Lohausenliga online
4-mär-17
Saison 2016/II


Pool A
1) RW Lohausen - Flamingo 4-0 (1-0) (Nachholspiel vom 19. November)
RWL: Strehl, Blaß, Hahn, Lemberg, Schneider J., Schneider M., Böllerschen, Hiller, Küppers; Flamingo: Hunger, Hoffmann, Voigt, Krüll, Staschel, Maar, Schomacker, Dallmann. Tore: 1:0/ 2:0 Schneider J. (15./61.), 3:0 Hahn (64.), 4:0 Lemberg (71.). Kommentar: Vor dem Spiel sollte man meinen, dass dieses nur ein sehr wichtiges Spiel für Flamingo ist. Denn sie konnten noch die Playoffs erreichen, mit einem Sieg von 4 Toren-Unterschied. Die Playoffs sind doch das worauf man die ganzen Wochen hin arbeitet, um dann schließlich mal diesen verflixten Pokal gewinnen zu können. Doch weit gefehlt. Obwohl RWL nicht mehr weiterkommen konnte, haben diese sich ein neues Ziel gesetzt: Bloß nicht der letzte Platz. Um dieses Ziel erreichen zu können, brauchte RWL selber einen Sieg mit einer 4-Tore-Differenz. Das Spiel fing erstmal sehr verhalten auf beiden Seiten an. Doch dies sollte schnell ein Ende finden und beide Teams konnten sich Chancen erarbeiten, ehe RWL mit der Zeit das Spielgeschehen auf ihre Seite ziehen konnte. Sie spielten sehr hoch und setzten Flamingo immer wieder früh unter Druck. Folgerichtig ging RWL durch den stark aufspielenden Jonas Schneider in der 15. Min. in Führung. Eine sehr kuriose Szene hielt die erste Halbzeit jedoch noch bereit. Ein Schuss von Flamingo aus sehr spitzen Winkel landete im Tor. Doch war dieses auch ein regelkonformes Tor oder sollte sich das Schiedsrichtergespann auf ein Phantomtor a la Kießling hereinfallen lassen? Ehrlich gesagt waren wir uns selber auch uneinig. Doch wir entscheiden uns, das Tor nicht zu geben. Letztendlich werden wir nie wissen, ob der Ball jetzt tatsächlich von der Seite ins Tor ging oder nicht. Die Meinungen gingen da auf beiden Seiten sehr auseinander. Nach einigen Diskussionen wurde dann aber wieder Fußball gespielt, schließlich ging es hier noch um was. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam Flamingo jedoch besser ins Spiel und konnte nun zwingender vor dem gegnerischen Tor agieren. Was Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus. In der 53. Minute gab es leider eine verletzungsbedingte Unterbrechung seitens Flamingo. Von nun an musste Flamingo in Unterzahl weiterspielen. Gute Besserung wünschen wir da natürlich. RWL wusste diese Überzahlsituation clever auszunutzen und spielte jetzt wieder enormes Pressing, so dass es zu einigen Ballverlusten bei Flamingo kam. So brach langsam die Gegenwehr von Flamingo und RWL konnte durch einen Doppelschlag in der 61. und 64. Minute 3:0 in Führung gehen. So fehlte RWL nur noch ein Tor, um die rote Laterne abzugeben. Die Uhr tickte und tickte, doch ein Tor wollte nicht fallen. Nachspielzeit; ein langer Ball des Torwarts wurde vor Flamingos Tor quer auf Lemberg geköpft, der den Ball nur noch einschieben musste. 4:0! Kurz darauf wurde abgepfiffen und RWL hat es tatsächlich noch geschafft, den letzten Platz abzugeben. Im Großen und Ganzen durften wir ein sehr faires Spiel pfeifen. Mann des Spiels: "Adu". Dafür, dass er das Spielfeld mit höchstmodernster Technik abgesteckt hat. Und um mal seine immer wieder stabilen defensiven Auftritte hervorzuheben. Schiedsrichter: Nedic R., Jeschke (Sportfreunde).
 
2) Null Null - Flamingo 5-4 (3-1) (Nachholspiel vom 2. November)
NN: Baer, Einsiedel, Fischer, Wessner, Ulmer, Hanenberg, Ockler, Lowinski; ACF: E. Adelowo, D. Barac, Hoffmann, Hunger, Voigt, Maar, T. Barac, Staschel, Schubach. Tore: 1:0 Ulmer (7.), 1:1 Adelowo (14.), 2:1 Lowinski (19.), 3:1 Baer (34.), 3:2 Staschel (39.), 4:2 Ulmer (46.), 4:3 T. Barac (50.), 5:3 Ulmer (51.), 5:4 T. Barac (57.). Bei idealem Fußballwetter am Morgen von Allerheiligen trafen Null Null Classic und AC Flamingo aufeinander. Die Kadergröße von Null Null stand allerdings ganz im Zeichen von Halloween: erschreckend! Einige kurzfristige Absagen und Verspätungen führten dazu, dass Null Null das Spiel in Unterzahl beginnen musste. Der vermeintliche Nachteil war allerdings nicht zu spüren und so ging Null Null in der 7. Minute durch einen sehenswerten Seitfallzieher von Marc Ulmer in Führung. Kurz darauf war Null Null dann auch vollzählig inklusive ihres Stammtorwarts. Nichtsdestotrotz kam Flamingo in der 14. Minute durch Edward Adelowo zum Ausgleich. Null Null ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und konnte nur fünf Minuten später durch Lars Lowinski in Führung gehen. Kurz vor dem Pausentee war es Raphael Baer, der Null Null die komfortable Zweitoreführung bescherte. Die zweite Halbzeit fing an, wie die erste endete: Null Null äußert konzentriert, Flamingo hielt mit Kampf und Leidenschaft dagegen. Folgerichtig fiel in der 39. Minute der Anschlusstreffer durch Daniel Staschel. Von hier an wog das Spiel nun hin und her. Flamingo war drauf und dran zum Ausgleich zu kommen, Null Null lauerte auf Konter. In der 46. Minute war es wieder Marc Ulmer, der die alte Zweitoreführung wieder herstellte. Nur vier Minuten später erzielte Tomislav Barac das 3:4 aus Sicht von Flamingo. Im direkten Gegenzug war es erneut der starke Marc Ulmer, der mit seinem dritten Tor Null Null das 5:3 bescherte. Tomislav Barac blieb weiterhin gefährlichster Mann der Flamingos und scheiterte ein ums andere Mal am starken Null-Null-Schlussmann. In der 57. Minute konnte Barac den Schlussmann noch einmal zum 5:4 überwinden. Mehr war für Flamingo nicht mehr drin. Flamingo war zu selten in der Lage ihren starken Mittelstürmer Tomislav Barac in Szene zu setzen. Barac musste oft auf die Flügel ausweichen, was ihm seine Stärken im Strafraum beraubte. Auf der Gegenseite stach Laufwunder Marc Ulmer hervor. Null Null zeigte eine clevere und geschlossene Mannschaftsleistung und war so in der Lage die fehlenden Wechseloptionen zu kompensieren. Ref.: Schoenfeld (Globes; ein Schiri ausreichend wg. Verlegung).

10. September
3) Ackerfreunde - RW Lohausen 6-2 (2-0)
AfU: Jurkin, Herzog, Weißmann, Bürgy, Steiner, Früh, Stemmer, Lohmann, Schäfer, Oppong, Klutsch. RWL: Strehl, Blass, Lemberg, Hahn, Friedrich, J.Schneider, Bahr (eingewechselt: L.Setareh, Kuhlmann, Mi. Beckmann). Tore: 1:0 Stemmer (11.), 2:0 C. Bürgy (33.), 3:0 Lohmann (39.), 4:0 Oppong (52.), 4:1 Lemberg (54.), 4 : 2 Friedrich (63.), 5:2 Stemmer (65.), 6:2 Oppong (67.)
Bericht: Bei spätsommerlichem Wetter und heißen Temperaturen traf im Nordpark RW Lohausen auf die Ackerfreunde. Den heißen Temperaturen wurde mit einem durchaus kleinen Spielfeld Rechnung getragen. Dafür entwickelte sich von Beginn an ein flottes Fußballspiel, in dem beide Mannschaften nach vorne spielten, ohne dass jedoch zunächst eine nennenswerte Torgefahr entstand. Die erste Chance des Spiels wurde direkt von Stemmer zum 1:0 in der elften Minute verwandelt. Im Anschluss daran ruhten sich die Ackerfreunde auf dem Vorsprung aus, so dass - überwiegend durch Konter - RWL zu drei 100-%igen Chancen gelangen konnte, ohne davon jedoch eine verwandeln zu können. Demgegenüber vollstreckte Bürgy kurz vor der Pause mit einem satten Flachschuss zum durchaus überraschenden 2:0. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Lohmann auf 3:0, sodass das Spiel zu diesem Zeitpunkt faktisch entschieden war. Zudem hatten die Ackerfreunde als technisch und spielerisch bessere Mannschaft die Partie nun besser im Griff, so dass das 4:0 in der 52. Minute folgerichtig fiel. Nur zwei Minuten später verkürzte Lemberg nach einer Ecke mit einem schönen Kopfball auf 1:4. Die Ackerfreunde zogen sich danach zurück und RWL dominierte das Spiel, sodass in der 63. Minute das 2:4 durch Friedrich fiel, nachdem bereits zuvor die eine oder andere Chance von RWL vergeben wurde. Das Spiel drohte tatsächlich noch zu kippen, allerdings erzielte Stemmer wenige Minuten später kurz vor der Mittellinie mit einem sehenswerten und gewollten Distanzschuss das 5:2. Damit überraschte er den viel zu weit vor dem Tor stehenden RWL-Torwart. Das 6:2 durch Oppong zwei Minuten später war dann nur noch Formsache. Insgesamt ein interessantes und sehr faires Spiel. Man of the match: Stemmer, der trotz zugenommener Körperfülle nach wie vor sehr wertvoll für seine Mannschaft ist. Ref.: Adelowo/Hunger (ACF).

17./18. September
4) Abwärts - Ackerfreunde 1-3 (1-2) (Nachholspiel vom 22. Oktober)
A85: Andrees, M.Müller, Krywalsky, T.Feldmann, Marcial, Klug, L.Nadidai (Bank: F.Feldmann, R.Neumeister, M.Neumeister, Dahmen); AfU: Jurkin, Weißmann, Radmacher, Bürgy, Steiner, Fl.Schäfer, Stemmer (N.Lohmann, M.Früh). Tore: 0:1 (10.) Bürgy, 0:2 (21., Foul-9m) Bürgy, 1:2 (27.) L.Nadidai, 1:3 (71.) Weißmann. Komm.: Beide Teams stellten einen schlagkräftigen Kader auf Erstliga-Niveau. Dementsprechend ging es auch von Beginn an selbstbewußt zur Sache; es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach mehreren harten aber zumeist fairen Zweikämpfen in der Anfangsphase konnte sich Schäfer endlich mal an der Torauslinie gegen Krywalsky durchsetzen und paßte geschickt in den Rückraum der A85-Abwehr. Obwohl die Situation geklärt wurde, gelang AfU nach einer Tändelei im Strafraum erneut in Ballbesitz und Bürgy konnte überlegt zur Führung abschließen. Riesen Proteste seitens Abwärts gab es allerdings, da A85-Keeper Andrees den Ball vorher im AUS wähnte. Etwas verärgert über die Schiri-Entscheidung ging Abwärts jetzt auch aggressiver zu Werke; Marcial handelte sich nach einer Viertelstunde bereits den Gelben Karton ein, als er seinen Gegenspieler ein wenig rüpelhaft nach dessem Foulspiel anging. Überraschender schien dann etwa 5 Minuten später der Pfiff zum Foul-Neunmeter auszufallen. Das Foul fand genau im äußersten Eck des Strafraums statt, so daß der Schiri gezwungen war, die 9m abzuschreiten. Wer weiß in wie vielen Prozent dieser Fälle der Tatort von den meisten Referees nach außerhalb verlegt wird und es somit nur zu einem Freistoß an der Strafraumgrenze kommt. Mutig also der Pfiff zum Strafstoß, den Bürgy in der 21.Minute sicher zum 2:0 für seine Mannen verwandelte. Abwärts besann sich nun auf seine spielerischen Mittel und kam auch recht früh zum wichtigen Anschlußtreffer. Die AfU-Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und Nadidai konnte mit einem Schuß ins kurze Eck zum 1:2 verkürzen. Keeper Jurkin, der Ruhepol in seiner Mannschaft, war hier absolut chancenlos. Danach ging es in die Pause. Abwärts drängte in der 2.Hälfte nun auf den Ausgleich. Wer gedacht hatte, jetzt könnten sich Räume zum Kontern für Ackerfreunde ergeben, sah sich getäuscht. Viele gut geführte Zweikämpfe erstickten auf beiden Seiten häufig die Bemühungen um konstruktive Angriffe bereits im Mittelfeld. In den letzten 5 Minuten gab es allerdings noch zwei Großchancen das 2:2 zu erzielen. Erst behielt Branko Jurkin bei einem abgefälschten Schuß die Nerven, dann rettete er bravourös gegen Marcial aufgrund seines guten Stellungsspiels mit rechtzeitigem Winkelverkürzens! Mit dem Abpfiff kam dann der seitens Ackerfreunden ersehnte Konter zum 3:1 durch Weißmann. Alles in allem wäre ein Remis gerecht gewesen. Abwärts mit sehr guten Ansätzen im Angriff, Ackerfreunde allerdings mit einer gut gestaffelten und kompakten Defensive. In dieser Form sind BEIDE Teams Kandidaten fürs Viertelfinale. Gelbe Karte: Marcial (15.Min. wegen rüpelhaften Verhaltens). Man of the match: Br.Jurkin (AfU rettete im entscheidenden Moment die 2 Punkte, war sonst absolut souverän und ruhig bei allen hohen Bällen ohne nachfassen zu müssen)! Ref.: Koch / Noll (Young Boys).
 
