht. Tore: 1:0 Wellens (30.), 1:1 Ostendorf (48.), 2:1 Götze (59.). Spielbericht: Bei herrlichem Wetter trafen Kastanie und die Globes an diesem Mittwoch Abend zu ihrem jeweils letzten Gruppenspiel, bevor es in die Playoffs geht, aufeinander. Die Anwesenden durften ein Spiel auf sehr hohem Niveau sehen. Beide Teams brauchten jedoch paar Minuten bis sie richtig ins Spiel gekommen sind, so dass anfangs keine richtigen Chancen entstanden. Es gab lediglich einige Fernschüsse zu verzeichnen, die allerdings die Torhüter ohne größere Probleme vereitelten. Nach guten 25 Minuten kam Kastanie immer besser in Fahrt und sie konnten das Spiel mehr in ihre Richtung lenken. Genau in dieser Phase konnten die Globes nach einem fairen Ballgewinn ein schönen Konter setzen, der eiskalt vom routinierten Wellens, der vielleicht zwei Minuten in Spiel war, in der 30. min in bester Stürmer-Manier vollendet wurde. (Anstatt sich um ein vermeintliches Foulspiel zu beklagen, hätte Kastanie lieber weiter verteidigen sollen. Dann wäre das Tor womöglich nicht gefallen). Mit diesem Spielstand ging die Partie dann auch in die Halbzeit. Die Pause tat den Globes sehr gut, da sie stets besser wurden. Vor allem Götze leitete ein Chance nach der anderen ein, so dass die Globes hier schon mindestens mit einem weiteren Tor hätten führen können. So konnte Aengevelt in der 48. Min den Ball von Schmitz erobern, der den Ball etwas leichtsinnig und ohne Not herschenkte (sein einziger Fehler im Spiel, ansonsten eine tadellose und gute Partie), und eine wunderschöne Flanke hereinbringen, bei welcher Ostendorf nur noch seinen Kopf hinhalten musste. So stand es nach diesem sehr schönem Tor nur noch 1-1. In der Folge spielten beide Teams noch voll auf Sieg und wollten ein Tor erzielen. Möglichkeiten bestanden hierzu auf beiden Seiten. So waren es dann die Globes, die in der 59. Min den Siegtreffer erzielen konnten. Nach einer schönen Flanke von rechts legte Hoff mit sehr viel Übersicht den Ball per Kopf noch einmal quer, so dass Götze den Ball nur noch ins Tor schieben musste. Ein sehr schön anzusehender Treffer. Kastanie versuchte noch einmal alles nach vorne zu werfen, um das Spiel doch noch zu drehen. Jedoch musste Kastanie das ganze Spiel ohne Wechselmöglichkeiten auskommen, was bei einem so warmen Wetter nicht zu unterschätzen ist. Diese Umstände wurden dann Kastanie wahrscheinlich auch zum Verhängnis. Letztendlich hätten die Globes noch ein, zwei Tore mehr erzielen können. Doch die Chancen wurden dann zu schlampig zu Ende gespielt. Ein Lob geht noch an beide Abwehrreihen raus, die extrem sicher standen und viele Chancen verhinderten. Alles im Allem ein sehr faires Spiel auf hohem Niveau. Viel Erfolg wünschen wir noch beiden Teams für ihre Viertelfinalspiele. Mann des Spiels: Götze. Spielte eine extrem starke zweite Halbzeit und war so gut wie an jeder Offensivaktion der Globes beteiligt. Schiedsrichter: Nedic, Atiye, Wauschkuhn (1. Halbzeit).

22. April
4) Ackerfreunde - Null Null 1-5 (0-0)(Nachholspiel vom 10. Juni)
AfU: Jurkin, B; Klutsch, D; Früh, M; Weissmann, T; Kordas, K; Herzog, P; Stemmer, S; Wilmerfing, O; Lohmann, N; Schäfer, F. NN: Wessner, Haslebacher, S; Roosen, M; Bell; Rodtheut; Baer; Denkwitz; Fischer; Schaffelt. Tore: 0:1 Baer 44. Min; 0:2 Rodtheut 45. Min; 1:2 Stemmer 57. Min; 1:3 Baer 59. Min; 1:4 Rodtheut 73. Min; 1:5 Roedheut 75. Min. Bericht: An einem schönen Sommerabend trafen sich beide Mannschaften zu ihrem letzten Vorrundenspiel. Es ging noch um einiges: Null Null wollte den ersten Platz sichern, und die Ackerdfreunde brauchten einen Sieg um die Playoffs zu erreichen. Das Spiel begann sehr ausgeglichen, beide Mannschaften bemühten sich um Ballbesitz und konstruktives Spiel nach vorne, allerdings standen die Abwehrreihen recht sicher. In der 15. min knickte dann 00 Spieler Haslebacher um, so dass Lohausenliga Legende Dirk Fischer zu seinem 1087 Einsatz für 00 kam. Dem Spiel seiner Mannschaft gab er dann 2 mal durch geschicktes weiterleiten der Bälle neue Impulse, ansonsten viel er meist durch Rufe „Spiel mich nicht an“ auf. Das Spiel ging dann Leistungsgerecht mit 0:0 in die Halbzeit. Da Dirk nur noch Luft für 20 Minuten hat, wurde dann bei 00 der Ersatztorwart Denkwitz vom Grillabend weggeholt, und Stammtorwart Wessner ging ins Feld. Zu Beginn der Halbzeit nahm 00 dann das Spiel in die Hand und erspielte sich Chancen. In der 40. Minute krachte der Ball dann gegen die Latte der Ackerfreunde. Das Tor bog sich, ob der ball drin war konnte nicht abschlißend geklärt werden, auf jeden Fall ließ der Schiedrichter weiterspielen. Kurz danach viel dann das 1:0 für 00 aus dem nichts. Torwart Schaffelt hat den Ball, dann kommt der lange Schlag auf Baer, der plötzlich alleine vor Torwart Jurkin ist, und den Ball nur noch mit dem Kopf vorbeischieben muss. Eine Minute später dann das 2:0 durch einen satten Schuss von Roedheut. Die Ackerfreunde waren jetzt im Zugzwang und begannen um ihre letzte Chance für die Playoffs zu kämpfen. Es sprangen auch Chnacen heraus. Vorallem der jetzt offensivere Stemmer sorgte mit Kopfbällen für Gefahr. In der 57. Minute dann der verdiente Anschlusstreffer durch Stemmer. Zwei Minuten später dann aber der erneute Zweitorerückstand, nach einer Flanke die die Ackerfreunde bereits im aus gesehen hatten. Das Tor zählte trotzdem Da die Ackerfreunde aber nun vermehr aufmachten, kam 00 zu Kontergelegenheiten, die dann auch genutzt wurden. In den letzten Minuten machte 00 den Sack dann mit 2 Toren zu. Insgesamt . Ein faires Spiel, mit dem Sieg für die etwas bessere Mannschaft. 00 wartet damit als Tabellenerster auf seinen Gegner, Ackerfreunde wird es nächste Saison wieder versuchen die Playoffs zu erreichen. Ref: Koch (YBB); ein Ref. wg. Verlegung ausreichend.
 
5) Flamingo - Globes 1-2 (1-1)
ACF: Kwarteng, Huse, Krühl, Lange, An, Staschel, Hlal [Ersatz: A.Adelowo, Hoffmann). NG: Quetsch, Wolf, Hoff, Voigt, Schad, Schönfeld, T.Schmitz [Ersatz: M.Schmitz, Bachmann, Wellens]. Tore: 0:1 Hoff (10. Min), 1:1 A.Adelowo (34. Min), 1:2 T. Schmitz (68 Min). Spielbericht: Auf der einen Seite ein Großteil alter Recken und auf der anderen Seite die A-Jugend von TV Kalkum-Wittlaer – Erfahrung gegen jugendliche Unbekümmertheit oder auch einfach nur Globes gg Flamingo. Die Globes nahmen das Spiel von Beginn an in die Hand, während Flamingo erst einmal auf Defensive setzte und versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und mit schnellem und präzisem Passspiel kamen die Globes immer wieder gefährlich vor das Tor des Gegners. In der 10 Minuten klingelte es dann auch das erste mal im Kasten von Flamingo. Danach kam ein Bruch in das Spiel der Globes, auch weil jetzt viel gewechselt wurde. Flamingo wurde immer stärker und tauchte nun einige mal frei vor dem Tor von Quetsch auf. Allerdings wurden diese Chancen entweder fahrlässig vergeben oder Torwart Quetsch hielt mit tollen Paraden die Führung fest – bis kurz vor der Pause, da fiel dann doch der verdiente Ausgleich durch Adelowo. Die zweite Halbzeit ging genauso weiter – ein großes Chancenplus für Flamingo konnte nicht in ein einziges Tor gewandelt werden. Die Entscheidung fiel kurz vor Ende durch ein Standard – Freistoß aus mittiger Position aus ca. 12m Entfernung: bald wird scharf in Richtung Tor gebracht und T.Schmitz stochert den Ball irgendwie ins Tor. Gelbe Karten: Huse (Flamingo), Staschel (Flamingo), Schönfeld (Globes). Man of the match: Quetsch [NG kann sich bei seinem Torwart für den Sieg bedanken – v.a. weil er bei einer Abwehraktion noch den Fuß .es Gegners gg den Kopf bekommen hatte und danach weiterspielte und alles hielt was es zu halten gab]. Ref.: Friedrich/Herzog (Ackerfreunde).

29. April/ 1. Mai
6) Kastanie - Null Null 2-3 (Nachholspiel vom 31. Mai)

K08: Tolksdorf, Maar, Hardy, Schulte, Kommerell, Aengevelt, Winkler, Krämer, v. Löcht .NN Wessner, S. Baer, R. Baer, Winter, Grass, Bell, Meißner, Rodtheut, Hanenberg Tore: 0:1 Grass, Baer 0:2, v. Löcht 1:2, Hanenberg 1:3, Kommerell 2:3. Spielbericht: Bei schönstem (Schiri-) Wetter traf am Mittwoch das Team Kastanie 08 auf die Fußballer von Null Null. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Spiel war über weite Strecken sehr fair und auch fußballerisch schön anzusehen. Während Null Null unter der Leitung von Coach Dirk Fischer schnell durchstartete und ein solides Aufbauspiel hinlegte, tat sich Kastanie, wohl auch auf Grund fehlender Stammspieler, etwas schwerer damit, ins Spiel zu finden. Dennoch entwickelte sich trotz torlosen ersten zwanzig Minuten ein spannendes Spiel mit Torchancen für beide Seiten, bei denen die Torwärte beider Mannschaften glänzen konnten. Den Führungstreffer für Null Null erzielte Grass, später erhöhte Baer (bloß welcher?) durch einen Distanzschuss auf 2:0. In der zweiten Halbzeit zeigte sich Kastanie wesentlich kämpferischer und kam zu mehr Schüssen aufs Tor. 10 Minuten vor Schluss gelang v. Löcht der Anschlusstreffer, aber Null Null erhöhte durch Hanenberg auf 3:1. Kurz vor Schluss traf Kommerell zum 2:3, sodass Kastanie die letzten Minuten noch einmal alle Kräfte zusammen nahm und alles nach vorne warf, während Null Null auf ein geschicktes Zeitspiel und Ballbesitz setzte. Insgesamt ein ansehnliches Spiel mit einer letztlich knappen aber wohl auch verdienten Führung für Null Null. Ref.: Benezeder (Schickeria); ein Schiri ausreichend wegen Verlegung.

 
7) Sportfreunde - Globes 5-3 (3-1)
Sportfreunde: Sick, Riemerscheidt, Jeschke, Atiye, Olgar, Boataeng, Nedic, (Ersatz: De Bellis). Globes: Traczyk, Bachmann, Steinbeck, M. Schmitz, Zerhusen, Hoff, Schad, (Ersatz: Wirt, Hecker). Tore: 1:0 Nedic (2.), 2:0 De Bellis (20.), 2:1 Schad (33.), 3:1 Boateng (34.), 3:2 Hoff (47.), 3:3 M. Schmitz (54.), 4:3 Atiye (61. Min), 5:3 Jeschke (65.) Spielbericht: Bei schönstem Aprilwetter und fast idealen Bedingungen entwickelte sich ein gutes Ligaspiel. Beide Mannschaften spielten auf Sieg und hatten vergleichbare Probleme mit etwas unebenem Geläuf. Bei erster Betrachtung fühlte man sich erinnert an die Konstellation Alt gegen Jung. Oder sagen wir besser "Erfahren" gegen Jung. Die Globes präsentierten sich im neuen Outfit und bewährter (erfahrener) Aufstellung. Bereits nach 2 Minuten aber die kalte Dusche durch das frühe Führungstor der Sportfreunde. Beide Mannschaften anschließend im Vorwärtsdrang mit Chancen auf beiden Seiten. Zunächst waren es aber die Sportfreunde mit der besseren Chancenverwertung und dem Treffer durch De Bellis in der 20 Minute, hervorgegangen aus einer Kontersituation mit gefälligem Passspiel. Die Globes nun immer zielstrebiger. Nach vergebenen Großchancen durch Hoff (zweimal freistehend scheiternd) traf Schad in der 33. Minute zum Anschluss. Doch postwendend die Antwort der Sportfreunde, als sich der starke Boateng in den Angriff einschaltete und kurz vor der Pause auf 3:1 stellte. Nach der Pause dann das gleiche Spiel. Beide Mannschaften mit gefälligem Spiel. Die Globes im Vorwärtsdrang, die Sportfreunde clever konternd. In der 40 Minute dann eine Schrecksekunde für die Sportfreunde, als Boateng sich verletzte und am Spielfeldrand behandelt werden musste. Die entstandene Unsicherheit nutzen die Globes zum Ausgleich. Es schien als könnten sich die Globes nun tatsächlich absetzen und das Spiel entscheiden. Doch mit der Rückkehr von Boateng auf das Spielfeld, setzten dich dann doch die jungen Sportfreunde durch. Zunächst war es Atiye, der einen starken Konter souverän abschloss und dann in der 65. Minute Jeschke, der ebenfalls zielstrebig vollendete. Am Ende ein glücklicher aber verdienter Sieg der Sportfreunde, die immer wenn es darauf ankam, noch einen drauf setzen konnten. Das Spiel verlief äußerst fair mit keinen gelben oder roten Karten. Man of the Match: Boateng (Sportfreunde - als starker Stabilisator der Mannschaft). Ref.: Förster/ Höltkemeyer (Kastanie).
 
