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30-Juli-15
 
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Saison 2015/ I
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Gruppe A
 
14. März
 
1) New Globes - Formentera 3-2 (0-0) (Nachholspiel vom 28. März)
Globes: Quetsch, Wolf, Steinbeck, J. Krämer, Hoff, Voigt, Steingen-Sosa. Flyers: Pflügge, Hitzing, Stermann, Becker, Wirth, Rickert, Pesch (Mokrami, Abeln, Neunzig). Tore: 1:0 Voigt (40.), 1:1 Rickert (44.), 2:1 Krämer (52.), 3:1 Voigt (59.), 3:2 Pesch (64.). Kommentar: Ein zähes und hart umkämpftes Spiel, das letztendlich doch einen verdienten Sieger fand. Früher wurde für solch ein Match im Matsch der Begriff "Abnutzungskampf" verwendet. Der ist aber inzwischen zu martialisch und ruht zurecht auf dem Friedhof der ausrangierten Sportbegriffe. Auffällig war bei den Globes der gleichermaßen unermüdliche wie unerschrockene "alte Haudegen" Thommy Wolf, der nach einer Saison Ligapause, nahtlos dort anknüpfte, wo er im Sommer 2014 aufhörte und kämpferisch keine Fragen offen ließ. Auf Seiten der unterlegenen Flyers wusste der junge Shayan Mokrami bei seinem LL-Pflichtspieldebüt mit Zweikampfstärke und ausgeprägtem Spielverständnis zu gefallen. Flyers "Sturmführer" (noch so ein Sportbegriffsungetüm) Nico Pesch dagegen etwas unauffälliger als gewohnt. Dennoch gelang ihm in der Schlußphase der Anschlußtreffer, der die Flyers nochmal auf einen Punktgewinn hoffen ließ. Das ist halt auch ein Zeichen von Qualität, wenn man an einem Tag, an dem nicht so viel gelingen will, dennoch ein Tor erzielt, mit dem man sein Team im Rennen hält. Für mehr fehlte den Flyers aber insgesamt etwas die Durchschlagskraft, die auf der Gegenseite durch Justin Krämer (wie eigentlich immer wenn er spielt) und durch Yves Voigt (bei ihm vor allem anzutreffen, wenn es gegen schwächere Truppen geht) vorhanden war. Bemerkenswert, dass die Globes bei indiskutablem Sauwetter und miserablem Geläuf ohne Einwechsler über die Runden kamen. Ebenso lobenswert aber die Anwesenheit und die Bereitschaft der Globes-Legenden Markus Traczyk und Stefan "Mini" Minnerop für den Notfall da zu sein. Diese Form der Treue und Mannschaftsdienlichkeit, die die Faszination und den Charakter der Lohausenliga zu einem Großteil auch ausmacht, muss auch mal positiv hervorgehoben werden. Beiden Teams sind nach ihrem Saisonauftakt gute Play-off-Chancen zu attestieren. Man of the match: Thommy Wolf (NG). Ref.: D.Fischer/ Hamma (Null Null Classic 69).

22. März
 
3) Sportfreunde - Kastanie 0-8 (0-3) (vorverlegtes Spiel)
Bericht unten.
 

28./29. März
 
2) Null Null - New Globes 8-1 (4-0) Nachholspiel v. 2. Mai
NN: Bomhard, Denkewitz, Klug, S.Flahs, Staudinger, Leistenschneider, Klein, Blaas, Körner; NG: Quetsch, Bachmann, Wolf, Hoff, Steingen-Sosa, Voigt, M.Pütz, Traczy. Tore: 1:0/2:0 Staudinger (1./27.), 3:0 Körner (30.), 4:0/5:0 Blaas (35./36), 6:0 Denkewitz (41.), 6:1 Hoff (45.), 7:1 Leistenschneider (52.), 8:1 Klein (65.)
Kommentar: Auf feinem englischen Untergrund im Schatten der Esprit-Arena traten die Globes NullNull an. Das Spiel war kaum angepfiffen, da versenkte Staudinger das Leder nach einem Abwehrschnitzer, bereits im Tor. Möglicherweise das früheste Tor in der Lohausenligahistorie, nach etwa 10 Sekunden. Danach gestaltete sich das Spiel zunächst offen. Beide Mannschaftenmit technisch versierten Spielern vertreten. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass die Truppe um Coach Dirk Fischer das Umschaltspiel perfekt beherrschte, und so mehrfach in Überzahl vor dem Tor der Globes auftauchte. Dies zahlte sich aus und bis zur Pause zog NullNull mit 4 Toren davon. Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut ein Blitztor für die Entscheidung. Der Sieg verdient, aber letztendlich zu hoch, da die Globes nicht aufsteckten und mehrfach einfach das Quäntchen Glück vor dem Tor fehlte. Hoff mit starker Leistung und dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Leider kam es während der Partie mehrfach zu Diskussionen, Fouls und einer Reihe unschöner Szenen. Staudinger und Quetsch wurden nach einer verbalen Auseinandersetzung des Feldes verwiesen (44.) (keine Sperre empfohlen). Man of the Match: Nicky Fischer, der unter großem Applaus sein Debüt feierte und schon einmal Lohausenligaluft schnupperte. Ref. Philipp Strehl (RWL) für Schickeria (1 Ref. wg. Verlegung ausreichend).
 
3) Sportfreunde - Kastanie 0-8 (0-3) (vorverlegt auf 22. März)
Sportfreunde: Schüpping (TW), Jeschke, Jeschonneck, Graw, Nedic, Noack, S.Wauschkuhn, Lampig, Garcia-Rothschild. Kastanie: Tolksdorf, Dimmendaal, Garge, Krämer, Aengevelt, Jeremias, Maar, Günzel, Schulte. Tore: 0:1, 0:8 Jeremias (2. / 60.), 0:2, 0:3, 0:7 Aengevelt (6. / 35. / 59.), 0:4, 0:5 Maar (55. / 56.), 0:6 Eigentor (57.). Bericht: Ausrufezeichen von Kastanie zum Saisonauftakt – Sportfreunde zahlen Lehrgeld beim Debüt in der Lohausenliga! Der Meister der vergangenen Runde zeigte sich beim heutigen Saisonstart im Nordpark in unverändert starker Form und besiegte die Liganeulinge der Sportfreunde klar mit 8:0. Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da wurden die Abgeklärtheit des Meisters und die Unerfahrenheit der Neulinge gleichermaßen deutlich. Die Sportfreunde hatten die erste brenzlige Situation eigentlich schon geklärt, da konnte Jeremias einen schwachen Pass aus der Abwehr abfangen und die Kugel postwendend mit einem gekonnten Flachschuss im Tor unterbringen. Herzlich willkommen in der Lohausenliga! Und Kastanie setzte direkt nach: Nur vier Minuten später konnte Sportfreunde-Keeper Schüpping einen sehenswerten Fernschuss nur nach vorn abwehren, Aengevelt war zur Stelle und staubte zum 2:0 ab (6.). Danach zog sich Kastanie etwas zurück und die Sportfreunde kamen langsam besser ins Spiel. Es ergab sich nun über weite Strecken ein recht ausgeglichenes Spiel, bei dem sich sogar die eine oder andere Chance zum Anschlusstreffer bot. Erst kurz vor der Halbzeit erhöhte Kastanie noch einmal das Tempo und kam schließlich nach einer schönen Kombination noch zum 3:0 (35.). Aengevelt wurde von rechts freigespielt, nahm den Ball in Seelenruhe an und verwandelte flach links unten, unhaltbar für Schüpping. Damit gaben sich die Sportfreunde aber keineswegs frühzeitig geschlagen, sondern kamen sogar mit noch mehr Einsatz aus der Halbzeitpause. Ähnlich wie im ersten Durchgang konnten sie die Partie über eine Phase von etwa 20 Minuten absolut ausgeglichen gestalten, leider jedoch ohne dass (für beide Teams) etwas Zählbares dabei herauskam. Dann aber brach ab der 55. Min. die entscheidende Phase des Spiels an. In einem Zeitraum von nur 6 Minuten, in denen die Sportfreunde völlig den Faden verloren und ordentlich Lehrgeld bezahlen mussten. Im Minutentakt kassierte man insgesamt 5 Tore (55. + 56. Maar, 57. Eigentor Noack, 59. Aengevelt, 60. Jeremias), und rieb sich (so wie mancher neutrale Beobachter) beim plötzlichen Stand von 8:0 verwundert die Augen. So bleibt am Ende ein überaus deutlicher Sieg von Kastanie, der zwar hochverdient und nie auch nur im Ansatz gefährdet war, jedoch eine in weiten Teilen recht ordentliche Leistung der Sportfreunde etwas kaschiert. Man of the Match: Aengevelt. Ref.: Ruangroj / Rickert (Flyers).
 
4) Ente Lippens - Magnum City 4-3 (2-1)
Ente Lippens: Wincek (TW), Fassbender, Menzel, Köhler, Nevlud, Bartels, Wasielewsky, Merry, Klages Magnum City: Kaminski, Klausener, Büchel, Tillmann, Kiehl, Osterle, Dierks, Di Martino, Scharnitzky, Carpentier, Holborn, Hill, Fecke, Bielefeld Tore: 0:1, Di Martino (26.), 1:1 Nevlud (28.), 2:1 Wasilewsky (33.), 3:1 Wasilewsky (40.), 3:2 Fecke (51.), 3:3 Hill (61.), 4:3 Menzel (65.)  Bericht: Bei widrigen Platz- und Wetterbedingung startete das erste Saisonspiel der beiden Kontrahenten im Nordpark. Magnum City konnte dabei vom Kader her 2 Mannschaften stellen, wobei Ente Lippens mit nur einem Auswechselspieler anfangen musste. Die sehr faire Partie mit zum Start guten Chancen auf beiden Seiten erfuhr nach ca. einer viertel Stunde einen Dämpfer, als Bartels nach einer unglücklichen – den Platzverhältnissen geschuldeten – Grätsche eines Abwehrspielers verletzt ausgewechselt werden musste und EL danach ohne Auswechselspieler auskommen musste. An der grundsätzlichen Fairness dieser Partie änderte aber auch diese Verletzung nichts. Nach weiteren guten Chancen auf beiden Seiten konnte Di Maritino einen Ball im Aufbauspiel von Ente Lippens erobern und in der 26. Minute zum 1:0 verwandeln. Diese Führung wurde allerdings postwendend durch einen Sonntagsschuss (halb Flanke, halb Schuss) aus ca. 15 Metern von Nevlud ausgeglichen. Ob der Spieler dabei wirklich gesehen hat, dass der Torwart zu weit vor seinem Kasten stand, weiß wohl nur er selber. 5 Minuten später schloss Walilewsky dann einen Konter ab, wobei der Ball dem Torwart Magnums unglücklich durch die Hände glitt und es ging mit einem 2:1 in die Halbzeit. Ein bis dato nicht unverdiente Führung, wenn man die Chancen der beiden Mannschaften vergleicht. Magnum City kam dann mit viel Schwung aus der Pause und hatte anfangs mehrere gute Möglichkeiten, die teils sehenswert vom guten Wincek gehalten wurden. Trotz des – wie in der ersten Halbzeit – höheren Ballbesitzanteils Magnum Citys blieb Ente Lippens gefährlich und konnte in Person von Wasilewsky einen Fehler der Abwehr nutzen und auf 3:1 erhöhen. Magnum City schüttelte sich kurz und machte weiter das Spiel und wurde in der 51. Minute für seine Bemühungen belohnt. Flecke erzielte mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung den Anschlusstreffer und es schien als ob Ente Lippens dem kleinen Kader Tribut zollen musste. Ein Freistoß Hills aus dem Halbfeld, der an Freund und Feind vorbei flog, besorgte dann den Ausgleich zum 3:3. MC wollte jetzt den Sieg und versuchte die letzten 10 Minuten ein weiteres Tor zu erzielen, lief aber teilweise etwas ungeschickt in die Konter des Gegners. Dieser konnte dann nach einen Einwurf und anschließenden Kopfball das Spiel für sich entscheiden und ging als nicht unverdienter Sieger vom Platz. Alles in allem ein Spiel in dem Magnum City mehr für das Spiel tat, Ente Lippens aber mit einer guten Taktik dagegen hielt und mehrere Male von Fehlern des Gegners profitierte. Magnum City verpasste es das Spiel zu gewinnen, da sie durch die vielen Wechsel etwas die Ordnung verloren und dadurch zu viele Chancen zuließ. Glückwunsch an Ente Lippens, die es ohne Auswechselspieler schafften den Sieg über die Zeit zu retten. Man of the Match: Wasilewsky, da fast jeder Angriff ELs über ihn lief Ref.: Maar (Kastanie); ein Schiri wg. Vorverlegung ausreichend.
4. April
 
5) New Globes - Magnum City 4-4 (1-3) (Nachholspiel v. 19. April)
NG: Traczyk, Steinbeck, Wolf, Bachmann, Holz, Hoff, Voigt (eingewechselt: Minnerop). MC: Kaminski, Büchel, Oesterle, di Martino, Hermes, Inhausen, Holborn, (eingewechselt: Klausner, Hill, Fecke, Tillmann, Schnarnitzky). Tore: 0:1 Fecke (7.)., 0:2 Fecke (10.), 0:3 Hermes (20), 1:3 Hoff (29.) / 2:3 Hoff (43.), 2:4 ET (46.), 3:4 Wolf (50.), 4:4 Voigt (70.). Man of the Match: Hoff (New Globes, der wie immer alles Behauptete und auch noch zwei Bunden machte). Kommentar: Bei herrlichstem Wetter im Schatten der Arena wurde ein Spielfeld präsentiert, das in der Liga nicht alltäglich ist. Massive Kleinfeldtore, vier richtige Eckfahnen, teilweise genutzte Linien und ein, für Ligaverhältnisse, absolut planes Grün. Diese Bedingungen schienen den Citizens so gut zu gefallen, dass sie loslegten wie die Feuerwehr. Relativ schnell fielen auch die ersten Tore – das führte nach 20 Minuten zu einem völlig gerechten Spielstand von 3:0 für MC. Wer aber jetzt den Fehler machte und die Globes abschrieb, war falsch gewickelt. Trotz einer verletzungsbedingt frühen Auswechselung, die die Möglichkeiten der Globes auch schon vollständig ausnutzte, kamen die Globes durch ein Tor von Hoff (natürlich per Kopf) zurück in die Partie – und so ging es auch in die Pause. Beide Teams kamen nach dem Wechsel gut ins Spiel, was die Globes etwas besser nutzten und auf 2:3 verkürzen konnten. Die Partie war nun völlig offen und so wurde sie auch geführt. Ein grobes Foul an der Eckfahne der Globes (welches das härteste Foul einer sonst ganz fairen Partie war) nutzten die Citizens: ein präziser Freistoß, der in der Mitte die Globes-Verteidigung überraschte, so dass man den Ball ins eigene Tor beförderte. Trotzdem steckten die Globes nicht auf und kamen zum erneuten Anschlusstreffer. Wie zu erwarten, kämpften die Globes weiterhin, um den Ausgleich doch noch zu erzielen, die Citizens verteidigten allerdings ordentlich und setzten sogar einige passable Konter. In der Nachspielzeit kam es dann doch, das Tor für die Globes durch Voigt. Insgesamt ein sehr munteres Spiel, das mit einem gerechten Ergebnis endete. Besonderes Vorkommnis: Anfang der zweiten Hälfte prüfte Voigt seinen Keeper mit einer hohen Rückgabe seitlich auf Höhe der Mittellinie, der Ball titschte nochmal auf und wurde immer länger, aber Keeper Traczyk war hellwach und klärte, indem er den Ball per Kopf über das Tor lenkte. Applaus vom Schiri für diese Aktion! Ref.: Böddeker (Abwärts´85) => ein Schiri ausreichend, da verlegtes Spiel.

12. April
 
6) Sportfreunde - New Globes 1-3 (1-0)
Sportfreunde: Wauschkuhn, S., Nedic, R., Graw, Jeschonneck, J., Jeschonneck, M., Schüpping, Michailidis, Nedic, D., Garcia-Rothschild, Geier, Jeschke, Zier, Riemerscheidt. NG: Quetsch, Voigt, Bachmann, Steinbeck, Hoff, Wolf, Krämer, J., Kocot, Holz.. Tore: 1:0 Jeschke (24.), 1:1 Steinbeck (38.), 1:2 Kocot (60.), 1:3 Krämer (65.) Kommentar: Jubelsalti, die Flache Vier, das Einlaufkind, den Langnese-Familienblock, die Blitztabelle, die Doppelsechs, den Mentalcoach, die Spielerfrau und den 4. Offiziellen gab es nicht zusehen, dafür aber ein faires, unterhaltsames und weitgehend ausgeglichenes Spiel bei dem gegen den Ball gearbeitet, in Ballnähe verschoben und zweite Bälle gewonnen wurden. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein enges, umkämpftes Spiel, das etwas unter den schlechten Platzverhältnissen litt. Während die Globes versuchten, über Kombinationsspiel zu Torchancen zu kommen, standen die Sportfreunde erst mal tief und versuchten mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen. Bemerkenswert aber ohne Erfolg, der Versuch des Neulings, der mit 6 Ersatzspielern aufgelaufen war, den Gegner durch "Schwarmwechsel" im Minutentakt aus dem Spielrhythmus zu bringen. Die wenigen, wirklich guten Chancen machten die beiden Torhüter durch schöne Paraden zunichte. Die größte Chance in der 1. Halbzeit hatte Hoff, der freistehend aus maximal 3 Metern, das gegnerische Tor knapp verfehlte. In der 24. Minute tankte sich dann Jeschke - unter freundlicher Mithilfe der Globes-Abwehr - durch und konnte Quetsch zum 1:0 für den Neuling überwinden. Wer jetzt glaubte, die lange Bank des Neulings würde sich in der 2. Halbzeit spielentscheid auswirken, sah sich getäuscht. Zum einen gelang Steinbeck drei Minuten nach Wiederanpfiff nach langen Pass der Ausgleich und zum anderen ließ sich Michailidis - nach beidseitigen Nickeligkeiten - zu einem Foul und anschließenden Nachtreten hinreißen, was die rote Karte nach sich zog. Während sich danach die Gemüter allmählich wieder beruhigten, gelang es den Globes geschickt ihre Überzahl auszuspielen. Kocot und Krämer machten durch ihre Tore den Sieg für die Globes klar. Aufgrund der Routine und Abgeklärtheit der Globes geht der Sieg in Ordnung. Für die Sportfreunde war mehr drin. Besondere Vorkommnisse: rote Karte für Michailidis (keine Sperre empfohlen) => Verwarnung für den Spieler Michailidis. Man of the match: Krämer. Ref.: Maar/Voigt (AC Flamingo).
 