5) Kastanie - Flamingo 5-1 (2-0)
K08: Tolksdorf, Dimmendaal, Hardy, Jeremias, Egbers, Aengevelt, Ostendorf, Schulte, Höltkemeyer; ACF: Mies, Adelowo A., Kaul, Hoffmann, Staschel, Adelowo E., Schumacher, Armbrost, Sandbrink, Schubach. Tore: 1:0 / 3:0 Aengevelt (1./30.), 2:0 / 4:0 Jeremias (8./33.), 5:0 Höltkemeyer, 5:1 Kaul. Bericht: An einem Sonntag um 12 Uhr spielte Kastanie (der amtierende Meister) gegen Flamingo. Die Favoritenrolle war vor dem Spiel eigentlich klar verteilt. Jedoch durfte man sich nicht allzu sicher sein, da Flamingo schon in der letzten Saison für eine Überraschung sorgen konnte. Es dauerte keine Minute und Aengevelt konnte durch freudiger Mithilfe des Torwarts von Flamingo das 1-0 erzielen. Acht Minuten später konnte Jeremias nach einer sehr starken Ballstafette auf 2-0 erhöhen. Kastanie legte mal wieder los wie die Feuerwehr, so wie man es von ihnen gewohnt ist. In Folge dessen konnten sie den Druck weiterhin hoch halten und gingen folgerichtig vor der Halbzeit durch einen Doppelschlag 4-0 in Führung. In der zweiten Halbzeit gab es viele Chancen auf beiden Seiten. Tore wollten dabei jedoch nicht herausspringen. Beide Teams hielten allerdings noch Highlights für die Schlussphase bereit. So konnte Dimmendaal in der 70. Minute noch einmal einnetzen. Im direkten Gegenzug konnte sich Flamingo für ihre Bemühungen belohnen und so erzielten sie noch einen Ehrentreffer. Im Großen und Ganzen war es ein faires Spiel, welches deutlich spannender hätte werden können, hätte Flamingo sich nicht 3 Tore quasi selber reingehauen. Spieler des Spiels: Hardy, der gefühlt jeden Zweikampf gewonnen hat. Ein starkes Spiel! Schiedsrichter: Nedic D., Jeschke (Sportfreunde).

25. September
6) Flamingo - Ackerfreunde 4-3 (3-2)
ACF: Hunger, Adelowo, Schubach, Hoffmann, Staschel, Adelowo, Barac. AfU: Jurkin, Friedrich, Herzog, Lohmann, Steiner, Stemmer, Früh, Weißmann, Schäfer, Albrecht. Tore: 0:1 Früh (2.), 1:1 A. Adelowo (13.), 1:2 Friedrich (15.), 2:2 Staschel (31.), 3:2 Barac (34.), 4:2 Hoffmann (57.), 4:3 Stemmer (65.) .Man of the Match: A. Adelowo: War offensiv ein ständiger Unruheherd, starke Zweikampfführung, gute Einzelaktionen. Bericht: Sonntagmorgen, 10:45 Uhr, Nordpark, trockener Rasen, dafür Kaiserwetter – gute Voraussetzungen für ein gutes Spiel! Aufgrund einer etwas längeren Aufwärm- und Vorbereitungsphase leicht verzögerter Anpfiff. Früh ist nahezu mit dem Anpfiff hellwach und netzt direkt in der 2. Minute zum 1:0 für die Ackerfreunde ein. Der AC FLAMINGO wirkte relativ ungerührt vom frühen Rückstand, dennoch entstand vorerst ein etwas fahriges Spiel mit wenig Torchancen auf beiden Seiten. Jedoch vermutlich auch bedingt durch viele gute, sichere Ballstaffetten auf beiden Seiten. Ca. nach einer Viertelstunde war dann auf beiden Seiten doch der Zug zum Tor erkennbar. A. Adelowo in der 13. Minute gedankenschnell, geht in den Pressschlag und markiert das 1:1. Nur 2 Minuten später die Ackerfreunde mit der direkten Gegenantwort. Für mich die Szene des Spiels: Nach scharfer, flacher, präziser Hereingabe Friedrich im Strafraum mit einem traumhaften Hackentor zum 2:1. Danach weiterhin ein gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, ehe Staschel in der 31. Minute einen Defensivfehlpass nutzt und den Gleichstand wiederherstellt. Kurz danach in der 34. Minute Freistoß für ACF nach leichtem Foul. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass bis zu diesem Zeitpunkt nahezu keine Fouls begangen wurden. Allgemein war das Spiel nahezu durchgehend äußerst fair: Großes Lob an die beiden Teams! So soll es sein in der Lohhausenliga. Den Freistoß schoss Barac als halbhohen Aufsetzer in Richtung Strafraum. Der Ball wurde länger und länger mehrere Mitspieler wie auch Gegner verpassen und plötzlich liegt die Kugel im langen Eck im Netz: 2:3 für ACF kurz vor dem Halbzeitpfiff. Bis zur 57. weiterhin ein gutes, schnelles Spiel, erneut mit Chancen auf beiden Seiten. Hoffmann dann humorlos flach und scharf unten rechts zum 2:4. Mit zunehmender Spieldauer ließen logischerweise etwas die Kräfte nach, wodurch das Spiel nun doch etwas intensiver und zweikampfbetonter wurde. Die Ackerfreunde machten Druck und wollten den Ausgleich bis zum Schluss erzwingen. Der ACF hätte sich natürlich auf Ergebnisverwahrung beschränken können, hielten jedoch weiterhin munter dagegen und waren auf Konter bedacht. Stemmer erzielte in der 65. Minute dann noch mit dem gewonnen Pressschlag gegen den Keeper von ACF mit dem 3:4. Es blieb beim 3:4 für den ACF. Fazit: Ansehnliches Spiel mit beidseitiger guter Pass-, Lauf- und Offensivleistung. Besonders hervorzuheben die Fairness. Sauber! Ref.:: Holborn/Baak, Bericht: Baak (MC).

3. Oktober
7) Null Null - RW Lohausen 8-2 (6-1)
NN: Fischer, Ockler, Baer, Ulmer, Staudinger, Grass, Keener; Res.: Jansen, Spelter. RWL: Koltonik, Blass, Lemberg, Friedrich, Hück, Schneider, J., Beckers (eingwechselt: Kegler, Kuhlmann, Strehl, Setareh, E.). Tore: 1:0 Grass (12.), 2:0 Grass (15.), 2:1 Schneider (17.), 3:1 Grass (20.), 4:1 Ulmer (22.), 5:1 Baer (29.), 6:1 Grass (35.), 6:2 Hück (36.), 7:2 Baer (44.), 8:2 Grass (65.). Bericht: Grass haut RWL 5 Buden rein und entscheidet das Spiel ! Bei guten Spielbedingungen spielten beide Team nach vorne und so entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, das Null Null mit zunehmender Spielzeit kontrollierte. Nach 10 Minuten hatten die Zuschauer schon sechs gute Einschussmöglichkeiten gesehen und nach herausgespielten Chancen stand es 5 : 1 für Null Null. Nun war Grass warm und ließ einen Doppelpack zum 2 : 0 für Null Null folgen. RWL konterte und konnte kurze Zeit später durch Schneider nach einen Schuss unter die Latte auf 1 : 2 verkürzen. Doch Grass stellte mit einem Flachschuss ins Eck nur wenige Minuten später den alten Abstand wieder her. In der Folgezeit erhöhten Ulmer durch Drehschuss und Baer auf 1 : 5. Mit einem Schuss in den Winkel zum 1 : 6 beendete Grass die erste Halbzeit. RWL gab aber niemals auf und kurz nach Wiederbeginn gelang Hück aus kurzer Distanz nach schöner Kombination der Anschlusstreffer zum 2 : 6. RWL versuchte das Spiel noch einmal spannend zu machen, aber Null Null ließ sich hiervon nicht beeindrucken und hielt dagegen. Beide Teams kamen in der Folgezeit noch zu Torchancen, doch nur Baer und Grass, der einen Fernschuss unhaltbar in Tor abfälschte, konnten diese verwerten. Insgesamt ein verdienter, nie gefährdeter Sieg für Null Null in einem sehr fairen und unterhaltsamen Spiel auf spielerisch gutem Niveau. Ref.: Hoffmann/Voigt (ACF).
 
8) Flamingo - Abwärts 3-5 (1-2)
ACF: Schomacker, A. Adelowo, Schubach, Hoffmann,  Staschel, E. Adelowo, Seeger, Hunger, Krüll, Voigt; Abwärts: Dahmen, T. Feldmann, F. Feldmann, Müller, Klug, Nadidai, Schumacher, Neumeister, Sander. Tore: 0:1/0:2 (13./22.) T.Feldmann;  1:2 (33.) Staschel;  2:2 (40.) Hunger;  2:3 (55.) Nadidai, 2:4 (63.) Sander; 2:5 (68.) Neumeister; 3:5 E. Adelowo (70.). Bericht: In einer spannenden und zu langer Zeit offenen Partie standen sich die Teams von AC Flamingo und Abwärts gegenüber. Die Abwärtskicker versuchten von Beginn an das Spiel zu kontrollieren und ließ den Ball oftmals über mehrere Stationen durch die eigenen Reihen laufen. Abwärts mit mehr Ballbesitz, aber Flamingo mit mehr Zug zum Tor und den ersten Offensivaktionen. Dann aber wurde Abwärts gefährlicher und konnte durch eine sehenswerte Kombination, bei der Vater Frieder Feldmann für Sohn Tim auflegte in Führung gehen. Ein Kunstschuss erneut durch T. Feldmann in den oberen linken Torwinkel brachte das 2:0. Flamingo blieb aber am Ball und drängte auf den wichtigen Anschlusstreffer vor der Pause, der dann fiel. Nach der Pause drückte Flamingo weiter. Es sollte der Tag der Kunstschüsse werden, denn bereits 5 Min. nach Wiederanstoß zirkelte Hunger den Ball aus spitzem Winkel unhaltbar ins lange Eck. Das Spiel war wieder völlig offen und beide Teams spielten mit Druck nach vorne und erarbeiteten sich Torchancen. Nach einem Tempogegenstoß fiel der Führungstreffer durch Nadidai. Vorbereitet durch Klug, der seine Mitspieler mit hervorragenden Pässen versorgte. Flamingo versuchte das Spiel nochmal umzubiegen. Hoffmann trieb seine Mannschaft immer wieder an. Abwärts ließ aber nichts mehr anbrennen und schlug in der Schlussphase 2mal eiskalt zu. Die beiden Angreifer Neumeister und Sander belohnten ihre gute Leistung mit Toren. Zuvor liefen sie die Abwehrspieler immer wieder an um Druck aufzubauen. Den Schlusspunkt setzte ein starker E. Adelowo mit dem Schlusspfiff. Spieler des Spiels: T.Feldmann  Ref.: Schneider / Strehl (RWL).

8. Oktober
9) Kastanie - Ackerfreunde 7-3 (5-1)
Kastanie: Dimmendaal, Ostendorf, Aengevelt, L. Egbers, Kommerell, von der Locht, Jeremias (eingewechselt: Kampes, Hardy). Ackerfreunde: Jurkin, Weißmann, Leibold, Steiner, Früh, Klutsch, Stemmer (eingewechselt: Schrat, Friedrich, Schäfer, Oppong, Schwarz). Tore: 0:1 Leibold (6.), 1:1 Ostendorf (7.), 2:1 Ostendorf (19.), 3:1 Hardy (20.), 4:1 Ostendorf (22.), 5:1 Jeremias (27.) / 6:1 Jeremias (36.), 6:2 Weißmann (44.), 6:3 Stemmer (69.), 7:3 Aangevelt (70.). Man of the Match: Ostendorf. Kommentar: Mäßiges, aber sehr faires Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Kastanie war in der 1. Halbzeit abgezockter und cleverer – machte in nur acht Minuten den Sack zu. Schiris: C. Schumacher / J. Schumacher (A85).
 