8) Ackerfreunde - Flamingo 7-2 (5-0)
AfU: Akkannen, Oppong, Weißmann, Stemmer, Schäfer, Früh, Klutsch (eingewechselt: Friedrich, Werter). ACF: Lange, Krüß, M. Voigt, Sahan, Hlal, Huse, Bencek (eingewechselt: J. Hoffmann). Tore: 1:0 Stemmer (16.), 2:0 Stemmer (19.), 3:0 Schäfer (22.), 4:0 Friedrich (25.), 5:0 Oppong (26.) / 6:0 Friedrich (54.) 6:1 Bencek (56.), 6:2 Lange (57.), 7:2 Friedrich (68.). Kommentar: Mit 2:7 musste sich Flamingo den Ackerfreunden geschlagen geben. Bereits in Halbzeit 1 machten die Ackerfreunde den Sack zu. Ein völlig verdienter Sieg, denn die Flamingos waren in allen Belangen unterlegen. In Halbzeit 2 warf Flamingo zwar nochmal alles nach vorne, was aber nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Die Ackerfreunde spielten die Partie gelassen weiter und trafen weiterhin ins gegnerische Tor. Man of the Match: Mit einer sehr souveränen Leistung verdiente sich Ackerfreunde-Spieler Oppong diese Ehrung. Als Verteidiger ins Spiel gegangen, übernahm er bereits nach wenigen Minuten auch die Offensive und legte nicht nur Tore vor, sondern verhinderte hinten auch einige. Zudem traf er dann auch noch höchstpersönlich und zeichnete damit seine individuelle Stärke klar aus. Ref.: Marcial / Dahmen (Abwärts´85).

6. Mai
9) Sportfreunde - Ackerfreunde 3-4 (Nachholspiel vom 20. Mai)

SfA: Sick, Riemerscheidt, Nedic (3:3), Jeschke (2:2), Hyseni, Boateng, Jurnicek (1:1), Wandchkuhn, Ramadami, De Bellis, Beltas. AfU: Akkannen, Früh, Stemmer, Klutsch, Kordas (1:2,2:3,3:4), Weißmann, Jurkin, Friedrich, Schäfer (0:1), Gakl, Bürgy. Die ersten dreißig Minuten des Spielst konnte man bei besten Fußballwetter Zeuge eines schönes Fußballspiels auf beiden Seite werden.
Die Sportfreunde überzeugten (wie schon öfters) durch gute Kombinationen und schnelle Ballwechsel in den eigenen Reihen. Die Ackerfreunde kamen mit weiten Pässen und besonders durch einen Weitschuss der förmlich am Torpfosten hängenblieb zu ihren Chancen. In der 30 Minute war es Schäfer der das erste Tor für die Ackerfreunde erzielte (30. Min.). Die Freude über die Führung hielt allerdings nur wenige Minuten und wurde durch das 1:1 (39. Minute) von Jurnicek gedämpft. Nun wurde das Spiel um einiges ungemütliche für den Schiedsrichter. Bei drei bis vier Handspielen oder nicht Handspielen (je nach Sicht der Teams) wurde gegen den Schiedsrichter protestiert (hier empfehle ich 1x das Lesen der Seite: http://www.dfb.de/schiedsrichter/aktiver-schiedsrichterin/artikel/das-handspiel-in-all-seinen-facetten-1131/), wenn ein Ball gegen ein den Ellenbogen eines am Körper angewinkelten Arms prallt, muss man da nicht unbedingt pfeifen;-)). Bei einem Handspiel der vier (die von verschiedenen Seite mokiert wurden) wurde aus der Sicht und mit guten Wissen und Gewissen vom Schiedsrichter nicht auf Handspiel im Elfmeterraum entschieden. Zuvor und danach gab es allerdings noch Fußball, Kordas erzielte das 1:2 (45. Min.), gefolgt vom 2:2 von Jescke (56. Min). Vor dem 2:3 durch Kordas (58. Min.), dem 3:3 von Nedic (62 Min.) und dem Siegtreffer für Ackerfreunde in der (68 Min.) wurde es in der Partie (eine gelbe und eine rote Karte [auf Empfehlung des Ref. keine Sperre; Verwarnung gg. den vom Platz gestellten Spieler]) etwas ruppiger, das Spiel konnte aber normal fortgesetzt und bis zum Ende gespielt werden. Abgesehen davon, dass jeder sich selber einmal überlegen sollte ob man in dieser Liga nicht doch zum Fußball spielen gegen und gleichzeitig mit anderen Teams ist und um Spaß zu haben und schöne Samstage mit seinen Hobby zu verbringen zu können und miteinander (natürlich trotzdem mit Ehrgeiz), respektvoll zu spielen und und und…. bleiben hier aus Sicht des Schiedsrichters weitere Konsequenzen aus. Trotz unterzahl und den spielerisch besseren Sportfreunden (mit wunderschönen Kombinationen und einem ruhiges Spielaufbau) konnten die Ackerfreunde (die sich sehr viele Chancen durch Fernschüsse oder weite Bälle über das gesamte Spielfeld schafften) das Spiel für sich entscheiden. Spieler des Tages: Kordas von Ackerfreude (mit drei von vier Toren seines Teams). Schiedsrichter: Böckmann und Graf (teilweise) beide Schickeria; 1 Schiri reichte wg. Verlegung.

 
10) Null Nlull - Globes 4-0 (0-0)
NN: Wessner, Baer, Denkewitz, Bell, Meißner, Krolewski, Winter, Rodtheut, Fischer; NG: Traczyk, Steinbeck, Munoz, Schmitz M., Schönfeld, Stochreiter, Bachmann, Wirtz, Hecher, Pütz T., Pütz S. Tore: 1:0 M.Schmitz (37. OG.), 2:0 Rodtheut (47.), 3:0/4:0 Winter (50./62.) Karten: Gelbe Karte für Winter (43.). Kommentar: Bei bestem Fußballwetter trafen sich beide Mannschaften im Nordpark zu diesem Ligaspiel zusammen. Auf Seiten von Null Null gab es drei Spielerdebüts zu verzeichnen, wohingegen die Globes auf ihre Ligalegende Uwe Hoff, der leider verletzungsbedingt passen musste, verzichten mussten. Beide Mannschaften begannen die Partie sehr abwartend und auf Sicherheit bedacht. Null Null nahm das Heft in die Hand und versuchte das Spiel zu gestalten. Die Globes standen hinten sehr kompakt und operierten des Öfteren mit langen Bällen, so dass auf beiden Seiten gefährliche Chancen entstanden. Gegen Ende der ersten Halbzeit häuften sich die Chancen bei Null Null. Traczyk konnte jedoch einige Torabschlüsse höchst sehenswert vereiteln. So endete die erste Halbzeit ziemlich ausgeglichen torlos mit leichten Vorteilen auf Seiten von Null Null. Die zweite Halbzeit hatte jedoch mehr Highlights zu bieten. Bereits in der 37. min avancierte der stark aufspielende Mark Schmitz zum tragischen Helden, indem er den Ball nach einem Eckball ohne Bedrängnis nach einem Klärungsversuch ins eigene Tor lenkte. Die Partie blieb jedoch weiterhin offen und so verpassten die Globes in der 45. Minute den Ausgleich nur sehr knapp durch einen sehr schönen Schuss von Steinbeck, der nur das Lattenkreuz traf. Nur zwei Minuten später konnte Rodtheut nach einem sehr schönem Spielzug auf 2:0 erhöhen. In der 50. Minute erzielte Winter dann das 3:0. Hier brach langsam die Gegenwehr der Globes und Null Null dominierte von da an das Spiel. Gute 10 Minuten vor Ende des Spiels schnürte dann Dirk Fischer höchstpersönlich seine Schuhe und versuchte sein Torkonto aufzustocken. Am Spielfeldrand war schon zu hören: 'Bevor Dirk Fischer ein Tor schießt, schießen wir lieber Eigentore.' So weit kam es allerdings nicht und Winter konnte dann in der 62. Minute den Schlusspunkt mit dem 4:0 setzen. Alles im Allem ein sehr faires Spiel auf beiden Seiten mit einem letztendlich sehr verdienten Sieg für Null Null. Schiedsrichter: R. Nedic, Jeschke (Sportfreunde).

13. Mai
2) Null Null - Schickeria 3-4 (Nachholspiel)
Bericht oben.

20. Mai
11) Flamingo - Null Null 4-5 (1-1)
NullNull: Schafeld, M.Roosen, Baer, Ulmer, Ockler, Graß, Winter, Kroll, Wessner; Flamingo: P Huse, S. Sahan, L. Brandt, S. Krüll, M Voigt, J. Hoffmann, M. Bencek, M. Owusu. Tore: 0:1 Graß (27.), 1:1 P. Huse (34.), 1:2 Winter (50.), 2:2 L. Brandt (55.), 2:3 Graß (56.), 3:3 L. Brandt (57.), 3:4 Graß (59.), 4:4 P. Huse (67.), 4:5 Graß (70.) Karten: keine Spielbericht: Eine leichte Brise bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begrüßte uns auf dem Platz. Bestes Fußballwetter also. Wir konnten noch einen Teil des Spiels Sportfreunde vs. Ackerfreundeverfolgen welches nach einer recht hitzigen Phase mit Platzverweis wirklich ansehnlich war. Wir hofften also auf ein schönes Spiel mit einem etwas ruhigerem Verlauf, welches wir dann auch zeitig anpfiffen. Ruhig ist vielleicht auch das passende Stichwort für die erste Halbzeit, denn es passierte lange Strecken erstmal nichts Nennenswertes. Der Grund dafür waren zwei ebenbürtige Teams die gute Defensivarbeit leisteten und sich das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld abspielte, wodurch Torchancen Mangelware waren. In der 27. Minute zappelte der Ball dann doch im Netz von Flamingo nachdem Graß den Ball über die Torlinie befördern konnte. Kurz vor der Pause (34.) konnte Huse noch für Flamingo ausgleichen und somit ging es mit einem verdienten Unentschieden und einem bisher fairen Spiel in die Halbzeitpause. In der 2.Halbzeit wurden die Zweikämpfe dann mit mehr Ehrgeiz (vielleicht das ein oder andere Mal auch etwas zu viel davon) aber meist doch recht fair geführt. So wurde das Spiel spannender, auch wenn erstmal keine weiteren Tore vielen und man schon das Gefühl hatte, es wird eine knappe Kiste mit wenig Toren. Aber Lohausenliga wäre nicht Lohausenliga wenn man bei diesen Gedanken nicht eines Besseren belehrt werden würde. Die Torchancen nahmen zu und so stand es schnell in der Zeitspanne von 9 Minuten (50.-59.) plötzlich 3:4, wobei Null Null jedes Mal den Führungstreffer erzielte und Flamingo 2 mal ausgleichen konnte. Wir kamen mit dem notieren der Torschützen also kaum hinterher. Null Null machte seit dem erneuten Führungstreffer auch einen etwas stärkeren Eindruck, aber dennoch kämpfte Flamingo stark. Das Spiel schaukelte sich also auf und auch die Gemüter etwas, das Spiel wurde hitziger aber dennoch meist fair, so dass wir wenig zur Pfeife greifen mussten. In der 67. Minute dann erneut der Ausgleich durch Huse. Leider konnte sich Flamingo aber nicht belohnen, da Graß in der 70. Minute den Siegtreffer erzielen konnte. Ganz großer Respekt geht an die Mannschaft von Flamingo, die sich nie haben unterkriegen lassen und sich jedes Mal zurück kämpfen konnten. Der knappe Sieg für Null Null geht in Ordnung, aber ein Unentschieden wäre für beide Teams wohl gerecht gewesen. Man of. the Match: Durch das starke Spiel seiner Teamkameraden bleibt einem mit 4 Toren fast nichts anderes übrig als Graß diesen Titel zuzusprechen. Ref.: Strehl / Ramm (RWL).
 
9) Sportfreunde - Ackerfreunde 3-4 (Nacholspiel)
Bericht oben.

Do. 25. Mai
12) Sportfreunde - Flamingo 1-0 agT
Die Partie wurde kurzfristig von Flamingo abgesagt. Nachdem sich trotz aller Bemühungen aller Beteiligten (Teams und Liga-Organisation) ein Ersatztermin endgültig nicht finden ließ, wird die Partie am grünen Tisch (agT) mit 1:0 für die Sportfreunde und mit 0:10 gegen Flamingo gwertet.

27. Mai
13) Globes - Ackerfreunde 9-5 (6-2)
NG: Quetsch, Bachmann, Wolf, M.Schmitz, Schönfeld, Hoff, Hecker, Wirtz, Wellens; AfU: Jurkin, Lohmann, Klutsch, Schäfer, Kordas, Stemmer, Weißmann, Herzog. Tore: 1:0 Hecker (3.Min), 2:0 Wolf (6.Min), 3:0 ET Herzog (11.Min), 3:1 Kordas (13.Min), 3:2 Schäfer, 4:2/5:2 Wirtz (19./22Min), 6:2 M.Schmitz (34.Min), 7:2 Hoff (38.Min), 7:3 Stemmer (42.Min), 8:3 ET Weissmann (45.Min.), 8:4 Kordas (47.Min), 9:4 ET Klutsch (68.Min). Samstag 27. Mai 13:30 Uhr: 40 Grad im Schatten und gefühlte 50 Grad in der prallen Mittagssonne des Nordparkes…spätestens jetzt wusste ein Jedermann = „in Deutschland ist nun der Sommer dran". Selbst die Mitbenutzer der Engländerwiese und an subtropisches Wetter gewöhnten indischen Cricketspieler funktionierten kurzerhand ihre Regenschirme zu Sonnenschirmen um (und das soll schon was heißen). Zum Spiel: In einem unterhaltsamen und sehr fair geführten Spiel führten die New Globes schnell nach 6 Minuten mit 2:0. Dies lag an tollem Forechecking und daran, dass Ackerfreunde wohl "durch einen Hitzeschlag getroffen" die ersten 10 Min verschliefen. Durch eins der insgesamt 3!!! Eigentore führten Sie sogar kurz danach mit 3:0. Jetzt wachten allerdings die Ackerfreunde aus ihrem Sommerschlaf auf und kamen durch einen Doppelschlag durch Kordas und Schäfer 13/16. Min nocheinmal ran. Bis zur ersehnten Halbzeitpause drehten die New Globes allerdings wiederrum durch gutes Kombinationsspiel auf und führten schließlich mit 6:2 durch Doppelpack Wirtz und Schmitz. Nach der halbzeitlichen Abkühlung verhinderte der New Globes Goalie ein wiederholtes herankommen der Ackerfreunde durch 2-3 gute Paraden. Da die Ackerfreunde spielstandbedingt hinten aufmachten, gingen die New Globes mit 7:2 in Führung. (Moff 38.Min) Die Ackerfreunde schlugen sich auch durch verunglückte Rettungsversuche im eigenen Strafraum selbst: Durch diese resultierten insgesamt 3 ET, für mich eine absolute Seltenheit in der 40 Jährigen Geschichte der Lohausenliga. Als Trostpflaster schoss man allerdings das „Tor des Tages" zum 4:8 in der 47.Min durch Kordas, nach toller „Hackenvorarbeit" von Stemmer. Das 3te ET (Klutsch 68. Min ) setze den Schlusstrich zum verdienten 9:4 Endstand für die New Globes. Um es mit den Worten von Fritz von Thurn und Taxis zu sagen: "Erfahrung setzte sich gegen weitaus jüngere Jungspunde (Ackerfreunde) und Tropen-Hitze durch. Jessus Maria! Boahhh! #fritzlove # Ref.: Tolksdorf & Schulte (Kastanie 08).
 