7) Magnum Ctiy - Formentera Fleyers 1-3 (0-0)
MC: Kaminski, B. Tillmann, ,T. Büchel, F. Holborn, A. Oesterle, F. di Martino, P. Fecke (eingewechselt: Klausener, Carpentier, Wippermann, Scharnitzky, Kiehl); FF: Wirth, Abeln, Rottmann, Mokrani, Stermann, Jaspers, Pesch (eingewechselt: Sövegjarto, P. Hamma). Tore: 0:1 Pesch (37.), 1:1 Oesterle (52. ), 1:2 Sövegjarto (57.), 1:3 Sövegjarto (63.). Kommentar: Bei wunderbaren Frühlingswetter boten beide Mannschaften eine ausgegelichene, technisch gutklassige Partie mit vielen Zweikämpfen. In der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Flyers ein leichtes Übergewicht und gingen verdient mit 1:0 durch den starken Pesch in Führung. In der zweiten Halbzeit erhöhte Magnum den Druck und glich hochverdient zum 1:1 aus. Eine Unaufmerksamkeit der Magnum-Defenisve ermöglichte dann die erneute Führung der Flyers durch Sövegjarto. Dem Team von Magnum City fehlte nun sichtlich die Kraft um noch einmal wirklich Druck zu machen und so erzielte Sövegjarto mit seinem zweiten Treffer die Entscheidung für die Flyers. Man of the match: Wirth (FF), hielt mit überragenden Paraden den Sieg fest. Besondere Vorkommnisse: Jaspers (Flyers) verschießt Handelfmeter. Ref.: Lukas Karasch / Hendrik Graf (Schickeria).

18/ 19. April
 
8) Kastanie - Null Null 4-1 (1-0)
K08: Tolslei, Günkel, Gaye, Bönig, Maar, Osterdorf, Aengevelt, Jeremias, Bachmann, Kommerell. NN: Denkewitz, Hamma, Blaas, Haslebacher, Leistenschneider, Kroll, Klug, L. Roosen, M. Roosen, Baer.
Tore: 1:0 Bönig (28.), 2:0 Jeremias (37.), 2:1 Klug (53.), 3:1 Bönig (64.), 4:1 Gaye (67.). Kommentar: Samstagnachmittag bei Sonnenschein und bestem Fußball Wetter legten beide Mannschaften los wie die Feuerwehr. Anfangs zeichnete sich ein sehr schnelles und ausgeglichenes Spiel ab. Nach der ersten Viertelstunde erhöhte Kastanie dann zusehends den Druck und ging folgerichtig in der 28. Min durch Bönig in Führung. Direkt nach der Halbzeitpause erhöhte Jeremias, allerdings mit freundlicher Mithilfe der Null Null Deckung auf 2:0. Hoffnung keimte bei Null Null auf, als Klug in der 53. Minute der Anschlusstreffer gelang und sie besser ins Spiel kamen. Bönig stellte in der 64. Minute den alten Abstand wieder her. Die endgültige Entscheidung fiel dann kurz vor Schluss durch einen von Gaye verwandelten Elfmeter. Alles in allem ein sehr fair geführtes Spiel, von zwei spielstarken Mannschaften mit einem nicht unverdienten Sieg für Kastanie. Ref.: Haferkamp/Tille (Ente Lippens).
 
9) Formentera Flyers - Ente Lippens 1-1 (0-1)
FF: Grade, Mokrami, Gehlhaar, Ruangroj, Rickert, Pesch, Hoven, (eingewechselt: Sövegjarto, Frapaise, Jasper, Abeln, Neunzig). EL: Loschelder, Haferkamp, Ruschke, Klages, Krüger, Wasielewsky, Bartels, (eingewechselt: Menzel). Tore: 0:1 Bartels (6.), 1:1 Sövegjarto (39.) Kommentar: Es standen sich zwei Mannschaften gegenüber mit völlig unterschiedlicher Spielkultur und Taktik. Auf der einen Seite die spielfreudigen Flyers mit ihren Jungstars und Rickert als Ballverteiler, auf der anderen Seite die Ente mit einem konsequent umgesetzten 1-5-1 System, hinten dicht und vorne lauert Bartels. Und das klappte schon in der 6. Minute hervorragend, ein langer Pass auf Bartels, der freistehend aus 6 Metern den Ball kurz antickte und ins Tor beförderte. Stetig anrennende Flyers konnten in der Folge nur selten das Abwehrbollwerk der Ente knacken, die wiederum vor allem durch Wasielewsky immer dann gefährlich blieben, wenn der Ball schnell und weit nach vorne gespielt wurde. Auch nach der Pause das gleiche Bild. Stürmende Flyers und eine engagiert verteidigende Ente, die jeden einzelnen der nahezu 20 Torabschläge ausgiebig zelebrierte. Auch der schnelle Ausgleich durch den eingewechselten Sövegjarto direkt nach der Pause änderte am Spielgeschehen nur wenig. Fazit: am Ende eine gerechte Punkteteilung, auch wenn die Flyers deutlich mehr vom Spiel hatten. Man of the Match: Wasielewsky. Ref.: Bachmann, Förster (Kastanie).
 
5) New Globes - Magnum City 4-4 (Nachholspiel)
Bericht oben.

25. April
 
10) Magnum City - Kastanie 0-2 Nachholspiel v. 25. Mai
MC: Kaminski, Tillmann, Kiehl, Osterle, Hill, Fecke, Di Martino, Wippermann, Gärtner, Vosdellen; K08: Ostendorf, Egbers Sven, Günkel, Huneke, Maar, Aengevelt, Egbers Lars, Jeremias, Kampes, Förster. Tore: 0:1 Maar (3.),0:2 Egbers Lars (48.). Bericht: Der Start lief wie erwartet. Ein schnelles Tor durch Kevin Maar in der 3. Minute und weitere Tore wurden erwartet. Doch so einfach machten es die Spieler von Magnum City dem Gegner nicht. Ein flottes Spiel entwickelte sich. Kastanie versuchte das Spiel schnell zu machen und wollte frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Doch die Angriffe waren oft ungenau und etwas überhastet. Dabei darf man die Abwehrleistung von MC nicht unerwähnt bleiben. Ein Durchkommen war sehr schwer. MC stand gut in der Abwehr, kämpfte und spielte überraschend sehr gut mit (bis dato 1 Punkt). Die Überlegenheit von Kastanie ließ nach und MC erspielte sich mit fortschreitenden Spiel immer wieder gute Torgelegenheiten. Die Chancen wurden aber nicht konsequent genutzt und der Torwart von Kastanie freute sich über dankbare Bälle. Auch in der zweiten Hälfe änderte sich das Spiel nicht. Kastanie in der Vorwärtsbewegung und MC mit guten Kontergelegenheiten. Der Sieg war am Ende verdient, doch zeigte MC ein gute, geschlossene Mannschaftsleistung und wird in der Form sicherlich noch einige Punkte holen. Ref. Hoffmann (ACF), 1 Ref. wg. Verlegung ausreichend.
 
11) Formentera Flyers - Null Null 4-2 (1-0)
Flyers: Pflügge, Rickert, Mokrani, Hitzing, Abeln, N. Schumacher, Gehlhaar (eingewechselt: Pesch, Neunzig); 00: Bomhard, Kroll, M. Roosen, J. Hamma, Klug, Bell, Leistenschneider (eingewechselt: Denkewitz, Gombarek, Lipski, L. Roosen). Tore: 1:0 Mokrani (2.), 1:1 Gombarek (37.), 1:2 J. Hamma (48.), 2:2 Neunzig (58.), 3:2 Rickert (64.), 4:2 Rickert (67.). Kommentar: Bei durchwachsenem Aprilwetter trafen sich mit den Flyers und Null Null zwei spielstarke Teams und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Dabei erlebten die Flyers einen Blitzstart, denn bereits in Minute 2 traf Mokrani. Im Anschluß entwickelte sich das erwartete Spiel: Null Null rannte an, die Flyers verlegten sich aufs Kontern. Trotz bester Torgelegenheiten wollte in der ersten Halbzeit kein Tor fallen. Null Null kam aber ähnlich dominant aus der Pause und wurde prompt durch Gombarek belohnt. Und damit nicht genug: Hamma legte nach, brachte Null Null in Führung und man wähnte das Spiel gedreht. Doch die Flyers kämpften sich trotz weniger Auswechselspieler - aber mit Stefan Neunzig von außen - zurück ins Spiel und erzielten den Ausgleich. Wohl dem, der eine starke Bank hat. Und nicht nur dass: in den letzten 6 Minuten konterten die Flyers in bewährter Manier, nutzen ihre Lohausenliga-Erfahrung, erzielten zwei weitere Treffer und sicherten sich den umjubelten Außenseiter-Sieg. Besondere Vorkommnisse: Verschossener Elfmeter der Flyers, der von Bomhard sensationell gehalten wurde. Men of the match: beide Torhüter, die sich einen regelrechten Schlagabtausch lieferten. Ref.: Kaminski, Michael (MC). Bericht leider nicht bis zu dem dem Spiel folgenden Wochenende eingegangen => Punktabzu gegen Magnunm.

2. Mai
 
2) Null Null - New Globes 8-1 (4-0) Nachholspiel
Bericht oben.
 
12) Formentera - Sportfreunde 7-1 (4-1)
FF: Flügge,Stermann,Richter,Neunzig,Wirth,Ruangoij,Pesch / Schumacher; SfE: Schüpping, Freitag, Jeschke, Graw, Jeschonnek, Michailidis, Wauschkuhn / Riemerscheid, Lampig. Tore: 1:0 Richter 3.; 1:1 Freitag 5.; 2:1 Wirth 6.; 3:1 Ruangoij (Elfer) 24.; 4:1 Pesch 27.; 5:1 Pesch 44.; 6:1 Pesch 46.; 7:1 Wirth 52. Bei guten äußeren Bedingungen wollte sich kein Team verstecken und so entwickelte sich sofort ein offenes Spiel mit vielen Torraumszenen. Den Torreigen eröffnete dann Richter schon nach drei Minuten mit einem tollen Schuss in den Winkel. Die Sportfreunde zeigten sich unbeeindruckt und glichen 2 Minuten später durch den agilen Freitag aus. Postwendent viel allerdings wieder das 2:1 für die Flyers durch Wirth. Danach beruhigte sich das Spiel ein wenig, wobei die Sportfreunde weiterhin sehr um den Ausgleich bemüht waren. Die besseren Chancen hatten trotzdem die Flyers, da sie cleverer agierten und ihre Chancen besser ausspielten. So kam es dann zum vielleicht schon vorentscheidenen 3:1 nach 24. Minuten durch einen unglücklichen Handelfmeter. Da die Sportfreunde weiterhin munter nach vorne spielten konterete Flyers munter weiter und entschied so das Spiel frühzeitig. Nach der Pause dann das gleiche Bild: ein offenes Spiel aber die Tore vielen nur auf einer Seite. Die Sportfreunde überzeugten trotzdem durch ein sportlich faires, engagiertes Auftreten und es bleibt zu hoffen, dass sie nicht die Lust durch die hohen Niederlagen verlieren. Der Ligakenner weiss, dass es anfangs schwer ist, sich in der Lohausenliga zurecht zu finden. Auffälligste Spieler bei den Sportfreunden waren Torwart Flügge, der mit einigen spektakulären Flugeinlagen aufwartete und Freitag, der allerdings mit seinen schnellen Antritten und Dribblings selten durchkam. MotM: Pesch durch seine 3 Tore. Schiri: Koch(YBB), ein Schiri wegen Verlegeung ausreichend.
 
13) Kastanie - Ente Lippens1:0/20:0 agt
Ursprünglicher Termin wurde verlegt auf 30. Mai; verletzungsbedingt wurde der Nachholtermin von Ente Lippens abgesagt (auch eine weitere Terminierung für Ente nicht möglich) => 1:0 Wertung für Kastanie und 0:20 gegen Ente.

10. Mai
14) Sportfreunde - Ente Lippens 3-2 (1-2)
Sportfreunde: L. Schüpping, R. Nedic, Jeschonneck, S. Wauschkuhn, Jeschke, Lampig, Riemerscheidt (eingewechselt: D. Nedic, Ramafani, Hußnätter). Ente Lippens: Wincek, Köhler, Weber, Krüger, Koehn, Menzel, Merry. (eingewechselt: Buntenbroich, Fassbender). Tore: 0:1 Koehn (19.)., 0:2 Koehn (24.), 1:2 S. Wauschkuhn (26.) / 2:2 D. Nedic (53.), 3:2 S. Wauschkuhn (58.). Man of the Match: L. Schüpping & Wincek (beide Torhüter strahlten absolute Sicherheit aus und hielten ihre Teams mit starken Paraden im Rennen). Kommentar: Bei herrlichstem Sonnenwetter und lautstarker Cricket-Konkurrenz begannen beide Teams ausgesprochen offensiv. Das führte schon in der Anfangsphase zu zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten, die aber zumeist von den beiden starken Torhütern oder aber von der mangelnden Zielgenauigkeit der Stürmer entschärft wurden. Zwei überragende Abschlüsse von Koehn brachten Lippens dann aber doch ein wenig überraschend mit 2:0 in Führung. Die Sportfreunde ließen sich jedoch nicht hängen und erzielten noch vor der Pause den Anschlusstreffer. Nach dem Wechsel ließ das für dieses Wetter "mörderische" Tempo – insbesondere auf Seiten von Lippens – ein wenig nach. Doch noch konnten die "alten Männer" die Führung gegen die "Jungspunde" verteidigen. Es zeichnete sich allerdings ab, dass die bessere Kondition – oder das jüngere Alter – auf Seiten der Sportfreunde den Ausschlag geben würde – und genau so kam es: D. Nedic und S. Wauschkuhn (mit seinem zweiten Treffer) erzielten die nicht ganz unverdiente Führung für die Sportfreunde. Lippens wehrte sich zwar bis zum Schluss gegen die Niederlage, jedoch ohne einen weiteren Treffer erzielen zu können. Die Sportfreunde scheiterten in der Schlussphase mit zahlreichen Kontern an Torwart Wincek oder am eigenen Unvermögen – doch nach 70 spannenden und abwechslungsreichen Minuten stand der knappe 3:2-Sieg fest. Ref.: A. Fischer / Puschi (Abwärts´85).
 
15) Null Null - Magnum City 7-1 (5-0) Nachholspiel v. 31. Mai
NN: Bomhard, Lipski, Denkewik, Klug, L. Roosen, Leistenschneider, Hamma (Lauterbach, Löhr); MC: Fecke, Tillmann, Oesterle, Klaussner, Büchel, Drews, Weber (Dabrowski). Tore: 1:0 Denkewitz 4.; 2:0 Roosen 20.; 3:0 Hamma 23.; 4:0 Lauterbach 27.; 5:0 Löhr 28.; 5:1 Weber 51.; 6:1 Leistenschneider 65.; 7:1 Roosen 70. In einer für die Playoffs bedeutungslosen Partie trafen sich zum Abschluss der Vorrunde Magnum City und Null Null im Arena Sportpark auf frisch markierten Spielfeldern zum sonntaglich nassen Kicken. Die tabellarischen Unterschiede spiegelten sich schon ab der ersten Minute im Spielgeschehen deutlich ab und Null Null konnte seiner Favoritenrolle schon in der 4. Minute gerecht werden. Danach wurde das Spiel ausgeglichener und es dauerte bis zur 20. Minute bis ein weiteres Tor fiel. Damit brach allerdings auch ersteinmal der Widerstand und so kam es zu einem nicht unverdienten 5:0 Halbzeitstand. Bei dieser deutlichen Führung war es dann nicht ganz ersichtlich warum die Partie zu Beginn der 2. Halbzeit auf einmal ruppiger wurde und es zu einigen unschönen Szenen kam. Auf Vereinsebene hätte es in diesem Spiel wohl mehrere Rote Karten gegeben. So kühlten sich die Gemüter wieder ab und die Partie endete für Null Null ungefährdet 7:1. Bes.Vork.: 53. Gelbe Karte Weber (MC), 54. verschossener Elfmeter: Lauterbach (NN). Schiri: Herzog/Hermann (AFU).
 