10) Abwärts - Null Null 3-6 (1-2)
A85: F. Feldmann, Müller, T. Feldmann, C. Schumacher, Klug, Marcial, Nadidai (eingewechselt: J. Schumacher, Sander, Neumeister). NN: Goergens, M. Roosen, L. Roosen, Leistenschneider, Kroll, Staudinger, Meißner (eingewechselt: Yates, Graß). Tore: 1:0 Marcial (18.), 1:1 Graß (20.), 1:2 Graß (26.), 1:3 Meißner (39.), 1:4 Graß (41.), 1:5 Meißner (42.), 2:5 Müller (61.), 2:6 Graß (65.), 3:6 Marcial (70.). Bericht: Am vergangenen Wochenende kam es mal wieder zu einem dieser Klassiker im Nordpark. Pokalsieger und erneuter Play-Off Kandidat Abwärts 85 traf auf das gecastete Star-Ensemble von Null Null Classic. Beide Teams stark verjüngt und mit tollen Spieler besetzt, boten ein unterhaltsames und vor Allem sehr faieres Spiel, in welchem Abwärts den besseren Start erwischte. Null Null eher auf Konter bedacht, brauchte eine Zeit und fand erst nach dem 0:1 durch Marcial besser zu seinem Spiel. Dies dann aber relativ zügig. Nur 2 Minuten nach dem Rückstand fiel der Ausgleich durch Graß, der nur 6 Minuten später Null Null in Führung brachte. Durch individuelle kleine Fehler brachte Abwärts, die trotz der beiden Gegentore in Halbzeit 1 mehr vom Spiel hatten, die Mannen um Null Null Teamchef Dirk Fischer immer wieder zu Chancen. Zur zweiten Hälfte erwischte Null Null den deutlich bessern Start. Durch schnelle Tore 39./41./42. war die Partie früh entschieden. Von diesem schnellen Dreierpack konnte sich Abwärts nicht mehr erholen. Aufgrund der zweiten Halbzeit hatte Null Null den Sieg verdient, obwohl das Ergebnis dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wird. 2 starke Teams, die wohl keine Probleme haben werden, die Play-Offs zu erreichen. Men of the Match: Graß (Null Null) wegen seiner 4 Tore sowie Marcial (Abwärts), der trotz weniger guter Bälle in die Spitze, immer viel mit dem Spielgerät anfangen konnte und Schumi (Abwärts), der (wenn auch nicht über die volle Distanz) noch immer mit den jungen Burschen mithalten kann. Ref: Stemmer/ Klutsch (Ackerfreunde).

15. Oktober
11) Kastanie - Null Null 5-3
Kastanie: Tolksdorf, Jeremias, Aengevelt, Egbers, Ostendorf, Schulte, Hardy, Dimmendahl, Kommerel. 00: Spelter, Hanenberg, Körner, Ockler, Kroll, Ulmer, Roosen, Wessner. Tore: Kastanie: Jeremias, Angevelt 3, Ostendorf - NullNull: Spelter 2, Ulmer. Kommentar: An einem schönen zwischendurch Sonnigen Samstag entwickelte sich eine einigermaßen einseite Partie. Kastanie ging schnell durch 2 Treffer in Führung. Die Abwehr von 00 sah dabei nicht wirklich gut aus. Durch wiederholende Fehler der Abwehr kam der Torwart von 00 öfter in Bedrängnis. Allerdings fand 00 dann doch einen Weg um ins Spiel zu kommen und gab eine gute Leistung ab. Kastanie hatte aber stehts die Kontrolle über das Spiel. Zum Ende hin hat Kastanie das Spiel verdient gewonnen. Zusammenfassung: Ein Zweikampf orientiertes Spiel, bei dem beide Mannschaften nicht zögerten mal etwas härter reinzugehen. Viele Tore sind gefallen und es machte Spaß dies zu pfeifen. Ref.: KarimEl Kadourri/ Marco Friesl (Young Boys).
 
12) RW Lohausen - Kastanie 2-4 (1-3) (Nachholspiel vom 13. Nov.)
RWL: Kegler, Blass Lemberg, Strehl, Beckers, Hück, J.Schneider (eingewechselt: Kuhlmann); K08: Tolksdorf, Ostendorf, Kommerell, Schulte, Kampers, Jeremias, Aengevelt. Novemberwetter bei einem schönen kalten Sonntagskick, Kastanie gegen Rot-Weiss Lohausen 4:2. Men of the match sind die beiden Torhüter mit super Paraden. Beide Mannschaften haben super Einsatz gezeigt. Lohausen mit einem leichten Unterlegenheit in der ersten Halbzeit nach zwei Minuten das erste Tor von Kastanie (1:0) und darauf das zweite Tor in der fünften Minute (2:0). von Kastanie folgt ein Eigentor (2:1) und direkt darauf folgte 1 raus gespielt das Tor auch wieder von Kastanie (3:1) in in der 14. Minute. Halbzeit nach Beginn der zweiten Halbzeit in den ersten zehn Minuten war zwar rot-weiß Lohausen die bessere und stärkere Mannschaft danach war es wieder recht ausgeglichen in der 23 Minuten der zweiten Halbzeit schoss Kastanie wieder ein Tor (4:1). In der 29 min schoss beckers für rot-weiß Lohausen ein schönes rausgespieltes Tor. (4:2. Es war ein sehr faires Fußballspiel von beiden Mannschaften Stefan Schulte hat das erste Tor geschossen daraufhin kam ein Eigentor von, Kommerell darauf hinschoss Ossendorf zwei Tore jeremias schoss das letzte Tor von Kastanie und Beckers das einzige Tor von Rot-Weiß Lohausen. Danke. Schiri: Dittmann (Schickeria); ein Ref. wg. Verlegung ausreichend.

22. Oktober
4) Abwärts - Ackerfreunde 1-3 (Nachholspiel)
Bericht oben.

1. November
2) Null Null - Flamingo 5-4 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 
13) Abwärts - RW Lohausen 3-2 (2-1)
A85: Andrees, C.Schumacher, M.Müller, T.Feldmann, Raffelsieper, Marcial, Schelting, M.Neumeister, L.Nadidai, Dahmen; RWL: Koltonik, Blass, Lemberg, Strehl, N.Bartels, M.Beckers, Ramm, Hück, J.Schneider, Kuhlmann. Tore: 1:0 Schelting (3.), 2:0 Marcial (20.), 2:1 M.Beckers (25.), 3:1 J.Schumacher (30.), 3:2 M.Beckers (50.). (Ergänzter) Kommentar: Bei bestem Fussball- und völlig untypischem Nordparkwetter gaben sich RWL und die Abwärts-Truppe die Ehre. Abwärts hat mit deutlich grösserem Kader zu Beginn mehr Spielanteile und geht früh durch den starken Schelting in Führung. RWL zeigt sich davon aber unbeeindruckt und kommt häufig über die Flügel zu Torchancen. Es entwickelt sich ein fairer und spielerisch anspruchsvoller Kick, bei dem Abwärts durch ein kompaktes Mittelfeld das Spiel in den Griff bekommt. RWL verlegt sich auf schnelle Gegenstösse, ist dadurch aber hintendrin eher öffentlich. Passend dazu dann das wunderbar herausgespielte 2:0 durch Marcial.In der Pause rauft sich RWL zusammen und verkürzt durch den famos aufspielenden Beckers auf 2:1. Abwärts kommt durch ein paar individuelle Fehler hin und wieder in Bedrängnis aus der wiederum Schelting die – zu diesem Zeitpunkt – scheinbare Vorentscheidung für Abwärts erzielt – 3:1.Dann aber wieder Kompliment an RWL: mit viel Herz und spielerischer Klasse, mit einem bestens aufgelegten Beckers erspielen sich die Lohausener eine packende Schlussphase in der Beckers auf 3:2 verkürzt.Die Aufholjagd wird allerdings nicht mit Punkten belohnt, Abwärts spielt die Führung am Ende sicher über die Zeit. Ganz klar eins der besseren LL-Spiele mit zwei guten, fairen Teams.. Ref.: P.Zundler (Schickeria)/ D.Schuster (Null Null).

5. November
14) Kastanie - Abwärts 6-5 (6-3)
K08: Ebers, Jeremias, Maar, Ostendorf, Aengevelt, Huckemann, Dimmendaal, von der Locht, Comarel, Kommerell, Peichl; A85: Schumacher, Raffelsieper, Feldmann, Marcial, Nadidai, Krywalsky, Klug, Schnelting, Neumeister R., Neumeister M., Andrees. Tore: 1:0 Aengevelt (5); 2:0 und 3:0 und 4:0 Ostendorf (11, 12, 23), 4:1 Klug (24), 4:2 Schnelting (29), 5:2 Maar (32), 5:3 Nadidai (34), 6:3 Ostendorf (34), 6:4 Nadidai (43), Feldmann (65). Bei frischem Herbstwetter trafen auf dem stark beanspruchtem Rasen des Nordparks Kastanie und Abwärts aufeinander. Hätte man sich nur die ersten 15 Minuten dieses Spiels angeschaut, hätte man meinen können, dass dies ein Kantersieg für Kastanie werden muss - doch es kam ganz anders. Kastanie legt mit viel Elan und Zug zum Tor los. Mit den Treffern durch Aengevelt und einem Doppelschlag von Ostendorf schien das Spiel bereits nach 12 Minuten entschieden zu sein. Abwärts in der Abwehr sehr wacklig und mit sehr viel Diskussion in den eigenen Reihen. Als dann Ostendorf in der 23 Minute zum 4:0 erhöhte, schien das für alle Außenstehenden der KO für die Männer von Abwärts. Aber nein - Klug schafft den direkten Gegenschlag und verkürzt direkt eine Minute später auf 4:1. Abwärts spielte von nun an mutig nach vorne und erarbeitet sich immer wieder Chancen…daraus resultierte dann das durch Schnelting sehr schön rausgespielte 4:2. Aber Kastanie agierte eiskalt auf dem Feld und nutze die Fehler in der Abwärts-Defensivreihe für den erneuten Ausbau der Führung in der 32 Minute - Maar macht das 5:2. Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch - Nadidai verkürzte nur 2 Minuten später auf 5:3, jedoch schlug Kastanie postwendend wieder zu: Ostendorf macht sein viertes Tor in der ersten Halbzeit. Ein klasse Schützenfest, das von beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit abgefeuert wurde! So treffsicher, wie Kastanie die ersten 35 Minuten auf das Abwärts-Tor gezielt, so zurückhaltend war die Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Nadidai markierte mit seinem Treffer zum 6:4 die Aufholjagd ein. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem Kastanie immer nervöser und Abwärts immer sicherer wurde. Für Abwärts, die sehr stark und kampfbetont in der zweiten Halbzeit gespielt habe, reichte es Ende nur noch für ein 6:5 (Feldmann in der 65 Minute). Kastanie konnte durch eine klasse Performance sich am Ende doch über die Zeit retten…ein Unentschieden wäre vielleicht nicht unverdient. Leider wurde das Spiel v.a. in der zweiten Halbzeit durch vermehrte Fouls und Gemecker nicht mehr so schön anzusehen, wie in der ersten. Man of the Match: Ostendorf, der immer sicher stand und mit seinen 4 Toren den Erfolg für Kastanie klar machte. Ref: Oesterle / Holborn (Magnum).
 
15) Null Null - Ackerfreunde 3-7(2-4)
NN: Görgens, Ockler, Baer, Leistenschneider, Yates, Wassner, L.Roosen. AfU: Jurkin, Herzog, Weißmann, Bürgy, Früh, Stemmer, Lohmann (Schäfer, Klutsch, Leipold); Tore: 1:0 Leistenschneider (6.), 1:1 Lohmann (11.), 1:2 Bürgy (18.), 1:3 Bürgy (20.), 2:3 Baer (28.), 2:4 Klutsch (35.) / 3:4 Baer (49.), 3:5 Früh (54.), 3:6 Bürgy (57.), 3:7 Lohmann (61.). Kommentar: Im Spiel um Platz 2 im Pool A der Lohausenliga entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein relativ ausgeglichenes Spiel auf gutem Niveau mit leichten Vorteilen auf Seiten der Ackerfreunde. Nachdem Null Null früh durch Leistenschneider in Führung ging, glich Lohmann nur wenige Minuten später zum 1:1 aus. In den nachfolgenden Minuten zeichnete sich Chis Bürgy durch gleich zwei sehenswert herausgespielte Tore für die 1:3 Führung der Ackerfreunde verantwortlich. Doch Null Null lies nicht nach und kam durch einen Kopfball von Baer, der sich wie eine Bogenlampe in den rechten Winkel senkte, wieder auf ein Tor ran. Zur Freude der Ackerfreunde stellte Klutsch mit dem Pausenpfiff den alten Abstand wieder her (2:4). Wieder war es Baer, der in der zweiten Halbzeit den Anschlusstreffer schaffte. Es war allerdings wie ein letztes Aufbäumen von Null Null, denen anschließend auch aufgrund der fehlenden Wechselspieler die Kräfte zu schwinden schienen. So erhöhten die Ackerfreunde durch Früh (54.), Bürgy (57.) und Lohmann (61.) innerhalb weniger Minuten mit schönem Kombinationsspiel und kühlen Abschlüssen auf 7:3 und setzten somit einen Strich unter die Rechnung: Der zweite Platz geht somit an die Ackerfreunde! Man of the Match: Hattrickschütze und ewiger Unruheherd Chris Bürgy, der zudem durch sehr faires Verhalten auffiel. Ref: L. Nadidai / M. Neumeister.