14) Kastanie - Sportfreunde 2-5 (0-1)

Kastanie: Tolksdorf -  Hoeltkemeyer, Hartsieker (36. Härtel / 67.), Krämer, L. Egbers, Maar, Schulte. Sportfreunde: Sick - D. Nedic, R. Nedic, Olgar, Riemerscheidt, Wauschkuhn, Hyseni. Tore: 0:1 Olgar (14.), 0:2 Hyseni (43.), 1:2 Egbers (44.), 2:2 Maar (55.), 2:3 Hyseni (56.), 2:4 Nedic (65.), 2:5 Hyseni (67.). Spielbericht: Von Beginn an war es trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke ein gefälliges Spiel, in dem die Sportfreunde aufgrund ihrer individuellen Überlegenheit zu den besseren Chancen kamen. Bei Titelverteidiger Kastanie war der Ausfall wichtiger Leistungsträger (u. a. fehlten die beiden Top-Torjäger Jeremias und Aengevelt) nicht zu übersehen. Nach einer Viertelstunde erzielte Cem Olgar nach einem schönen Sololauf die fällige 1:0-Führung für die Sportfreunde. Bis zur Halbzeit verflachte die Partie aufgrund der Mittagshitze zunehmend - trotz der zuvor vereinbarten Trinkpause nach 20 Minuten. Wobei nun auch Kastanie (Kopfball Lars Egbers) zu guten Torchancen kam. Direkt nach der Pause hatte der Meister Pech. Gleich zweimal standen Kevin Maar bei seinen Versuchen Pfosten und Latte im Weg. Es kam wie so oft im Fußball. Wer auf der einen Seite seine Chancen nicht nutzt, darf sich nicht wundern, wenn… auf der anderen Seite Astritt Hyseni zum 2:0 trifft. Doch im direkten Gegenzug verkürzte Egbers nach einem Einwurf per Kopf. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem auf beiden Seiten die Torhüter mehrfach gefordert wurden. Nach einer weiteren Trinkpause blieben die Sportfreunde zu lange im Pausenmodus, sodass nach einem dicken Abwehrpatzer Maar eiskalt zum 2:2 ausgleichen konnte. Aber erneut dauerte es keine Zeigerumdrehung, bis die Sportfreunde wieder die Führung übernahmen, weil Hyseni sträflich frei gelassen wurde. In der Schlussphase schraubten Nedic und erneut Hyseni das Ergebnis in die Höhe. Insgesamt ein verdienter Erfolg für die Sportfreunde, die gefälliger kombinierten und ohne Auswechselspieler (!) das Spiel weitgehend kontrollierten. Man of the Match: Cem Olgar - mit starker individueller Technik und viel Übersicht als Torschütze, Vorbereiter und Teamplayer. Ref.: G. Quetsch / A. Hecker (New Globes).


Mi. 31. Mai
6) Kastanie - Null Null 2-3 (Nachholspiel)
Bericht oben.

Mo. 6. Juni
15) Kastanie - Flamingo 18-0 (8:0)
K08: Tolksdorf, Härte, Hoeltkemeyer, Maar, Hardy, Huckemann, Aengevelt, Guenkel, Egbers, Kutup; ACF: Staschel, Krüll, Farhan, Kwarteng, Hilal; Tore: 1:0 Hardy (1'), 2:0 Aengevelt (5'), 3:0 Maar (7'), 4:0 Maar (8'), 5:0 Hoeltkemeyer (14'), 6:0 Hoeltkemeyer (17'),7:0 Egbers (23'),8:0 Hardy (28'),9:0 Maar (36'),10:0 Hoeltkemeyer (38'),11:0 Aengevelt (44'),12:0 Maar (46'),13:0 Härte (48'),14:0 Kutup (50'),15:0 Kutup (61'),16:0 Maar (62'),17:0 Hoeltkemeyer (66'),18:0 Härte (69'); Kommentar: Bei bestem Wetter im Nordpark war die Partie schon entschieden bevor sie begonnen hatte. Während Kastanie pünktlich um 15:00 mit 10 Leuten und aufgepumpten Tor auf dem Feld stand, schaffte es Flamingo erst mit 30 minütiger Verspätung überhaupt 5 Spieler zusammenzubekommen. Demnach überrascht die Höhe des Ergebnisses auch nicht. Dieses hätte noch deutlich höher ausfallen können, hätte Kastanie ihre zahlreichen Chancen besser genutzt. Alles in allem war es eine sehr faire Begegnung und damit sehr angenehm zu pfeifen. MoM: Bei dieser Konstellation Fehlanzeige; Ref.: Richter/Schumacher (Flyers).

10. Juni
4) Acbkerfreunde - Null Null 1-5 (0-0) (Nachholspiel)
Bericht oben.

Di. 14. Juni
3) Globes - Kastanie 2-1 (Nachholspiel vom Di. 14. Juni)
Bericht oben.

Pool B
19. März
16) Magnum City - Schickeria 4-4 (3-2)
MC: Baak (TW), Klausener, Holborn, Oesterle, di Martino, Rodriguez Ruiz, B. Tillmann (eingewechselt: M. Tillmann, Vosdellen, Büchel; Schickeria: Böckmann (TW), Edel, Halbach, Hollekamp, Oman Gotze, Benezeder, Paslo Tsomo. Tore: 1:0 (2. Min., Oesterle), 2:0 (5. Min., di Martino), 2:1 (16. Min., Edel), 2:2 (19. Min., Edel), 3:2 (31. Min., Ruiz), 3:3 (49. Min., Edel), 3:4 (57. Min., Edel), 4:4 (64. Min., Oesterle). Spielbericht: Schickeria reist ohne etatmäßige Keeper an und verpennt die ersten 5 Minuten. Nach dem 2:0 rappeln sich die Schickerianer auf und kommen langsam besser ins Spiel. Magnum lässt sich das Heft aus der Hand nehmen und kassiert innerhalb von 3 Minute zwei Tore durch den Mann des Spiels Maximilian Edel. Im folgenden entwickelt sich eine sehr ansehnliche und ausgeglichene Partie. Kurz vor der Pause erhöht Magnum auf 3:2. Kurz nach der Pause macht Edel allerdings erneut den Ausgleich und 8 Minuten später mit einem Traumtor das 3:4. Kurz vor Ende wartet Schickeria auf einen Freistoßpfiff, der zu Recht ausbleibt, und vergisst dabei das verteidigen, so dass Oesterle zum 4:4 Endstand einnetzen kann. Alles in Allem eine überaus faire Partie, was es den Schiedsrichtern sehr einfach gemacht hat. Man of. the Match: Maximilian Edel, wer 4 Dinger macht kommt um diesen Titel nicht rum. Ref. : Adu Blass/ Benny Hück (RW Lohausen).

25. März
17) Formentera Flyers - Abwärts 1-2 (0-2)
Flyers: Pflügge, Abeln, Gehlhaar, Hitzing, Mokrami, Rickert, Wirth, Einwechslung: Pesch; Abwärts: Andrees, Tim Feldmann, Raffelsieper, Marcial, Schelting, Nadidai, Klug, Einwechslung Dahmen; Tore: 0:1 (12. Min. Marcial), 0:2 (30. Min. Marcial), 1:2 (36. Minute Hitzing). Spielbericht: Traumhaftes Fußballwetter auf dem üblichen Acker. Die 1. Halbzeit ist schnell beschrieben. Marcial lief in einen missglückten Fehlpass von Gehlhaar und erzielte das 1:0 für Abwärts. Das 2:0 entstand durch einen unglücklichen Fehlgriff von Pfügge (dem solch einen Fehler normalerweise nicht unterläuft). Was ist passiert? Flanke von links, flach vors Tor und Pflügge greift vorbei (es ist nicht auszuschließen, dass der Platz seinen entsprechenden Anteil hatte). Marcial nahm das Geschenk an und konnte freistehend vor dem leeren Tor den Ball ohne Probleme einschieben. Auch wenn die Flyers zwischendurch das Heft in der Hand hatten, so schien es zur Halbzeit doch, als würde Abwärts das Ding bequem nach Hause schaukeln. 2. Halbzeit: Anstoß, Ball vor das Tor von Abwärts gepasst und Hitzing nimmt den Ball volley und knallt ihn in das zusammenbrechende Tor von Abwärts, nur noch 1:2 aus Sicht der Flyers. Von nun an wurde das Spiel spannender, hektischer und aggressiver. Nicht das das Spiel als solches wesentlich besser wurde, nur die Flyers begangen in der 2. Halbzeit, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren, sodass Abwärts gezwungen war, dagegen zu halten. Auf Seiten der Flyers sorgte Mokrami immer wieder für Unruhe vor dem Abwärts Tor. Was aber nicht zu einer Überlegenheit führte, da auf Seiten von Abwärts Schellting und Marcial für Unruhe vor dem Tor der Flyers sorgten (leider nicht nur da ;-) Ab der 40. Minute spielte Abwärts 5. Minuten in Unterzahl, da Schellting nach einer Unsportlichkeit eine 5 Minuten Strafe erhielt. Diese Strafe führte allerdings nicht zu einer Überlegenheit der Flyers. Abwärts spielte die 5 Minuten souverän und unbeschadet runter. Nach der 5 Minuten Strafe war das Verhalten von Schellting tadellos. Fazit: Abwärts ist als verdienter Sieg vom Platz gegangen. Allerdings sollte Abwärts versuchen, den gesteigerten Testosteronausstoß der jungen Spieler in den Griff zu bekommen. Denn die Lohausenliga sollte ein Spaß für Jung und Alt sein. Man oft the match: bleibt heute unbesetzt, da die Spieler, die es fußballerisch ggf. verdient hätten, in diesem Spiel nicht die charakterlichen Voraussetzungen für den Titel erfüllt haben. Ref.: Schmitz/Traczyk (Globes).
18) Young Boys - Schickeria 4-5 (2-1) (Nachholspiel vom Do. 15. Juni)
YB: M. Linzenich (T), Vidovic, Bintz,; Noll, Friesl, Niesen, F. Eichholz, Koch; Schickeria: Graf, Zaghbi, Alexiadis, Münch, Feldmann, Fecke, Lile, Speiser, Poth, Benezeda, Tsomo. Tore: 0:1 Fecke (25.) 1:1 Niesen (28.) 2:1 Eichholz (31.) 2:2 Poth (42.) 2:3 Lile (50.) 3:3 Vidovic (51.) 3:4 Graf (61.) 4:4 Eichholz (67.) 4:5 Speiser (69.). Ein wirklich rassiges und spannendes Speil sahen die ca. 10 Zuschauer im Nordpark an einem zum Glück abgekühlten Fronleichnam-Abend. Beide Mannschaften bewiesen gleich zu Beginn an Spielverständnis. Besonders Schickeria beeindruckte und erarbeitete sich gleich zu Beginn die ein oder andere Torchance. Tsoma verpasste in der 10. Miniute nur knapp den linken Pfosten. Immer wieder kombinierten die Blauen nach vorne und die bereits für die Playoffs qualifizierten Young Boys taten sich extrem schwer Ordnung im Spielaufbau zu finden. Folgerichtig klingelte es dann auch für Schickeria in der 25. Minute. Fecke stand mittig frei und erzielte durch einen trockenen Schuss das 1:0. Gleichzeitig der Weckruf für die Young Boys die nun besser nach vorne spielten und schon drei Minuten später durch einen Torwartfehler zum 1:1 ausglichen. Niesen streichelte den Ball im Luftduell gegen den Schickeria Keeper über den Scheitel ins linke lange Ecke. Nun hatten die Young Boys Blut geleckt und drehten die Partie. Ein weiter und am Anfang missglückt aussehender weiter Einwurf von Friesl landete über Umwege bei Eichholz der frei vor dem Tor das 2:1 für die Young Boys erzielte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Ähnlich wie in der ersten Halbzeit drehte Schickeria auch zu Beginn der zweiten Hälfte gleich wieder auf und belohnte sich schnell. Speisers Kopfball war in der 37. Minute noch zu ungenau, aber dann erreichte eine ewig in der Luft segelnde Flanke den am langen Pfosten wartenden Poth, der zu seinem ersten Kopfballtor überhaupt (eigene Aussage) in der 42. Minute einnetzte. Nur acht Minuten später war das Spiel wieder gedreht. Der starkaufspielende Abwehrchef Lile kam mit nach vorne und machte bei einem klasse Konter kurzen Prozess: 3:2 für Schickeria. Wer jetzt gedacht hatte, dass die Schickeria das Spiel dominieren und den Vorsprung ausbauen würde, hatte sich geirrt. Den der über links wirbelnde Vidovic glich im Gegenzug zum 3:3 aus. Was dann in den letzten zehn Minuten passierte, war wohl mit den schwindenden Kräften beider Teams zu erklären. Der quirlige Graf, der mit Volldampf seine kurzen Einsatzzeiten nutzte, war der Nutznießer in der 61. Minute, nachdem er nach einer tollen Speiser-Vorarbeit am langen Pfosten wartete und den Ball über die Linie drückte. Doch die Young Boys gaben nicht auf und ihr starker Eichholz glich drei Minuten vor Schluss aus. Ein Unentschieden wäre für beide Mannschaften gerecht gewesen, doch Speiser wollte zum Abschluss der Saison ein versöhnliches Ende für Schickeria. Erneut spielten die Blauen stark nach vorne und Speiser nutzte einen Abpraller zum letztendlichen Endstand von 5:4 für die Schickeria. Man of the Match: Lile. Ein grandioser Schickeria Rückhalt mit Spielverständnis, Kampf, Übersicht und sogar Torabschlußqualitäten. Ref.: MC (eigentlich AfU; die waren zum Ersttermin aufgrund einer kurzfristigen Absage vergebens erschienen; deshalb keine Konsequenzen).
 
