Lohausenliga online
24-Jan-15
 
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Letzte Saison

 

 
Saison 2014/ II
Spielplan Gruppe B Torjäger
Tabellen Aufgebote
Viertelfinale Halbfinale Finale

 
Gruppe A
 
13. September
 
1) Magnum City - Null Null 1-3 (0-2)
MC: Kaminski, Klausener, Dierks, Büchel, Tillmann, di Martino, Bielefeld, Holborn, Hill, Fecke. NN: Gossmann, Lipski, Hamma, Denkewitz, Baer, Klug, Roosen, Fischer, Kusenbach.Tore: 0:1 Kusenbach (18.), 0:2 Hamma (31.), 0:3 Hamma (50.), 1:3 di Martino (70.). Bericht: Sehr faires Spiel zweier technisch versierter und spielstarker Mannschaften. Anfangs ausgeglichen, erspielte sich Null Null ab der 15. Minute ein deutliches Übergewicht und ging bis zur Pause verdient mit 2:0 in Führung. MC kämpfte nach der Halbzeit aufopferungsvoll um den Anschlusstreffer, mit dem das Spiel noch einmal hätte kippen können, musste dann aber das 0:3 hinnehmen, gab trotzdem nie auf und kam mit dem Schlusspfiff zu dem verdienten Ehrentreffer. Kompliment an MC für die kämpferische Einstellung und Kompliment an Null Null, die den Ball sauber laufen ließen und sich flüssig und sicher ein um das andere Mal nahezu problemlos bis vor das Tor von MC kombinierten: NN spielt richtig guten Fußball und ist sicherlich auch in dieser Saison ein ernstzunehmender Titelkanditat. Man of the match: Fischer für seinen rundum gelungenen und fehlerfreien Kurzeinsatz kurz vor Ende des Spieles. Ref.: Quetsch/ Minnerop (NG).

20. September
 
2) Null Null - Ente Lippens 4-2 (2-0)
Null Null: Goengens, Menzerath, Roosen, Hamma, Lauterbach, Kusenbach, Leistenschneider, Ballrini, Staudinger, Fischer, Ente Lippens: Winck, Merry, D’Aloisio, Klages, Wasielewsky, Bartels, Fassbender Tore: 1:0 Eigentor EL (6.), 2:0 Lauterbach (29.), 3:0 Hamma (42.), 4:0 Staudinger (47.), 4:1 Klages (55.), 4:2 Klages (65.) Bericht: Null Null setzt sich souverän gegen Ente Lippens durch und landet zweiten Sieg in Folge! An ungewohnter Spielstätte im Schatten der Esprit-Arena zeigen die Null Nuller eine starke Leistung und setzen sich trotz kleiner Unkonzentriertheiten verdient gegen Ente Lippens durch. Letztere müssen bei spätsommerlichen Temperaturen ihrer nicht vorhandenen Ersatzbank sowie dem gefühlt halb so hohen Durchschnittsalter ihrer Gegner Tribut zollen, verkaufen sich aber insgesamt dennoch sehr ordentlich. In einer im Ganzen sehr fair geführten Partie ergriff Null Null von Beginn an die Initiative und versuchte, den Gegner unter Druck zu setzen. Man ließ den Ball recht flüssig und ansehnlich zirkulieren und verrichtete zusätzlich auch die nötige Laufbereitschaft, so dass sich schnell ein erkennbares Übergewicht hinsichtlich der Spielanteile entwickelte. Ente Lippens konnte der Dominanz von Null Null zwar besonders im Mittelfeld nicht viel entgegen setzen, zeigte sich in der Defensivarbeit dafür jedoch weitgehend fehlerfrei und abgeklärt. Ärgerlicherweise führte die einzige Unkonzentriertheit der Anfangsphase von EL direkt zum Rückstand: Eine Hereingabe von Null Null aus halblinker Position landete bei einem verunglückten Klärungsversuch unhaltbar für den ansonsten aufmerksamen Keeper Winck in den eigenen Maschen! Danach passierte erst mal einige Zeit nichts mehr, bis sich in der 29. min Lauterbach stark gegen zwei Gegenspieler behauptete und aus knapp zwanzig Metern abzog. Der Ball schlug sehenswert im Tor von Ente Lippens ein und es stand 2:0 für Null Null – gleichzeitig der Pausenstand. In Halbzeit zwei zeigte sich wieder das gewohnte Bild: Null Null dominierte klar das Geschehen und wirkte insgesamt handlungsschneller und frischer. Dabei profitierte das Fischer-Team sicherlich auch von der gut besetzten Reservebank, wodurch sich einzelne Spieler zwischendurch Erholungspausen gönnen konnten. Ente Lippens hingegen musste heute auf Reservespieler verzichten, und zollte mit zunehmendem Spielverlauf dem warmen und schwülen Wetter Tribut. Und so war es nur folgerichtig, das Null Null die Führung ausbauen konnte. Joe Hamma besorgte in der 42. Min. mit einem Flachschuss aus halbrechter Position das 3:0 und Staudinger erhöhte schon 5 Minuten später auf 4:0, so dass der Drops hier relativ schnell nach der Halbzeit gelutscht war. Dabei war es EL-Torwart Winck und der Nachlässigkeit der Null Nuller zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch weiter in die Höhe geschraubt wurde. Die Überlegenheit im Spiel nach vorne ließ die junge Null Null-Mannschaft gegen Ende der Begegnung dann doch noch einmal leichtsinnig werden. Gerade in der Rückwärtsbewegung wurde die Laufarbeit nicht mehr konsequent fortgeführt, und EL-Stürmer Klages bedankte sich gleich zweimal: In der 55. und 65. Minute war er zur Stelle und verkürzte mit jeweils schönen Treffern auf 4:2. Spannend wurde es allerdings nicht mehr, dafür war Null Null heute einfach insgesamt zu überlegen. Das Fischer-Team verbuchte damit den zweiten Sieg in Folge in der noch jungen Spielrunde muss sicherlich zum Favoritenkreis gezählte werden. Man of the Match: Winck (EL), Ref.: Wirth / Rickert (Formentera Flyers).
 