13. November
12) RW Lohausen - Kastanie 2-4 (Nachholspiel)
Bericht oben.

19. November
1) RW Lohausen - Flamingo 4-0
Bericht oben.
 

Pool B
4. September
16) Magnum City - Schickeria 1-0 (0-0)
MC: Kerres, Holborn, B.Tillmann, Büchel, Oesterle, Rohrbeck, di Martino (eingewechselt: Stens, M.Tillmach. Schickeria: Kielhorn, Hallbach, PandiTsomo, Speiser, Olmos, Böckmann, Kiehl. Tor: 1:0 Oesterle (45.). Bericht: Bei Regen und Gewitter trafen sich die wohl fairsten Teams der Lohausenliga. Den Spieler schien das alles jedoch nichts auszumachen. Trotz des glitschigen Bodens und immer wieder heftig einsetzenden Regens entwickelte sich eine spannende Partie. Die Spielkonzepte beider Mannschaften waren schnell erfasst. MG machte das Spiel und versuchte durch das Abwehrbollwerk von Schickeria durchzustoßen. Schickeria versuchte durch schnelle Konter den ein oder anderen Treffer zu erzielen. Auf beiden Seiten entstanden Chancen die jedoch in Halbzeit 1 ungenutzt blieben. In der zweiten Halbzeit fiel dann aber doch das Tor für die immer weiter drückenden MG Spieler. Oesterle setzt sich auf der rechten Seite durch und schiebt den Ball überlegt ins lange Eck. Schickeria hätte zum Ausgleich kommen können, vergab aber die wenig guten Chancen. Die Anwesenheit von gleich drei Schiedsrichtern war überflüssig. Selbst einer wäre wahrscheinlich zu viel gewesen. Es gab lediglich zwei Fouls, wo jedoch der „Straftäter“ direkt zugab, seinen Spieler getroffen zu haben. Ein angenehmeres LoLi Spiel ist für Schiedsrichter kaum auszumalen, bis auf das Wetter. Man of the match: Falco Holborn (MC). Ref.: Blaß/ M. Schneider/ Mi. Beckmann (RWL).

10. September
17) Young Boys - Globes 6-1 (2-1) (Nachholspiel vom 12. Nov.)
YBB: Noll, Koch, M. Linzenich, Vidovic, J. Eichholz, Schäfer, Bintz (eingewechselt: Lassak); NG: Traczyk, Bachmann, Hoff, Voigt, Schad, Schmitz, Schönfeld (eingewechselt: Wellens, Steinbeck). Tore: 1:0 Bintz (12.), 2:0 Vidovic (18.), 2:1 Voigt (24.), 3:1 M. Linzenich (43.), 4:1 Eichholz (63.), 5:1 Bintz (65.), 6:1 Eichholz (68.). Bericht (J. Denkewitz): Bei spätherbstlich knackiger Kälte entwickelte sich an einem sonnigen Samstagvormittag bei guten Rasenbedingungen ein anfangs ausgeglichenes und von beiden Seiten sehr fair geführtes Spiel auf gutem Niveau. Nach gut zehn Minuten kamen beide Mannschaften auf Betriebstemperatur mit einer starken Anfangsphase der Globes, die den Ball sicher in den eigenen Reihen zirkulieren ließen und sich erste Torchancen herausspielten. Die Young Boys ließen sich aber nicht lange bitten und spielten einige gefährliche Konter, die vom Torwart der Globes glänzend pariert werden konnten. Durch eine Balleroberung der Young Boys war es dann Bintz in der 12. Spielminute, der das erste Tor des Spiels markierte und infolge dessen mehr Tempo ins Spiel beider Mannschaften kam. Die Globes schüttelten sich kurz und spielten beherzt weiter nach vorne mit guten Spielverlagerungen, aus denen sich immer wieder gute Schussmöglichkeiten ergaben – letztlich fehlte die Genauigkeit und das Glück beim Abschluss. Im Laufe des Spiels wurden die Young Boys immer ballsicherer und konnten durch eine gekonnte Spielstafette mit einem überlegten Schuss das zweite Tor des Spiels durch Vidovic erzielen. Angespornt vom unnötigen Rückstand erhöhten die Globes den Druck und kamen verdient in der 24. Spielminute zum Anschlusstreffer durch Voigt, der seine Mannschaft immer wieder antrieb. Im Mittelfeld kam es hin und wieder zu energischen Zweikämpfen, in denen Vidovic leicht überengangiert zu Werke ging, aber alles noch im Rahmen. Die Young Boys spielten abgeklärt und lauerten auf ihre Gelegenheiten, die in der Folge durch Tore von Linzenich und Eichholz souverän abgeschlossen wurden. Eichholz hatte immer wieder Zug zum Tor mit guten Möglichkeiten. Die Globes steckten nicht auf und stemmten sich nochmal gegen die drohende Niederlage. Ein wuchtiger Kopfball von Voigt konnte nur knapp vom Tor abgelenkt werden. In der Endphase des Spiels zeigte sich dann aufgrund der kompakteren Mannschaftsleistung der Young Boys die effektivere Spielweise. Erneut waren es Bintz und Eichholz, die mit Ihren jeweils zweiten Treffern den Deckel zu machten. Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Ergebnis für die Young Boys verdient, aber etwas zu hoch ausgefallen ist. Ref.: Fischer, Denkewitz (Null Null).

24. September
18) Young Boys - Schickeria 4-3 (Nachholspiel vom 22. Oktober)
YB: Noll, M. Linzenich, Würfel, Barbier, Vidovic, Lassak, Kreutzmann (eingewechselt: Wünderich, Koch); Schickeria: Brauckmann, Böckmann, Schleich, Halbach, Robra, Lile, Tsomo (eingewechselt: Graf); Tore: 1:0 (32.) Vidovic, 1:1 (34.) Lile, 2:1 (37.) barbier), 3:1 (40.) Barbier, 3:2 (46.) Böckmann), 4:2 (47.) Vidovic, 4:3 (53.) Lile; Bericht: Irgendwann Mitte der zweite Hälfte platzte es aus Schickeria-Kapitän Böckmann heraus: "Heut' ist echt nicht mein Tag." So treffend konnte man das Schickeria-Dilmma beim 3:4 (1:1) gegen die Young Boys auch bezeichnen. Zwar bestimmten die personell zwar dünn, aber dafür ausgeglichen stark besetzten Young Boys von Beginn an die Begegnung. Nach vorne fehlte aber lange die Durchschlagskraft. Das personell ebenso dünn besetzte Schickeria-Team glich die Unwucht in der individuellen Qualität mit viel Teamgeist aus und hatte die besseren Chancen. So musste Böckmann freistehend nur einschieben, traf aber die Latte (12.). Weitere Einschussgelegenheiten nach Kontern entschärfte Young-Boys-Schlussmann Noll mit Glück und Geschick. Jedoch beging Schickeria den taktischen Fehler, den bis dahin überragenden Abwehrchef Lile offensiver einzusetzen und kassierte die Quittung mit dem 0:1 (32.) durch Vidovic. Weil es im Fußball manchmal aber gerecht zugeht, traf Lile kurz darauf zum 1:1-Pausenstand (34.). Die taktische Änderung blieb seltsamerweise allerdings bestehen, und das offensive Young-Boys-Duo Vidovic/Barbier nutzte das mit einem Doppelschlag eiskalt aus: Vidovic setzte sich jeweils über außen durch, Barbier musste den Querpass zwei Mal nur einschieben (37., 40.). Das 3:1 sollte sich letztlich als vorentscheidend herausstellen, auch wenn auf Schickeria-Seite Lile wieder ins Abwehrzentrum rückte. Böckmann brachte sein Team durch einen abgefälschten Fernschuss auf 2:3 (46.) heran, Vidovic erhöhte für die Young Boys erneut (47.), ehe Lile noch einmal die Hoffnung aufkeimen ließ (53.). Barbier verschoss in der trotz des seifigen Bodens absolut fair geführten Begegnung sogar einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter (67.). Doch in der Schlussphase verpasste Schickeria trotz teils hochkarätiger Chancen den Ausgleich und ließ Böckmann das Spiel - wie anfangs erwähnt - völlig zutreffend zusammenfassen. Es war eben einfach nicht der Tag der Schickeria-Offensive. Man of the Match: Lile (so lange er als zentraler Verteidiger seinem Team Stabilität brachte) / Noll (zwischen angeschossen und Glanzparade stand er weiteren Schickeria-Treffern entscheidend im Weg); Ref.: Fischer/Goergens (Null Null).
 
19) Formentera - Globes 10-5 (Nachholspiel vom 19. November)
Bericht liegt noch nicht vor.
 
20) Sportfreunde - Magnum 2-1 (1-0)
SF: S. Sick, D. Nedic, D. Riemerscheidt, M. Seschke, V. Ramadoni, A. Hyseni, N. Freitag, B. May, F. Heintzen, T. Domnide, D. De Bellis. MC: Back, F. Holborn, M. Tillmann, B. Tillmann T. Büchel, A. Oesterle, D. Stark, C. Kerres, D. Vosdelle. Tore: 1:0 De Bellis (31.), 2:0 Hyseni (60.), 2:1 Holborn (61.). Bericht: Bei herrlichstem Spätsommerwetter waren die Sportfreunde von Anfang an feldüberlegen und brachten den Ball angetrieben von Hyseni häufig vor das Tor von Magnum City. Die ersten Aktionen waren gefährlich jedoch nicht zwingend genug um den Magnum Torhüter ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ab der 15. Spielminute entwickelten die Sportfreunde dann ein Powerplay, aus dem heraus sich Magnum nur selten mit Entlastungsangriffen lösen konnte (wie in der 30 Min. durch Oertele). Einige gute Chancen für Sportfreunde ohne Erfolg reihten sich ein: 22. Min. (schöne Kombination durchs Mittelfeld mit Abschluss), 24. Min. (Fernschuss von Hyseni), 28. Minute (Balleroberung nach riskantem Spiel von B. Tillmann in aussichtsreicher Position), 29. Min. (Großchance von Ramadoni über links). In der 31. Min. machte es De Bellis dann besser. Eine Flanke von links nimmt er mit der Brust an und spielt den Ball halb in der Luft liegend an den Innenpfosten ins Tor. Magnum versuchte vor der Halbzeit noch auf den Ausgleich zu drängen. Dabei köpfte Oertele mit dem Hinterkopf nach schöner Flanke von B. Tillmann den Ball aber nicht zwingend genug. In der zweiten Halbzeit entwickelte Magnum mehr Druck. Ein erster Angriffsversuch per Kopfball flog übers Tor (40. Min.). Sportfreunde blieb aber gefährlich (42. Min. Hyseni; Torwart gehalten). Dann plätscherte das Spiel mit vielen Ballverlusten im Mittelfeld vor sich hin. Nach zwei erfolglosen Versuchen hintereinander gelang Hyseni in der 60. Min. mit einem satten Schuss aus dem Rückraum das 2:0. Magnum bäumte sich auf, bemühte sich bis zum Schluss, aber bis auf das 2:1 durch Holborn (61. Min.) kam nicht zählbares dabei herum. Letztendlich nimmt Sportfreunde aufgrund der größeren spielerischen Klasse den Sieg verdient mit nach Hause. Den Fairnesspreis werden sie jedoch für diesen Auftritt nicht bekommen. Neben einigen heftigen Fouls reihten sich auch Unsportlichkeiten wie Ball wegschlagen und verbale Anfeindungen ein. Man of the match: Hyseni (SF). Ref.: Hitzing, Rottmann (FF).

1. Oktober
21) Formentera Flyers - Young Boys 2-1 (0-0)
FF: Rütters, Neunzig, Rickert, Sövegjarto, Abeln, Richter, Mokrami, Stermann. YB: Nölly, Schlungs A., Würfel, Kreuzmann, Wünderich A., Barbie, Isenrath, Linzenich M., Linzenich F., Vidovic. Tore: 0:1 Vidovic (50.), 1:1 Sövegjarto (57.), 2:1 Mokrami (69.). Bericht: Die Partie fing erst einmal mit einer Verzögerung an. 10:30Uhr schien für einige Akteure der Young Boys zu früh, weshalb erst um 10:45Uhr angepfiffen werden konnte. Nachdem die Restanten im Laufschritt zum Spielfeld trabten und ad-hoc im Spiel waren fing die Partie verhalten an. Beide Mannschaften waren sehr ballsicher und ließen das Spielgerät in den eigenen Reihen laufen. Nach ca. 10 Min erarbeitete sich Formentera mehr und mehr ein optisches Übergewicht und kam zu einigen Chancen. Die Young Boys waren jedoch nicht weniger ungefährlich und setzten im Angriffsspiel um Vidovic die ein oder andere Spitze. Mitte der ersten Halbzeit hätten die Flyers durchaus in Führung gehen können, vergaben jedoch klarste Chancen durch u.a. Mokrami und Neunzig oder scheiterten am Schlussmann Nölly. Rütters, der Schlussmann der Flyers, musste jedoch auch das eine oder andere mal ran. Zur Halbzeit stand es 0:0 in einem ansehnlichen Spiel. Nach der Halbzeit gingen die Young Boys mit ihrer ersten klaren Chance durch Vidovic in der 50.Minute mit 1:0 in Führung. Formentera baute nun mehr Druck auf und glich in der 57.Min durch Sövegjarto aus. Ein Flyersbein gab dem Ball dabei den entscheidenden Impuls, sodass Nölly ohne Abwehrchance blieb. Das Spiel wurde in den letzten Minuten zu einem munteren Auf und Ab. Jede Mannschaft wollte den Sieg. In der vorletzten Minute (69.Min) krönte Mokrami seine sehr gute Leistung nach Vorarbeit durch Richter zum 2:1 Endstand. Beide Mannschaften zeigten sich ausgesprochen fair und verhielten sich sportlich korrekt. Ref.: Leibold/ M.Früh (AfU).
 