19) Abwärts - Magnum 1-3 (1-1) (Nachholspiel vom 10. Juni)
MC: A.Rohrbeck, Holborn, Schwarz, Tillmann, D.Rohrbeck, di Martino, Rodriguez Ruiz, Klausener, Kuoinski, Büchel, Stens; A85: M.Andrees, Schumacher, Raffelsieper, Müller, Sander, Klug, Krywalsky, R.Neumeister, M.Neumeister, Hellbeck, Chr. Andrees, Dahmen, Nadidai. Tore: 1:0 Raffelsieper (22.), 1:1, Stens (35.), 1:2 Rodriguez Ruiz (36.), 1:3 Torschütze Kupinski (67.)
Karten: Rote Karte für Christoph Andrees (70.) wegen Tätlichkeit (Dauer der Speree folgt. Die Red.). Bericht: Bei plötzlich wieder hochsommerlichen Temperaturen ging es heute für die Teams von Magnum City und Abwärts 85 in ihrem letzten Gruppenspiel um den zweiten Tabellenplatz der Gruppe B und damit um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Play-offs, die beide schon erreicht hatten. Bei der äußerst engen Tabellenkonstellation musste Abwärts das Spiel gewinnen, Magnum City hätte auch ein Unentschieden gereicht. Diese Ausgangslage spiegelte sich im Spielgeschehen wider, das sich zunächst sehr ausgeglichen und mit insgesamt wenig Torraumszenen gestaltete. Beide Abwehrreihen waren konsequent darum bemüht, nichts anbrennen zu lassen, und damit neutralisierten sich beide Teams weitgehend zwischen den imaginären Strafräumen. Den etwas strukturierteren Spielaufbau zeigte dabei Magnum City, das oft über Holborn auf der rechten Seite das Spiel eröffnete, um dann mit scharfen Flanken schnell in Tornähe zu gelangen. Eine dieser Hereingaben hätte um ein Haar Rodriguez Ruiz verwertet, er konnte den Ball jedoch nicht so kontrollieren, dass es für einen gefährlichen Abschluss gelangt hätte. Abwärts hielt mit vollem Einsatz dagegen, kam aber gegen die gutorganisierte Magnum-Abwehr selten zu Torchancen. So fiel das erste Tor des Spiels dann auch eher in die Kategorie „Zufallsproduktion“: einen aus dem Gedränge heraus abgegebenen, eigentlich harmlosen Schuss konnte Raffelsieper mit der Fußspitze noch entscheidend ablenken, so dass er unhaltbar im Gehäuse von Magnum-Keeper Rohrbeck einschlug. Am Spielverlauf änderte der erste Treffer der Partie erst mal nicht viel, auch wenn Magnum City seine Bemühungen trotz der Hitze noch mal erhöhte. Die Abwärts-Abwehr stand sicher und man schien die Führung mit in die Pause nehmen zu können. Das hätte man auch fast geschafft, bis man sich in der letzten Minute der ersten Halbzeit eine kleine Unaufmerksamkeit leistete, die Stens abgeklärt zum Ausgleich nutzte. Die zweite Halbzeit begann dann quasi so, wie die erste aufgehört hatte: mit einem Tor für Magnum City, das damit die Begegnung innerhalb von nur 2 Spielminuten drehte! Rohrbeck hatte auf Rodriguez Ruiz abgelegt, und der vollstreckte aus kurzer Distanz zum 2:1. Abwärts war nun sichtlich angeschlagen, und die Citizens konnten sich in der Folge deutliche Feldvorteile erarbeiten. Es dauerte bis zur 55. Minute, bis die 85er bei einem ihrer wenigen Entlastungsangriffe mal wieder eine klare Torchance hatten. Raffelsieper kam nach schöner Vorarbeit durch Klug in günstiger Position zum Abschluss, traf aber nur das rechte Lattenkreuz. Dann war es schließlich Kupinski, der die Partie in der 67. Minute für Magnum entscheiden konnte: sein Passversuch von der rechten Grundlinie auf Rodriguez Ruiz landete an der Brust von Keeper Andrees und prallte von dort aus direkt zum 3-1 Endstand ins Tor. Etwas glücklich, aber durchaus verdient! Wer jetzt geglaubt hatte, die bis dorthin äußerst fair geführte Begegnung würde angesichts des klaren Ergebnisses und der nach wie vor hohen Temperaturen entspannt ausplätschern, musste sich leider in der allerletzten Minute der Spielzeit eines Besseren belehren lassen. Nach einem kurzen Gerangel mit anschließendem Wortgefecht bei einem Eckstoß ließ sich Chr. Andrees von Abwärts zu einer halb angedeuteten, halb ausgeführten „Kopfnuss“ hinreißen und wurde mit einer roten Karte des Feldes verwiesen. Das war ein deutlicher Wermutstropfen auf einer interessanten und gutklassigen Partie, die in Magnum City alles in allem einen verdienten Sieger gefunden hat. Ref.: Abeln/ Rickert (Flyers).
 
20) Formentera Flyers - RW Lohausen 4-2 (Nachholspiel vom 10. Juni)
FF: Pflügge, Neunzig, Abeln, Stermann, Mokrami, Rickert, Pesch, Gehlhaar, Brickewedd, Fischer. RWL: Kegler, Blass, Strehl, Bartels, Tschirch, Friedrich, Keller, Hück, Kuhlmann, Ma. Beckmann, Ziegert, Schneider, Aßhauer. Kommentar: Die Voraussetzungen an diesem letzten Spieltag des Pool B waren eindeutig. Formentera klar favorisiert als Tabellenführer mit +19 Tore gegen den Vorletzten RWL mit -8 Tore. RWL war jedoch weit davon entfernt, dieses Aufeinandertreffen schon im Vorhinein abzuschenken – und versuchte mit einem breiten 13-Mann-Kader, sich in der Mittagshitze einen Vorteil zu verschaffen. Die Flyers traten dem mit einem augenscheinlich sehr erfahrenen Team gegenüber. In den ersten Minuten nahmen die Flyers ihre Favoritenrolle an – schon in den ersten 5 Minuten waren drei Torabschlüsse zu verzeichnen. Es dauerte allerdings bis zur 21. Minute, ehe der heute sehr starke Pesch mit einem trockenen Linksschuss flach in die Ecke das 1:0 markierte. Pesch war es auch, der 7 Minuten später – diesmal mit rechts – zum 2:0 einnetzte. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt unter den gegebenen Voraussetzungen fast gelaufen. Doch RWL steckte nicht auf und traf nahezu im Gegenzug (29. Minute) durch Barthels zum 1:2. Zwei Minuten vor Ende der 1. Halbzeit hätte RWL sogar noch den Ausgleich erzielen können, als ein Stürmer plötzlich alleine vor dem Torwart auftauchte, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte. Das Momentum lag somit ein wenig bei RWL – doch nur zehn Minuten nach dem Pausenpfiff reichten den Flyers, den Sack endgültig zu zu machen. Rickert mit einem sehenswerten Volleyschuss in den Winkel (40.) und Pesch mit seinem dritten Treffer (44.) sorgten für klare Verhältnisse. Danach schalteten die Flyers einen Ganz zurück, und RWL gewann an Spielanteilen – ohne jedoch wirklich zwingend vor das gegnerische Tor zu kommen. Auch wenn Ziegert in der letzten Spielminute noch zum 2:4 verkürzte, war der Sieg der Flyers zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet. Es schien, als hätten sie zu jedem Zeitpunkt einen Gang hochschalten können, wenn dies notwendig erschien. Speziell das Offensivduo Pesch / Rickert war mit vielen Kombinationen schön anzusehen – Pesch mit seinen 3 Treffern natürlich Man of the Match. RWL zeigte, dass sie kämpferisch lange mithalten und phasenweise das Spiel sogar dominieren konnten. Im Endeffekt jedoch ein verdienter 4:2 Erfolg der Flyers. Ref. MC (ein Schiri wg. Verlegung ausreichend).

22./ 23. April
21) Young Boys Büderich - Formentera Flyers 2-4 (0-2)
YBB: Noll, Schirmer, Vidovic, Barbier, F. Eichholz, Schneider, Wündrich (Würfel). Flyers: Pflügge, Nils Schumacher, Rickert, Stermann, Abeln, Hitzing, Brickwedde (Ruangroj). Tore: 0:1 Schumacher (24.), 0:2 Rickert (28.), 0:3 Brickwedde (40.), 1:3 F. Eichholz (51.), 1:4 Ruangroj (70+1), 2:4 F. Eichholz (70+3). Bericht: Vor Anpfiff dieser Neuauflage des Finales von 2015/II neigte der neutrale Beobachter doch ein wenig zur Skepsis, was die Siegchancen der Flyers betraf. Kein Pesch oder Mokrami, kein Wirth und noch nicht mal ein Neunzig am Start. Dafür jede Menge Defensivkünstler, garniert mit einem Debütanten im Sturm. Ob das wohl gutgehen würde? Auf der anderen Seite feierten die Young Boys das Comeback ihres Starspielers, Florian Eichholz (genesen von Kreuzbandriß), Dazu die Strategen Barbier und Wündrich, die in Verbindung mit Vidovic für schnelles Umschalt- und Konterspiel stehen. Eigentlich, denn an diesem aprilhaften Aprilsamstag wollte der YBB-Motor nicht so richtig zünden. Klar, die erste Großchance hatte Büderich als Eichholz mit eleganter Ballannahme und Körpertäuschung den wackeren Pflügge schon zu Boden geschickt hatte, dann aber aus unerfindlichen Gründen aus zwei Metern rechts am Gehäuse vorbei schob. Schumi-Sohn Nils machte es kurz darauf für seine Farben besser, als er von der linken Seite aus spitzem Winkel den Ball zum 1:0 in die Ecke knallte. Und dann kam Rickert, ohnehin ein ständiger Unruheherd, er spritzte in eine flache Hereingabe und ließ Nölli aus kurzer Distanz keine Chance. Derweil arbeitete sich Dribbelkönig Toni Vidovic an besagten Flyers-Abwehrkämpen ab, die mit ihm abwechselnd auf Tuchfühlung gingen, aber immer im Rahmen des Erlaubten. Toni fehlten einfach die Ideen um sich seinen Bewachern zu entziehen oder diese mit seinem reichhaltigen Repertoire an Tricks zu düpieren. Einen ganz anderen Typ Fussballer verkörperte die neue Sturmspitze der Flyers. Tobias Brickwedde ist eher der Torjägerschule Horst Hrubesch/Dieter Schatzschneider/Ralf Sövegjarto zuzurechnen, das sage ich aber mit allem Respekt, denn er verrichtete seine Arbeit ausgezeichnet und mit bestechender Zuverlässigkeit. Ebenso könnte er sich Geradlinigkeit als zweiten Vornamen in seinen Paß meißeln lassen. Und genau diese Stärken kamen auch bei seinem 3:0 zum Vorschein. Spätestens da wurde deutlich, dass das Spiel für die Boys verloren sein würde, auch wenn durch Eichholz‘ Tor und den (allerdings verschossenen) Elfmeter kurzzeitig ein Hauch von Spannung durch den Nordpark wehte. Letztendlich muss man konstatieren, dass die Spielanteile zwar einigermaßen gleichmäßig verteilt waren, die Flyers aber eine bei weitem bessere Effektivität an den Tag legten und sich dadurch den Sieg in dieser sehr fairen Partie verdienten. Besondere Vorkommnisse: F. Eichholz verschießt einen an ihm selbst verwirkten Elfmeter beim Stande. Man of the match: Sebastian Rickert – Oldie but Goldie! Schiri: D. Fischer, Marc Wessner (NNC69).
 
22) RW Lohausen - Schickeria 4-2 (2-0)
RWL: Kegler, Blass, Lemberg, Friedrich, Beckers, Ziegert, Ramm, Hück, J. Schnieider, Ma. Beckmann, M., Koltonik; Schickeria: Benezeder, Böckmann, Hollekamp, Heming, Zoughbi, Edel, Halbach, Speiser. Tore: 1:0 Beckers (2.), 2:0 Hück (24.), 3:0 Beckers (43.), 3:1 Heming (49.), 3:2 Zoughbi (54.), 4:2 Beckers (62.). Bericht: In einem bis zuletzt spannenden, ausgeglichenen und fairen Spiel, gewinnt RWL am Ende verdient aufgrund der besseren Chancenverwertung. Schon nach 2. Minuten zappelte der Ball nach einem trockenem Flachschuss von Beckers im Netz von Schickeria. Das Spiel wogte hin und her und auch wegen des kleinen Platzes ergaben sich viele Torszenen auf beiden Seiten. In der 24. Minute gelang es dann Hück, den Ball im Gewühl aus kurzer Distanz zum 2:0 für RWL zu verwerten. Schickeria gab aber nicht auf und kam noch vor der Pause zu zwei sehr guten Torchancen, doch Speier verfehlte das Tor beide Male knapp. Nach der Halbzeit entwickelte sich das Spiel weiter ausgeglichen. Beide Team kamen zu Chancen, agierten aber vor dem gegnerischen Tor weiter nicht zwingend. So war es nicht überraschend, dass das nächste Tor durch einen abgefälschten Weitschuss fiel. Beckers hatte in der 43. Minute einfach mal draufgehalten und RWL mit 3:0 in Führung gebracht. Wer nun gedacht hatte, das war es, hatte sich getäuscht. Schickeria blieb dran und erzielte wenige Minuten später durch einen Flachschuss von Heming den Anschlusstreffer zum 3:1. Hierdurch beflügelt erhöhte Schickeria den Druck und Zoughbi konnte in der 54. Minute durch einen schönen Weitschuss auf 3:2 verkürzen. Das Spiel stand nun auf der Kippe. Am Ende war es wieder Beckers, der sich am Treffsichersten zeigte und 8. Minuten vor dem Spielende das vorentscheidende Tor zum 4:2 markierte. Vielleicht wäre es noch mal hektisch geworden, hätte Schickeria in der 67. Minute die Chance zum 4:3 genutzt. Doch der nach Foul im Strafraum fällige 9-Meter ging am Tor vorbei. Ref.: Sebastian Krüll, Martin Voigt (ACF).