3) Magnum City - RW Lohausen 3-2 (0-2)
MC: Kaminski, Tillmann, Lorenz, Oesterle, Fecke, Stern, Klangner (eingewechselt: Bielefeld); RWL: Kegler, Strehl, E. Setareh, Tschirch, Friedrich, L. Setareh, Buchwald (eingewechselt: Ramm, Hahn, Oder, Bartels, Blass); Tore: 0-1 Buchwald (18.), 0-2 Friedrich (19.), 1-2 Oesterle (52.), 2-2 Fecke (58.), 3-2 (68.; der Torschütze konnte nicht notiert werden; siehe Spielbericht); Spielverlauf: 18. Minute Tor durch Buchwald, durch eine gute Spielkombination, 19. Minute Tor durch Friedrich nach einer guten Flanke per Kopf verwandelt. Ansonsten viele kleine Fouls und eigentlich nicht besonders erwähnenswert! Also 0-2 zur Pause durch diesen Doppelschlag. 2. Halbzeit: in der 52. Oesterle mit einer guten Einzelaktion zum 2:1. In der 58. Fecke durch eine starke Einzelaktion zum 2:2, In der 68. Minute erneutes Tor durch Magnum City zum 2:3 für Magnum City (siehe unter besondere Vorkommnisse). 68. Spielminute: Angriff von Magnum City, Magnum City läuft mit dem Ball und verliert den Ball an die Verteidiger von RWL, im Nachsetzen kann Magnum City durch eine regelgerechte Grätsche (nur Ball gespielt) den Ball zurück gewinnen, woraufhin sich ein Spieler von RWL lauthals beschwert, dass es ein Foul war. Dadurch, dass er sich so stark beschwerte, wurden einige Spieler von RWL abgelenkt und hörten auf zu spielen und Magnum City konnte ein Tor schießen, welches ich bestätigte. Dies führte leider dazu, dass sich der RWL-Spieler noch mehr aufregte und sich gar nicht mehr beruhigen ließ. Es kam in der Folge leider zu sehr unerfreulichen und unsportlichen Vorkommnissen (insbesondere Beleidigungen), sodass das Spiel nicht mehr fortgesetzt werden konnte und beendet werden musste. Besondere Vorkommnisse: rote Karte für Oder (RWL) in der 62. Spielminute: nach verlorenem Zweikampf hat er dem Gegenspieler, der mit dem Ball davon laufen wollte von hinten in die Beine getreten. Keine Sperre empfohlen. Rote Karte für E. Setareh (RWL) in der 68. Minute. Sperre empfohlen. Schiri: Büssenschütt (SoP, nur ein Schiri, weil verlegtes Spiel; Bericht rechtzeitig eingegangen). Entscheidung nach Anhörung der Beteiligten durch Flamingo-Kapitän Martin Voigt (für die Liga-Organisation, die nicht in eigener Sache entscheidet): S.Oder: keine Sperre; E.Setareh vier Ligaspiele und alle Pokalspiele im Jahr 2014 (etwaige Verfehlungen in der Saison 2014/2 gegenüber den Schiedsrichtern und/oder Spielern, sind zudem verschärft zu ahnden); Wertung des Spiel: Spielstand bei Abpfiff 3-2.
 

27./28. September
 
4) Young Boys - Null Null 4-5 (0-2) (Nachholspiel vom 11. Okt.)
YB: Noll, Friesel, Barbier, Messiah, Wündrich, El Khadouri, Isenrath (eingewechselt: Armke, Schlösser, Würfel). NN: Gossmann, Lipski, Denkewitz, Hamma, Kusenbach, S.Flahs, Lauterbach (eingewechselt: Löhr-Godenschweig, Münch, L.Roosen, M.Roosen, Leistenschneider). Tore: 0:1 Lauterbach (13.), 0:2 L. Roosen (23.) / 1:2 Messiah (42.), 1:3 Leistenschneider (43.), 2:3 Barbier (53.), 2:4 Lauterbach (60.), 3:4 Wündrich (62.), 3:5 Hamma (69.), 4:5 El Khadouri (70.+ 1). Man of the Match: Lauterbach (Null Null), der den Qualitätsunterschied ausmachte. Kommentar: Bei schönem Spätsommerwetter trafen sich Meister und Herausforderer bei passenden Ambiente im Schatten der Arena: Rasen in bestem Zustand und nebenan trainierte die Tuna. Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel zweier technisch und auch taktisch guter Teams. Null Null zeigte sich in der Spitze zunächst mit etwas mehr Qualität und Durchsetzungskraft, was für eine 2-0 Führung zur Halbzeit reichte. YB steckte jedoch nie auf und musste nach einem offenen Schlagabtausch in HZ 2 eine knappe Niederlage hinnehmen. Null Null konnte die gute Ordnung nach der Pause nicht halten und hätte in der Nachspielzeit fast noch den Ausgleich schlucken müssen. Hervorzuheben die Fairness der Partie, die es dem SR leicht machte – sowie die Renaissance der Recken Lipski und Münch im Abwehrverbund von Null Null. Schiedsrichter: Reineke (Abwärts´85) => verlegte Partie, ein Schiri ausreichend.
 
5) Ente Lippens - Magnum City 7-0
EL: Wincek, Bartels, Ruschke, Rayermann, Wasielewsky, Fassbender, Haferkamp (eingewechselt: d'Aloisio, Klages). MC: Nick Samus, Alexsander Dirks, Benjamin Tillmann, Christian Klausener, Pierre Fecke, Fabio di Martino, Frederik Carpentier (eingewechselt : Marcel Samus, Massimo Mastronardi). Tore: 1:0 Rayermann, 2:0 Wasielewsky, 3:0 Wasielewsky, 4:0 Rayermann, 5:0 Bartels, 6:0 Wasielewsky, 7:0 Wasielewsky. Kommentar:  Trotz ausgegliechener Ballbesitz, hatte Ente Lippens von anfang an das Spiel Absolut unter Kontrolle. Die Mannschaft stand hinten absolut sicher und führte auch schon nach 20 Minuten mit 4:0. Magnum City hat trotzdem nie aufgegeben und kam auch zu gute Chancen, doch fehlte ihnen ab und zu die Übersicht im letzten drittel des Feldes, um zum Torerfolg zu kommen. Auch in der zweite Halbzeit spielte Ente Lippens konzentiert und entschlossen weiter. Die Mannschaft liess kaum Chancen zu und wenn dann, stand der fehlerfreie Torwart immer gut, während Magnum City vor allem durch individuelle Fehler, noch drei Tore zuließ. Trotzdem hatte Magnum City wieder 2, 3 gute Chancen und hätte ihre couragierte Leistung krönen können. Insgesamt eine sehr faire Partie! Danke an beide Teams! Mann des Spiels: Wasielewsky. Torgefährlich und zweikampstark. Ref.: U.Förster/Y.Gaye (Kastanie 08).
 