22) Sportfreunde - Schickeria 10-2 (Nachholspiel vom 19. November)
SpA: Sick, Freitag, Riemerscheidt, Jeschke, Hyseni, Nedic, De Bellis, Saremi; Schickeria: Hallbach, Schleich, Speisen, Decke, R- Tsomo, F. Tsomo, Benetzender. Tore: 1:0 De Bellis (1), 2:0 ET Schickeria (3), 3:0 Freitag (7), 4:0 Nedic (8), 5:0 Hyseni (12), 6:0 De Bellis (25), 6:1 Decke (30), 7:1 Hyseni (33), 8:1 Riemerscheidt (47), 8:2 Speisen (55), 9:2 Nedic (66), 10:2 Nedic (68)
Das Spiel kann man kurz und knapp zusammenfassen, und das lag nicht an dem ungemütlich kalten Herbstwetter: dominante Sportfreunde überrennen Schickeria und entscheiden bereits nach 33 Minuten und 7 Toren in der ersten Halbzeit das Spiel. Die Sportfreunde zeigten klare Vorteile auf technischer und läuferischer Ebene, was sich sehr schnell im Toren bemerkbar machte. Auch wenn man den Kampfgeist von Schickeria (die mit einer Dame in der Startelf auftraten - Hut ab!) positiv erwähnen muss, so war das Team zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Sportfreunde. In der zweiten Halbzeit hat Schickeria den nachlassenden Druck der Sportfreunde ausgenutzt um 2 Tore zu erzielen - der ursprüngliche Abstand wurden jedoch von Nedic bis zum Ende des Spiels durch ebenfalls 2 Tore egalisiert. Wäre die Sportfreunde vor dem Tor nicht so leichtsinnig mit den Chancen umgegangen, hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Nebenbemerkung: Gelbe Karte für Hyseni (51) nach unglücklichem Einsteigen von hinten mit offener Sohle. Man of the Match: Hyseni, 2 Tore, höchste Laufbereitschaft auf dem Platz, ballsicher und technisch ganz weit vorne. Ref.: Oesterle (Magnum) als Vertretung für die Globes, denen mehrere Personen an dem Tag krankheitsbedingt ausgefallen sind.

9. Oktober
23) Magnum City - New Globes 5-0 (2-0)
MC: Holborn, Büchel, Oesterle, Kerres, di Martino, Klausener, Rohrbeck, Gonzales. NG: Traczyk, Munoz, Steinbeck, Hoff, Voigt, Hecker, Wellens. Tore: 1:0 Oesterle (16.), 2:0 Oesterle (31.), 3:0 Oesterle (44.), 4:0 di Martino (68.), 5:0 Oesterle (70.). Bericht: Kurz nach Anpfiff wurde eine Gedenkminute für Stefan „Minni“ Minnerop eingelegt, der leider Anfang Oktober verstorben ist. Stefan war über 20 Jahre für die Globes aktiv und maßgeblich an allen ihren 14 Titeln beteiligt. R.I.P., Stefan!
Wunderbare spätsommerliche Temperaturen, nur der harte und unebene Platz verhinderte Bericht: wirklich gute Spielbedingungen. Magnum kam mit dem Geläuf von Beginn an besser zurecht, zeigte sich ball- und kombinationssicherer als die Globes. Diesen war durchaus anzumerken, dass es sich um ihr erstes Saisonspiel handelte. Selten nur gelang ein genaues Zuspiel in die Spitze, und wenn es dann mal gefährlich wurde, verhinderte der eigene Mann (Mitte des zweiten Durchgangs) den Einschlag auf der gegnerischen Torlinie. Anders Magnum. Ein gedankenschnell ausgeführter Freistoß leitete die Führung durch Oesterle in der 16.Spielminute ein. Der hatte sich nun genau gemerkt, wo das Globes-Tor stand und sorgte vor und nach dem Seitenwechsel mit zwei weiteren Treffern für die Vorentscheidung. Beide Teams stellten ab der 60.Minute die Laufarbeit im Mittelfeld ein, und so spielte sich das Geschehen zunehmend vor den beiden fiktiven Strafräumen ab. Globes` Hoff zog zweimal knapp vorbei. Besser machten es in der Schlussphase di Martino und erneut Oesterle, der seinen starken Auftritt mit seinem vierten Treffer krönte. Vielleicht fiel der Sieg ein oder zwei Tore zu hoch aus, verdient war er allemal. Man of the match: Oesterle (MC). Ref.: Neunzig, Wirth (FF).

15. Oktober
24) Magnum City - Young Boys 1-0 (1-0)
MC: di Martino, Büchel, Holborn, Klausener, Oesterle, D. Rohrbeck, Stark (eingewechselt: Tillmann). YB: Noll, Friest, A. Schlungs, Vidovic, El Kadourri, Kreutzmann, Koch. Tore: 1:0 Oesterle (27.), Kommentar: Bei einigermassen schönem Herbstwetter entwickelte sich ein gutes Spiel, bei dem die Mannen von Magnum etwas ballsicherer und im Paßspiel souveräner wirkten. Allerdings standen die Young Boys sicher in der Abwehr und so wurde das Bällchen von beiden Seiten schnell und eifrig hin- und hergespielt, ohne dass sich eine Mannschaft eine richtig gute Torchance erspielen konnte. Es dauerte bis zur 27. Minute als Rohrbeck mit einer gekonnten Ablage auf Oesterle passte, der die Kugel eiskalt ins Gehäuse der Young Boys versenkte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wäre fast noch der Ausgleich gefallen. Ein langer Ball vor das Magnum Tor überraschte Holborn und di Martino gleichermassen, als Holborn den Ball mit dem Hinterkopf über seinen heraus eilenden Torwart auf die Latte des eigenen Gehäuses köpfte. Wäre das Tor zu diesem Zeitpunkt ein bisschen besser aufgepumpt gewesen, wer weiss, ob der Ball nicht doch ins Tor gelandet wäre. Überhaupt zeigten sich beide Tore in ziemlich mieser Verfassung, was zu zahlreichen Pumpeinlagen während des gesamten Spiels führte. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild, die Youngs Boys versuchten jetzt aber mit Pressing und erhöhtem Körpereinsatz zum Erfolg zu kommen. Die wohl beste Chance dazu ergab sich kurz nach Wiederanpfiff durch einen schönen Spielzug, jedoch scheiterte Vidovic mit seinem Schuss an einer tollen Parade von di Martino. Young Boys erhöhte den Druck, konnte sich aber keine wirklich zwingenden Torchancen erspielen. Vidovic war zwar fast immer anspielbereit und konnte meistens auch zwei, drei Magnum Spieler auf sich ziehen, aber am Ende fehlte der entscheidende Pass oder ein Magnum-Fuss verhinderte Schlimmeres. Auf der anderen Seite hätte Magnum mit etwas mehr Übersicht den einen oder anderen Spielzug konsequenter zu Ende führen können. Zum Ende des Spiels wurde die Gangart etwas härter, was bei dem knappen Spielstand auch nicht weiter verwunderte. Dennoch war es von beiden Seiten ein faires und ansehnliches Spiel, das Magnum nicht unverdient gewonnen hat. Man of the Match: di Martino, sicherte das eine und andere Mal die knappe 1:0 Führung mit schönen Paraden und sicherem Stellungsspiel, Ref.: Kommerell, Förster (Kastanie).
 
25) Globes - Sportfreunde 3-9 gew.
NG: Quetsch Guido, Hoff Uwe, Munoz Juan, Steinbeck Thomas, Voigt Yves, Wolf Thomas. SoP: Sick Sven, Jeschke Marvin, Nedic Dusan, Riemerscheidt Dennys, Freitag Nils ,Olgar Cem , de Bellis Domenik, Heintzen Florian, Bootegel Jeffrey. Tore: 1:0 (3 Min., Voigt), 1:1 (14 Min. Freitag), 2:1 (15 Min. Steinbeck), 3:1 (25 Min. Hoff), 3:2 (30 Min. de Bellis), 3:3 (33 Min., Freitag), 3:4 (35 Min., de Bellis). Spielbericht: Bei besten Oktober-Fußballwetter trafen sich die Spieler von Globes und Sportfreunde um ihre nächste Aufgabe in der Lohausenliga (vor den angereisten 6 Zuschauern) zu meistern. Bereit vor dem Anpfiff ergab sich für die Sportfreunde eine Überzahlsituation, da Globes sich tapfer mit nur 6 Spielern den Sportfreunden stellte. Kurz nach Anpfiff wurden allerdings alle Experten und Kenner des Rasensports durch die Globes überrascht. Diese schossen in Unterzahl das erste Tor und ließen sich selbst durch den zwischenzeitlichen Ausgleich der Sportfreunde nicht entmutigen und erkämpften sich eine 3:1 Führung. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr konnten die Sportfreunde von ihrer personellen Überlegenheit profitieren (erzielten 3 Tore hintereinander). Kurz vor Ende der Halbzeit wurde die Partie dann endgültig entschieden, nicht durch ein Tor sondern durch eine Verletzung auf Seiten der Globes. Mit nun 2 Leuten Unterzahl entschied das Team von Globes die Partie beim Stand von 3:4 aufzugeben.Die Info mit welchem Ergebnis das Spiel nun für die Sportfreunde (welche definitiv als Sieger aus dieser Partei vorgehen) gewertet wird, folgt von der Ligaleitung. Ref.: Bode Nils und Kiehl Leonard (Schickeria). Anm. der Red.: Das bei Spielstand 3:4 in dem Bericht genannten Gründen vorzeitig beendete Spiel wird mit 3:9 gewertet.

22. Oktober
18) Young Boys - Schickeria 4-3 (1-1) (Nachholspiel)
Bericht oben.

29. Oktober
26) Schickeria - Formentera Flyers 3-4 (1-0)
Schickeria: Khostaira (TW), F. Tsomo, R. Tsomo, Schmitt, Benezeder, Zundler, Schleich, (eingewechselt: Böckmann, Graf, Speiser; Formentera: Pflügge (TW), Abeln, Gehlhaar, Wirth, Rickert, Sövegjarto, Pesch, (eingewechselt: Neunzig, Frapaise). Tore: 1:0 (21.) Schmitt, 2:0 (40.) Böckmann, 2:1 (50.) Pesch, 2:2 (55.) Pesch, 2:3 (57.) Pesch, 3:3 (59.) Schmitt, 3:4 (60.), Pesch. Bericht: Es ist nicht immer ein Spaß in der Lohausenliga zu pfeifen. An diesem Samstag jedoch bot sich dem Schiedsrichtergespann ein wahrer Genuss. Tolles sonniges Herbstwetter, ein jederzeit faires Spiel sowie zwei leidenschaftlich auftretende Mannschaften. Die ersten zwanzig Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zwei Tolle Paraden von Khostaira hielten Schickeria im Spiel. Schickeria anschließend sogar mit leichten Vorteilen und es schien, als habe Formentera den Gegner etwas unterschätzt. Dieses drückte sich auch dadurch aus, dass Torjäger Pesch noch mit Trainingsjacke antrat und folgerichtig auch kaum ernsthaft zum Abschluss kam. Bei Schickeria glänzte Schleich in der Abwehr sowie R. Tsomo im Mittelfeld als Antreiber. Nach guter Kombination dann auch die 1:0 Führung für Schickeria durch Schmitt in der 21. Minute. Die Jungs und Mädels (!) rund um Kapitän Böckmann nun immer stärker und bis zur Pause dem 2:0 mehrfach sehr nahe! Nach der Pause kam Formentera deutlich verbessert aus der "Kabine". Pesch nun ohne Trainingsjacke und gleich mehrfach brandgefährlich. Doch Keeper Khostaira immer wieder mit starken Paraden. Schickeria verlegte sich aufs Kontern und erhöhte in der 40. Minute auf 2:0 durch Kapitän Böckmann. Formentera antwortete mit wütenden Angriffen und nun war auch Torjäger Pesch voll im Spiel! Durch einen lupenreinen Hattrick (50., 55., 57.) drehte er das Spiel im Alleingang. Nach Schmitts zwischenzeitlichem Ausgleich (59.), besorgte Pesch in der 60. Minute den 4:3 Endstand für Formentera. Das Spiel war mittlerweile ein brutaler Schlagabtausch mit zwei hoch pressenden offensiven Mannschaften. R. Tsomo, Schleich und Graf trieben Schickeria immer wieder an und glänzten durch starken kämpferischen Einsatz. Auf Formentera Seite war es immer wieder Wirth, der in der Defensive gleich mehrfach stark klären konnte. Schickeria war eigentlich bis zum Schluß nicht geschlagen, brachte sich jedoch leider durch internes Gemecker aus dem Konzept und um den verdienten Lohn. In der 69. Minute dann doch noch fast der Ausgleich durch den fleissigen Speiser, aber Keeper Pflügge mit großartiger Reaktion. Man of the Match: Pesch (Formentera): allerdings nur ohne Trainingsjacke und in der Form der 2. Halbzeit. Ref.: Höltkemeyer / von der Locht (Kastanie).