29. April
23) Abwärts - Young Boys 4-5 (4-4)
A85: Andrees, Feldmann, Neumeister, Marcial, Schnelting, Klug, Sander (Ersatz: Krywalsky, Dahmen) YB: Noll, Wündrich, Vidovic, Würfel, El Kadourri, Schirmer, Barbier (Ersatz: Bintz, Kreutzmann) Tore: 1:0 Schnelting (3. Min.), 1:1 Vidovic (5. Min.), 2:1 Schnelting (7. Min.), 3:1 Marcial (9. Min.), 3:2 Wündrich (FE, 18. Min.), 3:3 Wündrich (20. Min.), 4:3 Marcial (21. Min.), 4:4 Klug (ET, 35. Min.), 4:5 Wündrich (70. Min.) Karten: Rote Karte für Marcial (Abwärts) und El Kadourri (Young Boys) 66. Min.. Rote Karte für Marcial (Abwärts) und El Kadourri (Young Boys) jeweils 66. Min. (Sperren folgen). Spielbericht: Das Spiel ging brisant los. Abwärts erzielte die Führung zum 1:0 schon nach 3 Minuten durch Schnelting. Die Young Boys glichen jedoch im Gegenzug durch Vidovic aus, der einen Ball mit hoher Kunst aus der Luft ins Tor schoss. Abwärts schlug aber unverzüglich wieder zu. Nach hervorragendem Solo von Marcial legte er Schnelting auf, der den Ball maßgerecht ins Tor nagelte. Direkt daran anschließend bauten sie noch ihre Führung um ein weiteres Tor durch Marcial aus. Die Young Boys ließen sich in diesem schnellen Schlagabtausch jedoch nicht lumpen und kamen durch einen Foulelfmeter und ein unmittelbar daran ansetzendes zweites Tor zurück ins Spiel. Hierbei zeigte sich schon früh die heutige Schwäche von Abwärts: die Lücken in der Abwehr. Abwärts ging dann erneut in Führung und die erste turbulente Halbzeit endete mit einem nicht so klugen Eigentor durch Klug. In der zweiten Halbzeit drehte sich jedoch das Blatt und von nun an machten die Young Boys das Spiel, während sich Abwärts mit Kontern begnügte. Das Spiel ging ohne große Zwischenfälle mit dann beiderseitig guter Defensivarbeit weiter. Das durchgehend sehr faire Spiel nahm zum Ende hin jedoch noch eine dramatische Wende. Nach einem Foulspiel von El Kadourri an Schnelting kam es zu einem Gerangel mit Handgreiflichkeiten, was dazu führte, dass die Beteiligten Marcial und El Kadourri vom Platz gestellt wurden. Schnelting erhielt eine 5-minütige Zeitstrafe. Aufgrund der immer wiederkehrenden Unterbrechungen, insbesondere dem sehr instabilen Tor der Young Boys, war eine 5-minütige Nachspielzeit mehr als angebracht. In dieser sollte der Fleiß der Young Boys kurz vor Ende noch belohnt werden. In einer Situation, in der die Abwehr von Abwärts völlig aufgelöst und zerstreut war, nutzten die Young Boys ein 3 gegen 1 Überzahlspiel und passten den Ball solange bis Wündrich nur noch zum Sieg einschieben musste. In den letzten Sekunden gelang Abwärts nicht mehr der Ausgleich und das Spiel endete 5:4 für die Young Boys. Man of the Match: Wündrich Ref.: Mokrami/Brickwedde (Flyers).
 
24) Schickeria - Formentera Flyers 2-18 (1-6) (Nachholspiel vom 1. Juni)
Schickeria: Philipp Speiser, Armin Halbach, Jannis Benezeder, Johannes Hollekamp, Jan Heming, Achim Münch, Pierre Fecke (eingwechselt: Stefan Böckmann). Formentera Flyers: Sebastian Pflügge, Nils Schumacher, Oliver Abeln, Philipp Kuschel, Sebastian Rickert, Lars Lowinksi, Nico Pesch (eingewechselt: Peter Wirth, Patrick Fischer, Gilles Frapaise). Tore: 0:1 Rickert (5.), 0:2 Lowinski (8.), 0:3 Kuschel (11.), 0:4 Lowinski (17.), 1:4 Benezeder (25.), 1:5 Pesch (35.), 1:6 Frapaise (35.) / 1:7 Rickert (40.), 1:8 Lowinksi (41.), 1:9 Lowinksi (42.), 1:10 Lowinksi (43.), 1:11 Pesch (50.), 1:12 Rickert (52.), 1:13 Pesch (58.), 1:14 Fischer (60.), 1:15 Lowinksi (63.), 1:16 Lowinski (65.), 1:17 Kuschel (68.), 1:18 Lowinski (69.), 2:18 Hollekamp (70.) Kommentar: Saison-Torrekord? Fairnesspreis? Torjägerkanone? Bei besten Wetterbedingungen beim Abendspiel zwischen Schickeria und den Formentera Flyers trennten sich die Teams mit einem unglaubwürdig erscheinenden 16-Tore-Unterschied. Ein detaillierter Spielbericht ist somit kaum möglich, dennoch sind natürlich einige Dinge besonders hervorzuheben. Formentera mit der typischen U23-Truppe auf spielerisch und taktisch höchstem Lohausenliga-Niveau und mindestens zehn Kandidaten für das Tor des Monats. Auf der anderen Seite zeigte Schickeria trotz guter Einzelspieler leider eine desolate Leistung. Immer wieder nutzten die Flyers die großen Lücken aufgrund von Absprachefehlern in der Schickeria-Defensive aus und konnten beliebig Kombinieren. Trotz guter Chancen für Schickeria zu Beginn der Partie war das Spiel somit schnell entschieden. Formentera zeigte deutlich die Lust am Toreschießen und schraubte das Ergebnis mit sieben Toren in knapp 15 Minuten nach der Halbzeitpause hoch auf 12:1. Hervorzuheben ist die große Fairness mit der beide Teams über die gesamte Spielzeit hinweg agierten! Insgesamt nur zwei kleine Fouls sprechen eine deutliche Sprache. Schickeria leistete sich keine Frustfouls und Formentera unterließ es, den Gegner deutlich vorzuführen und spielte das Spiel konsequent aber keinesfalls provozierend zu Ende. Vielen Dank und großes Lob dafür! Lars Lowinksi glänzte mit insgesamt 8 (!) Toren unter anderem mit Hacke, Übersteiger und Tunnel und könnte sich somit die Torjägerkanone in nur einem Spiel gesichert haben. Man of the Match: Lars Lowinski. Schiedsrichter: Tim Feldmann / Marc Andrees (Abwärts 85).

6./7. Mai
25) Abwärts - Schickeria 9-0 (Nachholspiel vom 27. Mai)
Abwärts: Andres, Schnetling, Dahmen, Klug, Raffelsieper, F.Sander, L.Nadidai, T.Feldmann, Krywalsky; Schickeria: kaminski, Böckmann, Graf, Zaghbi, Alexiadis, Münch, Feldmann. Tore: 1:0, 5`, 2:0 Schnelting, 17`, 3:0 Klug 18`, 4:0, 40`Krywalsky, 5:0, 50`, Nadidai, 6:0 55`, Raffelsieper, 7:0, 60´, Schnelting, 8:0, 65`Sander, 9:0, 68`T.Feldmann. An einem extrem warmen Sommertag kam es zum Showdown zwischen Abwärts und Schickeria und im Grunde stand schon vorher fest (Schickeria mit nur 7 Spielern und das bei 35 Grad), dass Schickeria mit einem verletzten Böckmann und ohne Auswechselspieler keine Chance haben werden. Dennoch hielt Schickeria ganz gut mit, aber bereits nach wenigen Minuten klingelte es im Kasten des Schickeriaschlussmanns. Kurz danach hätte Schickeria den Ausgleich erzielen können, aber das war dann auch die letzte Möglichkeit das Spiel zu wenden. Es kam wie es kommen musste. Abwärts unter der Leitung des immer lauten Andres übernahm des Kommando und erzielten ein Tor nach dem anderen. Den Abschluss zum 9:0 rundete dann Tim Feldmann ab. In dieser Höhe absolut verdient, da Abwärts mehr als deutlich spielerisch überlegen war. Man of the match: Tim Feldmann, der alle Zweikämpfe gewann. Ref.: Werther und Jurkin von Ackerfreunde.
 
26) Magnum City - RW Lohausen 7-0 (2-0)
MC: di Martino, Holborn, Schwarz, B. Tillmann , Rohrbeck, Ruiz, Oesterle (Wagner, Stens, M. Tillmann). RWL: Kegler, Blass, Lemberg, J. Schneider, Friedrich, M. Schneider, Kovriga (Wechselspieler: Hück, Koltonik, Kuhlmann). Bericht: Verliert eine Mannschaft in der Lohausenliga mit sieben Toren Differenz, dann stimmt der Kommentator meist versöhnliche und aufmunternde Töne an, im Sinne von: „Niederlage fiel um 3-4 Tore zu hoch aus“ oder „Team xy konnte lange gut mithalten!“ Damit können wir im Falle dieser einseitigen Partie leider nicht dienen, denn Magnum war eindeutig von Beginn an Chef im Ring und der Sieg ging auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Möglicherweise wäre es eine andere Partie geworden, wenn die Rot Weißen in der Phase (ersten 20 Min.) in Führung gegangen wären, in der MC seine Spielstärke noch nicht adäquat in Toren ummünzen konnte. Die Chancen dazu waren jedenfalls vorhanden. Auffällig war bei RWL zu Beginn der junge Dennis Kovriga. Für mich ein großes Talent, der aber noch „Liga“ lernen muss. Ein Wort noch zum Sieger Magnum City: Wahrscheinlich wissen das immer noch nicht alle, aber die Signale verdichten sich, dass die Truppe ihre erste Halbfinalteilnahme anstrebt und die Chancen dafür, dass sie dieses Ziel auch erreicht, sind absolut real. Im Kern läuft MC schon seit einigen Jahren in unveränderter Besetzung auf. 2016 haben sie sich mit Daniel Schwartz (grätscht schöner als Matthias Herget in den 80ern) und dem eleganten Ruiz enorm verstärkt. Auch Alexander Wagner ist schnell, bienenfleißig und torgefährlich. Auf dem bekannt ärgerlich schlechten Nordpark-Geläuf zogen die Magnums ein Kombinations- und Direktpaßspiel vom Allerfeinsten auf. Das Ganze kommt nicht von ungefähr. Dem ein oder anderen wird schon aufgefallen sein, dass sie ihre Spiele aus verschiedenen Perspektiven filmen. Dieses Mal kam sogar eine Drohne zum Einsatz!!! Unschwer vorzustellen, dass diese Aufnahmen akribisch analysiert, besprochen und in Verbesserungsstrategien umgemünzt werden. Das war 1990 auch nicht zu erwarten, dass eines Tages Videoanalysen in die Lohausenliga einziehen würden. Mastermind hinter dem ausgeklügelten technischen Equipment ist Abwehrhüne Christian „Klaus“ Klausener, der dieses Mal nur in Zivil am Spielfeldrand zum Einsatz kam, sondern ansonsten auch bei einem bekannten japanischen Kamerahersteller arbeitet. Perfektionist „Klaus“ wies sogar vehement den Schiedsrichter darauf hin, nicht im Bild der Weitwinkelkamera zu stehen. Nun gut – man kann halt nicht alles haben. Ein besonderes Highlight hatte die zunehmend spannungsarme Partie noch gegen Ende zu bieten: Der überaus liebenswerte, sympathische und treue Kapitäns-Cousin, Moritz Tillmann, setze sich überragend auf links durch und schlenzte ins lange Eck zu seinem ersten LoLi-Tor im zarten Alter von 38 ¾ Jahren. Man of the Match war dennoch ein anderer: Falco Holborn (MC – Ein Mann, wie ein Baum. Pflügte hinten alles weg und kurbelte unermüdlich an). Ref.: D. Fischer/Baer (NNC69). Tore: 1:0 Stens (19.), 2:0 Wagner (25.), 3:0 Rohrbeck (47.), 4:0 Wagner (50.), 5:0 Ruiz (58.), Mo Tillmann (68.), Oesterle (70.). Man of the Match: Falco Holborn (MC – Ein Mann, wie ein Baum. Pflügte hinten alles weg und kurbelte unermüdlich an). Ref.: D. Fischer/Baer (NNC69).
 
27) RW Lohausen - Young Boys 2-5 (Nachholspiel vom 28. Mai)
RWL: Koltonik (T); Strehl; Friedrich; Hück; Lemberg; Kellerstrass, Beckers; Kuhlmann; Ramm; YB: M. Linzenich (T), Blintz; Barbiier; Vidovic; Wündrich; Blintz; Schirmer; Noll. Tore: 19.Min. 0:1 Schirmer; 35. (+2) Min 1:1 Lemberg; 52.Min Wündrich 1:2; 56. Min Wündrich 1:3; 62.Min Armka 1:4; 67.Min 1:5 Schäfer; 70. (+1). Min Kellerstrass 2:5. Nachspielzeit aufgrund wiederholter Schwäche beider Tore: 1.HZ 3 Minuten; 2.HZ 6 Minuten. Unsere neu gewonnenen „Sportsfreunde“ aus Indien, hatten sich mal wieder breiter gemacht, so dass die verbliebene Spielfläche sich auf ein kleines Fleckchen ohne viel Löcher reduzierte. Nach dem kurzen Guss 30 Minuten vor Spielbeginn, hoffte man auf ein wenig Abkühlung, leider wurde es eher schwüler und als die Sonne sich dann ganz durchgesetzt hatte, folgten auch wieder die entsprechenden Temperaturen. Deswegen liessen es beide Mannschaften erst einmal locker angehen. Grosschancen auf beiden Seiten zunächst Mangelware, eher viel Mittelfeldgeplänkel ohne nennenswerte Torchancen. In der 19.Minute konnten die Young Boys aber dann eine gut herausgespielte Chance endlich verwerten. Danach weiterhin beide Mannschaften auf gleichem Niveau , der Ausgleich kurz vor dem Halbzeitpfiff dann auch verdient. Nach dem Wechsel erhöhten die Young Boys den Druck, wurden sicherer in den Abspielen und RWL konnte sich das ein oder andere Mal bei ihrem Torwart Koltonik bedanken, der sie mit tollen Reflexen im Spiel hielt. In der 52. und 56. Minute war es dann aber geschehen und die Young Boys konnten zwei der zahlreichen Schusschancen eiskalt verwerten. Damit war im Spiel der Rot Weissen ein kleiner Bruch zu merken, bis dahin hatten sie durchaus Chance auf ein bis dato verdientes Unentschieden. Ob der Hitze, Schwüle oder erhöhten Sicherheit im Spiel der Young Boys geschuldet, liess RW Lohausen dann leider zuviel Chancen zu, die sich in den Toren zum 1:4 und 1:5 und gleichzeitigen Vorentscheidung umsetzten. Kleine Ergebniskorrektur noch durch Kellerstrass bereits in der Nachspielzeit zum 2:5. Aufgrund nicht mehr ganz so tauglicher Tore ergab sich noch ein Nachspielzeit von 6 Minuten, die aber auf beiden Seiten nicht mehr in Zählbares umgemünzt werden konnten. Am Ende, vielleicht ein wenig zu hoch, aber verdienter Sieg der Young Boys, die ihre Chancen energischer durchgesetzt haben. Man of the Match: RWL Torwart Koltonik, der durch tolle Paraden glänzte - YB Wündreich aufgrund seiner drei Tore, wobei des 3. eigentlich ein Traumpass hätte werden sollen, aber über den Schluppen rutschte, somit Freund und Feind verwirrte und den Weg in Netz fand. Danke an beide Mannschaften zum fairen Spiel und viel Glück an beide für die PlayOffs ... Schiedsrichter: Uwe Hoff (New Globes) aufgrund Nachholspiel 1 Schiri ausreichend.