6) Rot Weiß Lohausen - Tipp Kick Reide 6-1 (3-0)
RWL: Strehl, Blass, E.Setareh, L.Setareh, Buchwald, Oder, Friedrich, Mi.Beckmann; TKR: Terstappen, P. Benten, P.Schmidt, Odebicht, Rolof, Aberman. Tore: 1:0 Friedrich (20.), 2:0 L.Setareh (25.), 3:0 Mi.Beckmann (33.), 4:0 L.Setareh (50.), 5:0 Buchwald (55.), 6:0 Buchwald (60.), 6:1 Odebicht (67.). Kommentar: Es war das erste Saisonspiel beider Teams. Die Platzverhältnisse waren schlecht, dennoch war es dafür ein gutes Spiel. Leider muss TKR mit einem Spieler weniger auskommen und war dadurch bedingt ständig unter Druck. So war es nur eine Frage der Zeit bis das erste Tor für RWL fiel. TKR kämpfte aufopferungsvoll und hatte auch, durch schnelle Konter einige gute Torchancen. Doch RWL Torwart Strehl ließ nichts anbrennen. Dieses Kompliment muss man auch dem Torwart von TKR machen, der eine höhere Niederlage von TKR mit seinen schnellen und tollen Paraden verhinderte. Man of the match: Terstappen. Schiri: J.Hoffmann (AC Flamingo; 1 Ref. wegen Verlegung ausreichend). (Was heißt hier ausreichend? Flamingo stellte den Schiri trotz zeitgleichen Spiels des eigenen Teams. Super. Anm. der Red.)

3. Oktober
 
7) Ente Lippens - Schwarz Gelb 2-2 (0-1)
EL: Wincek 1, Menzel 10, Wasilewsky 28, Bartels 11, Klages 26, Merry 6, Rayermann 25, Krüger 19; SGG: Schubach, Stemmer, Schmitz, Solak, Müller, Friedrichs, Siepmann, Schoenfeld, Bremm. Tore. 33‘ 0:1 Müller, 49‘ 0:2 Müller, 51‘ 1:2 Bartels, 65‘ 2:2 Bartels. Endlich konnte wieder gezockt werden im Nordpark und um dies gebührend zu feiern entschied man sich trotz sommerlicher Temperaturen für ein relativ großes, aber leider sehr holpriges Feld. Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel in dem beide Mannschaften defensiv gut standen und offensiv durch gute technisch Fähigkeiten zu überzeugen wussten. Jedoch fehlte der zwingende Zug zum Tor, teilweise lag dies aber auch an den wirklich schlechten Platzverhältnissen. Nachdem sich beide Mannschaften eher neutralisierten gelang den SGG die Führung durch eine schöne Aktion Müllers. Auch nach der Halbzeit war er es, der den entscheidenden Willen in Zählbares verwandelte. Doch sahen sich die SGG schon als locker spielender Sieger, gelang Ente Lippens durch zwei feine Tore von Bartels der verdiente Ausgleich. Es war ein gerechtes Unentschieden und sehr faires Spiel, wenn auch kurzzeitig die Emotionen hochkochten. Ref: Schäfer/ Lohmann (Ackerfreunde)

11./ 12. Oktober
 
4) Young Boys - Null Null 4-5 (Nachholspiel)
Bericht oben.
8) Tipp Kick Reide - Schwarz Gelbe Gartenfreunde 3-8 (1-3) (Nachholspiel v. 23. Nov.)
TK: Therstappen, Schmid, P. Benten, Verweyen, Albermann, Gerlach, Wellens. SG: Müller, Schubach, Schmitz, Fischer, Schoenfeld, Kleier, Zundler. Tore: 0:1 Müller (15.), 0:2 Fischer (17.), 0:3 Benten ET (27.), 1:3 Wellens (29.), 1:4 Fischer (37.), 1:5 Schmitz (60.), 1:6 Schoenfeld (61.), 2:6 Albermann (63.), 2:7 Müller (66.), 3:7 Albermann (67.), 3:8 Zundler (69.) Kommentar: Unterschiedlicher konnten die Mannschaften nicht sein, die bei strahlendem Sonnenschein die recht gut bespielbare Wiese im Nordpark betraten. Auf der einen Seite die Recken von Tipp Kick. Auf der anderen Seite die deutlich jüngere Garde der Grafenfreunde, die mit sieben Feldspielern erst einmal auskegeln mussten, wer von ihnen Tor das hütet. Erstaunlicherweise dauerte es ganze 15 Minuten bis das erste Tor fiel. Stetig anrennende Schwarzgelbe konnten dann aber doch zur hoch verdienten Führung einnetzen und in der Folge den Vorsprung auf 3:0 ausbauen. Die wacker kämpfenden TippKicker hielten eifrig und mit all ihren Kräften dagegen und hatten auch die eine oder andere Chance, wenn schnell nach vorne gespielt wurde. So führte ein Konter zum Anschlusstreffer und Halbzeitstand von 1:3. Nach der Pause erhöhte Fischer mit seinem zweiten Tor sofort zum 4:1. In der Folge belagerten die Schwarzgelben das gegnerische Tor und erspielten sich eine Chance nach der anderen. Ein grosses Kompliment geht an den Keeper von TippKick, der in dieser Phase mit seinen gefühlten 50 Paraden eine Bombenleistung zwischen den Pfosten zeigte. Eigentlich ein oder der Kandidat für den man of the match, wenn nicht in den letzten zehn Minuten doch noch einiges an Torwirbel passierte. Torfolge und Schützen von SchwarzGelb sind oben nachzulesen. Erwähnenswert sind aber die beiden Hütten von Albermann. Das 2:6 mit einem sehenswerten Kopfball nach einer schulmässig geschlagenen Flanke aus dem rechten Halbfeld. Und das 3:7 mit einem raffinierten Heber von der Mittelinie über den viel zu weit postierten Torwart der Grafenfreunde. Also deshalb: Man of the Match: Albermann Ref.: Förster (K08 - ein Schirri wegen Nachholspiel).
 
3) Magnum City - Rot Weiß 3-2 (Nachholspiel)
Bericht oben.