16./ 17. Mai
 
16) Kastanie - New Globes 7-2 (3-1)
Kastanie: Härte, Kommerell, Bachmann, Aengevelt, Egbers, Bönig, Huneke (eingewechselt: Kutup, Ostendorf, Jeremias, Kampes); New Globes: Quetsch, Wolf, Krämer J., Hoff, Voigt, Hundacker (eingewechselt: Bachmann, Minnerop). Tore: 1:0 Aengevelt (16.), 2:0 Bönig (21.), 3:0 Bönig (28.), 3:1 Hoff (31.), 4:1 Jeremias (41.), 5:1 Kutup (55.), 6:1 Aengevelt (58.), 6:2 Hundacker (68.), 7:2 Ostendorf (70.). Auf deutlich besserem Terrain begann mit der üblichen Lohausenliga-Verspätung das Spiel zwischen den New Globes und Kastanie im Arenasportpark. Kastanie war gleich zu Beginn die aktivere Mannschaft und versuchte strukturiert nach vorne zu spielen. Die New Globes hielten aber gut dagegen und konnten die ersten Minuten ausgeglichen gestalten. Viel ging dabei über den Motor der Globes, den Sechser Justin Krämer, der wieder einmal eine starke Partie machte und oft nur durch Fouls zu stoppen war. In der 16. Minute zappelte der Ball erstmals im Netz, eingeschossen durch den wie immer hochmotivierten und stark spielenden Aengevelt. Der agile Bönig erhöhte in der 21. Minute erst auf 2 zu 0, ehe er einen tollen Angriff seiner Mannschaft über die rechte Angriffsseite zum 3 zu 0 vollenden konnte. Doch die Globes konnten vor der Pause noch den Anschluss erzielen: Nach einer starken Flanke aus dem Halbfeld köpfte der Leuchtturm der Globes, Hoff, zum 3 zu 1 ein. So ging es mit etwas Spannung in die zweite Halbzeit, die jedoch 6 Minuten nach Wiederanpfiff durch Jeremias zerstört wurde. Damit schien das Spiel entschieden und die Zweikämpfe wurden etwas weniger intensiv. In der 55. und 58. Minute konnte Kastanie mit einem Doppelschlag noch einmal das Ergebnis nach oben schrauben. In der 60. Minute gab es eine kurze Unterbrechung aufgrund eines Zwischenfalls an der Seitenlinie. Hoff hatte mit seinem Kreislauf zu kämpfen und ihm wurde von zwei Medizinern im Team von Kastanie geholfen. Wir hoffen, dass die Ligalegende bereits genesen ist und im nächsten Spiel schon wieder auf dem Platz stehen kann. In den letzten zehn Minuten konnten die Globes noch einen schönen Konter zum 6 zu 2 vollenden. Ostendorf schob mit dem Schlusspfiff nach wunderbaren Angriff, an dem Bönig wieder maßgeblich beteiligt war, zum 7 zu 2 Endstand ein. Ein insgesamt faires und ansehnliches Match. Man of the Match: Krämer und Bönig. Schiedsrichter: S. Wauschkuhn, J. Jeschonneck (Sportfreunde).
 
17) Ente Lippens - Null Null 3-7 (0-1)
EL: Wincek, Bartels, Merry, Koehn, Köhler, Klages. NN: Bomhard, Menzerath, Denkewitz, M. Roosen, Spelter, Körner, Bell, (eingewechselt: L. Roosen). Tore: 0:1 Denkewitz (12.), 0:2 Körner (14.), 0:3 Bell (15.), 0:4 Bell (19.), 1:4 Köhler (40.), 1:5 Körner (44.), 2:5 Koehn (52.), 3:5 Bartels (54.), 3:6 Bell, 3:7 L. Roosen. Kommentar: Vorletzter Bundesliga-Spieltag in einer der spannendsten Bundesliga-Saisons seit langem – und trotzdem wird das Lohausenliga-Spiel auf Samstag um 16:30h angesetzt. Vielleicht ein Zeichen, wo man mit der Liga noch hin will… ;) Dazu passt, dass das Spiel auf dem Nebenplatz der Arena auf bestem Grün ausgetragen wurde. Die Voraussetzungen für Ente Lippens waren vor Spielbeginn denkbar schlecht. Zwar wurde sich gewissenhaft warm gemacht, jedoch traten die Enten bei genauem Nachzählen bereits in Unterzahl an. Das vorausgeschickt, entwickelte sich von Anstoß an eine spielerisch astreine Partie beider Mannschaften auf einem kleinen quadratischen Spielfeld. Ente konnte die Anfangsphase sehr ausgeglichen gestalten und verstand es, bei Ballbesitz durch sicheres Passspiel zu einigen Torchancen zu kommen. Null Null auf der Gegenseite setzte auf seine agilen und schnellen Außenspieler, die bei Ballgewinn das Spielgerät schnell nach vorne trugen, um dann zum Abschluss zu kommen. Die ersten Torchancen auf beiden Seiten wurden durch saubere Abwehrarbeit und einen sehr gut aufgelegten Torwart Wincek zunichte gemacht. Dennoch wurde der Tor-Bann in der 12. Minute durch die in Überzahl agierenden Null Nuller gebrochen. Innerhalb von drei Minuten schraubte Null Null den Spielstand auf 3:0 herauf. In dieser Phase des Spiels wird deutlich, welch zielstrebigen Fußball Null Null zu spielen im Stande ist. Wer den strahlenden Dirk Fischer in dieser Phase beobachtet, merkt sofort, was er denkt: wenn Null Null Konstanz in diese Leistung bringt, dann ist viel mehr drin für diese junge und vielseitige Truppe, die zudem ohne zahlreiche Leistungsträger antrat.19. Minute: DIE kuriose Szene des Spiels: Nach einem Einwurf von Null Null fängt der eigene Mann den Ball im Strafraum mit der Hand auf. Während die Spieler von Null Null und Ente Lippens sichtlich mit der Verarbeitung dieser Szene beschäftigt waren, schlich sich der dank seiner glänzenden Paraden euphorisierte Torwart Wincek bis in den Strafraum von Null Null und schnappte sich das Spielgerät, um zum anschließenden Elfmeter anzutreten. Leider scheint Wincek nicht nur bei seinen Paraden auf den Spuren Manuel Neuers zu wandeln, auch das Elfmeterschießen guckt er sich bei dem Bayern-Keeper ab: Schuss Wincek – starke Parade von Bomhard, der neusten Errungenschaft der nimmermüden Scouting Abteilung der Null Nuller – schneller Gegenzug durch Null Null - Tor durch Bell (4:0): Der Enten K.O.! Es sei erwähnt, dass sich die Enten keineswegs aus der Ruhe bringen ließen und durch sauberen Kombinationsfußball selbst immer wieder zum Abschluss kamen. In der 40. Minute wurde dieser Einsatz belohnt: 4:1 durch einen gut herausgespielten Konter, unter anderem über den agilen und ballsicheren Bartels, eingenetzt durch den Dauerrenner Köhler, indem er dem gegnerischen Torwart mit einem satten Schuss keine Chance lässt. Wer jetzt noch mal Hoffnung auf Seite der Enten hegte, dem nahm der extrem wendige und pfeilschnelle Körner in der 44. Minute den letzten Wind aus den Segeln: Körner 5:1 durch einen Distanzschuss unhaltbar in den Winkel. In der 52. Minute netzte nochmals Ente durch eine schöne Kombination entlang der Außenseite durch Koehn ein. Nur 2 Minuten später sogar das 5:3 durch Bartels – nicht auszudenken, was hier mit 7 Spielern drin gewesen wäre. In der Schlussphase der Partie kam Null Null noch zu einigen hochkarätigen Chancen, die durch Bell und L. Roosen genutzt wurden: 6:3 und 7:3. Insgesamt ein sehr faires Spiel von zwei guten Mannschaften, die sich berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die Playoffs machen. Man of the Match: Körner (Null Null) – wahnsinniges Tempo und sehr umsichtig/alle 6 Enten für die Moral. Ref.: P. Huneke, Aengevelt (Kastanie).
 
18) Sportfreunde - Magnum Ctiy 5-2 (1-1)
SfE: Schüpping, Nedic, Ramadani, Lamping, Jeschomneck, Jeschke, S.Wauschkuhm (eingewechselt: Zier, Andres). MC: Khiel, Tillmann, Holborn, Büchel, di Martino, Besterle, Wippermann (eingewechselt: Gärtner, Lorenz, Fecke, Scharnitzky, Inhausen). Tore: 0:1 Büchel (12.), 1:1 S. Wauschkuhn (15.), 1:2 Andres (37.), 2:2 Fecke (50.), 2:3 Nedic (55.), 2:4 (Ramadani (58.), 2:5 S. Wauschkuhn (71.) Sonntag 12:00 Uhr am Nordpark in Düsseldorf. Schönes Fußballwetter, guter Rasen, entspannte Atmosphäre. In wenigen Minuten stehen sich Magnum City und Sportfreunde Evers gegenüber. Wer nun einen entspannten Sommerkick erwartet, wird eines Besseren belehrt. Antoß um 12:14. Magnum legt eine extrem robuste und zweikampstarke Spielweise an den Tag und entwickelt durch Doppelpässe im vorderen Drittel immer wieder sehr gute Torchancen. In der 12. Minute gelingt ihnen dann auch folgerichtig durch Tim Büchel das verdiente 1:0. Die Sportfreunde, die in der ersten Halbzeit Probleme mit der körperbetonten Spielweise von Magnum haben, schaffen jedoch 3 Minuten später durch Sven Wauschkulm den direkten Ausgleich. Der Rest der Halbzeit wird dominiert von den zwei aufmerksamen Abwehrreihen. Mit 1:1 geht es in die zweite Halbzeit. Die Halbzeitpause nutzen die Sportfeunde offensichtlich zu einem Strategiewechsel, um den harten Zweikämpfen mit den Abwehr-Kanten von Magnum zu umgehen. Nun spielen sie vermehrt schnell über außen nach vorne. Dies zahlt sich schnell aus: Alex Andres schlägt in der 37. Minute zu und bringt seine Farben in Führung. Sportfreundes Kreativ-Duo um Alex Andres und Valdrin 'Bastürk' Ramadani geht weite Wege, um immer wieder Löcher aufzureißen und durch gezielte Pässe nach vorne Chancen herauszuarbeiten. Magnum gelingt zwar in der 50. Minute der Ausgleich zum 2:2 durch Pierre Fecke, kann jedoch den Ball vorne nicht lange festhalten und wird durch Sportfreundes Kreativ-Duo, welches mittlerweile durch Radivoje Nedic zum Trio avanciert ist, immer wieder unter Druck gesetzt, so dass folglich in der 55. die Führung gelingt, die in der 58. Minute sogar noch ausgebaut wird. In der 68., 69. und 70. Minute hat Magnum durch den bärenstarken Fabio '300' di Martino 3 sehr gute Chancen, die nicht genutzt werden. In der Nachspielzeit erzielt Sportsfreunde durch einen abgefälschten Freistoß noch das 5:2 durch Sven Wauschkulm. MoM: Sven Wauschkulm, der hinten die Abwehr zusammenhielt und vorne den Sack zumachte. Ref.: Vidovic/Wündrich (YB).
 
19) Kastanie - Formentera Flyers 7-4 (5-1)
K08: Tolksdorf, Hoeltkemeyer, Huneke P., Aengevelt, Bachmann, Jeremias, Egbers
(eingewechselt: Huneke A., Ostendorf, Huckemann, Schulte); FF: Grade, Gelhaar, Richter, Frapaise, Stermann, Wirth, Pesch (eingewechselt: Rottmann). Tore: 1:0/4:0/6:1 Jeremias (4./20./56.), 2:0/3:0 Aengevelt (4./8.), 5:0 Ostendorf, 5:1/7:2/7:3 Pesch (32./62./66.(Elfer)), 7:1 Hoeltkemeyer (58.), 7:4 Wirth (70.)
Kommentar: Mit einer 25 minütigen Verspätung aufgrund einer Diskussion mit einer Gruppe von Cricketspielern über die Größe des Spielfeldes konnte das Spiel bei sonnigen Wetter losgehen. Die Wartenden wurden dann aber mit ansehnlichen, taktisch guten und fairen Lohausenligafußball verwöhnt. Formentera versuchte mit einer äußert defensiven Ausrichtung, einem 5-1 System, in das Spiel zu gehen. Dieser Versuch wurde allerdings nicht belohnt, da Kastanie wie die Feuerwehr loslegte und bereits in der 4. Minute durch einen überragenden Schuss von Jeremias, der oben rechts einschlug, in Führung ging. Postwendend viel auch schon das 2:0 (in der selben Minute!) durch einen schönen und überlegten Schuss von Aengevelt rechts ins Tor. Derselbige konnte in der 8. Minute auf 3:0 erhöhen. Formentera kam einfach nicht ins Spiel, was vermutlich an der zu defensiven Aufstellung lag. So nahm Kastanie das Tempo ein wenig raus, hatte das Spielgeschehen aber trotzdem mehr als nur im Griff. Folgerichtig erhöhte der starke Jeremias in der 20. Minute auf 4:0 und Ostendorf machte dann das 5:0 in der 23. Minute. Das Spiel war entschieden. Nun kam aber Formentera besser ins Spiel, Folge einer offensiveren Ausrichtung, und konnte durch Pesch in der 32.Minute, der gut an einem Gegenspieler vorbeiging und den Ball mit links rechts unten reinhaute, auf 5:1 verkürzen. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel ein wenig, es gab aber trotzdem ordentliche Chancen auf beiden Seiten. In der 56.Minute war es dann soweit und Jeremias, der gefühlt an jeder Aktion in der 2. Halbzeit beteiligt war (eine äußert starke Vorstellung!), schnappte dem Gegenspieler den Ball weg und schoß das 6:1. 2 Minuten später erhöhte Hoeltkemeyer das Ergebnis auf 7:1. Nach einigen Wechseln und einigen Unachtsamkeiten in der Defensive auf Seiten von Kastanie war nun die Zeit von Formentera, die zuvor auch ihre Chancen hatten, gekommen. Der immer gefährliche Pesch krönte seine gute Leistung mit zwei weiteren Toren in der 62. und 66.(durch einen Elfmeter). In der Schlussminute verbesserte der agile und spielstarke Wirth, der ebenfalls eine gute 2. Hälfte spielte und extrem wichtig für das Spiel von Formentera ist, nach Vorlage von Pesch das Ergebnis auf ein gerechtes 7:4. Man of the Match: Jeremias & Pesch. Schiedsrichter: R. Nedic, Lamping (SfE).

23.-25. Mai
 
20) New Globes - Ente Lippens 7-5 (3-2)
New Globes: Quetsch, Bachmann, Pütz, Minnerop, Wolf, Voigt, Steingen-Sosa, (eingewechselt: Steinbeck). Ente Lippens: Wincek, Merry, Ruschke, Possen, Wasielewsky, Köhler, Bartels (eingewechselt: Köhn, Fassbender). Tore: 0:1 Köhler (7.), 1:1 Voigt (13.), 1:2 Köhn (14.), 2:2 Steingen-Sosa (21.), 3:2 Steingen-Sosa (25.) / 4:2 Steingen-Sosa (40.), 5:2 Steinbeck (44.), 6:2 Steinbeck (45.), 7:2 Steingen-Sosa (53.), 7:3 Köhn (60.), 7:4 Köhler (62.), 7:5 Wasielewsky (70.). Man of the Match: Steingen-Sosa, der seine Mannschaft durch seine Tore und eine gute spielerische Leistung zum Sieg führte. Kommentar: Abwechslungsreiches und flottes Spiel im Arena Park. Ausgeglichene erste Halbzeit.Globes in HZ 2 mit torreichem Zwischenspurt. Lippens kam in den letzten zehn Minuten nochmal ran. Am Ende verdienter Sieg für den Rekordmeister. Schiri: M. Neumeister / D. Fischer (Abwärts / Null Null).
 
21) Null Null - Sportfreunde 5-5 (2-4)
Null Null: Görgens, S.Flahs, M.Roosen, Bell, Baer, Lauterbach, Leistenschneider (eingewechselt: L.Roosen, Bomhard, Denkewitz); Sportfreunde: Geier, Lamping, Jeschke, Nedic, Graw, Jeschonneck, Ramafani (eingewchselt: S.Wauschkuhn. Tore: 0:1 Nedic 6.min., 1:1 Bell 10.min., 2:1 M.Rossen 20.min., 2:2 Ramadani 30.min., 2:3 Lamping 33.min., 2:4 Ramadani 34min., 3:4 Baer 36.min., 4:4 Laukibach 55.min., 5:4 Laukibach 66.min., 5:5 Wauschkuhn70.min. Eine bis zum Schluss spannende und enge Begegnung,zum Teil sehr schöne Spielzüge im Arena Schatten am Pfingstmontag. Tolle kämpferische Leistung bis zum Schlusspfiff. Spieler des Tages Lauterbach. Ref.: Marijanocic/d'aloisio (EL). Spielbericht erst am 2. Juni eingegangen; wg. Fristüberschreitung leider 1 Punktabzug.
 
10) Magnum City - Kastanie 0-2 (Nachholspiel)
Bericht oben.

31. Mai
 
15) Null Null - Magnum City 7-1 Nachholspiel v. 31. Mai
Bericht oben.