20. Mai
28) Formentera - Magnum City 6-4
FF: Rütters, Hitzing, Abeln, N. Schumacher, Frapaise, Rickert, Wirth (eingewechselt: Mokrami, Gehlhaar). MC: Rohrbeck, Holborn, Tillmann, Schwarz, di Martino, Stens, Rodriguez Ruiz (eingewechselt: Yildiz, Wagner). Tore: 0:1 Rodriguez Ruiz (1.), 1:1 Pesch (11.), 2:1 Rickert (17.), 3:1 Pesch (24.), 4:1 Mokrami (26.) / 4:2 Holborn (36.), 4:3 Rodriguez Ruiz (41.), 5:3 Mokrami (44.), 5:4 Rodriguez Ruiz (50.), 6:4 Pesch (69.). Kommentar: Das Spiel startete sehr gut für Magnum, denn vom Anstoß weg, brachten sie Gefahr vor das Tor der Flyers. Die erste Gelegenheit nutze Rodriguez Ruiz prompt für das frühe 1:0. Doch schon zehn Minuten später fanden die Flyers mit dem 1:1 zurück in die Partie. Dann ging es Schlag auf Schlag: bereits in der 26. Minute schienen die Flyers den Deckel drauf gemacht zu haben. Zu diesem Zeitpunkt stand es 4:1. Doch: falsch gedacht, denn das Team um Stürmer Rodriguez Ruiz fand nach der Pause wieder zurück in die Partie. Zunächst traf Holborn, dann machte es Rodriguez Ruiz noch einmal selbst. In einer heißen Partie mit einigen grenzwertigen Zweikämpfen, konnte Magnum zwar dran bleiben, doch statt des Ausgleichs brachte Mokrami die Flyers mit 5:3 in Front. Rodriguez Ruiz war aber an diesem Tag scharf auf mehr und brachte Magnum erneut ran. Doch kurz vor Schluss machte Pesch dann den Deckel mit dem 6:4 drauf. So fand eine von beiden Teams stark geführte Partie an einem sonnigen Samstagvormittag einen insgesamt verdienten Sieger. Man of the Match: Pesch. Ref.: Dahmen / Marcial (Abwärts´85).

27. Mai
25) Abwärts - Schickeria 9-0 (Nachholspiel vom 27. Mai)
Bericht oben.

1. Juni
24) Schickeria - Formentera Flyers 2-18 (Nachholspiel vom 1. Juni)
Bericht oben.

Mo. 5. Juni
29) Magnum City - Young Boys 5-0 (2-0)
MC: A. Rohrbeck, D. Rohrbeck, Tillmann, Klausener, Oesterle, Holborn, Schwarz, Rodriguez, Stens, Dimartino, Wagner; YB: Noll, Würfel, Vidovic, Schürma, Wagner, ElKadourri, Wündrich, F. Linzenich, F. Eichholz. Tore: 1:0 Holborn (20.), 2:0 Stens (30,), 3:0 di Martino (47.), 4:0 Oesterle (52.), 5:0 Oesterle (64.). Bericht: In einem über lange Dauer ausgeglichenen, spannenden und fairen Spiel gewannen die Spieler von Magnum City aufgrund der besseren Chancenverwertung am Ende verdient mit 5:0. Das Spiel begann sehr ausgeglichen mit vielen Chancen für beide Teams. Beide Teams ließen nichts anbrennen und so viel der erste Treffer auch erst nach 20 Minuten, nachdem Holborn aus einiger Distanz den Hammer auspackte und Magnum City in Führung brachte. Magnum drückte auf den zweiten Treffer. In der 30. Minute belohnten sie sich mit einer schönen Direktabnahme von Stens nach einer Ecke. Nichts zu machen für den Torwart. Aber die Young Boys gaben sich nicht geschlagen. Sie wollten unbedingt den Anschlusstreffer vor der Pause. Und sie kamen auch. Trotz des 2:0 Rückstandes kombinierten sie sich mit vielen schönen Szenen durch die Abwehr der Magnum City‘s. In der 32. Minute ein Lattenschuss aus einiger Entfernung und in der 34. Minuten ein direkter Freistoß an den linken Pfosten. Fast das 2:1. Doch dank A. Rohrbeck’s starken Paraden konnten die Young Boys den Anschlusstreffer vor der Pause nicht erzielen. Es blieb beim 2:0 zur Pause. Danach verlor das Spiel dann ein wenig an Tempo und Magnum City nahm das Spiel mehr und mehr in die Hand. Die Young Boys fanden keine Zugriff mehr und schafften es nur noch sehr selten in die Nähe des gegnerischen Tores. In der 47. Minute war das Spiel dann durch einen unglücklichen Torwartfehler eigentlich schon entschieden. Di Martino schießt aus einiger Distanz recht flach und mit wenig Druck, der Ball springt dem Torwart aber unter den Armen durch. Das letzte Tor in der 64. Minute nach einem Abwehrfehler besiegelte dann den verdienten 5:0 Sieg von Magnum City. Man oft he Match: A. Rohrbeck (super Paraden, sicherte Magnum City den Rücken). Ref: S. Krüll/C. Kwarteng (AC Flamingo).

Di. 6. Juni
30) RW Lohausen - Abwärts 2-2 (1-0)
RWL: Koltonik, Bartels, Lemberg, Strehl, Friedrich, Beckers, Kellerstrass (Wechselspieler: Ziegert, J. Schneider, Hück, Blass, Kuhlmann). A85: Marc Andrees, Raffelsieper, T. Feldmann, M. Müller, Nadidai, Schnelting, Mo Neumeister (Klug, T. Hellbeck, Dahmen). Tore: 1:0 Eigentor Abwärts (19.), 1:1 Schnelting (55.), 1:2 Schnelting (61.), 2:2 Lemberg (65.). Bericht: Abendspiele scheinen so langsam wieder in Mode zu kommen. Zurecht, denn in der Sommersaison bieten sich diese Ausweichtermine als großartige Alternative an. Statt sich für Spiele an oder unmittelbar nach Feiertagen auf die Suche nach den letzten Karteileichen zwecks Kaderstellung zu begeben, kann man unter der Woche in gechillter Mittsommernachts-Atmosphäre nicht nur bei kühleren Temperaturen Ball und Gegner hinterherjagen sondern auch unsere Nordparkwiese in ihrer ganzen Schönheit genießen, so wie es früher einmal war, als noch keine Konkurrenzgruppen ihre Hütchen in den Boden rammten um völlig überdimensionierte Spielfelder abzustecken. Abendtermine werden übrigens auch vom Publikum goutiert, denn nicht jeder liebt es, an einem heißen Wochenendtag die Akteure aus dem Gebüsch heraus zu bestaunen, auf der verzweifelten und zumeist vergeblichen Suche nach einem Stückchen Schatten. Soweit die Theorie. Die Praxis verdeutlichte mal wieder, dass man im Leben eben nicht alles haben kann: Denn an diesem Pfingstdienstag war Wind! Und zwar ein stürmischer, der aus allen nur denkbaren Richtungen blies. Pfingsten und Sturm?!? Da war doch mal was. Erinnerungen wurden wach an ELA, die der Lohausenliga vorübergehend ihren Wind aus den Segeln nahm. Aber gemach, gemach. Die i-goals machten zwar 2-3 schlapp, aber ganz so schlimm wie 2014 war es dann doch nicht. Auf dem Rasen ging es anfangs nicht ganz so stürmisch zur Sache. Abtasten war angesagt. Dem Beobachter wurde schnell klar, dass sich hier zwei Mannschaften gegenüberstanden, die zwar wild entschlossen waren mit aller Macht (aber immer fair) um den Einzug in die Play-offs zu kämpfen, zunächst aber jeglichen Fehler vermeiden wollten. Bei den Platzverhältnissen ist das nicht immer möglich und so kam es bereits in der ersten Hälfte zu einigen Kontersituationen, vor allem für Abwärts, die aber von deren Offensivabteilung reihenweise versiebt wurden. Dafür zeigte man sich hinten treffsicherer, als eine rot-weiße Hereingabe von einem nicht schnell genug zur Seite huschenden Abwärtsbein ins eigene Gehäuse prallte. In der Folge tat sich Abwärts schwer zu hochkarätigen Chancen zu gelangen, während wiederum der Beckmann-Trupp größte Schwierigkeiten hatte sich durch die dicht gestaffelten Viererketten des Altmeisters zu kombinieren. Wenn dies ansatzweise gelang, dann war stets Matthias Beckers beteiligt, der wie immer zu den spielbestimmenden Figuren gehörte. Häufig suchte und fand er in der RWL-Neuerwerbung, Daniel Kellerstrass, einen dankbaren Abnehmer. Kellerstrass war immer anspielbar, präsentierte auch ein- ums andere Mal sein reichhaltiges Repertoire an Übersteigern, zerschellte letztendlich aber doch immer wieder an Morten Müller und Tim Feldmann. Bei Abwärts ist es bekanntlich ausnahmslos Bastian Schnelting, der herausragt und den Spielen seinen Stempel aufdrückt. So auch an jenem Dienstagabend, als er mit einem Doppelschlag RWL den erhofften Sieg entriss. Im rot weißen Lager hielt sich die Enttäuschung darüber in Grenzen, denn jeder weiß, dass Abwärts anno 2017 eigentlich zu stark ist, um so ein wichtiges Spiel zu verlieren und außerdem zu jeder Zeit treffen kann. Notfalls auch in der Schlußphase und dann per verwandelter Ecke wie Schnelting zum 1:2 als er die Kugel flach und scharf vor den Kasten beförderte und der wackere Keeper Koltonik den Ball gegen die Hacke bekam, von der er in die Maschen zischte. Es sollte ebenfalls eine Ecke sein, die den Endstand einleitete. Fünf Minuten vor Schluß köpfte der fleißige Moritz Lemberg zum 2:2 ein. Ein gerechnetes Ende einer fairen und ansprechenden Partie. Kompliment an beide Teams. Man of the Match: Marc Andrees mit starkem Debüt. Vieles spricht dafür, dass Marc die erfolgreiche Andrees’sche Torwartdynastie wird fortführen können. Ref.: D. Fischer (NNC69, wegen Verlegung ein Schiri ausreichend) – großartig assistiert von Christian „Schumi“ Schumacher (Abwärts), der, obwohl verständlicherweise eigentlich „parteiisch“, das Geschehen auf seiner Seite sehr objektiv und neutral regelte.

10. Juni
19) Abwärts - Magnum 1-3 (1-1) (Nachholspiel vom 10. Juni)
Bericht oben.
 
20) Formentera Flyers - RW Lohausen 4-2 (Nachholspiel vom 10. Juni)
Bericht oben.

Do. 15. Juni
18) Young Boys - Schickeria 4-5 (Nachholspiel vom Do. 15. Juni)
Bericht oben.
 

Tabelle Pool A
Tabelle Pool B
Stand: Vorrunde
Stand: Spiel Vorrunde
1. Null Null 5 4 0 1 8-2 20:11 +9
2. Sportfreunde 5 4 0 1 8-2 18:12 +6
3. New Globes 4 3 0 2 6-4 16:11 +1
4. Kastanie (M) 5 2 0 3 4-6 31:12 +19
5. Ackerfreunde 5 2 0 3 4-6 18:27 -9
6 Flamingo 5 0 0 5 0-10 7:42 -35
1. Formentera 5 4 0 1 8-2 33:12 +21
2. Magnum City 5 3 1 1 7-3 23:11 +12
3. Abwärts 5 2 1 2 5-5 18:11 +7
4. Young Boys 5 2 0 3 4-6 16:20 -4
5. RW Lohausen 5 1 1 3 3-7 10:20 -10
6. Schickeria 5 1 1 4 3-7 13:39 -26
 

SUPER BOWL 2017/Sommer
Das Viertelfinale vom 17. Juni
31) Erster Pool A - Vierter Pool B (VF1)
Null Null - Young Boys 4-4
Bericht liegt noch nicht vor.
 
32) Zweiter Pool A - Dritter Pool B (VF2)
Sportfreunde - Abwärts 7-2 (2-2)
Sportfreunde: S.Sick, D. Riemerscheidt, M.Jeschke, Simon Atiye, Samuel Atye, Dusan Nedic, Huseni (Subst.: Djordjevic, Olgar, De Bellis, D.Surnicek); Abwärts: M. Andrees, T. Feldmann, Marcial, L.Nadidai, J.Klug, Schrelting, C.Schumacher (Subst.: J.Schumacher, R. Neumeister, M. Neumeister, Krywalsky. Tore: 0-1 Marcial (2.), 0-2 Marcial (6.), 1-2 Samuel Atiye (14.), 2-2 De Bellis (24), 3-2 D.Nedic (40.), 4-2 Hyseni (46.), 5-2 D.Nedic (48.), 6-2 Samuel Atiye (62.), 7-2 D.Nedic 70+1). Kommentar: Am Ehrentag von Abwärtschef Puschi Puschwadt (Das Urgestein ist seit über 30 Jahren in der Lohausenliga unterwegs und wurde dementsprechend 50 - Gratulation von hier aus, eine Story ihm zu Ehren wird auf lohausenliga.de folgen) gabs eine Niederlage. Zum Spiel: Abwärts heute sehr gut, die Sportfreunde noch eine Nuance besser, vor allem was die Disziplin und das konsequente Zweikampfverhalten mit stets gesunder Härte anging. Beide Teams ehrgeizig und fair – dem Ligakenner war aber bereits zur Halbzeit klar, dass Abwärts es nicht schaffen konnte. So kam brach das Team im letzten Abschnitt ein – gefühlt waren es dann ein paar Tore zu viel, die Abwärts hinnehmen musste. Mehrer Leute hatten das Zeug zum Man of the match, das Schiedsrichtergespann entschied: MoM war Samuel Ataye. Ref.: Malte Beckmann / Moritz Lemberg (RWL).
 