18./19. Oktober
 
9) Young Boys - Ente Lippens 7-2 (1-1)
YB: Noll, Kreutzmann, A.Würfel, Armke, El Khadouri, Wündrich, Barbier, A. Schlungs, Messiah, Przybyla; EL: Wincek, Haferkamp, Buntenbroich, Merry, Rayermann, Wasielewski, Klages. Tore: 0:1 20.min Wasielewski, 1:1 27.min El Khadouri, 2:1 42.min Wündrich, 3:1 51.min El Khadouri, 3:2 53.min Buntenbroich, 4:2 58.min. Barbier, 5:2 65min. El Khadouri, 6:2 68min. Wündrich, 7:2 69min. Barbier. Sommer im Oktober. Eine frisch gemähte Nordparkwiese. Der Meister schon vor dem zweiten Spiel mit dem Rücken zur Wand. EnteLippens die Qualifikation der Playoffs vor Augen. Die Rahmenbedingungen für ein interessantes und spannendes Spiel waren somit gegeben. Allerdings entwickelte sich das Spiel ziemlich einseitig, da EnteLippens nur mit 7Spielern erschienen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Sie den hohen Temperaturen Tribut zollen mussten. In Halbzeit war dieser Kräfteverschleiß noch nicht erkennbar. YoungBoys kontrollierte das Spiel, biss sich aber immer wieder die Zähne in der gut kämpfenden EntenAbwehr aus. Auch musste YoungsBoys aufpassen, dass sie sich nicht einen Konter einfingen, wenn alle Abwehrspieler in die gegnerische Hälfte stürmten, denn vorne wartete Wassielewski um seine Stärken im Konterspiel auszunutzen. Einer dieser Konter führte in der 20.min zur überraschenden 1:0 Führung EnteLippens. Durch die Einwechslung Barbiers bekam das Spiel des Meisters nun auch mehr Zug zum Tor und in der 27min. Schloss El Khadouri einen schöne Kombination erfolgreich ab. In Halbzeit zwei bot sich dem Zuschauer ein ähnliches Spiel, wie in der ersten Hälfte. Allerdings schwanden die Kraft der Enten immer mehr auch wenn sie niemals und durch Buntenbroich sogar noch zum 2:3 Anschlusstreffer kamen. Nachdem ein Spieler auch noch verletzungsbedingt den Rasen verlassen mussten, war die Gegenwehr gebrochen und die Tore fielen im Minutentakt durch Wündrich El Khadouri und Barbier. Somit kam der Meister zu seinem ersten Sieg und kann sich wieder berechtigte Hoffnungen auf ein Erreichen der Playoffs machen. Man of the match: Merry (EnteLippens) der sich in jeden Schuss/Zweikampf schmiss. Ref.: P.Müller/ D,Fischer (SGG/NN).
 
10) Schwarz Gelb - Rot Weiß 9-2 (6-1)
SGG: Zundler, Kleier, Friedrichs, Eckert, Schmitz, Tillmann, Schoenfeld, Müller, Stemmer: RWL: Strehl, Weiss, Bahr, Buchwald, Bartels, Friedrich, Ramm, Brkic, Kandemir, Ama, Oder. Tore: 1:0 Eckert 1. 2:0 Tillmann 10. 2:1 Bartels 11. 3:1 Friedrichs 21. 4:1 Schmitz 30. 5:1 Stemmer 32. 6:1 Tillmann 35. 7:1 Tillmann 44. 8:1 Schoenfeld 55. (9m) 9:1 Müller 59. 9:2 Buchwald 64. Bericht: Bei mildem Oktoberwetter, Sonnenschein und super Untergrund begann das Spiel mit einem Knaller in der ersten Minute. SG konnte mit dem ersten Angriff direkt in Führung gehen. Wirkte es in den ersten Minuten noch so als könnte es eine ausgeglichene Partie werden, kippte die Partie immer mehr zu Gunsten von SG. Zwar konnte die 2:0 Führung von SG wieder verkürzt werden, allerdins war dies nur ein kurzes Strohfeuer. SG spielte ihre Stärken konsequent aus und RWL fehlte es an mannschaftlicher Geschlossenheit. Immer wieder kam es zu Fehlpässen und dadurch zu Unterzahlsituationen. Dadurch schraubte sich das Ergebnis bis zur Pause auf 6:1 hoch. In der zweiten Halbzeit fehlte es der Partie dann an Dramatik. SG schaltete auch einen Gang zurück und konnte dennoch die Führung weiter ausbauen. Das 9:2 ging somit am Ende durchaus auch in der Höhe in Ordnung. Man of the Match: Tillmann (SG). Ref.: Friedrich/Hermann (Ackerfreunde).

25./26. Oktober
 
11) Tipp Kick - Magnum City 2-10
TKR: Schmid,P.Benten, M. Benten, Odebracht, Roloff, Wellens, Gerlach, Runge, Verweyen; MC: Kaminski, Hill, Klausenes, Tillmann, Holborn, Oesterle, N. Samus, M.Samus, Kiehl, Bielefeld, Dierkes. Tore: 0:1 7.min Tillmann, 1:1 13.min Odebracht, 1:2 15.min Holborn, 1:3 21.min Oesterle, 1:4 25.min N.Samus, 1:5 27min. Holborn, 2:5 33min. Wellens, 2:6 37min. M.Samus, 2:7 45min. Bielefeld, 2:8 53min. Holborn, 2:9 58.min M.Samus, 2:10 65.min Bielefeld. Mit Fortuna im Nacken begann das Spiel fast pünktlich und vom Anpfiff an auch ohne größeres Abtasten. Magnum  mit zwei Kadern angereist nahm den Gegner direkt unter Beschuss bzw. probierte es mit Köpfchen. Die erste Chance in der 5.min streifte durch einen Kopfball die Latte. In der 7.min nahm sich der Kapitän Tillmann persönlich ein Herz und schloss seinen Sololauf mit einem platzierten Schuss ins linke Toreck ab. Nach zehn Minuten nahm TippKick auch am Spielgeschehen teil und verzeichnete durch Wellens auch ihren ersten gefährlichen Torschuss. In der 13.min. der Ausgleich durch Odebracht. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten und durch zwei wunderschöne Kopfballtore(eine Seltenheit in der Lohausenliga) durch Holborn und Oesterle wurde der Bann nun endgültig gebrochen. Bis zur Pause schraubten N.Samus und Holborn weiter in die Höhe, ehe Wellens kurz vorm Halbzeit seine Torgefährlichkeit nochmal aufblitzen ließ. In Halbzeit zwei kannte das Spiel dann nur noch eine Richtung. Den Torreigen eröffnete M. Samus mit einem abgefälschten Fernschuß. Bei TippKick merkte man den Kräftverschleiß durch den tiefen Boden und keiner Auswechselmöglichkeit mehr Mitte der Halbzeit an. So wurde Magnum das ein oder andere Mal zum Tore schießen eingeladen. Den Schlußpunkt setzte Bielefeld in der 65.min. Men of match: die geschlossene Mannschaftsleistung Magnums. Ref.: P.Müller (SGG; ein Schiri notwendig, da der Termin vorverlegt wurde).
 