Gruppe B
 
21./22. März
 
22) Young Boys - Flamingo 2-2 (1-1)
Young Boys: Rüttgers, Wündrich, Linzenich, Kreutzmann, Schneider, Vidovic, Schlösser,Koch. Flamingo: Voigt, Hunger, Baracke T.,Baracke D.,Adelowo A., Adelowo E., Seeger, Hoffmann. Tore: 1:0/ 2:1 Adelowo A.(14./56.), 1:1 Vidovic (16.), 2:2 Wündrich (65.). Bericht: Zum Saisonauftakt bei bewölktem Himmel 5 Grad Celsius und leichtem Regen standen sich zwei Mannschaften gegenüber die über die komplette Spielzeit gesehen auf Augenhöhe waren. In den ersten 15 Minuten machte Flamigo das Spiel, wodurch sie 1:0 (Adelowo A.) in Führung gingen. Nachdem 1:0 bauten die Young Boys mehr Druck auf und konnten durch einen Fehlpass von Flamingo zu Ihrem Torwart den Ausgleich 1:1 (Vidovic) erzielen. Bei schwierigen Platzverhältnissen konnte in der zweiten Halbzeit Flamingo durch ein Kopfballtor nach sehr guter Flanke mit 2:1 (Adelowo A.) in Führung gehen. Nachdem Rückstand machten die Young Boys nochmal erheblich
Druck und konnten durch eine Einzelaktion den Ausgleich erzielen 2:2 (Wündrich). Spiel Analyse: Faires, ausgeglichenes Spiel mit sehr wenigen Fouls. Ref.: Härte, Krämer (Kastanie).
 
23) Schickeria - Schwarz Gelb 1-2 (0-2)
Schickeria: Stosch, Meyer, Kottewski, Gaida, Bleder, Gusiedel, Matz, Graf, Kettel; SGG: Müller, Kleier, Schubach, Schoenefeld, Solak, Echert, Schmitz, Kandemir, Ruppenstein. Zum Spiel: Bei typischem Fußballwetter kam es an diesem Mittag zum Debüt der neuen Mannschaft "Nordpark Schickeria" gegen die mittlerweile etablierte Truppe der Grafenfreunde. Auf einem Nebenplatz bestreitet übrigens RWL gegen Ackerfreunde zur selben Zeit ein Freundschaftsspiel. Beide Mannschaften fingen engagiert an und wie zu erwarten war, kamen die Grafenfreunde anfangs etwas besser ins Spiel und konnten durch den aufrückenden Torwart (Müller) Druck ausüben und die Truppe der Nordpark Schickeria vor das eigene Tor drängen. Obwohl es Nordpark Schickeria immer wieder durch schnelle Konter gelang, sich vom Druck zu lösen, kam es nach ca. 15 Minuten zum 1:0 durch den Spieler Kleier für die Grafenfreunde und wenig später zum 2:0 durch den Spieler Kandemir. Nach der Pause fingen beide Mannschaften erneut recht ausgeglichen ins Spiel, ohne das eine der beiden Mannschaften dominieren konnte. So kam der Anschlusstreffer zur Hälfte der zweiten Halbzeit durch den Spieler Stosch relativ überraschend. Nach dem Anschlusstreffen zeigten sich die Jungs der Nordpark Schickeria allerdings kämpferisch und witterten die Chance, doch noch zum Ausgleich zu kommen, so dass es ihnen tatsächlich gelang, die Kräfteverhältnisse auf dem Platz umzukehren. Allerdings konnten die Grafenfreunde mit ihrer Erfahrung immer wieder gefährliche Konter setzen. Am Ende reichten die Bemühungen der Nordpark Schickeria nicht aus, um das Spiel auch vom Ergebnis her umzudrehen, so dass es am Ende beim verdienten 2:1 blieb. Beide Mannschaften waren ausgesprochen fair, obwohl das Spiel vom Ergebnis sehr knapp war. Man of the match war der Kapitän Müller, obwohl ihm kein Tor gelang, aber er durch sein sehr geschicktes Spiel als nachrückender Torwart und Libero gerade in der ersten Halbzeit die Weichen für den Sieg der Grafenfreunde legte. Ref.: Darampoucas/Büssenschütt (SoP).

28. März
 
24) Schickeria - Young Boys 6-4 (2-1)
Schickeria: Kotlewski (T), Karasch, Einsiedel, Mayer, Meissner,Runge, Willnow,Moritz, Fassbender, Graf; YoungByos Büderich: Noll (T), Barbier, Koch, Kreutzmann, Vidovic, Wündrich, Schneider, Linzenich. Tore: 0:1 3.Min Vidovic; 1:1 10.Min. Fassbender; 2:1 12.Min. Stock, 3:1 48. Einsiedel; 3:2 50.Min. ohne Namen TrikotNr.6; 4:2 55.Min. Einsiedel; 4:3 58.Min. Vidovic; 5:3 und 6:3 60../62. Min Meissner; 6:4 66.Min. Barbier. Bei Fritz Walter Wetter fingen beide Mannschaften engagiert an und kamen früh zu guten Chancen und auch nach 3 Minuten zur Führung der ersatzgeschwächten Young Boys durch immer gefährlichen Vidovic.. Nach dem frühen Rückstand schüttelten sich die Schickeria (ich hoffe ihr seit kein Bayern FanClub ?) kurz und erspielten sich durch ein geordnetes Spiel die ersten Chancen, die innerhalb von 2 Minuten in eine Führung umgewandelt werden konnten. Man merkte, die Jungs spielen nicht zum ersten Male zusammen, aber an das Spiel der Lohausenliga muss man sich erstmal gewöhnen. Bis zur Pause passierte bei weiter anhaltendem Regen und Kälte dann erstmal nicht viel, einige Chancen, aber nichts zählbares. Nach der Pause erhöhte die Schickeria den Druck und baute die Führung aus. Wer jetzt glaubte die Young Boys geben sich geschlagen, da sie ja auch nicht mit einer Bank besetzt waren, wie man sie vielleicht von Kastanie kennt, sah sich getäuscht. Sie kämpften weiter ordentlich und kamen auch durch gutes Zusammenspiel zu Chancen und schliesslich zum Anschlusstreffer. Das Spiel nun auf gutemNiveau, obwohl der Platz das nicht immer zulassen sollte. Ein Auf und Ab, keine Ermüdungserscheinungen bei den Young Boys und weiter geordnetes Spiel der Liganeulinge.Bis zehn Minuten vor Schluss hielten die Young Boys weiterhin sehenswert mit und blieben trotz erneuten Treffer zum 4:2 hartnäckig und reduzierten den Abstand durch den zweiten Treffer von Vidovic wieder auf einen Treffer. Hier wäre theoretisch nun noch mehr drin gewesen, aber in der 60.und 62. Minute ging dann vielleicht doch die Puste aus, denn die Treffer 5 und 6 vielen doch sehr leicht. Gekämpft wurde aber weiter, doch man kam dann nur noch zum Anschlusstreffer zum 6:4. Für die Verhältnisse ein ordentliches Spiel von beiden Seiten. Die Schickeria dann am Ende vielleicht doch aufgrund der größeren Bank der Sieger der Partie. Leider verletzte sich noch der Torwart vom Neuling, wir hoffen nichts Schlimmes. Gute Preise, gute Besserung. Danke an beide Mannschaften für ein faires und ruhiges Spiel- So etwas schätz man als Schiedsrichter, gerade wenn man bei solchen Bedingungen am Spielfeldrand rumschleichen muss…. beiden Teams weiterhin viel Erfolg. Ref.: Voigt/Hoff (NewGlobes).

11./ 12. April
 
25) Ackerfreunde - Young Boys 1-7 (1-2)
AFU: Jurkin, Herzog, Eckert, Steiner, Lehman, Weißmann, Jakobi, Friedrich, Leibold, Schäfer; YB: Nölli, Vidovic, F.Eichholz, Friesl, Schlungs, Wündrich, Schäfer, Würfel, Koch. Tore: 0:1Eichholz (Schäfer) (27.), 0:2 Würfel (Eichholz) (30.), 1:2 Friedrich (Jakobi) (34.), 1:3 Eichholz (Schäfer) (40.), 1:4 Eichholz (Schlungs) (42.), 1:5 Eichholz (Friesl) (46.), 1:6 Eigentor (56.), 1:7 Wündrich(61.). Kommentar: Bei englisch-grauem Fussballwetter traten die Ackerfreunde zum Saisonauftakt gegen die YoungBoys aus Büderich an. Beide Teams in guter Besetzung und mit zahlreichen Auswechselmöglichkeiten. In der Anfangsphase gestaltete sich das Spiel zunächst offen. Im weiteren Spielverlauf erspielten sich die YB ein Übergewicht und kamen mehrfach zu guten Tormöglichkeiten, die jedoch vom stark aufgelegten AFU-Keeper pariert wurden. Kurz vor dem Seitenwechsel dann die verdiente Führung. Nach starkem Pass über 30Meter von Schäfer, schoss Eichholz den Ball in die Maschen. Kurz darauf folgte das 0-2. Doch bevor der Halbzeitpfiff ertönte, konnte Friedrich, der stark aufspielte, aber häufig keine Anspielstation fand, zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt vor der Pause verkürzen. Nach dem Seitenwechsel schien AFU besser in die Partie zu kommen. Doch die Tormaschine der YB, in Person von Eichholz, entschied mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von 6Minuten das Match. Den Schlusspunkt setzte Wündrich, der Abwehrchef der YB, der zweikampfstark und abgeklärt agierte. Ein faires Spiel beider Mannschaften, bei dem die 3Schiris, gestellt von RWL, kaum eingreifen müssten. Man of the Match: Hattrickschütze Eichholz. Ref.: P. Strehl/ K. Blass/ Mi. Beckmann (RWL).
 
26) Schwarz Gelb - Flamingo 4-1
SGG: Zundler, Tillmann, Ulmer, Eckert, Müller, Solak, Ruppenstein (eingewechselt: Friedrichs, Kandemir); ACF: T. Barac, D. Barac, Voigt, Hunger, Maar, A. Adelowo, Seeger (eingewechselt: Kaul, E. Adelowo). Tore: 1:0 Ruppenstein (6.), 2:0 Solak (12.), 2:1 Hunger (14.), 3:1 Tillmann (69.), 4:1 Solak (70.). Nach einigen Diskussionen mit einer Fraktion Cricketspielern ging das Spiel zwischen dem AC Flamingo und den Schwarz Gelben Grafenfreunden etwas verspätet los. Schwarz Gelb ließ gleich zu Beginn den Ball sehr gut durch die eigenen Reihen laufen und ging folgerichtig bereits nach 6 Minuten durch Ruppenstein in Führung, der den Ball nach einer schönen Hackenablage einschoss. Danach kam auch Flamingo besser ins Spiel, vermochte aber nicht den Zweiten, wieder herrlich heraus gespielten Treffer von Schwarz Gelb zu verhindern. Zwei Schwarz Gelbe Angreifer tauchten vorm gegnerischen Kasten auf, Querpass, Solak schob ins leere Tor ein  - ein klassisches „Fifator“. Flamingo konnte kurz darauf in der 14. Minute auf 1 zu 2 verkürzen. Hunger zog mit all seiner Routine einfach mal aus gut 25 Metern ab und drin war das Ding. Den Rest der ersten Halbezeit entwickelte sich eine ausgeglichen Partie. Insgesamt eine faire und sehr ansprechende Leistung beider Mannschaften in Hälfte eins. Nach dem Seitenwechsel zog sich Schwarz Gelb etwas weiter zurück, überließ Flamingo das Spiel und lauerte auf Konter. Die zweite Halbzeit erwies sich als deutlich ruppiger und lauter als die Erste. So sah Solak nach einem Foul an einem Flamingo, der sich dabei leider verletzte (Gute Besserung an dieser Stelle), die gelbe Karte. Zundler schien sich im Tor der Schwarz Gelben trotz regelmäßiger Beschäftigung zu langweilen, schoss einen Abstoß genau in die Beine eines gegnerischen Angreifers, um dessen Schuss mit einer gekonnten Flugeinlage inklusive Faustabwehr zu entschärfen. Flamingo kreierte immer wieder Chancen, konnte jedoch keinen Treffer mehr erzielen. Die Grafenfreunde, die zuvor bereits zwei riesen Konterchancen ungenutzt ließen, machten in der 69. Minute den Deckel drauf – 3:1 durch Tillmann. Mit dem Schlusspfiff erzielte Solak auch noch das 4:1 für Schwarz Gelb. Ein Ergebnis das dem engen Spiel nicht ganz gerecht wird. Positiv: Einige Szenen wurden fair unter den Spielern geklärt insbes. in der ersten Halbzeit; Ansehnlicher Lohausenliga-Fußball. Negativ: Der Spruch „Wenigstens haben wir alle einen Job.“; Handschlagverweigerung mit dem Schiri. Gelbe Karte: Solak (SGG). Schiedsrichter: S. Wauschkuhn/ Schüpping (Sportfreunde).
 
27) Abwärts - Schickeria 2-6 (0-3) Nachholspiel v. 30. Mai
Abwärts: Andrees, Raffelsieper, Ihle, T. Feldmann, Krywalsky, F. Feldmann, Hellbeck (eingewechselt M. Neumeister); Schickeria: Ziegler, Mayer, Storck, Meissner, Graf, Schulz, Moritz (eingewechselt Gaida, Becker, Noack), Tore: 0:1 Meissner (7.), 0:2 Graf (15.), 0:3 Meissner (30.), 0:4 Becker (40.), 0:5 Meissner (41.),1:5 F. Feldmann (45.),1:6 Mayer (62.), 2:6 F. Feldmann (66.) Kommentar: Natürlich hätte es Meissners Geschichte werden können. Der Mittelfeldmann der Schickeria brilliert mit feiner Technik auf schwerem Geläuf und drei blitzsauberen Treffern, die sein Team schnell und uneinholbar auf die Überholspur führten. Die Geschichte des Spiels aber schrieb dann doch ein anderer: Seit 57! Spielzeiten ist Frieder Feldmann fester Bestandteil der Lohausenliga. Und ausgerechnet in seinem wohl letzten Spiel erzielte der "vielleicht etwas mehr Kugel als Blitz" einen Doppelpack. Glückwunsch, Frieder, so verabschiedet man sich von der kleinen Lohausenliga-Bühne. Oder kommt doch noch ein weiterer Frühling? Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Nach einer kurzen Abtastphase erzielte Meissner mit der ersten richtigen Chance das 1:0. Die Schickeria feldüberlegen und zumindest vor der Pause effizient vorm Tor. Graf mit dem 2:0 und Meissner mit dem 3:0 sorgten schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Abwärts kämpfte zwar ordentlich, konnte aber in der zweiten Hälfte nicht mehr viel entgegensetzen. Mit Ausnahme natürlich der beiden Feldmann'schen Abstaubertreffer. Man of the match: Frieder Feldmann (Abwärts). Ref.: Rottmann/Wirth (FF).

18./ 19. April
 
28) Abwärts - Flamingo 1-9
Abwärts: Marcial, Raffelsieper, Andres, A.Fischer, Neumeister R., Neumeister M., Schumacher (eingewechselt: Ihle, Bödeker); Flamingo: Durau, Altena, Voigt, Hunger, Maar, Adelowo, Seeger. Tore: 0:1 Durau (10min.), 0:2 Durau(14min), 0:3 Maar (18min), 1:3 Raffelsieper (29min),1:4 Hunger(35+1 min),1:5 Durau (47min), 1:6 Maar (53min), 1:7 Hunger(60min), 1:8 Maar (62min), 1:9 Durau (63min). Kommentar: In einem doch recht unterhaltsamen und fairem Spiel, gewann das Team von Flamingo 9:1 gegen Abwärts. Ganze 10 Spielminuten hielt die Null bei Abwärts, danach ging es Schlag auf Schlag. Nach 18 Minuten stand es schon 3:0 für Flamigo und es bahnte sich ein Debakel an, aber Abwärts gelang es aber nochmal auf 1:3 zu verkürzen und hatte sogar kurz vor der Halbzeit eine kleine Drangphase, um noch zum Anschluss zu kommen. Allerdings kam es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wie so oft im Fussball. Abwärts drückt auf den Anschluss und Flamingo macht das Tor zum 4:1. Damit war die Partie dann endgültig entschieden. Abwärts hatte in der zweiten Hälfte dem Gegner nichts mehr entgegenzusetzen und so kam es zu einem Endergebniss von 9:1. Flamingo war trotz dem hohen Altersdurchschnitt im Team, wesentlich präsenter auf dem Platz. Man of the match: Durau: viele gute Aktionen und 4 Tore sind eine klare Ansage. Ref.: Steiner/Friedrich (Ackerfreunde).
 
29) RW Lohausen - Schwarz Gelbe Grafenfreunde 1-3 (0-2) Nachhol v. 31. Mai
RWL: Kotonik, Blass, Bartels, Hück, Buchwald, Bahr, Byzin (eingewechselt: Hahn, Mi. Beckmann); SGG: Müller, Ulmer, M. Schuhbach, Lucassen, Ruppenstein, Friedrichs, Kandemir (eingewechselt: R. Schuhbach, Hamid). Tore: 0-1 (17. Min.) Kandemir, 0-2 (31. Min. Müller), 1-2 (36. Min) Bayzi, 1-3 (38. Min.) Lucassen. Das Ergebnis wirkt klarer als es der Spielverlauf war. Sehr viele Groß-Chancen auf beiden Seiten. Den spielentscheidenden Unterschied machte in dieser Partie Grafenfreundes Torwart Müller, der mit unglaublich schnellen Reflexen sehr viele gute Torchancen der Lohausener vereitelte. Ohne Müller wäre das Ergebnis sicher ein anderes gewesen. Nicht nur weil Müller im Tor überragend hielt, sondern auch noch ein Tor selbst schoss aus 30-35m(!) in der 17. Minute und als spielender Torwart in bester Lothar Matthäus Manie schöne, spieleröffnende, diagonale Bälle nach vorne flankte. Bei RW Lohausen waren Buchwald und Bayzin ständige Antreiber, die mit ihren Dribblings und Einsatz immer wieder Druck erzeugte. MOTM: Grafenfreundes Torwart Müller. Ref.: Wündrich/Vidovic (YBB).