33) Dritter Pool A - Zweiter Pol B (VF3)
New Globes - Magnum City 4:0 (3:0)
NG: Traczyk, Schmitz, Wolf, Steinbeck, Schoenfeld, Hoff, Wirtz, Wellens, Hecker. MC: Kupinski, Stens, Klausener, Tillmann, Di Martino, Rodriguez Ruiz, Carpentier. Tore: 1:0 (Wirtz, 7´), 2:0 und 3:0 (Hoff, 13´,21´), 4:0 (Steinbeck, 45´). Bericht: Viertelfinale der Saison 2017/I und zuerst sah es nach einem Spiel gemäß dem Motto aus, wer den ersten Fehler macht, der verliert. Es wurde abgetastet, der Gegner beschnuppert und aus alles Lagen gefeuert, jedoch knickte dabei nur das Gestrüpp im Hintergrund um und nicht eines der Tore. Dies sollte sich ändern, als der Toni Kross der Lohausenliga, sprich Taktgeber der Globes namens B. Wirtz sich ein Herz fasste und satt abzog – leicht abgefälscht und somit unhaltbar – 1:0. Die Citizens versuchten umgehend zu antworten, doch die Abwehr vor dem ebenfalls starken Traczyk hielt stand und konnte nun im gleichen zeitlichen Abstand das 2. Tor erzielen und dann sogar durch das Tor des Tages auf 3:0 erhöhen. Dabei leitete Hoff geschickt ein, sprintete unnachahmlich gen Tor und schloss eiskalt ab. Den Herren um Kapitän Tillmann war klar, dass man ja zwingend gewinnen musste und es aktuell aussichtslos schien das Spiel zu drehen… Und doch versuchte man durch eine starke Schlussoffensive vor der Halbzeit noch einmal heranzukommen. Ohne Erfolg, Pause. Trotz der kurzen Pause machte sich nun zu Beginn der 2. Hälfte schnell bemerkbar, dass Magnum exakt 7 Spieler stellte und durch die dann abgeklärte Spielweise der Globes nicht so richtig Druck ausüben konnte – Die Kraft fehlte und mit laufender Spieldauer auch der Glaube an den eigenen Erfolg. Dies verschärfte sich in der 45. Minute als Steinbeck mit dem 4:0 den Deckel auf die Partie setzte. Zum Ende plätscherte das Spiel vor sich hin. Bemerkenswert die absolut faire und sportliche Moral von Magnum, die die Köpfe zwar nicht mehr ganz oben hatten, aber auch nicht ganz hängen ließen, es wurde versucht wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, der durchaus verdient gewesen wäre. Abschließend noch eine Bemerkung zum Thema Schiedsrichter in der LL. Dieses Spiel zeigte, dass es auch anders geht. Größtenteils wurde schnell untereinander abgesprochen, was zu tun ist, also ob Foul, Aus, oder was auch immer, sodass man als Schiri sehr selten eingreifen musste. Natürlich wurde hier und da ein wenig mehr oder weniger gesehen als nötig/üblich, doch am Ende ging es schnell weiter ohne großes Lamentieren… Der Dank gilt also beiden Teams. MotM: Wirtz, der das Tempo des Spiels diktierte, selbst traf und ansonsten an jeder entscheidenen Situation beteiligt war und Hoff der dank seiner Erfahrung und Übersicht á la J. Nowotny durchaus zu überzeugen wusste (beide Globes). Schiris: Lohmann (AFU), Fischer (Null, im Tausch (vielen Dank Dirk))
 
34) Vierter Pool A - Erster Pool B (VF4)
Kastanie - Formentera Flyers 3-7 (2-2)
Kastanie: Tolksdorf, Aengevelt, L. Egbers, Hardy, Ostendorf, Winkler, Müller (von der Locht). Flyers: Rütters, Abeln, Brickwedde, Kuschel, Mokrami, Pesch, Rickert (Jaspers, Neunzig, Richter). Tore: 0:1 Mokrami (5.), 0:2 Rickert (6.), 1:2 Eigentor Flyers (8.), 2:2 Ostendorf (9.), 2:3 Jasper (50.), 3:3 Ostendorf (54.), 3:4 Mokrami (55.), 3:5 Kuschel (58.), 3:6 Jasper (65.), 3:7 Rickert (69.). Bericht: Man kann es nicht anders formulieren, aber den Flyers ist das perfekte Spiel gelungen und das ausgerechnet als es drauf ankam gegen Angstgegner Kastanie, gegen den man zuletzt zwei Finalschlappen einstecken musste. Stark! Damit sind die Männer um Stefan Neunzig und Oliver Abeln natürlich absoluter Topfavorit auf den Titel, ja wenn da nicht die Sportfreunde im Halbfinale warten würden, die ihr Viertelfinale ebenfalls in beeindruckender Manier gewonnen haben (7:2 über Abwärts). Man darf gespannt sein, wer sich letztendlich durchsetzen wird. Und der 6-fach-Meister Kastanie, der in den letzten Jahren alles weggefidelt hatte? Wie kommen scheinbar unerklärliche vier Saisonniederlagen zustande? Wie stark muss die Lohausenliga erst sein, wenn die bislang Unschlagbaren plötzlich mit so einer negativen Bilanz auffallen? Gemach, gemach. In den meisten Partien sind die Kastanien – bei allem Respekt - wirklich mit ihrem „allerletzten Aufgebot“ angetreten. Grund dafür ist eine schier unglaubliche Verletzungsserie, die zuletzt noch den wackeren Sven Egbers mit Achillessehnenriß aufs Krankenlager geschickt hat. Ausschlaggebend für die durchwachsenen Leistungen war aber sicherlich der malade Knöchel von Superstar Sebastian Jeremias, der ein Mitwirken des Schlüsselspielers verhindert hat. „Jerry“ fiel quasi die komplette Saison aus. Gute Besserung allen verletzten und angeschlagenen Lohausenligaspielern. Man of the Match: Mokrami, mit dem ganz wichtigen 4:3, unmittelbar nachdem Kastanie ausgeglichen und Morgenluft gewittert hatte. Ansonsten war Shayan bis in die Haarspitzen motiviert und bot eine exzellente Leistung. Referee: Fischer/Olbing (in Vertretung für Schickeria).
Das Halbfinale vom 24. Juni
35) Sieger VF1 - Sieger VF3
Null Null - New Globes 0:1 (0:0/0:0) n.V.
NN: Schafeld, Hanenberg, Kroll, Baer, Wessner, Jansen, Meißner (Bank: Seifert, Goergens); NG: Quetsch, Wellens, M.Schmitz, Wolf, Steingen-Sosa, Schad, Wirtz (Bank: Hoff, Steinbeck, Munoz, Th.Schmitz). Tor: 0:1 (84.) Benjamin Wirtz, Kopfball. Bericht: Gute Bedingungen, 21°C und ein sehr großes Spielfeld. Doch wenn man auf ein Lohausenliga-Halbfinale fokussiert ist, hat man garantiert nicht die Statuten im Kopf, die eine ungefähre Spielfeldgröße von 70m x 45m (±10%) vorschreiben. Erster Gruppe A ‘‘Null Null Classic 69‘‘ gegen Rekordmeister (Dritter Gr.A) ‘‘New Globes‘‘! Meister 2012-I gegen Meister 2012-II. Eigentlich ein Spitzenspiel. Doch wer den im Nordpark erschienenen Kader genauer unter die Lupe nahm, kam schnell dahinter: Beide Teams pfiffen quasi aus dem letzten Loch! Besonders Null Null, das schon die gesamte Vorrunde über damit beschäftigt war, sieben Leute zusammenzukratzen. Und trotzdem Vorrundenerster wurde! Beachtlich… Kompliment!! Sogar ‘‘Grille‘‘ Bernd Grillmeister war auf Seiten Null-Nulls zu sichten… der spielt doch nicht etwa, oder?? –– Nach einer recht flotten Abtastphase (man mußte sich an das große Feld gewöhnen), hatten die Globes nach knapp drei Minuten die erste dicke Chance in Führung zu gehen. Schad tankte sich auf der rechten Seite durch, flankte präzise auf den Schädel von Leo Wellens, der sich aber irgendwie auf seine eigene linke Schulter köpfte, so daß der Ball knapp über den rechten Winkel flog. Puuuh… Durchatmen bei Null Null. Danach allerdings viel Mittelfeldgeplänkel. Nur wenn man über die Außen kam, wurde es auch mal etwas gefährlicher. So versuchten es Jansen(NN), Wessner(NN) und Steingen-Sosa(NG) mal mit Distanzschüssen, doch allesamt vorbei. Nach 20 Minuten aber auch mal eine recht gute Chance für NN: Ein etwas verunglückter Kopfball, doch gegen die Laufrichtung von Guido Quetsch, der seinen Körper aber wie einst Katze ‘‘Ralf Zumdick‘‘ dermaßen verbiegen konnte und mit einer tollen Parade den Ball aus der langen Ecke kratzte!! 0:0 zur Pause. Im Vorrundenspiel NN-NG stand es zur Halbzeit ebenfalls ‘0:0‘, woran sich NN erinnerte… und gerne erinnerte, denn am Ende siegte man 4:0! Auch im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Allerdings kam Null Null mit etwas mehr Power aus der Kabine und drängte auf die Führung. Doch die Globes-Abwehr stand gekonnt clever. Wieder mußten Distanzschüsse oder Schuß-Versuche herhalten, mit denen man Keeper Quetsch jedoch nie in Verlegenheit bringen konnte. Auch die zwei Minuten Nachspielzeit brachte keinen mehr aus der Ruhe, man ‘einigte‘ sich auf eine Verlängerung. Nach 80 gespielten Minuten bot NN schon das 9m-Schießen an, doch die Globes wollten die zweite Hälfte der Verlängerung unbedingt noch spielen! Und tatsächlich: In der 82.Minute rettete Kroll für den geschlagenen Schafeld noch auf der Linie. Zwei Minuten später allerdings trudelte ein Kopfball von Wirtz nach gewonnenem Luftkampf am NN-Torwart vorbei ins Netz. Wäre Schafeld in der Situation auf der Linie geblieben, wer weiß… ein 9m-Schießen wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Null Null wechselte doch noch den verletzten Goergens ein, in der Hoffnung, mit einem kopfballstarken, hochgewachsenen Spieler noch etwas erreichen zu können. In der Nachspielzeit (91.Minute) gab es dann auch noch diese kleine Hoffnung. Ecke für Null Null, Flanke, doch Quetsch konnte den Ball vor dem einköpfbereiten Goergens wegfausten. Abpfiff: Globes überraschend im Finale. Insgesamt auch verdient, weil man etwas gefälliger kombinierte. Man darf gespannt sein, wie sich der Rekordmeister gegen die neue Macht (??) der Sportfreunde im Endspiel behaupten wird. Sportfrd.Atash hat diese Saison überzeugt und das Finale nach einer starken 5:3-Vorstellung gegen den zuletzt dreimaligen Vizemeister Form.Flyers ebenfalls verdient erreicht! Men of the match: Steingen-Sosa (ständiger Antreiber) und Quetsch (zu Null ist immer gut). Referee: Andy Noll (Young Boys mit organisatorischen Problemen, deshalb leider nur ein Schiedsrichter!).
 
36) Sieger VF2 - Sieger VF4
Sportfreunde Atasch - Formentera Flyers 5:3 (2:2)
SfA: Sick, S. Wauschkuhn, D. Nedic, Jurnicek, A. Hyseni, Samuel Atiye, Simon Atiye (eingewechselt: Jeschke, Boateng, de Bellis, Saremi, Djorojic, Olgar, Heintzen). FF: Rütters, Hitzing, N. Schumacher, Kuschel, Mokrami, Rickert, N. Pesch (eingewechselt: O. Abeln, Beume, Gehlhaar). Tore: 1:0 Jurnicek (8.), 2:0 Samuel Atiye (9.), 2:1 Rickert (24.), 2:2 Kuschel (26.) / 3:2 Hyseni (38.), 3:3 N. Schumacher (46.), 4:3 Samuel Atiye (50.), 5:3 Samuel Atiye (57.). Gelbe Karten: Olgar, Samuel Atiye, Sick (alle Sportfreunde). Kommentar: Schönes Fußballwetter und das vorweggenommene Finale. Das steht fest! Zwei starke Teams, die sich nichts schenkten und tollen und schnellen Fußball zeigten. Und das alles sehr fair, es gab kaum Fouls. Aber zum eigentlichen Spiel: Die Flyers starteten gut, hatten die ein oder andere gute Szene vor dem Tor der Sportfreunde, ließen sie aber liegen. Anders die Sportsfreunde: Überrascht vom hohen Tempo des Gegners musste man sich erst finden, stand kompakt und nutzte dann eiskalt zweimal leichte Fehler des Gegners aus. Zunächst stimmte das Passspiel Pesch-Mokrami nicht, des Gegners Fuß kam dazwischen und dann ging´s schnell. Ein, zwei kurze Pässe, Abschluss und es stand 1:0. Gerade vom Anstoß den Ball in der eigenen Abwehr, versuchten die Flyers, diesen Rückschlag weg zu stecken. Nicht konzentriert genug, verlor N. Schumacher den Ball im Zweikampf an den starken Simon Atiye, der sich das dann nicht nehmen ließ und unhaltbar zum 2:0 einschoss. Nach diesem Doppelschlag waren die Sportfreunde nun gut im Spiel, ließen Ball und Gegner laufen und erhöhten den Druck. Dem konnten die Flyers allerdings standhalten, waren immer wieder eng am Mann und hatten auch noch die ein oder andere kleinere Chance. Eine davon nutzte Rickert, der einfach mal aus etwa 15 Metern abzog – und schon war der Ball unten links drin. Die Sportsfreunde wechselten mehrfach und brachten sich damit ein wenig aus der festen Ordnung. Energisch setzten die Flyers weiter nach und wurden belohnt. In der 26. Minute gelang Kuschel – ebenfalls mit einem Schuss aus dem Halbfeld – der Ausgleich. Das Spiel war wieder komplett offen. Mit dem Unentschieden ging´s auch in die Pause. In Halbzeit 2 war das Spiel zunächst ausgeglichen. Schnelle Angriffe auf beiden Seiten, gutes Spiel beider Teams von hinten raus. In der 38. Minute setzte Hyseni von links zu einem Dribbling an, ließ die Flyers-Abwehr stehen und schloss ab – die erneute Führung für die Sportfreunde. Nun mussten die Flyers kommen – und das obwohl die Sportfreunde immer stärker wurden. Doch tatsächlich gelang den Flyers erneut der Ausgleich zum 3:3. Einer der wenigen Fehler der Sportfreunde im Aufbau, der Ball wurde vom Fuß gespitzelt und schnell gespielt, er landete bei Pesch, der ihn gut behaupten konnte und den mit nach vorne geeilten N. Schumacher halb links anspielte. Der behielt die Übersicht und brachte den Ball trocken am herausstürmenden Sick im Tor unter. Doch nun zeichnete es sich langsam aber sicher ab: die Flyers konnten das hohe Tempo des Gegners nicht mehr mitgehen. Sie verloren den ein oder anderen Zweikampf zu viel, waren in den wichtigen Situationen etwas langsamer, behaupteten den Ball nicht mehr sicher. Das nutzten die Sportfreunde clever aus. Sie waren ballsicher und ließen den Ball in ihren Reihen mit viel Übersicht laufen. Hinten brannte nichts mehr an und vorne agierte der überragende Samuel Atyie. Er erkämpfte sich Ball um Ball, und hatte immer mehr Freiräume. Exzellent von seinen Mitspielern in Szene gesetzt, machte er den Sack zu: 4:3 in der 50. und 5:3 in der 57. Minute. Das war die Entscheidung! Ohne Probleme und ganz sicher spielten die Sportsfreunde den Sieg dann nach Hause. Sie wechselten noch ein paar Mal, aber es brannte nichts mehr an. Am Ende haben sich auch die Schiedsrichter gefreut, ein so tolles Spiel gesehen zu haben, das auf hohem Niveau, und eben deshalb auch sehr fair ausgetragen wurde Danke an beide Teams! Es steht ein verdienter Sieger im Finale und es muss schon ein Wunder geschehen, wenn die Sportfreunde nicht Sommer-Meister 2017 werden, …exakt 30 Jahre nach den Fanatics :-) Men oft the Match: aus all den guten Spielern auf dem Platz stachen Samuel Atiye und Astrit Hyseni weit heraus. Die beiden entschieden letztlich das Spiel. Schiedsrichter: Christian Schumacher / Marc Raffelsieper (Abwärts´85).