12) Schwarz Gelb - Young Boys 2-1 (1-0) (Nachholspiel v. 22. Nov.)
YB: Noll, Kreutzmann, Würfel, Barbier, Wündrich, El Kadouri, Messiah, Schlungs. SG: Stemmer, Kleier, Scholz, Fischer, Eckert, Schmitz, Gudat, Bremm, Müller. Tore: 1:0 Kleier (24.), 2:0 Eigentor (37.), 2:1 Schlungs (65.). Bericht: Frühlingshafte Temperaturen im November, vergleichsweise gute Platzverhältnisse im Nordpark und zwei als Geheimfavoriten einzuschätzende Mannschaften, die bereits beide vor dem Spiel für das Playoff qualifiziert waren, nährten die Hoffnung auf ein hochklassiges Spiel. Und die Zuschauer wurden keineswegs enttäuscht. Beide Teams brannten über 70 Minuten ein fussballerisches Feuerwerk ab. Schwarz-Gelb spielte eher abwartend, um dann nach Balleroberung teilweise überfallartige, äußerst gefährliche Angriffe zu starten. YB hatte mehr Ballbesitz, spielte sich einige gute Chancen heraus und kam zu einer rekordverdächtigen Anzahl von Eckbällen. Eine dieser Ecken ging jedoch sprichwörtlich nach hinten los: Nach der kurzen Ausführung der Ecke des starken Kreutzmann wurde der Ball sofort den Schwarz-Gelben übergeben, eine defensive Absicherung fehlte, so dass Kleier schließlich frei vor YB-Keeper Noll auftauchte. Sein Heber über Noll war eigentlich zu flach angesetzt, fand aber doch irgendwie den Weg ins Tor. YB ließ sich von dieser alptraumhaften Szene zunächst nicht beeindrucken und kam zu weiteren guten Chancen bis zur Pause. Stemmer, der überraschenderweise bei Schwarz-Gelb das Tor hütete, musste allerdings nur selten eingreifen, da YB den Ball meist nicht auf das Tor bringen konnte. Nach der Pause dann der nächste Nackenschlag für YB: Wündrich vergab kurz nach Wiederanpfiff zunächst freistehend die Chance zum 1:1, um dann eine Minute später vor dem eigenen Tor unglücklich angeschossen zu werden: 2:0 für Schwarz-Gelb. Danach ging es weiter hin und her, aber auch wenn Schlungs den Ball fünf Minuten vor Schluss aus kurzer Distanz zum 1:2 ins Tor dreschen konnte, hatte man stets das Gefühl, dass Schwarz-Gelb als Sieger vom Platz gehen würde. So war es denn auch. Und unverdient war es auch nicht, da Schwarz-Gelb etwas homogener und vor allem kaltschnäuziger agierte. Grosses Lob an beide Teams für die starke und sehr faire Vorstellung! Man of the Match: Kreutzmann (YB). Ref.: Gehlhaar / Sövegjarto (FF)
 
13) RW Lohausen - Null Null 1-7 (1-1)
RWL: Kotonik, Bartels, Blass, Strehl, L.Setareh, Friedrich, Ramm, Oder, Ama; Null Null: Menzerak, Kusenbach, Lipski, Klug, Baer, Jäger; Leistenschneider, Hamma, Münch, Lauterbach; Roosen L., Roosen M.; Tore: 1:0 L.Setareh (7.) , 1:1 Baer (17.), 1:2 Jäger (37.), 1:3 Lauterbach (48.), 1:4 Lauterbach (49.), 1:5 Baer (50.), 1:6 Hamma (60.), 1:7 Lauterbach (62.); Kommentar: Spätestens nach diesem Wochenende und einem deutlichen Sieg gegen keineswegs schlechte RWLer gehört das Team Null Null eindeutig zu den Titelfavoriten der Lohausenliga. Von Anfang an entwickelte sich ein sehr kampfbetontes und überdurchschnittlich gutes Spiel bei besten Witterungsbedingungen. Null Null war von Anfang an auf Offensive gepolt und schaltete umgehend den Vorwärtsgang ein. RWL hielt allerdings mit taktischer Raffinesse und viel Kampfgeist dagegen. Zwei dichte 3er Abwehrreihen machten den Null Nullern das Kombinieren schwer. Das Bild war schnell geprägt. Null Null mit viel Ballbesitz belagerte das Tor von RWL Keeper Kotcnik und erarbeitete sich durchaus gute Einschussmöglichkeiten. RWL konnte jedoch lange Zeit mit Glück und Geschick die "Null" halten. Stark auf Seiten der RWL zudem die sehr sporadisch aber überfallartig vorgetragenen Konter. Einer dieser Konter führte in der 7. Minute zum etwas überraschenden 1:0 für RWL durch Setareh. Null Null reagierte und erhöhte noch einmal das Tempo und die Intensität der Angriffsbemühungen. Diese Anstrengungen wurden dann auch in der 17. Minute belohnt als Baer eine sehenswerte Ballstafette über Klug, Jäger und Leistenschneider erfolgreich abschließen konnte. Fortan Null Null mit 70% Ballbesitz, RWL jedoch mit teils sehr guten Konterchancen. Mit 1:1 ging es schließlich in die Pause. Nach der Pause ging dann alles ganz schnell: Jäger markierte schon nach 2 Minuten das 2:1 für Null Null und fortan wurde RWL vollends in die eigene Hälfte gedrängt. 3 Treffer innerhalb von 3 Minuten besiegelten dann das Schicksal der Rot-Weißen. Der nach der Halbzeit eingewechselte Lauterbach war dabei auf Seiten von Null Null mit einer tollen Vorstellung und einigen sehenswerten Dribblings maßgeblich beteiligt. Die beiden Treffer zum 6:1 und 7:1 gehören dann wohl in die Kategorie Ergebniskosmetik. Beide Team agierten über 70 Minuten äußerst fair und so war es auch für die Schiedsrichter ein angenehmer Sonntag. Man of the match: Strehl (RWL) stellvertretend für die starke Moral der Truppe und den hohen Kampfgeist (die Beleidigung eines Gegenspielers gegen Schluss der Partie wurde vom Schiedsrichtergespann überhört.). Ref.: Kommerell/Höltkemeyer (K08).

1./2. Nov.
14) Tipp Kick - Ente Lippens 2-7
Bericht (Magnum) liegt noch nicht vor. (Bericht nicht bis zum folgenden Wochenende eingegangen => Punktabzug für Magnum.)
 
15) Young Boys - Magnum City 3-2 (2-2)
YB: Noll, Wündrich, Würfel, Mai, Schlungs, Kreutzmann, Friest, Messiah, Koch; MC: Di Martino, Dieks, Klausener, Hill, Stern, Holborn, M.Samos, Kaminski, N.Samos, Bielefeld, Kiehl, Oesterle, Feckel. Tore: 1:0 Wündrich (7.); 1:1 Oesterle (23.); 2:1 Wündrich (24.); 2:2 Bielefeld (28.); 3:2 Wündrich (48.). Kommentar: Bei sommerlichen Temperaturen kam von Anfang an kein großer Spielfluss auf, YB versuchte es immer wieder mit langen Diagonalpässen. Auf der anderen Seite kamen die Stürmer Di Martino und Bielefeld nur selten zu guten Abschlußmöglichkeiten, was am guten Stellungsspiel der YB lag. Gefährlich wurde es immer, wenn der Libero Wündrich sich mit ins Offensivspiel der YB einschaltete oder nach Standardsituationen. Nach dem 3:2 rannte Magnum mit viel Leidenschaft an, kam jedoch kaum noch zu nennenswerten Torchancen. Insgesamt ein sehr faires Spiel ohne die große spielerische Klasse, jedoch bis zum Schlusspfiff äußerst spannend. Bei den YB merkte man das Fehlen diverse Stammspieler und so war es Wündrich zu verdanken, dass sie als Sieger den Platz verließen. Men of match: Wündrich. Ref: Rayerman/Krüger (EL).
 