1. November
27) Globes - Schickeria 5-2 (Nachholspiel vom 5. November)
NG: Quetsch, Hoff, Bachmann, Voigt, Schoenfeld, Schmitz, Wellens, Schad, Hecker. Schickeria: H. Graf ,P. Zundler, T. Leck, R. Pandi-Tsomo, D. Linn, P. Fecker, J. Benezeder, M. Robra, P. Speiser. Tore: 0:1 Speiser, 1:1 Schad, 2:1 Schoenfeld / 3:1 Voigt, 4:1 Voigt, 5:1 Wellens, 5:2 Zundler. Kommentar: Zur unchristlichen Anstoßzeit an einem arschkalten Samstagmorgen trafen Schickeria und die New Globes aufeinander. Den Anfang einer torreichen Partie machte Speiser nach einem groben Fehler der Hintermannschaft der Globes. Die Globes juckte dies allerdings wenig. Sie ließen sich nicht aus dem Konzept bringen – und so erzielte Schad das 1:1. Die nachfolgenden Aktionen hatten eher weniger mit dem Spiel zu tun, es gab einige hitzige Auseinandersetzungen zwischen Schoenfeld und Pandi-Tsomo. Nachdem die Schiris die Hitzköpfe wieder beruhigt hatten, erhöhte Streithahn Schoenfeld kurz vor Halbzeitpause zum 2:1. Nach Wiederanpfiff dominierten die Globes das Geschehen klar und erhöhten durch einen Doppelpack von Voigt auf 4:1. Nach einer tollen Kombination machte Wellens dann den Deckel drauf – 5:1. Den Schlussstrich unter die Partie setzte Zunder, der das 5:2 schoss. Man oft he Match: Voigt. Schiris: Schnelting / Krywalsky (Abwärts´85).
 
28) Sportfreunde - Young Boys 4-7 (2-2)
Spf: Sick (TW), Riemerscheidt, Jescke, Nedic, Olgar, Hyseni, Erkelenz, May, de Bellis; YBB: Noll, Eichholz J., Vidovic, Linzenich M., Würfel, Taibbi, El Kadourri, Niesen. Tore: 1:0 Hyseni (5´), 2:0 Jeschke (10´), 2:1 Eichholz (18´), 2:2 Eichholz (28´), 2:3 Niesen (37´), 3:3 de Bellis (39´), 3:4 Vidovic (43´), 3:5 Eichholz (53´), 3:6 Vidovic (55´),  4:6 Jeschke (66´), 4:7 El Kadourri (68`). WOW – geiles Wetter, geiles Spiel – fertig ist der Spielbericht … Nein, dieses Spiel hat wirklich mehr verdient. Es standen sich 2 Mannschaften gegenüber, die ähnlicher nicht hätten sein können – 2 gute und zweikampfstarke Defensivreihen (hört sich bei diesem Ergebnis ja erst einmal komisch an), die jeweils nur von den jeweiligen äußerst kreativen Offensivkräften mit herausragenden Einzelspielern überwunden werden konnten. Die Sportfreunde kamen an diesem sonnigen Feiertag deutlich besser ins Spiel und verwerteten eine Flanke von außen (wo sich die Schiris ein „Hawk Eye“ gewünscht hätten, da der Ball durchaus im Aus hätte sein können) zur 1:0 Führung. Schnell legte man nach und als man dann nach dem 2:0 nicht locker ließ, sah alles danach aus, dass dies eine eindeutige Geschichte sei …  Doch wie die Ackerfreunde im Pokal selber erfahren musste (damals 2x eine 4-Tore-Führung verspielt) geben die Young Boys so schnell nicht auf und verkürzten erst und glichen dann noch vor dem Pausenpfiff durch Eichholz aus. Was dann aber in den letzten 35-Minuten passierte, kann man schon als fußballerischer Leckerbissen titulieren … Niesen wurde überredet, wenigstens noch ein paar Minuten zu spielen, was sich direkt lohnte 2:3. Jetzt ging es Schlag auf Schlag… 3:3 de Bellis, 3:4 Vidovic. Die Sportfreunde ließen sich nun ein wenig hängen und spielten nicht mehr so konzentriert wie zu Beginn, so dass YBB obwohl ohne Auswechselspieler sich ein deutliches Plus herausspielen konnte …  Dann das schönste Tor, was man seit Langem in Nordpark gesehen haben dürfte… Einwurf der Young Boys an der eigenen Grundlinie – Ball direkt weitergespielt, Doppelpass, und noch einer, dann kurz verzögert, Flanke, Kopfballtor!!! Kurze Zeit später 3:6 und nun sah alles überraschenderweise nach einer deutlichen Angelegenheit zugunsten YBB aus, doch die Sportfreunde berappelten sich erneut und besannen sich Ihrer Tugenden. So wurde nach zahlreichen Versuchen das 4:6 durch Jeschke erzwungen… Drohte diese Partie erneut zu kippen??? Nein, denn durch das direkte Gegentor wurde der alte Abstand und diesmal auch Endstand erzielt. Nicht nur durch tolle Spielzüge und wirklich sehenswerte Tore wird dieses Spiel in Erinnerung bleiben, es war ebenfalls ein faires, aber umkämpftes Spiel, wo man nicht wie sonst in der Belle Etage üblich direkt zu Boden ging, sondern wirklich Fußball gekämpft wurde… Geil. Wer also genug hat von der Schauspielerei im Profifussball – Im Nordpark geht es auch anders. Fehlt nur der Bratwurststand und eine ordentliche Zapfanlage. Man of the Match: Schwierig, da auf Seiten der Sportfreunde sicherlich Hyseni & Olgar herausstachen, jedoch durch das Team der Young Boys, die alle füreinander da waren (eventuell besonders herauszuheben das Gespann Eichholz & Vidovic) ausgestochen wurden. Besonders zu erwähnen!!! Kastanie, die einzige Mannschaft die es wohl nicht nötig hätte, trainiert am Nebenplatz, bzw. hat Spaß an der Sache – Da kann man nur den Hut vor ziehen… Ref: Bürgy/Lohmann (Ackerfreunde).

5. November
29) Formentera Flyers - Magnum City 1-1
FF: Pfügge, Hitzing, Richter, Mokrami, Rickert, Frapaise, Pesch, Gelhaar, Wirth; MC: Bark, Klausener, M.Tillmann, Holborn, di Martino, Vosdellen, Rodriguez Ruiz, Büchel, Schwärzer, A.Wagner. Spielverlauf: 1:0 Richter (46.), 1:1 Wagner (60.). Spielbericht: In diesem Spitzenspiel bei zwischenzeitlich traumhaften Kaiserwetter schenkten sich die Spieler der Flyers und Magnum City nicht viel. Beide Manschaften legten in dieser äußerst knappen Begegnung ein absolut vorbildliches Fair Play an den Tag an dem sich die Liga ein Beispiel nehmen sollte - Hut ab! In der Anfangsphase boten die beiden Teams ein ausgeglichenes Spiel. Während die Flyers leicht feldüberlegen waren und zu einigen kleineren Chancen kamen versuchte Magnum das Spiel über einen kontrollierten Spielaufbau zu eröffnen. Die erste Großchance des Spiels vergab Mokrami. Nach einer schnellen Kombination nach Ballgewinn im Mittelfeld verpasste der Schuß Mokramis nur knapp das Tor des Magnum Keepers. Nach einigem hin und her kam auch Magnum zur ersten großen Chance des Spiels. Nach einem unnötigen Ballverlust der Flyers in der 33. Minute ergab sich für Magnum eine 3 gegen 1 Situation die man jedoch leichtfertig vertendelte. So vergab man kurz vor der Halbzeit die Chance mit einem 1:0 in die Pause zu gehen. Zugegeben wäre dieser Halbzeitstand auch sehr schmeichelhaft gewesen da die Flyers in der Summe das aktivere und leicht überlegene Team waren. So schien denn auch die Halbzeitansprache den Offensivdrang der Flyers weiter verstärkt zu haben. Nach einer wunderschönen Kombination über die linke Angriffsseite vergabt Rickert eine Riesenchance - es blieb somit beim 0:0. Magnum konzentrierte sich in der Folge auf lang geschlagene Bälle in die Spitze die jedoch nichts einbrachten. Der bereits zu Beginn der zweiten Hälfte erfolglos gebliebene Rickert vergab in der 40 Minute eine weitere Chance. Nach dem der Ball in die Spitze durchgesteckt wurde vergab er erneut eine gute Möglichkeit für die Flyers in Führung zu gehen. In der Folge entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Während die Flyers zu diesem Zeitpunkt schon mehrfach in Führung hätten gehen können waren die Chancen für Magnum rar gesät. In der 46. Minute war es dann soweit. Richter mit der Nummer 4 nahm den zuvor halbhoch aufgesprungenen Ball Volley und netze aus zweiter Reihe mit einem strammen Schuß ein. So gingen die Flyers in Minute 46. eins zu null in Führung - verdient. Danach wurde das Spiel erneut unruhig. Auf beiden Seiten häuften sich Fehler im Spielaufbau und so ging es munter rauf und runter. In der 55. Minute scheiterte die #17 von Magnum am Torwart der Flyers. Magnum gelang dann doch noch der, über die gesamte Partie gesehen, etwas schmeichelhafte Ausgleich. A. Wagner vollstreckte nach einem Konter und glich die Partie kurz vor schluss aus. Dem Ausgleich vorrausgegangen war ein vermeidliches Foul von Magnum in dessen Folge die Spieler der Flyer fahrlässigerweise das Spielen einstellten. Foul ist dann wenn der Schiri pfeift! Die Spieler der Flyers protestierten kurz und heftig um sich dann auf eine Schlussoffensive zu konzentrieren. Diese brachte nicht den ersehnten Führungstreffer und so endete das Spiel 1:1. Von dem Spielanteilen präsentierten sich die Flyer sicherlich überlegen, dürfen sich aufgrund der großen Zahl vergebener Tormöglichkeiten am Ende jedoch nicht beschweren. Ein spannendes Spiel! Ref: L. Egbers , N. Ostendorf (Kastanie 08).

12. November
17) Young Boys - Globes 6-1 (Nachhholspiel)
Bericht oben.
 
30) Formentera - Sportfreunde 4-8
SF: Sick (1), Rimerscheidt (4), Jeschke (2), Heintzen (8), Atrik Hyseni (10), Atiye (19), Boateng (7), auf der Bank: de Bellis (31), Villanaeva (6), D.Nedic (9). FF: Flügge (1), F. Schulz (15), Stermann (6), Hitzing (2), Wirth (18), Neunzig (90), Dargel (5), auf der Bank N. Pesch (12) und N. Schuhmacher (ab der 2. HZ). Bericht (von M. Ulmer): Sportfreunde (SF) und die Formentera Flyers (FF) standen sich bei tollem November-Wetter (wenn auch kalt) gegenüber. Das Spiel begann von beiden Seiten abwartend und so dauerte es ganze 8 Minuten bis zur ersten Annäherung der SF durch Jeffrey Boateng auf das Tor der Flyers, zählbares kam jedoch nichts dabei heraus. Die SF wurden immer stärker und fanden immer wieder den Abschluss, wenn auch die letzte Genauigkeit fehlte. In der 17 Minuten war dann der erste Abschluss der Flyers zu verbuchen, dieser aber harmlos. In der 21 min war es dann ein schöner Solo-Lauf von Björn Hitzing in Richtung SF Tor der mit der Pike jedoch über das Tor ging. War das das erste Lebenszeichen der Flyers? Im direkten Gegenzug war es jedoch der überall zu findende Astrit Hyseni der mit seinem ersten Abschluss nur den Außenpfosten traf. Auf der Gegenseite gab es für die FF einen Freistoß auf vielversprechender Position den der mittlerweile in Spiel gekommene Nico Pesch sehenswert verwandelte, 24 Minute. Der Spielverlauf war somit auf den Kopf gestellt und die Flyers waren im Spiel. Jedoch dauerte es keine 2 Minuten bis die SF nach schnellem Konter und schöner Kombination vor dem Tor den 1:1 Ausgleich erzielten. Die Flyers versuchten immer wieder Nico Pesch ins Spiel zu bringen was nicht immer so gelang. In der 31. Minute schöner Abschluss von Pesch, allerdings knapp am langen Eck vorbei. Quasi aus dem Nichts fiel in der 35. Minute und mit dem auPsenpfiff noch das 2:1 für die Flyers durch Peter Wirth. Nach kurzer Halbzeit begann die Halbzeit des Astrit Hyseni. 3 Minuten nach Wiederanpfiff erzielte er nach einer guten Kombination das 2:2. In der 40 Minute beinahe das nächste Tor durch Hyseni, dieses Mal streift der Ball die Latte. 42. Minute; Fernschuss von Hyseni, dieser wird von Dusan Nedic abgefälscht und findet so den Weg ins Tor der Flyers. Nico Pesch versucht im Sturm dagegenzuhalten und kam in der 45. Minute dem Tor der SF wieder etwas näher. 49. Minute, Tor durch Hyseni zum 4:2 für die Sportfreunde. Pesch schaffte es nun mehr Unruhe vor dem Tor zu erzeugen und so gelang ihm in der 52. Minute der 4:3 Anschlusstreffer. Das Spiel wurde nun schneller und auch die Torchancen erhöhten sich. 55. Minuten und wieder Hyseni der nach einem Freistoß zum 5:3 einnetzte. Auf der Gegenseite war es Pesch, der wiederum das ein oder andere Mal am Torwart scheiterte. 68. Minute lange Flanke, Kopfball Nico Pesch, Tor zum 5:4. Wieder können die Flyers verkürzen und kommen bis auf ein Tor an die Sportfreunde ran und wieder ist es nach zwei Minuten Spielzeit Astrit Hyseni der nach Querpass von Dusan Nedic die alte 2 Tore Führung wiederherstellt. Nico Pesch auf der Gegenseite trifft nach einem langen Ball mit dem Kopf nur die Latte. 71. Minute. Aufgrund von vielen kleineren Fouls gab es noch 2 Minuten Nachspielzeit die die SF noch für 2 weitere Tore nutzen, 70. und 71+1. Alles in allem ein fair geführtes Spiel das die Sportfreunde mit 8:4 für sich entscheiden konnten. Man oft he Match: Hyseni (SF). Schiedsrichter: Fischer & Ulmer (Null Null).