Das Finale vom 8. Juli
37) Sieger der Halbinali
New Globes - Sportfreunde 5-1 (1-1)
Die Tour de France hatte die Stadt verlassen und die verbliebenen Frankreichfreude versammelten sich in der Altstadt, um sich an Wein, Käse und dergleichen zu erfreuen, doch an diesem sonnigen, sommerlichen Samstag bot die Landeshauptstadt ein ganz anderes Sportspektakel der bodenständigen Natur. Das Finale der ersten Saison 2017 unserer geliebten Lohausenliga, ausgetragen zwischen den in orange auflaufenden New Globes und den rot-gekleideten Sportfreunden Atash. Der, von der Ligaleitung hochpolierte prächtige Pokal stand bereits auf des Feldes Mitte, als sich beide Mannschaften bei gut und gerne 28 Grad zusätzlich warm machten und den späteren Sieger lediglich 70 Minuten hingebungsvollen Kampfes davon trennte, die Trophäe in den leichtbewölkten Golzheimer Himmel stemmen zu dürfen. Ein freundschaftliches Gruppenfoto rund um den Pokel folgte noch, bevor es um 16:07 Uhr Ortszeit hieß: Anpfiff zum Finale!
New Globes: Robin Götze, Uwe Hoff, Guido Quetsch, Thomas Steinbeck, Carlos Steingen-Sosa, Markus Traczyk, Thomas Wolf, Pierre-M. Müller, Timm Schönfeld, Phillip Schad, Leo Wellens, Benjamin Wirtz, Thorsten Schmitz und Ehrenmitglied Thomas Pütz
Sportfreunde Atash: Sven Wauschkuhn, Rdivoje Nedic, Marvin Jeschke, Dusan Nedic, Dennys Riemerscheidt, Cem Olgar, Simon Atiye, Sasan Saremi, Domenik de Bellis, Sven Sick, Florian Heintzen, Jeffrey Boateng, Samuel Atiye. Tore: 1:0 (Phillip Schad), 1:1 (Samuel Atiye), 2:1 (Phillip Schad), 3:1 (Robin Götze), 4:1 (Uwe Hoff), 5:1 (Benjmain Wirtz)
Das Spiel begann die ersten 2 Minuten etwas verhalten, in denen sich beide Mannschaften an das hart-holprige und von der Saison gezeichnete Geläuf herantasteten, doch es waren die Globes, die im weiteren Verlauf den deutlich stärkeren Drang aufs gegenerische Tor entwickelten. Die ersten 10 Minuten waren eine Demonstration der Lufthoheit der, im Schnitt einen Kopf größeren Globes (wenn man mal den Keeper der Sportfreunde rausrechnet) und so kam es zu drei nennenswerten Kopfballabschlüssen auf den Kasten der Sportfreunde durch Hoff und Steinbeck, zumeist hereingebracht über die rechte Flanke.
Dort zeigte sich vor allem Wirtz als gefählicher Antreiber seines Teams, doch seine nach 10 Minuten scharf hereingebrachte Flanke in den 5m Raum konnte von Hoff nicht verwandelt werden. Es folgten noch zwei weitere stramme Schüsse aufs Tor der Sportfreunde, bevor sich diese den Ball auf der eigenen Torlinie sichern und erfolgreich nach vorne tragen konnten, deren ebenfalls recht aussichtreicher Abschluss jedoch vom Keeper der Globes mit einer starken Parade abgewehrt wurde.
Eine strittige Handszene nahe des Strafraums der Sportfreunde brachte nach 12 Minuten die erste Standardsituation aus gut 15 m mit sich, doch der Freistoß verpuffte in der Mauer des Gegners. Ein weiterer Freistoß folgte knapp 1 Minute später von der rechten Seite und resultierte in dem bis dahin sehr verdienten 1:0 durch Philipp Schad. Beflügelt durch die Führung setzten die Globes weiter nach und erhöhten den Druck. Ein zu kurz weggefausteter Ball des Sportfreunde-Torhüters wurde durch Hoff noch mal gefährlich vors Tor gebracht, doch Wirtz zirkelte das Leder knapp am Pfosten vorbei. Die Sportfreunde waren bemüht, sich dem gegenerischen Druck zu widersetzen und brachten das Spielgerät bis aufs letzte Spielfeld-Drittel ballsicher, wenn auch manchmal zu ballverliebt nach vorn, doch letztlich mangelte es an wirklich gefährlichen Abschlüssen, was auch der solide stehenden Abwehrreihe der Globes zuzurechnen war. Die Globes zeigten sich nahe des gegenerschen i-Goals doch wesentlich gefährlicher im Abschluss und eine nicht ganz so wachsame und konsequente Abwehrriege der Sportfreunde ermöglichte es den Globes gleich drei mal hintereinander das Leder torwärts zu dreschen, auch wenn das 2:0 noch ausblieb. Auch in der 25. Minute durfte sich der Sportfreunde-Keeper beweisen, als er einen deftigen Schuss von Götze parierte. Etwas überraschend bei dem bis dato recht dominanten Auftritt der Globes war der Ausgleich der Sportfreunde durch den sehr präsenten und spielgestaltenden Samuel Atiye, der einen nach vorne gebrachten Pass behauptete, seinen Gegner aus der Drehung tunnelte und den sich so vorgelegten Ball beherzt im Glob'schen Kasten unterbrachte, dass sich die luftgefüllten Balken bogen! Die knapp 30 Zuschauer sahen in den letzten 10 Spielminuten der 1. Halbzeit nun doch noch weitere gute Chancen auf Seiten der Sportfreunde, die zum Teil nur durch Glanzparaden des Globes-Keepers vereitelt wurden, doch just als sich der Eindruck erstärkte, die Sportfreunde würden das Heft in die Hand nehmen, setze Götze mit einem Drehsschuss knapp vorbei an der Sportfreunde-Bude wieder einen deutlichen orange-eingefärbten Akzent. Die sportlich sehenswerten und fairen ersten 35 Minuten wurden pünktlich abgepfiffen. Beide Mannschaften entschieden sich "stehen zu bleiben" und so ruhten zur Pause die Globes im Schatten einer Nordpark-Eiche, während sich die Sportfreunde der nun intensiveren Sonnenbestrahlung aussetzten. Ob es in dieser Halbzeittaktik begründet ist, dass die Globes folgend den konditionell längeren Atem bewiesen und die Sportfreunde hitzköpfiger agierten, sei dahingestellt. Die zweite Halbzeit begann vergleichsweise ruppig und mit einer Folge kleiner Nickeligkeiten beiderseits, doch sportlich entschieden die Globes die Partie dann nach 10 Minuten als Schad (41. Min) und Götze (42. Min.) die erneute Führung erzielten bzw. gleich ausbauten. Zwar hatten beide Mannschaften zu diesem Zeitpunkt noch gelegentliche Chancen und vor allem der engagierte Samuel Atiye wollte mit einem schönen Drehschuss aufs Tor in der 49. Minute noch ein sport-freundliches Lebenszeichen setzen, doch es mehrten sich kontinuierlich frustrierter klingende Aufrufe des Sportfreunde Keepers an seine Jungs, den Kampf noch mal aufzunehmen, die gar in seiner Drohung mündeten, frühzeitig nach Hause gehen zu wollen. Was zu verstehen war, denn das 4:1 durch Hoff in der 58. Minute erfolgte durch einen Konter aus dem eigenen Strafraum der Globes heraus, und des sich aufgrund mangelder Lauf- und Abwehrbereitsschaft der sich nicht mehr so arg am Sport erfreuenden Roten ergebenen Überzahlspiels. Von den Sportfreunden kam in den letzten 20 Minuten somit nicht mehr viel Sehenswertes außer 2 Verzweiflungsschüssen hoch übers weiße Hartplastikgebälk des Gegners und lediglich ihr Schlussmann verhinderte durch eine Glanzparade den nächsten Treffer der Orangen! Trotz seines verbleibenen Willens, die Saison erhobenen Hauptes zu beenden, sah er selbst allerdings 2 Minuten vor Schluss nicht wirklich glücklich aus, als sich die filigran hereingebrachte Ecke durch Benjamin Wirtz zum finalen 5:1 Endstand in den oberen rechten Winkel eindrehte! Den nun sicheren Sieg vor Augen wechselten die Globes nun unter dem Beifall der angereisten Fans gar ihre altgedienten Kader ein, auf deren Kappe sicherlich zahlreiche der über Jahrzehnte errungenen Ligameisterschaften gingen, deren heutige Leistung aber eher darin bestand, in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen zu lassen und sich selbst nicht zu verletzen.
Als der Schlusspfiff im tosenden Jubel des Lohausen-Liga Rekordmeisters unterging, dauerte es nicht lang, bis die Mannen in Orange zum 15. Mal den silbernen Kelch völlig verdient entgegennehmen durften. Herzlichen Glückwunsch sagen die Schiedsrichter, die allerdings ihrerseits mit dem herrlichen Pokal geliebäugelt haben, in den passender Weise eine MAGNUM Flasche gefüllt werden könnte. Man of the Match: Benjamin Wirtz, der Ballsicherheit ausstrahlte, als Anpeitscher über die rechte Flanke agierte, Initiator gefährlicher Vorstöße und Tore war und zum verdienten 5:1 selbst einnetzte.
Schiedsrichter: Oesterle, Klausener (Magnum City).
 

Die Torjäger
die 100 ist geknackt
(Stand:hier veröffentlichte Spielberichte)
1
Pesch, Niko
FF
9
36
Vidovic, Toni
YB
2
1
Rickert, Sebastian
FF
9
 
36
Wagner, Alexander
MC
2
3
Lowinski, Lars
FF
8
 
36
Winter, Daniel
NN
2
4
Grass, Fabian
NN
7
 
55
Adelowo, Edward
ACF
1
4
Hyseni, Astrit
SfA
7
 
Armke, Sebastian
YB
1
4
Schelting, Bastian
A85
7
 
Atiye, Simon
SfA
1
7
Atiye, Samuel
SfA
6
 
Bartels, Niklaas
RWL
1
7
Hoff, Uwe
NG
6
 
Bell, Jonas
NN
1
7
Maar, Kevin
K08
6
 
Bencek, Marko
ACF
1
7
Marcial, Leon
A85
6
 
Benezeder, Jannis
SCH
1
11
Aengevelt, Mark
K08
5
 
Boateng, Jeffrey
SfA
1
11
Kordas, Kai
AfU
5
 
Brickwedde, Tobias
FF
1
11
Stemmer, Sbastian
AfU
5
 
Fecke, Pierre
Sch
1
11
Wirtz, Benjamin
NG
5
 
Feldmann, Tim
A85
1
11
Wündrich, Andreas
YB
5
 
Fischer, Patrick
FF
1
16
Edel, Maximilian
SCH
4
 
Frapaise, Gilles
FF
1
16
Eichholz, Florian
YB
4
 
Früh, Mick
AfU
1
16
Hoeltkemeyer, Carsten
K08
4
 
Graf, Hendrik
Sch
1
16
Kuschel, Philipp
FF
4
 
Hanenberg, Jasper
NN
1
16
Rodrguez-Ruiz, Javier
MG
4
 
Hecker, Andreas
NG
1
16
Rodtheut, Markus
NN
4
 
Heming, Jan
SCH
1
22
Baer, Raphael
NN
3
 
Hitzing, Björn
FF
1
22
Beckers, Matthias
RWL
3
 
Hollekamp, Johannes
SCH
1
22
Friedrich, Alex
AfU
3
 
Hück, Benny
RWL
1
22
Hardy, John-Pierre
K08
3
 
Jurncek, Dean
SfA
1
22
Jeremias, Sebastian
K08
3
 
Jurnicek, Dean
SfA
1
22
Mokrami, Shayan
FF
3
 
Kellerstrass, Daniel
RWL
1
22
Nedic, Dusan
SfA
3
 
Klug, Jan
A85
1
22
Nedic, Radi
SfA
3
 
Kommerell, Thomas
K08
1
22
Oesterle, Arthur
MC
3
 
Krywalsky, Robn
A85
1
22
Ostendorf
K08
3
 
Kupinski, Andreas
MC
1
22
Schad, Philipp
NG
3
 
Lange, Martin
ACF
1
22
Schäfer, Florian
AfU
3
 
Lile, Aldo
Sch
1
22
Schmitz, Mark
NG
3
 
Nadidai, Lennard
A85
1
22
Stens, Tommy
MC
3
 
Niesen, Benni
YB
1
36
Brandt, Luis
ACF
2
 
Olgar, Cem
SfA
1
36
de Bellis, Domenik
SfA
2
 
Oppung, Roland
AfU
1
36
di Martino, Fabio
MC
2
 
Poth, Mario
Sch
1
36
Egbers, Lars
K08
2
 
Ruangroj, Nik
FF
1
36
Götze, Robin
NG
2
 
Sander, Florian
A85
1
36
Härte, Dominic
K08
2
 
Schäfer, Konny
YB
1
35
Holborn, Falco
MC
2
 
Schirmer, Thomas
YB
1
36
Huse, Philipp
ACF
2
 
Speiser, Philipp
Sch
1
36
Jaspers, Friedrich
FF
2
 
Steinbeck, Thomas
NG
1
36
Jeschke, Marvin
SfA
2
 
Tillmann, Moritz
MC
1
36
Kutup, Bachtiar
K08
2
 
von der Locht, Chr.
K08
1
36
Lemberg, Moritz
RWL
2
 
Wellens, Leo
NG
1
36
Oesterle, Arthur
MC
2
 
Wolf, Thomas
NG
1
36
Raffelsieper, Marc
A85
2
 
Ziegert, Timo
RWL 
1
36
Ruiz, Javier R.
MC
2
 
Zoughbi, Omar
SCH
1
36
Schumacher, Nils
FF
2
 
Eigentore
7
 
 

Die Sommersaison läuft ...
 
 
 

© M. & M. Beckmann