16) Null Null - Schwarz Gelb 2-2 (2-1)
Null Null: Gossmann, Kusenbach, M. Roosen, Lauterbach, J. Hamma, Baer, Leistenschneider, l. Roosen, Lipski, Goergens, Gnegel, B. Flahs; SGG: Müller, Kleier, Zundler, Eckert, Schoenfeld, Ulmer, Tillmann, Solak, Friedrichs, Fischer, Stemmer. Tore: 1:0 Hamma (5.), 2:0 Lauterbach (20.), 2:1 Kleier (25.), 2:2 Fischer (44.). Bericht: Bestes Herbstfußballwetter mit strahlendem Sonnenschein und schwachem Wind. Nach anfänglichem Abtasten, überraschende Führung für Null Null in der 5. Minute. In der Folgezeit mehr Spielanteile für Null Null, so dass es nach dem 2:0 scheinbar, nach einer klaren Angelegenheit aussah. SGG kam aber durch eine ungewollte Bogenlampe zum 2:1 rechtzeitig vor der Halbzeitpause wieder heran und erkämpfte sich danach auch mehr Spielanteile. Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, so dass SGG in der 44. Minute der Ausgleich zum 2:2 gelang. Insgesamt eine teilweise hitzig geführte Partie zweier ausgeglichener Mannschaften, in dem sich kein Spieler zum Man of the Match auszeichnen konnte. Ref.: Niehl / P. Hamma (Flyers).

9. November
 
17) Young Boys - Tipp Kick 7-2 (4-2)
YB: Noll, Friesl, Wündrich, Würfel, Kreutzmann, Schlungs, Vidovic, Koch. TKR: Benten, Schmidt, Roloff, Gerla, Albermann, Wellens, Odebrecht. Tore: 0:1 Albermann (6.), 1:1 Wündrich (8.), 2:1 Schlungs (11.), 3:1 Schlungs (13.), 4:1 Wündrich (16.), 4:2 Wellens (25.), 5:2 Eigentor (34.), 6:2 Kreutzmann (42.), 7:2 Würfel (58.). Man of the Match: Dirk Fischer, ohne den das Spiel gar nicht stattgefunden hätte. Kommentar: Am Ende wusste wohl keiner so Recht, warum das Spiel überhaupt stattgefunden hatte. Zwar waren die Young Boys pünktlich mit Spielern und Tor auf dem Platz, doch Tipp Kick hatte weder ein Tor dabei, noch konnten ausreichend Spieler aufgeboten werden. Dirk Fischer organisierte kurzerhand ein "Leihtor" für Tipp Kick und die Young Boys boten mit viel sportlichem Fair Play ein Spiel auf numerischer Augenhöhe an. So konnte es mit fünf gegen fünf (4 Spieler plus Torwart) und einer 45min Verspätung doch noch in die zwischenzeitlich vereinbarten 2x30min Spielzeit gehen. Young Boys startete druckvoll und hatte von Beginn an die höheren Spielanteile. Doch der erste Fehler wurde konsequent von Albermann zur überraschenden Führung von Tipp Kick genutzt. Doch je ein Doppelpack von Schlungs und Wündrich innerhalb von 8 Minuten stellten die Weichen für Young Boys vorzeitig auf Sieg. Nachdem in der 20. Spielminute dann ein weiterer Spieler von Tipp Kick das Spielfeld gefunden hatte, wurde mit sechs gegen sechs weitergespielt. Wellens konnte zwar vor der Pause Tipp Kick noch einmal auf 2:4 heranbringen, doch nach der Pause machte Young Boys dann durch Tore von Kreutzmann, Würfel und ein Eigentor von TK alles klar. Beide Mannschaften hätten durchaus noch das eine oder andere Tor schießen können aber insbesondere Benten im Tor von Tipp Kick konnte mehrere 100%-er mit tollen Paraden von der Torlinie kratzen. Insgesamt waren die geschilderten organisatorischen Rahmenbedingungen nicht dazu gemacht, um ein rassiges Lohausenliga-Spiel zu sehen, so dass pünktlich nach den vereinbarten 60 Minuten abgepfiffen wurde. Insbesondere da durch den verspäteten Start parallel bereits das Spiel von Ente Lippens startete. Schiedsrichter: Haferkamp/Bartels (Ente Lippens).
 
18) Ente Lippens - RW Lohausen 2-7 (1-2)
EL: Vossen, Küger, Faßbender, Wassilewsky, Wintschenk, Klages, Bartels, d’Alosio, Menzel; RWL: Kegler, Strehl, Bartels, Tschirch, Friedrich, L. Setareh, Buchwald, Blass, Bahr, Ramm, Bayzin. Tore: 1. Halbzeit: 1:0 Krüger (3. Min.); 1:1 Friedrich (14. Min.); 1:2 Buchwald (20. Min.); 2. Halbzeit: 1:3 Tschirzch (3. Min.); 1:4 Tschirzch (13. Min.); 1:5 Bayzin (15. Min.); 1:6 L. Setareh (20. Min.); 2:6 Vossen (28. Min.); 2:7 Friedrich (35+2). Kommentar: Für das Spiel zwischen Ente Lippens und Rot-Weiß Lohausen waren die Bedingungen fast ideal – leichter Sonnenschein, ein nicht zu weicher Untergrund bei 18 Grad Außentemperatur. Beide Mannschaften zu Beginn sehr motiviert und konzentriert – der Ball lief gut durch die Reihen. Nur eine kleine Unachtsamkeit von RW ermöglichte Ente Lippens die frühe Führung durch Krüger. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten, RW übernahm immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Dies zahlte sich dann in der 14. Minute aus: Friedrich erzielte den Ausgleich und 6 Minuten später war Buchwald zur Stelle und erhöhte auf 2 Tore für RW. Da Ente Lippens durch das couragierte und gut organisierte Auftreten der Rot-Weißen immer mehr an Spielfluss verlor, war nach der ersten Halbzeit eine knappe Führung für RW verdient. Ente Lippens hatte ihre Chancen, vor allem Wassilewsky erschien mehrmals gefährlich vor dem Tor von RW. Was zu diesem Zeitpunkt jedoch keiner noch auf noch neben dem Platz ahnen konnte, war das RW in der zweiten Halbzeit ein richtiges Feuerwerk abbrennt. Beide Teams begannen wieder diszipliniert, jedoch hatte RW diesmal bereits nach 3 Minuten das Glück auf ihrer Seite – Tschirch mit einem trockenen Schuss in die Ecke. Tschirch in diesem Spiel mit einem Doppelpack – 10 Minuten später das 1:4 für RW. Damit war jegliche Ordnung bei Ente Lippens dahin und es wurde bedingungsloser und überfallartiger Angriffsfußball gespielt. Das rächte sich umgehend: Bayzin vollstreckt einen schönen Spielzug keine 2 Minuten nach dem Doppelpack von Tschirch. L. Setareh macht dann mit dem sechsten Tor für Rot-Weiß Lohausen den Sack (vermeintlich) zu. Ente Lippens sehr kampfstark in der Endphase – was mit dem 2:6 belohnt wurde – aber auch mit hohem Diskussionsbedarf, was die Entscheidungen der Schiedsrichter angeht: ob es Toraus, Foul, Vorteil oder Handspiel war… der Frust war deutlich zu spüren. Friedrich macht dann auch noch den Deckel drauf und legt kurz vor Ende des Spiels seinen zweiten Treffer nach. In Summe waren beide Mannschaften technisch auf hohem Niveau und das Ergebnis spiegelt in keinster Weise den Qualitätsunterschied.  Man of the Match: Friedrich und Tschirch, beide mit Toren in wichtigen Momenten des Spiels. Schiedsrichter: Oesterle / Klausener (MC). (Leider verspäteter Eingang am 18. Nov. => Punktabzu gegen MC).
 