25./26. April
 
30) Schickeria - Flamingo 1-0 (0-0) (Nachholspiel v. 13. Mai)
SCH: Kettel, Stock, Karrasch, H. Graf, Runge, Meissner, Einsiedel. ACF: Voigt, Hunger, E. Adelowo, Bruhn, Maar, Fölting, T. Barac (Durau). Tore: 1:0 (45.) Einsiedel. Kommentar: Lohausenliga goes Wednesday evening! Aber auch an einem Mittwochabend gehörte die gute, alte Engländerwiese nicht den Fussballern allein. Doch die Crickettrainingsgruppe hielt sich angenehm zurück mit ihrem ansonst üblichem martialischem Geschrei. Unterdessen boten der Altmeister Flamingo und Neuling Schickeria ein sehr gutes und sensationell faires Match, das deutlich mehr Tore verdient gehabt hätte. Dass nur der eine Treffer durch Sebastian Einsiedel fiel, war vor allem den guten Torwartleistungen, aber auch der ein oder anderen geschossenen "Fahrkarte" zuzuschreiben. Etwas überraschend bei ACF das Comeback des Jahrhundertstürmers Fölting, der sich eigentlich schon aus dem Ligageschehen zurückgezogen hatte, nun aber - aufgrund eines Personalengpasses - reaktiviert wurde. Man muss leider konstatieren, dass er nicht ganz so auftrat, wie man ihn in Erinnerung hatte. Fölting strahlte nicht die große Gefahr aus und wurde von der aufmerksamen Schickeria-Abwehr stets beherrscht. Überhaupt war der Auftritt von Schickeria für einen Neuling mehr als beachtlich. Obwohl ohne Einwechselspieler angetreten, dominierte man ab Mitte der ersten Halbzeit die Partie und erspielte sich ein deutliches Chancenplus, das über die gesamte Spieldauer noch ausgebaut werden konnte. Viele Chancen für's Team erarbeite dabei der sehr dribbelstarke Sebastian Einsiedel, welche aber auch in unschöner Regelmäßigkeit vergeben wurden. Bis zur 45. Minute, da wurde Einsiedel in so überragender Manier vom besten Mann auf dem Feld, Timo Meissner, frei gespielt, dass er das leere Tor aus 2 Metern gar icht mehr verfehlen konnte, selbst wenn er gewollt hätte. Die knappe Führung wurde leidenschaftlich verteidigt. So kam es nicht von ungefähr, dass der alte Recke, Hendrik Graf, in der Schlußphase, mit doppelten Wadenkrämpfen in beiden Beinen zu Boden ging, sich aufrappelte und später noch den Ball nach einem Sololauf an die Latte nagelte. Dank an beide Teams für Lohausenliga pur. MotM: Timo Meissner (Schickeria). Ref.: Dirk Fischer (Null Null, in Vertretung für SoP).
 
31) Abwärts - Schwarz Gelb 2-7 (0-3) (Nachholspiel v. 25. Mai)
Abwärts: A. Fischer (TW), R Koywalsky, H. Nell, T. Feldmann, F. Pechan, J. Graf (eingewechselt: M. Neumeister, F. Feldmann, R. Neumeister); SGG: Müller (TW), Kleier, Ullmer, Schmitz, Ruppenstein, Whitehall, Fischer (eingewechselt: Lucassen, Tillmann, Solak). Tore: 0:1 Tillmann (7.), 0:2 Whitehall (28.), 0:3 Fischer (30.), 1:3 Koaywalski (44.), 1:4 Fischer (48.), 1:5 Solak (53.), 2:5 Hellbeck (55.), 2:6 Ullmer (58.), 2:7 Tillmann (65.). Mit etwas Verspätung wurde das Spiel zwischen Abwärts und Schwarz-Gelb bei herrlich grauem Nieselwetter angepfiffen. Zunächst gestaltete sich das Spiel sehr offen. In den ersten fünf Minuten erarbeitete sich Abwärts zwei gute Gelegenheiten, während Schwarz-Gelb versuchte in die Partie zu finden. Mit der ersten ansehnlichen Kombination mit schönem Doppelpass schloss Schwarz-Gelb zum 0:1 ab (7. min.). In der Folge blieb das Spiel spannend und auf für Nordparkverhältnisse hohem Niveau. Beide Teams kamen immer wieder zu guten Chancen, scheiterten aber immer wieder an den guten Schlussmännern. Für Abwärts rettete allerdings auch zweimal das „Aluminium“. So war das 0:2 in der 28. Minute durch Whitehall durchaus verdient. Bei dem Tor verletzte sich allerdings der Abwärts-Abwehrspieler ohne Fremdeinwirkung und konnte nicht weiterspielen, an dieser Stelle gute Besserung.Durch die unglückliche Verletzung schien der Kampfeswillen von Abwärts einen Bruch erlitten zu haben, sodass Schwarz-Gelb durch Fischer nur zwei Minuten später das 0:3 machte (30. Minute). Noch einmal 2 Minuten später der nächste Schock. Hellbeck führte den Ball Richtung Schwarz-Gelb Tor, als ihm Whitehall von hinten die Beine weggrätschte. Unglücklicherweise fiel Hellbeck dabei auf Whitehalls Schulter, der anschließend  unter starken Schmerzen liegen blieb. Der gerufene RTW und Notarzt versorgten Whitehall und brachten ich  ins Krankenhaus. Auch an dieser Stelle gute Besserung. Im Einvernehmen beider Teams sollte die Begegnung zu Ende gespielt werden. Auf Grund des groben Foulspiels und der damit verbundenen roten Karte gegen Whitehall, musste Schwarz-Gelb in Unterzahl weiter spielen. Den Rest des Spiels hatte Abwärts zwar deutlich mehr Ballbesitz und mehr Chancen, scheiterten aber oftmals am überragenden Keeper. Schwarz-Gelb hingegen lauerte nun auf Konter und spielte die, die sie bekamen, meist konsequent zu Ende, so dass am Ende trotz Unterzahl ein 2:7 zu Gunsten von Schwarz-Gelb heraussprang. Kurz vor Ende hätte Schwarz-Gelb Keeper Fischer beinahe noch nach einem herrlichen Sololauf das Ergebnis erhöht. Man of the Match: Durch überragende Paraden und einen herrlichen Sololauf ist Pierre Müller im Tor von Schwarz-Gelb eindeutig „Man of the Match“. Rote Karte Whitehall, grobes Foul (32.), keine Sperre erforderlich. Ref.: B. Hück (RWL), Spiel war verlegt daher ein Schiri ausreichend.
 
32) RW Lohausen - Ackerfreunde 5-6 (2-4)
RWL: Kotonik, Blass, Bartels, Felix Friedrich, Tschirsch, Bayzin, Strehl (eingewechselt: Buchwald, Hück); AFU: Jurkin, Radmacher, Herzog, N. Lohmann, Steiner, Schäfer, Stemmer (eingewechselt: Alex Friedrich). Tore: 1:0 Bayzin (8.), 1:1 Steiner (11.), 1:2 Stemmer (20.), 2:2 F. Friedrich (21.), 2:3 Stemmer (28.), 2:4 Schäfer (32.), 2:5 Stemmer (38.), 2:6 Eigentor (45.), 3:6 Bayzin (48.), 4:6 F. Friedrich (58.), 5:6 Bartels (70.+2). Kommentar: Die Bedingungen um an diesem Sonntagnachmittag einem schönen Lohausenligaspiel fröhnen zu dürfen, waren schlichtweg katastrophal. Baseball- und Cricketspieler soweit das Auge reichte. Für unsere wackeren Hobbykicker blieb ein jämmerlich kleines und holpriges Fleckchen Erde übrig, in der Parkecke, in der sich bekanntlich ansonsten Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Daneben lag - großflächig verteilt - ekliger Grillmüll, für dessen Beseitigung sich offenbar niemand des lustigen Grillvölkchens zuständig fühlte. Nun ja, so geht man normalerweise nur mit Schmuddelkindern um, aber nicht mit einer etablierten Liga-Gemeinschaft!!! Dennoch muss man den beiden Teams höchsten Respekt zollen, denn sie machten das Beste aus den erschwerten Umständen und boten auf einem Mini-Feld ein in weiten Teilen attraktives, spannendes und faires Spiel. Zwar sahen die AFUs vorübergehend wie die sicheren Sieger aus, nachdem sie eine vorübergehende Tiefschlafphase RWLs nutzen konnten um auf 6:2 davonzuziehen, aber die Rot-Weißen, denen auch schon die Anfangsphase gehörte und die mit einer Bilderbuchkombination zwischenzeitlich das Tor des Tages zum 2:2 heraus kombinieren konnten, witterten in der Schlussphase noch einmal Morgenluft, als sie Tor um Tor aufholten. Letztendlich war der Sieg aber verdient, denn die Ackerfreunde konnten verstärkt von Fehlern der gegnerischen Abwehr und von ihrer Stärke bei eigenen Standards profitieren als das umgekehrt in ähnlicher Weise der Fall gewesen wäre. Bei Rot-Weiß muss man konstatieren, dass sich diese Formschwankungen innerhalb eines Spiels bei ihnen häufiger beobachten lassen. Dass sie ein Spiel nach einer Führung, auch wenn es hier nur eine 1:0-Führung war, noch verlieren, ist keine Seltenheit. Kuriosität am Rande: Das Tor, das schlussendlich den Unterschied machte, weckte Erinnerungen an das 1:0 von Werder Bremen gegen Bayern München anno 1982 als Uwe Reinders den neuen Bayern-Keeper Jean-Marie Pfaff mit einem "Einwurf-Tor" düpierte. Bei den Ackerfreunden schleuderte Kapitän Alex "Uwe" Friedrich das Leder vehement gegen den verdutzten Körper eines rot-weißen Abwehrhünens, von wo aus es ohne weitere Kontakte den Weg ins Tor fand. Auf einem Feld, bei dem der Abstand zwischen Außenlinie Ost und Hünen bzw. Tor mehr als die geschätzten 5 Meter betragen hätte, wäre es womöglich zu einem Unentschieden gekommen. Man of the match: Sebi Stemmer (AFU) – endlich mal wieder ein Spiel von ihm, in dem er an die Leistungen seiner großen Spirit-Zeit anknüpfen konnte, mit sehr erfolgreicher Zweikampfführung, vielen klugen Ideen und drei blitzsauberen Kopfballtoren. Von daher als MotM konkurrenz- und alternativlos. Ref.: D.Fischer (NN, im Vorfeld beauftragt durch Schwarz Gelb im Tausch als Ersatz einzuspringen), aber nur 1 Ref. => Abzug von 1 Punkt gegen Schwarz Gelb).

1./ 3. Mai
 
33) Young Boys - Schwarz Gelb 5-5
YBB: Noll, Wündrich, Vidovic, Friesl, Etscheid, Schlösser, F. Eichholz, (eingewechselt: Rüttgers, J. Eichholz); SGG: P. Müller, Schubach, Solak, Ulmer, Schmitz, Ruppenstein, Whitehall (eingewechselt: Schoenfeld, Kandemir, Friedrichs). Tore: 1:0 F. Eichholz (7.), 1:1 Solak (11.), 1:2 Whitehall ( 20.), 1:3 Ulmer (35.), 2:3 J. Eichholz (43.), 3:3 Wündrich (46.), 4:3 Wündrich (48.), 5:3 F. Eichholz (67.), 5:4 Schmitz (69.), 5:5 Whitehall (70.+1) Kommentar: Kann sich noch jemand an die Zeiten des Kalten Krieges (aka Ost-West-Konflikt) erinnern? Vereinfacht gesagt, standen sich dabei zwei hoch gerüstete Systeme gegenüber, die sich neutralisierten und schlussendlich auf Unentschieden einigten. Genauso oder zumindest so ähnlich war es beim Spiel von Vizemeister Young Boys gegen einen weiteren Halbfinalisten der vergangenen Saison, die Grafenfreunde. Auf der Westseite (Büderich), die YB mit Verteidigungsminister Wündrich, einem der herausragenden Defensivstrategen der Liga; mit dem fleißigen Soldaten Vidovic, der aufkeimende Brandherde löschte und natürlich en passant alle gefährlichen Vorstöße initiierte und – last but not least und nicht zu vergessen – mit ihren Sperrspitzen Florian und Julian Eichholz, die laut Kapitän Bastian "Pete" Koch "immer Tore schießen können, wenn sie wollen" - aber offensichtlich wollen sie wohl nicht immer. Zum Glück für die Konkurrenz! Und stellvertretend für den Osten, die Grafenberger mit ihren vielen polyvalenten Akteuren (Solak, Ulmer, Schmitz), die sich den Luxus leisten, ihre stärkste Geheimwaffe (PMMüller) im Tor zu verheizen, bevor diese, kurz vor dem bitteren Untergang, doch noch an die Front abkommandiert wurde. Dort bereitete sie, also die Geheimwaffe, durch aufopferungsvollen, selbst- und schonungslosen Einsatz, noch schnell die beiden Treffer vor, die zum "Patt" führten, bevor der "Peacemaker" mit einem schrillen Pfiff für den Waffenstillstand sorgen konnte. Von daher ganz klar Man of the match Pierre Marcel Müller, der bei den Grafenfreuden für das nötige Schlachtenglück sorgte. Alles in allem ein überragendes Spiel zweiter Teams, die man im Halbfinale wiedersehen wird. Ref.: Dirk Fischer (Null Null) / Alex Friedrich (AFU).
 
34) Schwarz Gelb - Ackerfreunde 1-4
SGG: Echert, Solak, Siepmann, Müller, Schmitz, Ruppenstein, Whitehall, Tillmann, Friedrichs, Lueassen; AfU: Jurkin, Friedrich, Radmacher, Leibold, Stemmer, Schäffer, Weißmann, Herzog. Zum Spiel: Bei optimalen Wetterbedingungen waren beide Teams pünktlich auf dem Platz, damit das Spiel zur angesetzten Zeit um 12:00 Uhr angepfiffen werden konnte und damit das Schiedsrichtergespann anschließend das Spiel der Fortuna gegen Fürth schauen konnten. Hierfür noch einmal herzlichen Dank an die Kapitäne beider Mannschaften. Ab der ersten Sekunde des Spiels zeichnete sich ab, wie das Spiel über 70 Minuten verlaufen wird und zwar mit mehr Ballbesitz der Grafenfreunde und einem Konterspiel der Ackerfreunde. So kam es dann auch relativ überraschend, dass Stemmer die Ackerfreunde nach 10 Minuten in Führung bringen konnte. Vorausgegangen war ein Abspielfehler im Aufbauspiel der Grafenfreunde. Stemmer platzierte den Ball sehr gekonnt und unhaltbar in die linke Ecke des Tors. Grafenfreunde reagierten daraufhin mit noch mehr Bemühungen, dass Spiel zu kontrollieren und mit viel Ballbesitz Druck auf das Tor der Ackerfreunde auszuüben. Umso unerwarteter kam es nach einer sehr unglücklichen Aktion der Grafenfreunde durch ein Eigentor zum 2:0 für die Ackerfreunde. Obwohl sich die Grafenfreunde auch von diesem Rückschlag schnell erholten und weiterhin engagiert nach vorne spielten, kam es zum Ende der zweiten Halbzeit zu einem Kontertor durch Schäffer zum 3:0 für die Ackerfreunde. Diesem Tor war eine hervorragende Vorarbeit des Kapitäns Friedrich voran gegangen, der sich den Ball aus der eigenen Hälfte schnappte und vor dem gegnerischen Tor einen Querpass zum einschussbereiten Schäffer gab. Zum Anfang der zweiten Halbzeit zeigte sich das gewohnte Bild und zwar eine anrennende Grafenfreunde-Mannschaft, die jetzt noch mehr Druck machte und jetzt auch zu Abschlüssen kam. Nach ca. 50 Minuten kam es dann auch zu dem längst verdienten Anschlusstreffer der Grafenfreunde durch Tillmann, der die Geschehnisse auf dem Platz wieder etwas gerade rückte und den hohen Aufwand belohnte. Jetzt sah es so aus, als könnten die Grafenfreunde noch einmal das Spiel drehen und einen weiteren Treffer erzielen. Nach ca. 55 Minuten setzte Stemmer mit einem akrobatischen Tor zum 4:1 einen Schlussstrich unter den Sieg der Ackerfreunde. Die Grafenfreunde gaben zwar auch dann noch nicht das Spiel verloren und rannten weiter auf das Tor der Ackerfreunde an, aber konnten keinen weiteren Anschlusstreffer erzielen, obwohl sie nun aus allen Rohren auf das Tor der Ackerfreunde schossen. Die Ackerfreunde hätten ebenso durch gefährliche Konter ein weiteres Tor zum Ende der Partie erzielen können. Unterm Strich ist das Ergebnis verdient, obwohl die Grafenfreunde mehr Ballbesitz hatten und sich die Ackerfreunde über weite Strecken des Spiels aufs Kontern beschränkten. Man oft the match: Sebastian Stemmer. Besonderheiten: Eine ungeklärte Aktion mit einem vermeintlichen Handspiel der Ackerfreunde im eigenen Strafraum. Die Schiedsrichter können nicht auf Zuruf entscheiden, wenn sie es selber nicht so gesehen haben. Ref.: Büssenschütt/Darampoucas (SoP).
 