19. November
19) Formentera - Globes 10-5 (Nachholspiel vom 19. November)
Bericht liegt noch nicht vor.
 
22) Sportfreunde - Schickeria 10-2 (Nachholspiel vom 19. November)
Bericht oben.

Tabelle Pool A
Tabelle Pool B
Stand: 15
Stand: Spiel 30
1. Kastanie 5 5 0 0 10-0 27:14 +13
2. Ackerfreunde 5 3 0 2 6-4 22:17 +5
3. Null Null 5 3 0 2 6-4 25:21 +4
4. Abwärts 5 2 0 3 4-6 17:20 -3
5 RW Lohausen 5 1 0 4 2-8 12:21 -9
6. Flamingo 5 1 0 4 2-8 12:22 -10
1. Sportfreunde 5 4 0 1 8-2 33:17 +16
2. Magnum City 5 3 1 1 7-3 9:3 +6
3. Formentera Flyers 5 3 1 1 7-3 21:18 +3
4. Young Boys 5 3 3 2 6-4 18:11 +7
5. New Globes 5 1 0 4 2-8 14:32 -18
6 Schickeria 5 0 0 5 0-8 10:24 -14

SUPER BOWL 2016.2
Das Viertelfinale vom 25. November
31) Erster Pool A - Vierter Pool B (VF1)
Kastanie - Young Boys 10-1
K08: Tolksdorf, Dimmendaal, Jeremias, Winkler, Maar, Egbers, Hardy, Peichl, Ostendorf, Kampes; YB: Noll, Wündrich, Lassak, Vidovic, Barbier, El Kadourri, Taibbi, Isenrath. Tore: 1:0 Ostendorf (3.), 2:0 Ostendorf (5.), 2:1 Barbier (7.), 3:1 Ostendorf (9.), 4:1 Ostendorf (15.), 5:1 Maar (17.), 6:1 Ostendorf (37.), 7:1 Egbers (46.), 8:1 Jeremias (51.), 9:1 Maar (55.), 10:1 Hardy (68.)
Bericht: Das Geheimnis des Fußballs ist Zeit, Raum und Täuschung. Wie im Leben. Mit der Zeit umgehen, Räume finden, rechts antäuschen und links vorbeigehen. In diesem Spiel perfekt umgesetzt vom amtierenden Meister. Schon nach einer Viertelstunde war das Spiel entschieden. Ostendorf hatte viermal eingenetzt und so stand nach 15 Min. schon 4:1 ! Danach war es eigentlich ein unterhaltsames, weitgehend faires Freundschaftsspiel, in dem die Young Boys nie aufgaben und immer versuchen, sich ihre Chancen zu erspielen. Insbesondere Barbier kurbelte das Spiel der Young Boys immer wieder an und überzeugte durch Zweikampfstärke, große Laufleistung und klasse Pässe. Der Ligakenner aber weiß, gegen Kastanie gewinnt man nur, wenn man seine Torchancen weitgehend verwertet. Dies gelang den Young Boys am heutigen Tage nicht. Nach dem 5:1 durch einen Flachschuss aus rund 10 Metern durch Maar, schaltete Kastanie zwar einen Gang zurück und setzte in der Folgezeit überwiegend auf Konter, war aber vor dem Tor stets gefährlich. So fielen die weiteren Tore fast zwangsläufig. Es war eine Partie ohne große Höhepunkte und ohne übertriebene Spannung, aber mit vielen Torraumszenen und Chancen auf beiden Seiten. Letztlich ein souveräner und nie gefährdeter Sieg der Kastanien, die noch mal kurz klargemacht haben, dass die Meisterschaft (auch diesmal) nur über sie läuft ! Ref.: Jörg Hoffmann, Martin Voigt (ACF).
 
32) Zweiter Pool A - Dritter Pool B (VF2)
Ackerfreunde United - Formentera Flyers 1-4
AfU: Herzog, Jurkin, Lohmann, Steiner, Früh, Klutsch, Weißmann, Stemmer, Bürgy, Akkanen; FF: Abeln, Gehlhaar, Hitzing, Neunzig, Pflügge, Richter, Rickert, Schumacher, Sövegjarto, Wirth. Tore: 1:0 Stemmer (13.), 1:1 Abeln (14.), 1:2 Richter (17.), 1:3 Schumacher (37.), 1:4 Wirth (63.). Bericht: Die Partie fing fast auf die Minute genau pünktlich an - danke an beide Kapitäne! Von Beginn waren die Flyers, die aufgrund der Konstellation als Vorrundendritter unbedingt gewinnen mussten, die engagiertere Mannschaft. Doch quasi mit dem ersten Torschuss gingen die Ackerfreunde durch einen sehenswerten Seitfallzieher von Sebastian Stemmer in Führung. Doch im direkten Gegenzug gelang FF durch Oliver Abeln nach einer Unachtsamkeit in der Ackerfreunde-Abwehr der Ausgleich. Kurz darauf sorgte Konstantin Richter mit einem Schlenzer aus der Drehung in den Torwinkel sogar für die Führung. Nun wurde es ein offener Schlagabtausch, wobei das spielerische Niveau eher durchschnittlich war. Fast direkt nach dem Seitenwechsel fiel praktisch die Vorentscheidung. Ein Freistoß von Nils Schumacher fand auf dem holprigen Rasen ohne Umwege den Weg ins Netz - 1:3. Zwar warfen die Ackerfreunde noch einmal alles nach vorne, blieben aber in ihren Aktionen zu ideenlos und stellten somit die Flyers-Abwehr kaum vor nennenswerte Probleme. In der Schlussphase traf Peter Wirth per Kopf zum Endstand. Insgesamt war es ein verdienter Erfolg für FF, die sich aber steigern müssen, soll es in den Playoffs noch viel weiter gehen. Man of the Match: Konstantin Richter - unermüdlich unterwegs, ideen- und trickreich und torgefährlich. Ref: L. Wellens / A. Hecker (New Globes).
 
33) Dritter Pool A - Zweiter Pool B (VF3)
Null Null - Magnum City 6-0 (3-0)

Null Null: Wessner, Leistenschneider, M.Roosen, Hanenberg, Kroll, Baer, Graß; Denkewitz, Yates, Jansen; Dirk Fischer(Coach); MC: Baak, Holborn, Klausener, B.Tillmann, Oesterle, Stark, Rodriguez-Ruiz; M.Tillmann, Lempke, Vosdellen. Tore: 0:1/ 0:2 Baer (5./ 33.), 0:3/ 0:4/ 0:5 Graß (34./ 40./ 58.), 0:6 Jansen (67.). Bericht: Im Nordpark trafen die Mannschaften von Magnum City und Null Null zum 3. Viertelfinalspiel des Tages aufeinander. Nach Einigung auf eine passende Spielfeldgröße konnte mit leichter Verspätung angestoßen werden. Hierbei war zu beobachten, dass Magnum City ein kleines Spielfeld anstrebte, Null Null hingegen auf einem größerem/breiterem Platz spielen wollte. Der hauptamtliche Torwart von Null Null traf erst 10min nach Anstoß ein und somit musste Dirk Fischer für die ersten Minuten einen Feldspieler zwischen die Pfosten stellen. In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams ab und standen kompakt in der Defensive. Null Null mit der frühen Führung in der 5. Minute. Die erste Halbzeit gestaltete sich recht offen und beide Teams kamen zu Torabschlüssen. Zu einem für Magnum höchst ungünstigem Zeitpunkt kurz
vor der Pause schlug Null Null dann zweimal eiskalt zu und ging mit einem 3-Torepolster in die Halbzeit. Kurz nach Wiederanpfiff dann das vorentscheidene 4-0. In der zweiten Halbzeit zeigte sich weiterhin ein intensives Spiel. Magnum City stemmte sich gegen die Niederlage und spielte unbeirrt nach vorne. Null Null allerdings individuell sehr stark besetzt und stark im Abschluss. Es folgte das 5-0 und das 6-0. Insgesamt ein verdienter Sieg, allerdings auf dem Papier etwas zu hoch. Ref.: P.Strehl/ O.Kuhlmann (RWL).

 
34) Vierter Pool A - Erster Pool B (VF4)
Abwärts - Sportfreunde 3-2 (1-2)
Abwärts: Bödecker (TW) , J. Schumacher, Klug, O. Dahmen, M. Neumeister, Krywalsky, Schelting, Marcial, M. Müller, Raddelsieper, T. Feldmann. Sportfreunde: Sick (TW), Villanaeva Esteban, Boateng, Heintzen, Astrit Hyseni, Domnick, de Bellis, Atiye, Olgar, Riemerscheidt, Jeschke. Tore: 0:1 (12 Min., Dennys Riemerscheidt), 1:1 (19 Min., Bastian Schelting), 1:2 (23 Min., Tobias Domnick), 2:2 (53 Min., Leon Marcial), 3:2 (64 Min., Jan Schumacher). Spielbericht: Nach etwas Wartezeit auf das Team von Abwärts konnte die 15 Uhr Partie um 15:18 Uhr angepfiffen werden. Die Sportfreunde starteten mit viel Ballbesitzt und schönen Kombinationen, dass schon in der dritten Minute der Torhüter von Abwärts (durch eine Glanzparade eines Weitschusses) einen Rückstand verhindern musste. Nach dem in der 6. Minute ein weitere Weitschuss der Sportfreunde das Tor von Abwärts nur knapp verfehlte, fiel in der 12. Min. dann das verdiente 1:0 aus der Sicht von Sportfreunde. Zwei Minuten nach der ersten Chance für Abwärts in der 17. Minute fiel (nach einem angetippten und hart in das Netz getretenen Freistoß) das überraschende 1:1. In der 23. Minute holten sich die Sportfreunde die erneute Führung (2:1 aus Sicht der Sportfreunde). Nur 2 Minuten später scheitere Abwärts (nach einem schönen Solo) am Torhüter der Sportfreunde. Die Sportfreunde waren weiterhin spielbestimmend, aber Abwärts hielt mit allen Mitteln dagegen. Nach weiteren Großchancen der Sportfreunde auf einen Ausbau der Führung (scheiterten unter anderem mit einem Schuss, der vor der Torlinie vom Abwärtsverteidiger mit der Brust abgefangen wurden) holte sich Abwärts nach einem schönen Konter das 2:2 in der 53 Min. Nun war Hektik in der Partie und Abwärts witterte die Chance, gegen die eigentlich spielüberlegenden Sportfreunde ins Halbfinale einziehen zu können. In der Schlussphase erhöhten die Sportfreunde noch einmal den Druck. So viele Chancen die Sportfreunde sich auch herausspielten, es sollte nicht zum Erfolg führen. Anders allerdings auf der Gegenseite, hier nutze Abwärts in einem Spiel mit deutlich wenig unnötigen Ballverlusten und Patzern einen der wenigen (missglückte Kopfballabwehr der Sportfreunde) zum plötzlichen 3:2 Endstand in der 64. Minute. Im Großen und Ganzen sah man ein unterhaltsames und schönes Fußballspiel von den Akteuren auf dem Rasen. Was man vom „Abwärts-Ultra-Hooligan-Fankurven-Block“ nicht sagen kann, hier wurde jeder Schiedsrichterentscheidung lautstark kommentiert und gegen den Schiedsrichter gehetzt. Dies brachte unnötige Unruhe in die Partie, die man in einer Hobbyliga nicht braucht. Eventuell sollten bestimmte Leute sich zu Weihnachten eine Jahreskarte für einen Zweit- oder Drittligaverein wünschen, bei dem das Verhalten im Fanblock nicht weiter auffällt bzw. willkommen ist. Wir (als pfeifende Mannschaft) haben auf so was auf jeden Fall kein Bock mehr bzw. ziehen unsere Konsequenzen aus den gemachten Erfahrungen mit einigen Spielen in dieser Saison. So etwas kann für eine Liga ( in der die Mannschafften die Schiedsrichter stellen) sicher nicht gerade förderlich sein (ob für die Findung von Freiwilligen zum Pfeifen oder dem Fair-Play-Gedanken). Schiedsrichter: A. Lile/ S. Böckmann ( Schickeria).