19) Magnum City - Schwarz Gelb 3-5 (1-2)
MC: Stern, Holborn, Nill, Klausener, Biiehfeld, Tecke, Österle, Büchel, Diertas, Tillmann, Di Martino.SGG: Scholz, Zundler, Kleier, Eckert, Ulmer, Schmitz, Tillmann, Müller, Stemmer. Tore: 0:1 Schmitz (16min), 1:1 Österle (26), 1:2 Schmitz (28), 1:3 Eckert (41), 1:4 Stemmer (43), 2:4 Di Martino (45), 2:5 Ulmer (53), 3:5 Österle (62). Spielverlauf: Das Spiel war sehr ausgeglichen, direkt zu Beginn starteten beide Mannschaften mit offenem Visier. Der erste wirklich gefährliche Schuss gelang Ulmer jedoch erst in der 14 Minute. Nur zwei Minuten später nutzte Schwarz-Gelb eine ihrer Großchancen. Nach schönem Sololauf scheitert Ulmer erneut am Keeper von Magnum City (20. Minute). Wer Magnum City kennt, weiß, dass sie niemals aufgeben. Nach einer Lehrbuchflanke von der rechten Seite vollendet Österle per Hacke zum 1:1. Ulmer setzte immer wieder Akzente, der große Coup gelang ihm jedoch noch nicht. Schmitz bringt Schwarz-Gelb erneut in Führung, die nach der Pause durch Eckert zum 3:1 ausgebaut wurde. Stemmer baut diese komfortable Führung zum 4:1 aus. Das Spiel schien gelaufen, aber MC spielte weiter mit. Di Martino verkürzte zum 4:2. Ulmer gelang es endlich aus seinen vielen Möglichkeiten etwas Zählbares zu schöpfen: 5:2. Kurz vor Schluss wurde es aber noch mal heiß: Österle verkürzte in der 62 Minute auf 5:3 und Fecke hätte in der 63. Minute noch mal die Tür öffnen können, vergab aber seine Großchance. Das Spiel endete somit 5:3 für Schwarz-Gelb. Men of the Match: Österle und Ulmer. Ref.: K.Blass/ P.Strehl (RWL).

15./16. November
 
20) Tipp Kick - Null Null 0-13
TK:. Schmid, P. Benten, A.Verweyen, Wellens, Albermann. NN: Goßmann, Lipski, Ockler, Denkewitz, Lauterbach, Kusenbach, Klein, Löhr-Godenschweig, Fischer. Tore: 1-0 Lauterbach (16.), 2-0 Klein (26.), 3-0 Lauterbach (27.), 4-0 Denkewitz (33.), 5-0 Lauterbach (35.), 6-0 Lauterbach (39.), 7-0 Kusenbach (43.),
8-0 Fischer (46.), 9-0 Kusenbach (47.), 10-0 Fischer (55.), 11-0 Goßmann (60.), 12-0 Lauterbach (64.), 13-0 Fischer (68.). Kommentar: TK trat mit nur 4 Feldspielern an, so dass es keiner hellseherischen Fähigkeiten bedurfte, um den Ausgang des Spiels im voraus prognostizieren zu können. Dennoch tat sich 00 in der Anfangsphase sehr schwer, die leidenschaftlich kämpfende Abwehr von TK nennenswert in Verlegenheit zu bringen. Dementsprechend bedurfte es auch eines individuellen Abwehrfehlers, der zur relativ späten 1-0 Führung erst in der 16. Minute führte. Im Anschluss daran nahm das Schicksal seinen Lauf. Die nicht mehr im Jugendalter befindliche Mannschaft von TK kam dann insbesondere in der 2. Halbzeit aufgrund des ständigen Unterzahlspiels auch an ihre körperlichen Grenzen und musste zudem noch eine Oberschenkelverletzung (mutmaßlich Zerrung) von Benten hinnehmen, die das ohnehin schon ungleiche Spiel dann noch ungleicher machte. Man of the Match: Lauterbach (NN). Ref.: Barac / Hunger (AC Flamingo).
 
21) Rot Weiß - Young Boys Büderich 2-0 (0-0)
RWL: Kegler, Tschirch, Friedrich, L. Setareh, Strehl, Bartels, Blass (eingewechselt: Baysin, Oder, Kotonik, Kas, Mi. Beckmann); YBB: Noll, Friesel, Messiah, Wündrich, Kreutzmann, Koch, Lassak. Man of the Match: Tschirch, der den Ball permanent erfolgreich verteilte und auch das erste entscheidende Tor erzielte. Kommentar: Bei miserablem Regenwetter, katastrophalem Boden trafen sich am Sonntag zwei Teams, die nicht unterschiedlicher hätten sein können: Die Young Boys (mittlerweile nicht wirklich jung) erschienen mit 6 Spielern plus Torwart, ohne einheitliche Trikots mit undichtem Tor,- der Gegner RWL kam mit eingebildeten 30 Spielern, einheitlichen Trikots und perfektem Tor auf die Engländerwiese. RWL dominierte von Anfang an das Spiel, hatte ca. 80% Ballbesitz, konnte aber meist nur aus der Entfernung zum Abschluss kommen. Die YBs verteidigten mit Mann und Maus, kamen jedoch mehrmals zu sehr hochkarätigen Chancen. Es entwickelte sich ein ansehnliches, faires und (kaum zu erwarten) erstaunlich ausgeglichenes (fünfzehn mittelprächtige Chancen für RWL – vier Riesenchancen für YB) Spiel zweier taktisch guten Teams. Zum Schluss fielen jedoch die Tore: 56. Minute (Tschirch) und 66. Minute (Strehl). Beide Mannschaften werden bei den Play-offs ernst zu nehmen sein. Ref.: Markus Traczyk , Stefan Pütz (New Globes).