35) RW Lohausen - Abwärts 1-1 (0-1)
RWL: Kotonik, Blass, Bartels, Friedrich, Tschirsch, Bayzin, Buchwald (eingewechselt: Bahr, Strehl, Hück); A85: Andrees, Schumacher, R. Neumeister, Raffelsieper, M. Müller, T. Feldmann, J. Graf (eingewechselt: M. Neumeister, A. Fischer). Tore: 0:1 T. Feldmann (4.), 1:1 Bayzin (37.). Kommentar: Gerechtes Remis in einem spannenden und abwechslungsreichen Match, das sonntags zu später Stunde (18:00) stattfand, als längst wieder Ruhe in den Nordpark eingekehrt war und die Wiese – wie in guten alten Zeiten – ausschließlich den LoLi-Kickern gehörte. Der Puschi-Trupp ging früh in Führung als Tim Feldmann auf dem rechten Flügel einen Konter vortrug, diesen dann abbrach, da ein Blick ins Sturmzentrum, wo sich auch nicht annähernd ein Mitspieler befand, die ganze Aussichtslosigkeit seines Unterfangens gewahr werden ließ. Da er nicht genau wusste wohin mit dem Ball, wählte er die für sein Team sicherste Option und beförderte das Leder schmucklos Richtung RWL-Gehäuse. An sich ein harmloser Roller, aber irgendwie schaffte es der Keeper ihn passieren zu lassen. Flutschfinger olé! Während RWL in der Folgezeit unermüdlich anrannte und auch den Druck so erhöhte, dass früher oder später zwangsläufig der Ausgleich fallen musste, griff Abwärts beherzt in die fußballerische Mottenkiste und wählte die Methode Langholz aus, die zwar nicht mehr den erhofften Sieg bescherte, aber immerhin doch in ausreichendem Maße für Entlastung sorgte. Beide Teams präsentierten sich zwar in guter Verfassung, werden es aber aufgrund der Ausgeglichenheit in ihrer Gruppe schwer haben, die Play-offs zu erreichen. Ausgeschlossen ist es jedoch nicht. Abwärts, die nach 30 Jahren ununterbrochener Ligazugehörigkeit, mit ihrem Rückzug kokettieren, verfügen mit jüngeren, nachrückenden Spielern wie T. Feldmann, Marcial, M. Müller, M. Neumeister, Pechan, T. Hellbeck, Wings etc über so viel Potential, dass es jammerschade wäre, sollte der einstige Rekordmeister im Sommer tatsächlich die Segel streichen. Man of the match: Morten Müller, der in der A85-Abwehr - auf allerhöchstem technischen Niveau - mächtig aufgeräumt und seine Mitspieler überzeugend dirigiert hat. Zusätzlich muss Alt-Keeper Andrees für eine bravouröse Rettungstag belobigt werden, als er in der Schlußphase in der Manier von Toni Turek abtauchte um einen Schlagschuß von Felix Friedrich aus dem Eck zu fischen. Der Ball war eigentlich unhaltbar. Bester Mann bei den Rot-Weißen war der umsichtige Ausputzer Niclas Bartels, der immer sehr aufmerksam antizipiert hat und dadurch die meisten A85-Konter schon im Keim unterbinden konnte. Ref.: Dirk Fischer, Lukas Leistenschneider (Null Null).

10. Mai
 
36) Ackerfreunde - Abwärts 6-2 (2-2)
AfU: Jurkin, Radmacher, Friedrich, Stemmer, Lohmann, Steiner, Jakobi (eingewechselt: Herzog, Schäfer, Weißmann); A85: Bödecker, Krywalsky, T. Feldmann, F. Feldmann, R. Neumeister, M. Neumeister, Marcial; Tore: 1:0 (6.) Lohmann, 1:1 (10.) Marcial, 2:1 (19.) Jakobi, 2:2 (25.) Marcial, 3:2 (46.) Steiner, 4:2 (61.) Steiner, 5:2 (63.) Lohmann, 6:2 (65.) Jakobi. Kommentar: Bis die Ackerfreunde ihr 6:2 (2.2) gegen Abwärts sicher hatten, mussten sie ein großes Stück Fußball-Arbeit auf einem brettharten Rasen im Nordpark ableisten. Der Favorit tat sich schwer gegen das ohne Auswechselspieler angetretene Abwärtsteam, vorne wurden beste Chancen teils fahrlässig vergeben, und die offenbar nicht ausgeschlafene Abwehr leistete sich zu Beginn entscheidende Auszeiten. So gelang nach dem Führungstreffer durch Lohmann (6.) wenige Minuten später der erste Kuller-Ausgleich durch Marcial (10.). Auch das 2:1 durch Jakobi (19.), das Ackerfreunde-Kapitän Friedrich mit einem Torpedo-Einwurf vor das Tor einleitete, konnte das stets kämpfende Abwärts-Team durch Marcials Kopfball-Lupfer egalisieren. Das Vater-Sohn-Team ärgerte den Favoriten nicht nur, sondern forderte ihn richtig heraus. Womöglich brach sich deshalb bei Friedrich der Frust in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Bahn in einem rüden Rempler, den Marcial prompt mit einem Schubser zur anschließenden Rudelbildung fortsetzte. Dank besonnener Mannschaftskollegen, zwei dunkelgelber Karten, dem prompten Halbzeitpfiff und viel Nachsicht seitens der Unparteiischen wurde die Begegnung nach dem Wechsel weitgehend fair fortgesetzt. Nachdem Steiner die Ackerfreunde erneut in Führung gebracht hatte (46.), erlahmte der Abwärts-Widerstand, und spätestens nach dem 4:2 (61.) durch Steiner, war der Drops gelutscht. Lohmann (63.) und Jakobi (65.) schraubten das Ergebnis standesgemäß in die Höhe. Auf die wegen Verletzungsunterbrechungen vorgesehene Nachspielzeit von mindestens fünf Minuten verzichtete die völlig ausgepumpte Abwärts-Sieben freiwillig, und am Ende gratulierte Teamchef Puschwadt fair zum Sieg: "Die Ackerfreunde waren über die gesamten 70 Minuten einfach die bessere Mannschaft." Dem konnte das Schiedsrichter-Duo nur zustimmen, verbunden mit der Anerkennung der tapferen Abwärts-Gegenwehr bei kraft kostendem blauen Himmel und Sonnenschein. Men oft he Match: all jene, die mit besonnenem Verhalten erhitzte Gemüter rechtzeitig beruhigt haben; Ref.: Goergens/Fischer (Null Null).

Mi. 13./ Do. 14. Mai
 
30) Schickeria - Flamingo 1-0 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 
37) Young Boys - RW Lohausen 6-2 (0-1) Nachholspiel v. 1. Juni
Young Boys: Noll, Wündrich, El Kadouri, Kreutzmann, Schneider, Vidovic, Schlungs. Rot Weiß: Kotonik, Blass, Bahr, Strehl, Schneider, Hück, L. Setareh, E. Setareh, Friedrich, Vasiljkovic. Tore: 0:1 Vasiljkovic (32.), 1:1 Wündrich (37.), 2:1 Wündrich (41.), 3:1 el Kadouri (54.), 4:1 Schneider (56.), 4:2 Friedrich (37.), 5:2 Schlungs (65.), 6:2 el Kadouri (66.), Kommentar: Die Konstellation hätte für die Young Boys am letzten Spieltag nicht spannender sein können: Eine Niederlage mit zwei Toren Unterschied und die Playoffs fänden ohne die Young Boys statt. Eine Niederlage mit einem Tor und Young Boys träfe als Gruppenvierter auf Top-Favorit Kastanie. Unentschieden würde Platz 2 bedeuten, ein Sieg gar den Gruppensieg. Entsprechend topmotiviert, wenn auch nur mit 7 Spielern und einem Betreuer vertreten, sollten die Young Boys zu Werke gehen. Für Rot-Weiß Lohausen hingegen hätte es genug Gründe gegeben, ein Rumpfteam auf den Platz zu stellen. Anstoßzeit Montagabend, die Play-Offs bereits verpasst und zeitgleich der Relegationskracher KSC gegen HSV. Doch uns Schiedsrichtern standen 10 Rot-Weiße gegenüber, die sich viel vorgenommen hatten. Es entwickelte sich ein schneller und absolut fairer Kick. Young Boys – tonangebend - kombinierte gefällig, außer einem Pfostenschuss von Wündrich kam jedoch nichts zählbares zustande. Beide Teams standen hinten sehr sicher, lediglich Vudovic und Vasiljkovic sorgten auf den jeweiligen Seiten für Unruhe vor den Strafräumen. Als sich Ende der ersten Halbzeit die Außenstehenden verwundert die Augen rieben ob des Spielstandes von 0:0, klingelte es plötzlich. Vasiljkovic, vom Gegner aufgrund seines Huntelaar-Trikots nur "der Holländer" genannt, tankte sich körperbetont durch, legte alle seine Kilo in den Schuss und überwand sehenswert Nölli im Young-Boys zur überraschenden Pausenführung für Rot-Weiß. Die Young Boys wussten um die brenzlige Situation und legten nach der Pause los wie die Feuerwehr. Bereits nach zwei Minuten in der zweiten Halbzeit gelang der Ausgleich durch Wündrich, der wenige Minuten danach das 2:1 nachlegte. Rot-Weiß, in der ersten Halbzeit noch beeindruckend sicher, machte nun auf und so entstanden immer wieder Überzahl-Situationen vor dem RWL-Tor. El Kadouri, der viel ackerte aber vorher gefühlte 27 Bälle über das Tor geköpft hatte, verwandelte zum 3:1, natürlich mit dem Fuß. Und Schneider legte 120 Sekunden später nach einer schönen Aktion über außen das 4:1 nach. Zur Nachahmung empfohlen, wie die Young Boys immer wieder von der Außenlinie die Bälle in den Rücken der Abwehr brachten und so drei ihrer 6 Tore in den zweiten Halbzeit erzielten. Der Kampfgeist von Rot-Weiß war gebrochen und so hatte Young-Boys-Torwart Nölli Ende der zweiten Halbzeit mehr damit zu tun, sich ob der Zwischenergebnisse aus Karlsruhe zu beruhigen als Torschüsse von Rot-Weiß zu entschärfen. Vielleicht schwang der Ärger über den HSV-Ausgleich noch mit und so fehlte der letzte Einsatzwillen, als die Young Boys eine direktverwandelte Ecke in der 63. Minute zum 2:4 Zwischenstand zuließen. Doch die Schlußpunkte setzten wieder die Young Boys mit El Kadouri und Schlungs, der ob der guten Vorarbeit gleich dem Mitspieler auf den Schoß sprang.
Mann des Spiels: Toni Vidovic als Vorlagengeber, insgesamt beeindruckte aber vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit der Young Boys auf allen Positionen. Schiri: Klausener & Tillmann (Magnum City). 2 Schiris trotz Verlegung.

16./ 17. Mai
 
38) Abwärts - Young Boys 4-9
Abwärts: Andrees, Raffelsieper, Ihle, T. Feldmann, Krywalski, Pectan, Schrelting, F. Feldmann. YBB: Noll, Vidovic, Wündrich, Schäfer, Friest, Würfel, Messiah, Schlösser. Im Schatten der Arena entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes, technisch gutes Spiel. Die Führung der Young Boys durch Vidovic in der 17. Minute konnte Krywalski nur 2 Minuten später ausgleichen. Doch nur eine Minute später ermöglichte die Abwärts-Defensive mit einem schweren Abwehrfehler die erneute Young Boys Führung durch Messiah. Von nun an kontrollierten die Young Boys die Partie und erhöhten noch vor der Pause auf 4:1. Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Young Boys angeführt von Vidovic die Partie und erhöhten gegen die nun extrem löchrige Abwärtsdefensive auf 8:1. Abeärts fiel aber nicht auseinander und verkürzte mit schönen Toren von Raffelsieper und Krywalski auf 8:4 ehe Messiah für den verdienten 9:4 Endstand sorgte.
Danke an beide Mannschaften für ein faires Spiel ohne Gemecker. MotM: Vidovic, zweikampfstark in der Defensive, leitete er viele gefährliche Angriffe ein und glänzte auch als Torschütze. Tore: Vidovic 1:0 (17.), 5:1 (37.), 6:1 (39.), Messiah 2:1 (21.), 9:4 (65.), Schäfer 3:1 (29.), 4:1 (30.), Friesl 7:1 (62.), Würfel 8:1 (69.) Abwärts: Krywalski 1:1 (19.), 8:4 (68.), Raffelsieper 8:2 (66.) 8:3 (67.). Ref.: H.Graf/ Karasch (Schickeria). Spielbericht erst am 28. Mai eingegangen; wg. Fristüberschreitung leider 1 Punktabzug.
 
39) Schickeria - RW Lohausen 4-6 (Nachholspiel von Mi. 20. Mai)
Schickeria 2002: Kettel, Stock, Moritz, Graf, Mayer, Meissner, Einsiedel (Klinkhammer, Gaida, Becker, Schulz); Rot Weiß Lohausen: Kotonik, Blass, Bartels, Bayzin, Buchwald, Friedrich, Tschirch (Hück, Bahr, Strehl). Tore: 1:0 Einsiedel (2.), 1:1 Friedrich (13.), 1:2 Friedrich (18.), 1:3 Bayzin (22.), 2:3 Stock (26.), 3:3 Mayer (40.), 3:4 Bayzin (42.), 4:4 Einsiedel (46.), 4:5 Friedrich (53.), 4:6 Friedrich (66.). Gelbe Karten: Strehl (63.). Mittwochabend - nach einem verregneten Nachmittag zeigt sich die Sonne pünktlich zum Anpfiff des Spiels Rot Weiß Lohausen gegen Schickeria 2002. Auf nassem Rasen schoss Schickeria bereits in der 3. Minute das 1:0. Daraufhin ließen sie RWL das Spiel machen, kreierten jedoch durch Konter immer wieder gute Chance, die sie allerdings nicht nutzen konnten. In der 13. Minute musste Keeper Kettel schmerzhaft erfahren, wozu ein nasser Rasen führen kann. Nach einem Eckball rutschte ihm ein harmloser Kopfball des Riesens der Rot Weißen durch die Hände, den daraufhin Friedrich ins Tor einschieben konnte – 1:1. Wenig später ein toller Angriff von Lohausen über den agilen Can Kademir Bayzin, der mit einem wunderbaren Lupfer über den Keeper das 1:2 durch Freidrich vorbereitete. Lohausenliga-Fußball der Extraklasse! RWL konnte in der 22. Minute durch Bayzin sogar noch auf 3:1 erhöhen. Aber wie der Ligakenner weiß: eine zwei Tore Führung ist nichts in unserer schönen Liga. So traf Stock noch vor dem Halbzeitpfiff nach einem energischen Solo zum Anschluss und kurz nach der Pause fiel das 3:3 durch Mayer. RW Lohausen ließ das nicht auf sich sitzen und konnte durch ein Freistoßtor von Bayzin wieder davon ziehen. In der 46. Minuten fiel der erneute Ausgleich durch Einsiedel. Was für eine enge Partie! Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt, doch Felix Friedrich entschied das Spiel durch seine Treffer Nummer 3 und 4. So konnte er zunächst mit der Hacke den gegnerischen Torwart überwinden, bevor er in der 66. Minuten einen Konter vollendete. 4 zu 6 der Endstand eines engen und fairen Matches. Man of the Match: Felix Friedrich – wer 4 Hütten macht... Schiedsrichter: Nedic, S. Wauschkuhn.

22. - 25. Mai
 
40) Flamingo - RW Lohausen 5-1 (Nachholspiel v. 27. Mai)
Flamingo: Durau, Adelowo A., Adelowo E., Barac T., Barac D., Hunger, Seeger, Bruhn; RWL: Kottanik, Blass, Bartels, Friedrich, Tschirch, Bayzim, Buchwald (eingewechselt: Hück, Strehl, Bahr, Hahn). Tore: 1:0 Barac T. (28.), 1:1 Tschirch (35.), 2:1 Adelowo A. (40.), 3:1 Barac T. (55.),4:1 Seeger (62.),5:1 Seeger (65.)
Entspannter Kick am Mittwochabend im Nordpark. Eine Begegnung fast ohne Fouls, mit wenig Biss und nur vereinzelten Sprints. Achtundzwanzig Minuten lang plätscherte die Partie so vor sich hin, aufgehübscht nur durch gekonnte Ballannahmen und Miniaturdribblings von Barac dem Älteren. Dann entschloss sich Flamingo einfach mal das Fünfzunull aus der 29. Minute von Belo Horizonte nachzuspielen. T. Barac übernahm hierbei Khediras lässiges Einschieben am Ende der Kombination. Kurz vorm Halbzeitpfiff trabte dann Tschirsch durch die gegnerischen Reihen und durfte aus zwölf Metern ungestört flach ins Eck schießen. Ausgleich. Durau, vor Seeger bester Mann der zweiten Halbzeit, setzt sich vor dem Führungstreffer grenzwertig durch und bedient A. Adelowo. Kurze Zeit später erhöht T. Barac und wechselt sich danach entkräftet aus. Das nächste gehört Seeger. Minimale Körpertäuschung, Torwart verladen und rein. Seegers Schlusspunkt nach Vorarbeit des in dieser Situation nicht lauffaulen Papa Adelowo. Ende.
Man of the Match: Fuchs. Ref.: Neunzig, Abeln (Flyers).
 