Das Halbfinale vom 3. Dezember
35) Sieger VF 1 - Sieger VF 3
Kastanie - Null Null 6-3 (2-0)
Kastanie: Tolksdorf, Dimmendaal, Aengevelt, Jeremias, Peichl, Egbers, Ostendorf, Maar, Hardy, Winkler, Kampes, Schulte
Bull Null: Jansen, M. Roosen, Hanenberg, Leistenschneider, Kroll, Denkewitz, L.Roosen, Scherer, Graß, Baer, Yates. Tore: 1:0 Ostendorf (5.), 2:0 Peichl (25.), 3:0 Ostendorf (39.), 3:1 Graß (50.), 3:2 Graß (52.), 4:2 Jeremias (57.), 5:2 Schulte (65.), 5:3 M.Roosen (67.), 6:3 Jeremias (68.). Bericht: Pünktlich zum Anpfiff strahlte die Sonne und auch der Platz war für die Winter-Playoffs in einem extrem guten Zustand. So konnten sich die Anwesenden auf ein tolles Halbfinal-Spiel zwischen Null Null und Kastanie freuen. Beide Teams waren nahezu in Bestbesetzung angereist. Insbesondere nach den überzeugenden Spielen im Viertelfinale versprach es ein hochklassiges und spannendes Halbfinale zu werden. Und Spannung gab es dann auch - jedoch nur 5 Minuten lang, von der 52. bis zur 57. Spielminute. Da wurde es zum ersten Mal hektisch in Reihen der Kastanien. Nach einigen Wechseln zurück zur Startformation bekamen sie jedoch das Spiel recht schnell wieder in den Griff. Wie zu Beginn des Spiels.
Doch fangen wir von vorne an: Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Kastanien das Kommando und gingen durch Ostendorf bereits nach 5 Minuten in Führung. Beide Mannschaften zeigten danach in der ersten Halbzeit eine faire und umkämpfte Partie, die vor allem von den sehr disziplinierten Defensivreihen geprägt wurde. Eindrucksvoll war die Ruhe und Struktur im Spiel von Kastanie, wo nahezu jeder Pass durchdacht und präzise gespielt wurde und alle Spieler in Bewegung waren. Null Null beschränkte sich eher auf Konter, die aber in der ersten Halbzeit nahezu immer im Keim erstickt wurden. So war es letztlich eine Frage der Zeit, bis das 2 zu 0 fallen würde. Dieses fiel dann auch, jedoch äußerst untypisch für Kastanie. Ein langer Ball von Peichl senkte sich über alle hinweg in die lange Ecke des Tores, so dass auch Jansen im Tor der Null Nuller chancenlos war. Dass es zur Halbzeit keine höhere Führung gab lag vor allem am aufmerksamen Jansen, der viele Torchancen im Stile eines Handball-Keepers entschärfte. Der Beginn der 2. Halbzeit erinnerte an den der ersten. Ostendorf markierte schnell das 3 zu 0 und die Partie schien entschieden. Zumal Kastanie einige Chancen zu einer höheren Führung hatte. Doch dann folgten einige Wechsel und das Spiel nahm einen unerwarteten Verlauf. Jetzt zahlte sich aus, dass Null Null immer dran blieb und nie aufgab. Nach und nach erspielten sie sich mit gefälligen Kombinationen kleinere Torchancen. In dieser Phase zeigte vor allem Graß sein Können, der in Lewandowski-Manier die Bälle vorne halten und ablegen oder selbst abschließen konnte. Ihm gelangen dann auch die Tore zum 1-3 und 2-3, die die Hektik in den Reihen der Kastanien auslöste. Diese bekamen das Spiel jedoch schnell wieder in den Griff. Jeremias tankte sich vorne mit beherztem Körpereinsatz durch und stellte das Ergebnis auf 4 zu 2. Null Null versuchte zwar noch einmal alles, konnte jedoch die starke Defensive von Kastanie kaum in Bedrängnis bringen. Immer wieder kombinierte sich der Vorjahres-Meister nach vorne und erzielte zwangsläufig das 5 zu 2 durch Schulte. Zwar konnte M. Roosen noch einmal verkürzen, doch Jeremias stellte kurz vor Schluss den verdienten 3-Tore-Abstand wieder her. Null Null wusste in dem Spiel durchaus zu gefallen, doch reichte es letztlich nicht gegen ein Team, das auf nahezu jeder Position etwas stärker besetzt war und welches vor allem im Zusammenspiel gefiel. Man of the Match: Bei Kastanie gefiel das ganze Team, bei Null Null sind vor allem der bärenstarke Graß und Keeper Jansen hervorzuheben, der mit starken Reflexen eine höhere Niederlage verhinderte. Ref,: Wündrich/Noll (Young Boys).
 
35) Sieger VF 2 - Sieger VF 4
Formentera Flyers - Abwärts 7-6 n.E. (4-4|3-3|2-3)
Formentera: Wirth, Abeln, Hitzing, Schumacher, Richter, Pesch, Mokrami, Bank: Gehlhaar, Neunzig, Rickert; Abwärts: Andrees, T. Feldmann, Dahmen, Raffelsieper, Schelting, Klug, Marcial, Bank: Müller, Hellbeck, Krywalsky, J. Schumacher, Sander; Tore: 1:0 Pesch (9);2:0 Mokrami (11); 2:1 T. Feldmann (21); 3:1 Mokrami (22); 3:2 Marcial (33); 3:3 T. Feldmann (38); 3:4 T. Feldmann (83); 4:4 Mokrami (85). E: 5:4 Hitzing; 5:5 Schnelting, 6:5 Pech, 6:6 Marcial; 7:6 Mokrami. Pünktlich zum ersten Dezember Spieltag zog ein eiskalter und feuchter Dunst über den Nordpark. Ob das Team von Abwärts das Spiel bewusst um 20 Minuten verzögerte in dem Wissen, dass man mit zunehmender Dunkelheit in den Nebelschwaden ihre rote Trikotfarbe besser sehen würde als die der grünen Flyers, bleibt Spekulation. Das zusätzlich das Minimum der erlaubten Spielfeldgröße aufgebaut wurde wirkte ebenfalls wie eine Prophezeiung auf das was folgen sollte. Zunächst erschien es als sollten die Flyers auf dem Weg zu ihrer dritten Finalteilnahme in Folge nicht viel anbrennen lassen und so gingen sie durch Pesch und Mokrami schnell 0:2 in Führung. Und auch auf den Anschlusstreffer von T. Feldmann folgte direkt eine Minute später der Treffer zum erneuten zwei -Tore - Abstand. Peu à peu kämpfte sich Abwärts in das Spiel hinein. Insbesondere die Einwechslung von Müller brachte dabei eine Stabilisierung ihrer Abwehr. In fast logischer Konsequenz stand es nach 38. Minuten nach Treffern von Marcial und erneut T. Feldmann 3:3 Unentschieden. Nun folgten 45! Minuten ohne Tore, in denen sich beide Mannschaften spielerisch auf ansehnlichem Niveau egalisierten. Erwähnenswert ist darüber hinaus die Fairness mit der beiden Teams sowohl untereinander, als auch in der Interaktion mit dem Schiedsrichtergespann agierten, ging es doch um nichts geringeres als den Einzug ins Finale. Schon tief in der zweiten Halbzeit der Verlängerung, als es schon nicht mehr möglich war trotz des kleinen Spielfeldes von Tor zu Tor zu schauen, gelang Abwärts erstmalig der Führungstreffer. Geschunden von der Champions League-artigen Laufbelastung versuchten sie nun das letzte Aufbäumen der Flyers zu unterbinden und diese nicht in die Nähe des eigenen Tores kommen zu lassen. Diese Taktik schien zunächst aufzugehen bis Mokrami aus der Distanz den Ball durch den Abwehrriegel unhaltbar zum 4:4 Ausgleich in die Maschen zimmerte. Beim Abpfiff nach der neunzigsten Minute konnten sich alle Spieler wie Sieger fühlen, dennoch war die Frage, weshalb man sich überhaupt getroffen hatte, noch nicht final geklärt. Im anschließenden Elfmeterschießen konnten sich beide Keeper nochmals auszeichnen, ehe das glückliche Ende die Formentera Flyers ins Finale einziehen ließ. Man of the Match: der dreifache Torschütze und Verwandler des entscheidenden Elfmeters Mokrami. Ref.: Honnacker/Schäfer (Ackerfreunde).

Das Finale um die Lohausenliga-Meisterschaft 2016/II vom 10. Dezember
 
36) Kastanie – Formentera Flyers 3-1 (0-1)
Kastanie: Tolksdorf, Dimmendahl, Aengevelt, Egbers, Maar, Hardy, Winkler, Jeremias, Müller, Kampkes; Flyers: Pflügge, Hitzing, Abeln, Schumacher, Richter, Pesch, Wirth, Kuschel, Beume, Neunzig. Tore: 0:1 Wirth (13.), 1:1 Winkler (37.), 2:1 Jeremias (49.), 3:1 Jeremias (67.). Man of the match: Winkler. Lief die meisten Meter aller Kicker, zeigte sich in der Abwehr rigoros, aber immer fair und erzielte das wichtige 1:1 direkt nach der Pause. Kommentar: Da war er nun, der - für Lohausenliga-Fans wie Dirk Fischer – zweithöchste Feiertag im Dezember: der Finaltag der Lohausenliga. Mit Kastanie und den Formentera Flyers standen sich zwei alte Bekannte gegenüber, die bereits die letzten Finals bestritten hatten. Kastanie hatte sich souverän durch die Serie gespielt, die Formentera Flyers mal wieder in den Vorschlußrunden gezeigt, wie wertvoll Routine in dieser Hobbyliga ist. Der Platz im Nordpark präsentierte sich allerdings nicht in Finalform und schien jede Grätsche der Ackerfreunde, Magnums und RWLer konserviert zu haben. Top-Teams lassen sich aber von widrigen Umständen und tiefen Furchen nicht beeindrucken. Vermutlich angesteckt von den omnipräsenten Fussball-Messias Guardiola und Tuchel versuchten sich beide Mannschaften im Kurzpass-Spiel und so entwickelte ich ein Spiel von enormem Tempo. Gerade die Flyers waren in der ersten Halbzeit durch präzise Pässe in die Spitze immer wieder gefährlich. Früh im Spiel nutzten sie eine ihrer Gelegenheiten. Pesch setzte in der 13. Min am Strafraum stark nach und Wirth vollendete ohne langes Fackeln ins lange Eck zum 1:0. Kastanie kam trotz schnellem Spiel selten gefährlich vors Tor, was an den Flyers lag, die in der ersten Halbzeit mit geschicktem Verschieben und enger Zweikampfführung nahezu jeden Torschuss verhinderten. So blieb ein Flachschuss von Maar die einzige richtige Torgelegenheit in der ersten Halbzeit für Kastanie und es ging nicht unverdient mit einer knappen 1:0 Führung für die Flyers in die Halbzeit.
Lag es am Pausentee bei den Flyers oder einer flammenden Pausenansprache auf Seiten von Kastanie? Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man es sofort: Die Flyers schienen nicht mehr richtig in die Zweikämpfe zu kommen. Sofort wurden die Abstände zum Gegner größer und Kastanie hatte innerhalb der ersten 3 Minuten zwei dicke Torchancen, von den Winkler nach Vorlage von Aengevelt die zweite nutzte und in der 37. Min zum umjubelten Ausgleich einschoss. Der Ausgleich gab Kastanie Auftrieb, die jetzt mehr vom Spiel hatten und Ihrerseits die Flyers nicht zur Entfaltung kommen ließen. Und das optische Übergewicht sollte sich recht bald auch in einem Tor niederschlagen: Die Flyers bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Jeremias Schuss landete - unhaltbar abgefälscht - im Kasten der Flyers zur 2:1 Führung. Kastanie spielte von nun an mit noch mehr Selbstvertrauen, die Flyers hielten aufopfernd dagegen, konnten jedoch kaum den immer gefährlichen Pesch in der Spitze aussichtsreich in Position bringen. Und so fiel drei Minuten vor Schluss die vermeintliche Vorentscheidung. Aengevelt führte einen seiner „Harald-Katemann-Gedächtnis-Einwürfe“ aus (eingesprungen immer am Rande des Regelgerechten) und die Murmel flog über Mann und Maus 25 Meter in den Strafraum auf den Kopf von Jeremias, der sehenswert zum 3:1 einköpfte. Das Spiel schien gelaufen, doch die Flyers wollten sich nicht aufgeben. Und sie bekamen tatsächlich noch einmal eine Chance. Foul im Strafraum in der Schlußminute und die Flyers hatten die große Chance auf 2:3 zu verkürzen. Jeder, der in der Lohausenliga gespielt hat weiß, wie viele Tore noch in der Nachspielzeit fallen können. Sollte das Spiel tatsächlich kippen? Pesch lief an, feuerte nach rechts, doch Torwart Tolski tauchte ab und wehrte den Schuss zur Ecke ab. So ging der Sieg am Ende aufgrund der starken zweiten Halbzeit verdient an den Seriensieger Kastanie. Glückwunsch. Flyers-Legende Peter Wirth zeigte sich nach dem Spiel schwer niedergeschlagen: „Vielleicht bleiben mir in meinem Alter nur noch 2-3 Jahre Zeit, diesen verdammten Pokal nochmal zu gewinnen“. Senden wir in der Vorweihnachtszeit Wünsche an den Nikolaus, dass sich für diesen fairen Sportsmann dieser Traum doch tatsächlich erfüllt. Allen Kickern frohe Weihnachten, bis zum nächsten Jahr! Ref.: A.Oesterle/ B. Tillmann(MagnumCity).
 

August 2016: Bald ist es wieder soweit. Die Saison 2016/II steht vor der Tür.
 
 

© M. & M. Beckmann