41) Ackerfreunde - Schickeria 1-2 (1-2)
AfU: Jurkin, Friedrich, Herzog, Lohmann, Stemmer, Jakobi, Stooner, Schepers, Weißmann. Schickeria: Schaffeld, Stock, Moritz, Becker, Gaida, Mayer, Karasch, Schulz, H.Graf. Tore: 0:1 04. min Mayer, 0:2 12. min Karasch, 1:2 35. min Jakobi. Im Vorfeld baten beide Mannschaften um einen pünktlichen Spielbeginn, da man die Aufstiegsparty von Darmstadt 98 nicht verpassen wollte. Die Grafenfreunde nickten ein, was sollte schief gehen, wenn man sich wegen dem eigenen Spiel schon im Nordpark befand. Aber es kommt meistens anders als man denkt. Durch zwei schwere Verletzungen kamen die Referees erst 25Minuten vor Schluss ihren Pflichten nach. Bis dahin leitete die lebende Lohausligalegende Dirk Fischer die Partie.  Somit setzt sich der Verlauf der Partie aus Erzählungen von D.Fischer, aus Geprächsunterhaltungen nach dem Spiel und aus der Beobachtung der Referees zusammen. Schickeria wusste bis kurz vor dem Anpfiff nicht, wer heute das Tor hüten sollte und hätten sie gewusst, was Schaffeld für ein Teufelskerl wäre, hätte man sich die Diskussion im Vorfeld sparen können. Ackerfreunde hätte mit einem Sieg den Viertelfinaleinzug perfekt machen können, was nach der verkorksten Wintersaison, ein Riesenerfolg gewesen wäre. Doch an diesem Montagnachmittag fehlte den Ackerfreunden ein wenig das Glück, sich vorne effektiv in Szene zu setzen und hinten lud man den Gegner zweimal ein. Durch Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung führte Schickeria bereits in der 12.Minuten mit 2.0 durch Tore von Mayer und Karasch. Anschließend zog sich Schickeria weit zurück und lauerte bis zum Ende des Spiels auf Konter, welche besonders in der 2.Halbzeit sehr ungeschickt gelöst wurden. Ackerfreunde spielte den Ball gefällig aus der eigenen Hälfte in die gegnerische aber 12 bis 15Meter vor dem Tor von Schickeria fiel ihnen nichts mehr ein. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Jakobi den psychologisch wichtigen Anschlusstreffer. Doch das erwartete Feuerwerk blieb aus. Ackerfreunde rannte sich immer wieder in dem Abwehrbollwerk fest und kam nur noch einmal gefährlich vors Tor. Diese Chance besser gesagt die dreichfach Chance wurde überragend von dem „Not“Torwart gehalten. „(Ackerfreunde) Wir hätten an diesem Tag noch Stunden weiterspielen können, ohne das Tor zutreffen!“ Man of the match: Becker (aus Sicht von Dirk Fischer), Schaffeld(aus Sicht der Schiris. Schriris: Müller/ Kleier (SGG).
 
31) Abwärts - Schwarz Gelb 2-7 (Nachholspiel v. 25. Mai)
Bericht oben.

30./31. Mai/ 1. Juni
 
27) Abwärts - Schickeria 2-6 Nachholspiel v. 30. Mai
Bericht oben.
 
29) RW Lohausen - Schwarz Gelb 1-3 (0-2) Nachholspiel v. 31. Mai
Bericht oben.
 
42) Flamingo - Ackerfreunde 1-1 (1-0)
Flamingo: Seeger, Ridder, Kaul, Hunger, Barac, Adelowo, Dallmann, Hoffmann, Voigt. Ackerfreunde:Jurkin, Steiner, Friedrich, Herzog, Schäfer, Hermann, Schepers, Stemmer. Tore: 1:0 Kaul (12.), 1:1Stemmer (41.)
Kommentar: Bei leichtem Regen traten Flamingo gegen die Ackerfreunde an. Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften durch ihr starkes Stellungsspiel dem Gegner wenig Chancen einräumten. Überragend hielt Seeger ein paar gefährliche Torschüsse durch Ackerfreunde. Flamingo nutzte nach 12 Minuten eine schön raus gespielte Chance zur 1:0 Führung durch Kaul. Konzentriert spielten die Ackerfreunde weiter, ungeachtet der sich langsam häufenden Fouls und unnötigen, teils lautstarken, Gemotze durch Flamingo. Nach einem Foul an Stemmer in der 41. Minute, nutzte dieser den Freistoß zum Ausgleich. Beide Mannschaften behielten ihre Ordnung bis zum Ende des Spiels bei. Es passierte nichts mehr Nennenswertes. Nach einer Alles in Allem fairen Partie endete das Spiel schließlich 1:1. Man of the match: Seeger. Ref.: Hahn/Kotonik (RWL). Anm. der Red.: Der Bericht war von den Schiris rechtzeitig bei der Liga-Organisation eingereicht.
 
37) Young Boys - RW Lohausen 6-2 (0-1) Nachholspiel v. 1. Juni
Bericht oben.

 
Tabelle Gruppe A Tabelle Gruppe B
(Stand: 21) (Stand: 42)
Kastanie 6 6 0 0 12 - 0 29 - 7 +22
Null Null 6 3 1 2 7 - 5 30 - 18 +12
Formentera 6 3 1 2 7 - 5 21 - 15 +6
New Globes 6 3 1 2 7 - 5 20 - 26 -6
Sportfreunde 6 2 1 3 5 - 7 15 - 27 -12
Ente Lippens* 6 1 1 4 2 - 10 14 - 41 -27
Magnum City* 6 0 1 5 0 - 12 11 - 25 -14
Young Boys 6 3 2 1 8 - 4 33 - 20 +13
Schwarz Gelb* 6 4 1 1 8 - 4 22 - 14 +8
Schickeria* 6 4 0 2 7 - 5 20 - 15 +5
Ackerfreunde 6 3 1 2 7 - 5 19 - 18 +1
Flamingo 6 2 2 2 6 - 6 18 - 10 +8
Rot Weiß 6 1 1 4 3 - 9 16 - 25 -9
Abwärts 6 0 1 5 1 - 11 12 - 38 -26
* Punktanzug Magnum City (siehe Spiel 11)
* Punktanzug Ente Lippens (siehe Spiel 21)
* Punktabzug Schwarz Gelb (siehe Spiel 32)
* Punktabzug Schickeria (siehe Spiel 38)

 
SUPER BOWL
Viertelfinale
6./ 7. Juni
 
43) Erster Gr. A - Vierter Gr. B (VF1), (So. 7. Juni)
Kastanie 08 - Ackerfreunde United 6-2 (1-1)
Kastanie: Tolksdorf, Krämer, P.Huneke, A.Huneke, Hoeltkemeyer, Aengevelt, Jeremias (eingewechselt: Maar, Kampes, Günkel); Ackerfreunde: Jurkin, Bürgy, Lohmann, Weißhaupt, Herzog, Stemmer, Hermann (eingewechselt: Stooner, Jacobi, Eckert) . Tore: 1:0 Maar (20.), 1:1 Lohmann (22.), 2:1Jeremias (44.), 3:1 Jeremias (50.), 4:1 Jacobi (51.), 5:1 Jeremias (54.), 6:1 Jeremias (59.), 6:2 Bürgy (67.). Ein Tag nach dem Champions-League Finale trafen die Ackerfreunde auf Kastanie zum Viertelfinalspiel an einem sonnigen Sonntag um 12 Uhr am Arena-Sportpark. Nach anfänglichem Abtasten, mit einem leichten Chancenplus seitens der Kastanien, war es der Torwart der Ackerfreunde, der durch seine Paraden auf sich aufmerksam machte. Bei einem insgesamt fairen Spiel und einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erzielte Maar, der in der 20.Minute zum ersten mal Jurkin überwunden hat das Tor. Die Ackerfreunde allerdings ließen sich von dem Rückstand nicht unterkriegen und schlugen postwendend 2 Minuten später durch einen Weitschuss von Lohmann zurück. Dann hieß es erst mal Halbzeit. In Halbzeit Numero 2 platzte der Knoten und der Favorit Kastanie erzielte innerhalb von 15 Minuten 5 Tore. Besonders hervorzuheben ist das zweite Tor, welches nach einer Hackenkombination von Maar auf Jeremias erfolgte. Ein Pass, wie eine Beethoven Sonate. Ackerfreundes Torwart Jurkin, der eine starke erste Halbzeit hatte, leistete sich bei dem 1:4 einen Schnitzer, der die Weichen dann endgültig auf Sieg für Kastanie stellte. Ergebniskosmetik leistete Ackerfreundes Bürgy, der 3 Minuten vor Ende zum 2:6 traf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zog Kastanie schlussendlich routiniert in das Halbfinale ein. Ackerfreunde verabschiedete sich durch eine dennoch gute Leistung in die Sommerpause. Man of the match: Jeremias, der durch seine Torbeteiligungen maßgeblich am Sieg der Kastanie beitrug. Ref. : Leon Savvas Michailidis/ Fabian Zier (Sportfreunde Evers).
 
44) Zweiter Gr. A - Dritter Gr. B (VF2)
Null Null - Schickeria 5-2 (1-1)
Schickeria: Kotlewski, Stock, Gaida, Ziegler, Meißner, Fassbender, Moritz (Schafeld, Kettel). Null Null: Gossmann, Denkewitz, Körner, Klug, M. Roosen, Spelter, Lauterbach (L. Roosen, Baer, Kroll, J. Hamma, Bell). Tore: 1:0 Moritz (18.), 1:1 Baer (35.), 1:2 Bell (37.), 2:2 Fassbender (49.), 2:3 Bell (50.), 2:4 Spelter (62.), 2:5 Bell (67.). Kommentar: In einem netten Kick bei bestem Fußballwetter hat Null Null die Partie gegen Schickeria letztendlich verdient mit 5:2 gewonnen. Zu Beginn der Partie trotzte Schickeria seinem uneinheitlichen Auftreten (zwei rote statt blauer Trikots, eins davon auch noch von Bayern München) und hatte die ruhigere und bessere Spielanlage. Null Null wirkte zwar quirliger, kam in den ersten zwanzig Minuten aber auch nicht zu klaren Torchancen. Aus dem Nichts fiel dann das 1:0 für Schickeria nach einem überraschenden Steilpass und gekonnten Lupfer durch Moritz, stark begünstigt durch eine tief schlafende Null Null-Abwehr (18. Minute). Schickeria stand anschließend sehr tief ohne großem Streben nach Kontern. Torchancen für Null Null waren nur Stückwerk. Kurz vor der Pause konnte Null Null jedoch nach Ecke des Gegners (!) eine 4-gegen-Drei-Überzahlsituation dank eines trockenen Abschlusses von Baer ausgleichen (33. Minute). Direkt nach Wiederanpfiff durfte abermals Bell in Abstaubermanier den Abpraller nach einer Ecke in den Winkel knallen (37. Minute). Unterdessen hätte Baer sein Torekonto erhöhen können, doch nach schönem Solo schob er am leeren Tor vorbei. Anschließend war das Spiel sehr zerfahren und man merkte Schickeria an, dass sie - ganz im Gegensatz zu Null Null - ohne richtige Auswechselspieler antraten. Nach einem geschickt herausgeholten, aber berechtigten Elfmeter konnte Schickeria trotzdem nochmal durch Fassbender ausgleichen (49. Minute). Direkt im Anschluss konnte Null jedoch wieder den alten Abstand herstellen, diesmal erneut durch Bell (50. Minute). Von nun an boten sich immer wieder Konterchancen für Null Null, welche jedoch selten gut ausgespielt wurden. Als dies doch mal der Fall war, konnte Spelter auf 4:2 (62. Minute) erhöhen. Den Schlusspunkt setzte erneut Bell nach einem katastrophalen Fehler im Aufbauspiel und einer gekonnten 1-gegen-1-Situation. Man of the match: Jonas Bell (NN), stets anspielbarer Unruheherd mit hoher Torgefahr. Ref.: Kaul/Barac (Flamingo).
 
45) Dritter Gr. A - Zweiter Gr. B (VF3)
Formentera Flyers - Schwarz Gelbe Grafenfreunde 3-2 (2-1)
Formentera Flyers: Pflügge, Abeln, Mokrami, Stermann, Rickert, Ruangroj, Pesch, ( Neunzig, Schumacher, Wirth); Schwarz Gelb: Müller, Ulmer, Lucassen, Friedrichs, Ruppenstein, Eckert, Rings. Tore: 0:1 Sterman (ET, 16.), 1:1 Rickert (20.), 2:1 Mokrami (27.), 3:1 Wirth (40.), 3:2 Lucassen (51.). Karten
Gelb: Abeln (20.), Eckert (20.); Rot: Ruppenstein (60.). Bei bestem Fußballwettern am Samstagmittag, trafen die beiden Viertelfinalteilnehmer aufeinander. Schwarz Gelb hatte mit sieben Mann ihr letztes Aufgebot mitgebracht, während die Flyers aus dem vollen schöpfen konnten. So waren die Rollen auf dem Platz auch gleich verteilt. Während die Flyers von Anfang an bemüht waren das Spiel zu kontrollieren und sich spielerisch durch zusetzen, hielten die Schwarzgelben mit einer gut organisierten Abwehr und körperbetonten Spiel dagegen. Dies führte zu einem Foulelfmeter in der 5. Minute den Ruangroj aber für die Flyers vergab. Trotz der Feldüberlegenheit für die Flyers, blieben Chancen in dieser Phase Mangelware und wenn eine der beiden Mannschaften So war es dann auch ein Missverständnis in der Flyers Abwehr, dass zum 0:1 (16.) führte. Abeln überraschte seinen Torwart Pflügge mit einem Rückpass und Schwarz Gelb dürfte jubeln. Die Flyers drückten darauf hin aufs Gas, Rickert in der Zentrale riss das Spiel an sich und fand in seinen Mitspielern Stermann auf dem rechten Flügel und Pesch im Sturm tatkräftige Unterstützung. Schwarz Gelb konzentrierte sich jetzt noch mehr auf die Defensive und versuchte mit langen Bällen in die Spitze für Entlastung zu sorgen. Dies ging nicht lange gut und Rickert konnte in der 20 Minute nach schöner Kombination den Ausgleich per Kopf für die Flyers erzielen. Schwarz Gelb tat jetzt wieder mehr für die Offensive und suchten mit schnellen direkten Spiel in die Spitze ihre Möglichkeiten und zwangen den gut aufgelegten Torwart der Flyers zu einigen gute Paraden. Die Flyers waren aber weiter die bessere Mannschaft und konnten ihre spielerische Überlegenheit in der 27. Minute ausnutzen. Mokrami kam in der Zentrale frei zum Abschluss und ließ dem Schlussmann der Schwarz gelben keine Abwehrmöglichkeit. 2:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Nach der Pause verändert sich nicht viel. Schwarz Gelb versuchte weiterhin aus einer gut organsierten Abwehr heraus mit schnellen Vorstößen zum Torerfolg zu kommen während die Flyers weiterhin auf Kontrolle setzten. In der 40. Minute ging es dann plötzlich ganz schnell. Die Abwehr der Schwarz Gelben bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und plötzlich Stand der Spieler Wirth, der bis dahin hauptsächlich durch Lamentieren und Theatralik aufgefallen war frei vor dem Tor und konnte gar nicht mehr anders als den Ball zum 3:1 für die Flyers über die Linie zu drücken. Schwarz Gelb musste jetzt was machen um noch einmal ins Spiel zu kommen. Mit viel Kampf und Leidenschaft entwickelten sie jetzt immer mehr Druck und wurden in der 51. Minute durch den Anschlusstreffer zum 3:2 von Lucassen belohnt. Das Spiel wurde jetzt immer hitziger und beide Mannschaften glänzten in dieser Phase hauptsächlich durch Texterei und respektlosen Verhalten gegenüber den Gegenspielern. Den traurigen Höhepunkt dabei, setzte die rote Karte gegen den Spieler Ruppenstein in der 60 Minute. Nach einem Zweikampf ließ er seinem Frust freien Lauf und trat nach. So entwickelte sich eine heiße Schlussphase in der die Schwarz Gelben in Unterzahl nochmal alles nach vorne warfen und den Flyers alles abverlangten. Am Ende reichte es aber nicht mehr für den Ausgleich. Der Sieg für die Flyers geht über die gesamte Spieldauer gesehen in Ordnung, da Sie spielerisch über die reifere Anlagen verfügten und bei konsequenterer Chancenverwertung hätten klarer gewinnen können. Man of the Match: Rickert, spielerisch und kämpferisch der Dreh- und Angelpunkt bei den Flyers. Ref.: Marijancevic/Rayermann (Ente Lippens).
 
46) Vierter Gr. A - Erster Gr. B (VF4)
New Globes - Young Boys 5-3 (1-2)
New Globes: Traczyk, S. Pütz, Hoff, Bachmann, Steinbeck, Hecker, Münoz, Carlo; Young Boys: Noll, A. Schlungs, M. Schlungs, Wünderich, Vidovic, Schlösser, Schneider (Messiah). Tore: 0:1 (13’) M. Schlungs, 0:2 (16’) Vidovic, 1:2 (35’) Carlos, 2:2 (41’) Steinbeck, 3:2 (44’) Hecker, 4:2 (63’) Hecker, 5:2 (66’) S. Pütz, 5:3 (70+1) Wünderich. Spielverlauf: Auf dem schönen Rasen des Nebenplatzes der Esprite Arena stieg die Partie Young Boys gegen New Globes. Die Young Boys kamen besser ins Spiel und waren auch die gesamte Zeit über das spielbestimmende Team. Nach 16 Minuten wirkte die Partie schon als gelaufen. Young Boys war wesentlich stärker und hatte eine Großchance nach der Anderen. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es einen Freistoß für NG kurz vor dem Strafraum von YB. Die Young Boys führten den Freistoß schnell aus und überrumpelten damit ihren Gegner. Die Folge dessen  war das 1:2. Nach der Pause änderte sich der Spielverlauf kaum. NG konterten immer wieder über den starken Carlos und wurden für ihre Abschlussstärke belohnt. YB hatte weiterhin viele Chancen, schafften es aber nicht den Ball über die Linie zu drücken. Das Spiel war geprägt von einer enormen Aggressivität. Viele Fouls und unnötige Beleidigungen sorgten für viele Unterbrechungen. Man of the Match: Carlos. Schiedsrichter: Blaß/ Bahr (RWL).

Halbfinale
13. Juni
 
47) Sieger VF1 - Sieger VF 3
Kastanie - Formentera Flyers 5-2
Kastanie 08: Tolksdorf, Krämer, Aengevelt, Maar, L.Egberg, S. Egberg, Ketup, P.Huneke. Formentera Flyers: Pflügge, Gehlhaar, Abeln, Stermann, Hitzing, Mokrami, Pesch, Schumacher, Neunzig. Tore: 0:1 Schumacher (19.), 1:1 S.Egberg (23.), 1:2 Abeln (30.), 2:2 Gaye (34.), 3:2 Maar (58.), 4:2 L.Egberg (63.), 5:2 Maar (68.). Kommentar: Vor diesem Spiel war klar: Kastanie geht als klarer Favorit in das erste Halbfinale. Noch im Vorrundenspiel hatten die Flyers die erste Halbzeit komplett verpennt und waren regelrecht überrannt worden. Entsprechend wachsam und aggressiv ging man zu Anfang zu Werke. Nach einigen Aufregern und Verwarnungen entwickelte sich ein schnelles, ausgeglichenes Spiel. Mit der Überraschung in der 19. Minute: Langer Ball nach vorne, Flanke auf Schumacher und der versenkte mit einem der selten Kopfballtore zur 1:0 Führung für die Flyers. Doch Kastanie antwortete schnell: Durcheinander im Strafraum, Kastanie kann den Ball halten und legt ab auf Egberg, der einfach mal draufhält. Wer dachte, jetzt kommt der Kastanie-Express in Fahrt, sah sich getäuscht. Natürlich spielte Kastanie gefällig, das Tor machten aber die Flyers. Wieder über Außen, Flanke und Abeln erzielt die erneute Führung. Die Flyers konnten jedoch die Führung nicht in die Halbzeit retten und fingen sich durch einen Konter den Ausgleich eine Minute vor der Halbzeit. Kastanie kam mit Schwung aus der Pause und drängte unentwegt. So war es dann Maar, der diese herausschoss: schnelles, langes Spiel, zwei, drei Hacken und Maar erzielte die erstmalige Führung für Kastanie weit in der zweiten Halbzeit. Kastanie hatte nun mehr vom Spiel und erhöhte in der 63. Minute per Kopfball nach einer Ecke auf 4:2. Zwei Minuten vor Schluß dann die endgültige Entscheidung: Erneut Maar schließt einen schnell rausgespielten Konter ab zum 5:2 Endstand. Insgesamt eine starke Lohausenliga-Partie, aufgrund der zweiten Halbzeit mit einem verdienten Finalisten Kastanie. Man of the match: Maar. Ref.: Kiehl, Schulz (MC).
 
48) Sieger VF2 - Sieger VF4
Null Null - New Globes 2-5 (1-1)
Null Null: Bomhard, Körner, B. Flahs, Klug, J. Hamma, Lautenbach, Bell (Wechselspieler L. Leistenschneider, M. Roosen, L. Roosen, Kroll). Globes: Tracyk, S. Pütz, Steinbeck, Wolf, Steingen-Sosa, Krämer, Voigt (Wechselspieler: Hoff, Bachmann, Hecker, Münioz). Tore: 1:0 Klug (7.), 1:1 Sossa (22.), 1:2 Hoff (38.), 2:2 Bell (55.), 2:3 Voigt (62.), 2:4 und 2:5 Sossa (66. und 70 plus 2). Zum Spiel: Intensiv, schnell, beeindruckend. Das alles und noch viel mehr war dieses Halbfinalspiel zwischen den Globes und Null Null. Letztgenannte mit großer Physis, immensem Tempo und viel Willen, erstere mit viel Erfahrung, erstaunlichem Tempo und noch mehr Willen. Es war ein ständiges Hin und Her und Auf und Ab, an dem der Fußballfreund Gefallen fand – trotz des zum Teil wirklich anstrengenden Thomas Pütz am Glob´schen Spielfeldrand. Null Null schien den Gegner zunächst überrollen zu wollen, war aber nach der eigenen Führung zu fahrig. Statt weiter das eigene Lauf- und Passspiel zu zelebrieren, verlegten sich die mehrheitlich  jungen Spieler auf lange Schläge und Ballverluste. Die Globes derweil hartnäckig und lauernd. Und mit dem brandgefährlichen Steingen-Sosa in der Spitze. Unverständlich, dass Null Null ihn so oft an den Ball kommen ließ und nicht schon vor dessen Annahme störte. Nach 60 spannenden Minuten mit wechselnder Führung stand es 2:2. Wahrscheinlich war den Globes-Jungs bewusst, dass eine Verlängerung trotz ihrer dreiminütigen Wechselintervalle zu kraftraubend sein würde. So entschieden sie sich um und kurzerhand mit einem Bäm-Bamm-Bumm-Dreier-Paukenschlag durch Voigt und Steingen-Sosa das Spiel. Dennoch müssen sich Null Null und der tapfere Über-Kapitän Dirk Fischer kaum Vorwürfe machen. Auch sie hätten gewinnen können. Am Ende ausschlaggebend war vielleicht der einen Tick größere Zusammenhalt in der alten Haudegen-Truppe Globes im Gegensatz zu den doch „gacasteten“ Null Nulls. Das freut den Traditionalisten natürlich. Man of the match: Der namenlose Erfinder der Fußballs – und der pfeilschnelle und spielentscheidende Steingen-Sosa. Ref: F. Feldmann, Raffelsieper (A85).

Finale um die Lohausenliga-Meisterschaft 2015/Sommer
20. Juni 2015
 
Spiel 49) Kastanie 08 - New Globes 5-1 n.V. (1-1, 1-1)
Kastanie: Tolksdorf; Maar; Egbers, L; Egbers,S; Aengevelt; Jeremias; Gunkel; Höltkemeyer; Bönig; Bachmann; Hueneke, P; Kampes. Globes: Quetsch; Bachmann; Wolf; Pütz, St; Hoff; Voigz; Steinigen-Sosa; Steinbeck; Krämer; J; Minnerop; Munoz; Traczyk; Hecker; Breitkopf. Tore: 0:1 Hoff 29. Min; 1:1 Aengevelt 30. Min; 1:2 Maar 72. Min; 1:3 Egbers, L. 74. Min; 1:4 Maar 81. Min; 1:5 Jeremias 88. Min Karten: Gelb Gunkel 88. Min. Spielbericht: Im Finale der Lohausenliga standen sich das Überteam der letzen Jahre Kastanie, das seit der Finalniederlage gegen die Young Boys 17! Spiele in folge gewann, und der Rekordmeister Globes (14 Titel) gegenüber. Dem Anlass entsprechend fand das Spiel vor großer Kulisse vor der Arena statt. Kastanie hatte sich wie gewohnt souverän durch Vorrunde und Playyoffs gespielt, und trat mit allen Stars an. Die Globes taten sich dagegen wie meist in den letzten Jahr schwer und rutschten nach teilweise deftigen Niederlagen in der Vorrunden mit dem 4. Platz in die Playoffs. Dort konnte man dann mit ein wenig Glück und unbändigen Kampf die favorisierten Young Boys und Null Null aussschalten. 20 Jahre nach ihrem ersten Titel gab es jetzt also die große Chance auf einen erneuten Triumph. Wie heiss die Globes waren, konnte man daran erkennen mit was für einem großen Aufgebot sie erschienen. Mit Carlos Steinigen-Sousa hatten sie auch den aktuell wohl besten aktiven Spieler der Lohausenliag dabei. Der Respekt von Sousa war groß, so dass man Abwehrspezialist Gunkel aus dem Urlaub holte, der sich anschließend liebevoll um Sousa kümmerte. Es entwickelte sich über die ganze Spielzeit ein packendes Duell der beiden, welches aber nie unsportlich wurde. Die Globes hatten auch noch mit ihrem Oberligaspieler Chris Krämer gerechnet, allerdings hat der wohl den Weg zur Arena nicht gefunden. Trotz aller Anstregungen der Globes war sich der Ligakenner an der Seitenliene (Dirk Fischer) sicher, dass es eine klare Sache für Kastanie wird. Nun aber genug der Vorreden und ab ins Spiel: Kastanie begann wie die Feuerwehr und hatte wohl vor das Spiel sofort in der Anfangsphase zu entscheiden. Es wurde schnell kombiniert, und so spielte man sich sofort einige gute Chancen herraus. Es wurde scharf geschossen, aber der Ball ging entweder knapp vorbei, oder er wurde vom gut aufgelegten Quetsch aufgehalten. Trotzdem musste man Angst um die Globes haben, denn jedem war bewußt, dass eine Rückstand gegen Kastanie kaum mehr aufgeholt werden kann. Nach etwa 10 Minuten fanden die Globes aber besser ins Spiel und konnte den Ball auch mal in den eigenen Reihen halten. Kastanie immer noch feldüberlegen mit den besseren Chancen, aber nicht mehr so zwingend. Langsam machte sich auch unmut bei Kastanie breit, so dass nach einem Fehlpass schon mal eine deftige Beschwerde zu hören war. Nach der Einwechslung von Hoff konnten die Globes dann noch gefährlicher nach vorne werden. Man versuchte es meist mit langen Einwürfen oder langen Bällen auf Sousa. Dann kam die 29. Minute, Kastanie hatte den Ball auf der rechten Abwehrseite sicher und wollte Aufbauen, Hoff konnte aber den Bäll vom Fuss stehlen und damit hatten die Globes plötzlich Überzahl vorm Kastanie Tor. Hoff spielt schnell auf Sousa, der läßt noch einen Gegenspieler aussteigen und passt dann zurück auf Hoff der aus der Linie stehen nur noch den Fuß hinhalten muss. Das überraschende 1:0 für die Globes und der Jubel beim zahlreichen Anhang war gross. Allerdins schien man in der Globes Abwehr auch noch zu lange gejubelt zu haben, so dass man im Anschluss ein wenig unsortiert war. Kastanie konnte das eine Minute später schon ausnutzen. Eine lange Flanke auf den freistehenden Aengevelt brauchte der nur noch einzunicken. Damit ging es mit einem 1:1 in die zweite Halbzeit. Bei den Globes wurde der gut aggierende Torhüter Quetsch durch Traczyk ausgetauscht. Beide Mannschaften wollten nicht mehr in Rückstand geraten, so dass mehr Wert auf die Abwehr gelegt wurde und sie so weniger Chancen entwickelte. Bei den Globes tat sich dabei Munoz hervor, der zwar nicht mehr der schnellste ist, aber mit großer Ruhe aggiert und die Globes Abwehr ohne großes Getue zusammenhielt. Man versuchte es weiterhin meist mit langen Bällen auf Sousa, der unermüdlich ackerte. Kastanie war hauptsächlich durch gefährliche Fernschüsse aktiv, allerdins fand keiner der Weg ins Tor. Dann begann die Nachspielzeit und damit die große Chance für die Globes das Finale für sich zu entscheiden. Sousa kam auf Höhe des Strafraums an den Ball und konnte sich dann geschickt um seinen Gegenspeler winden, der verdeckte Schuss aufs Ecke konnte Kastanie Keeper Tolksdorf mit einen toller Parade zur Ecke lenken. Die anschließende Ecke wird flach getreten und mit der Hacke von Sousa vor das Kastanie Tor weitergeleitet, geht aber Freund und Feind vorbei, und somit endete die reguläre Spielzeit mit 1:1. In der Verlängerung sollte dann das Finale früh entschieden werden. Maar schnappte sich in der 72. Min die Kugel 15 Meter vorm Kasten und zog Flach aufs Eck ab. Torhüter Traczyk tauchte ab und war mit den Fingerspitzen noch dran, konnte den Ball aber nur noch an den Innenpfosten lenken. 2 Minuten später konnte dann Lars Egbers einen Abpraller aus der Globes Abwehr direkt mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern verwerten. Damit war das Finale entschieden, den jedem war klar, dass auch der unbändige Kampfeswille der Globes jetzt nichts mehr ausrichten kann. In der zweiten Hälfte der Verlängerung stellten dann Maar und der unauffällig aggierende Jeremias das Ergebnis noch auf 5:1. Damit konnte Kastanie ihren 4 Triumph innerhalb von 5 Spielzeiten feiern. MotM: Gunkel/Sousa, die mit ihrem Duell das Spiel oft prägten. Ref.: Noll/Koch (YBB).
 

Unsere Torjäger der Saison 2015/I
wie gehabt: von Jeremias bis Würfel
- zusammengestellt von Dirk Fischer -
1. Jeremias, Sebastian 12 K08   48. Lauterbach, Felix 2 NN
2. Pesch, Nico 9 FF 48. L'schneider, Lukas 2 NN
2. Wündrich, Andreas 9 YBB 48. Lucassen, Sven 2 SGG
4. Aengevelt, Mark 8 K08 48. Mokrani, Shayan 2 FF
5. Bell, Jonas 7 NN 48. Nedic, Radivoje 2 SFE
5. Friedrich, Felix 7 RWL 48. Ostendorf, Nico 2 K08
5. Maar, Kevin 7 K08 48. Schäfer, Florian 2 AFU
5. Steingen-Sosa, C. 7 NG 48. Schneider, Michael 2 YBB
5. Vidovic, Toni 7 YBB 48. Seeger, Heiko 2 ACF
10. Bayzin, Can 6 RWL 48. Staudinger, Fabian 2 NN
10. Eichholz, Florian 6 YBB 48. Ulmer, Marc 2 SGG
10. Hoff, Uwe 6 NG 72. Abeln, Oliver 1 FF
10. Stemmer, Sebastian 6 AFU 72. Andres, Alexander 1 SFE
14. Baer, Raphael 5 NN 72. Bartels, Niclaas 1 RWL
14. Köhn, Stephan 5 EL 72. Büchel, Tim 1 MC
14. Meisner, Timo 5 Schick 72. Bürgy, Chris 1 AFU
14. Steinbeck, Thomas 5 NG 72. di Martino, Fabio 1 MC
14. Stock, Leo 5 Schick 72. Eichholz, Julian 1 YBB
14. Voigt, Yves 5 NG 72. Feldmann, Tim 1 A85
14. Wauschkuhn, Sven 5 SFE 72. Freitag, Nils 1 SFE
21. Bönig, Vince 4 K08 72. Friedrich, Alexander 1 AFU
21. Durau, Heiko 4 ACF 72. Gombarek, Fabian 1 NN
21. Egbers, Lars 4 K08 72. Graf, Hendrik 1 Schick
21. Einsiedel, Sebastian 4 Schick 72. Hellbeck, Tom 1 A85
21. Fecke, Pierre 4 MC 72. Hermes, Stefan 1 MC
21. Rickert, Sebastian 4 FF 72. Hill, Adam 1 MC
21. Schäfer, Konstantin 4 YBB 72. Höltkemeyer, Carsten 1 K08
21. Solak, Florian 4 SGG 72. Hundacker, Dennis 1 NG
21. Tillmann, Marc 4 SGG 72. Jeschke, Marvin 1 SFE
30. Adelowo, Anthony 3 ACF 72. Kampes, Richard 1 K08
30. Denkewitz, Jan 3 NN 72. Karasch, Lukas 1 Schick
30. Hunger, Kai-Uwe 3 ACF 72. Kaul, Patrick 1 ACF
30. Jakobi, Armin 3 AFU 72. Kleier, Stefan 1 SGG
30. Köhler, Dirk 3 EL 72. Klein, Daniel 1 NN
30. Körner, Ken Robin 3 NN 72. Kocot, Adrian 1 NG
30. Krywalsky, Robin 3 A85 72. Kutup, Bacho 1 K08
30. Lohmann, Nils 3 AFU 72. Lamping, Anton 1 SFE
30. Maar, Hendrik 3 ACF 72. Loehr, Robin 1 NN
30. Mayer, Daniel 3 Schick 72. Menzel, Norman 1 EL
30. Raffelsieper, Marc 3 A85 72. Messiha, Christoph 1 YBB
30. Ramadani, Valdrin 3 SFE 72. Moritz, Jan Philipp 1 Schick
30. Roosen, Lorenz 3 NN 72. Müller, Pierre Marcel 1 SGG
30. Sövegjarto, Ralf 3 FF 72. Nedic, Dusan 1 SFE
30. Steiner, Frank 3 AFU 72. Neunzig, Stefan 1 FF
30. Wasielewsky, Martin 3 EL 72. Nevlud, Robert 1 EL
30. Whitehall, Richard 3 SGG 72. Oesterle, Arthur 1 MC
30. Wirth, Peter 3 FF 72. Pütz, Stefan 1 NG
48. Barac, Tomislav 2 ACF 72. Richter, Konstantin 1 FF
48. Bartels, Boris 2 EL 72. Rungroj, Nic 1 FF
48. Blaas, Martin 2 NN 72. Ruppenstein, Stefan 1 SGG
48. El Kadourri, Karim 2 YBB 72. Schlungs, Andreas 1 YBB
48. Fassbender, Sascha 2 Schick 72. Schlungs, Michael 1 YBB
48. Feldmann, Frieder 2 A85 72. Schmitz, Marc 1 SGG
48. Fischer, Björn 2 SGG 72. Spelter, Richard 1 NN
48. Gaye, You 2 K08 72. Tschirsch, Patrick 1 RWL
48. Hamma, Joe 2 NN 72. Vasiljkovic, Sascha 1 RWL
48. Hecker, Andreas 2 NG 72. Weber, Niklas 1 MC
48. Kandemir, Ibo 2 SGG 72. Wolf, Thomas 1 NG
48. Klug, Jan 2 NN 72. Würfel, Andreas 1 YBB
48. Krämer, Justin 2 NG Eigentore 8
 
 

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  © M. & M. Beckmann