22./23. November (Nacholspielwochenende)
 
12) Schwarz Gelb - Young Boys 2-1 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 
8) Tipp Kick - Schwarz Gelb 3-8 (Nachholspiel)
Bericht oben.

Gruppe B
 
20. September
 
22) New Globes - Formentera Flyers 2-1 (1-1)
NG: Quetsch (T), Pütz (Stefan), Vogt, Hoff, Steinbeck, Steigen-Sosa, Olepp, Bachmann; FF: Grade (T), Abeln, Gehlhar, Neunzig, Richert, Wirth, Pesch, Niehl, Ruangroj. Tore: 0:1 Pesch (11.), 1:1 Steingen-Sosa (31.), 2:1 Vogt (66.). Zu Beginn war es eine ausgeglichene Partie in der beide Mannschaften sich zunäcst auf eine gute Defensivarbeit beschränkten. So dauerte es gut 8 Minuten bis zu der ersten Doppelhance für die Globes. Im Anschluss konnten sich eben diese auch ein leichtes spielerisches Übergewicht erspielen. So kam die 0:1 Führung für die Flyers in der 11. Minute etwas überraschend. Die erste Chance im Spiel für die Flyers nutzte Pesch eiskalt. Im Anschluss gab es Chancen für beide Teams. Der starke Steingen-Sosa konnte dann kurz vor der Pause (31. min) den verdienten Ausgleich für die Globes erzielen. In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams wieder einige Chancen um in Führung zu gehen. Es war dann Voigt in der 66. Minute der den Siegtreffer für die Globes erzielte. Die Führung und das Endergebnis war trotz ausgeglichener Chancenverteilung verdient, da die Globes über die gesamte Spieldauer etwas mehr Spielanteile hatten. Ref.: Bartels/Klages (Lippens).

27./ 28. September
23) Abwärts - New Globes 0-3 (Nachholspiel vom 22. Nov.)
A85: Andrees, Feldmann F., Neumeister, Marcial, Schumacher, Feldmann T. NG: Traczyk, Hoff, Steinbeck, Minnerop, Cremer, Steigen de Souza, Voigt. Tore: 2. min: T. Feldmann (Eigent), 5. min: Cremer, 10. min: Cremer. Bericht: Nur von kurzer Dauer war das Spiel zwischen Abwärts 85 und den New Globes am frühen Samstag-Morgen. Die in Unterzahl angetretenen Spieler von Abwärts mussten bereits nach wenigen Minuten einen kuriosen Gegentreffer hinnehmen, als Tim Feldmann den Ball bei einem Rückpass im eigenen Tor unterbrachte. Der Torwart wirkte aber nicht chancenlos. Die nächste bittere Pille folgte, als sich wiederum Tim Feldmann verletzte und ins Tor wechselte. Nach einer weiteren Verletzung eines Abwärts-Spielers und zwei schnellen Gegentoren entschieden beide Teams, das Spiel zu beenden. Ref.: Wündrich (YB: 1 Ref. wegen Verlegung ausreichend). Wertung: Nach 10 Minutuen beim Stande von 0-3 Spiel beendet, da Abwärts in Unterzahl => Wertung 3:0 für Globes, 0:10 gegen A85.
 
24) Kastanie - Formentera 5-2 (3-0)
K08: Tolksdorf, Jeremias, Backhaus, Kommerell, Aengevelt, Gaye, Höltkemeyer, Hautsieker, Förster, Gunkel Huckemann. FF: Pflügge, Gehlhaar, Hitzing, Niehl, Stermann, Ruangroj, Pesch, Abeln, Sövegjarto. Tore: 1:0 Holtemeyer (12. Min.), 2:0 Kommerell (17. Min.), 3:0 Jeremias (32. Min.), 4:0 Jeremias (39. Min.), 5:0 Jeremias (43. Min.), Sövegjarto (46. Min), Sövegjarto (65. Min). Bericht: Kastanie hat in den letzten Jahren nicht nur spielerisch neue Standards gesetzt, sondern inzwischen auch modisch ein neues Zeitalter eingeläutet. Und so trat das Team mit durchgestylten, neuen Trikots an, die jedoch eher an "La Martina" Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit als an Lohausenkicker erinnern. Kastanie hatte sich nach der titellosen Saison aber vor allem "ergebnistechnisch" viel vorgenommen und startete standesgemäß in die Saison. Die in der Vergangenheit auf vielen Plätzen gehörte Aussage "In der Lohausenliga fallen keine Standardtore" widerlegte Kastanie bereits in der 12. Minute mit einem Höltkemeyer Kopfball-Tor nach einer Ecke. Doch des Traumstarts nicht genug: Kastanie ließ nur 5 Minuten später ein Volley Tor durch Kommerell folgen. In der Folge ging das Spiel bis zur Halbzeit hin und her, eher Jeremias mit einem Sololauf und einer strammen Klebe durch die Arme des Keepers kurz vor der Pause den Halbzeitstand von 3:0 herausschoss. Die Flyers hatten sich für den zweiten Abschnitt viel vorgenommen. Kastanie aber machte bereits nach 3 Minuten jegliche Hoffnung auf eine Aufholjagd zunichte. Durch einen Fehler in der Abwehr hatte Jeremias freie Bahn aufs Tor, die der Goalgetter der Liga natürlich zum vorentscheidenden 4:0 nutzte. Die Flyers machten jetzt auf und kassierten umgehend per Konter den nächsten Treffer. Toll aber die Moral der Flyers, die immerhin noch zu zwei Toren durch Sövegjarto kamen. Eine Doppelpass-Stafette zum 1:5 und ein Dropkick-Tor zum 2:5 zeigen das hohe Niveau dieses Spiels, das dazu von beiden Mannschaften sehr fair gestaltet wurde. Danke dafür. Man of the match: Dreifach-Torschütze Jeremias. Ref.: N. Samus / M. Samus (Magnum City).
 
25) Abwärts - Flamingo 2-4 (0-1)
A85: Andrees, Schumacher, Raffelsieper, T. Feldmann, H. Nell, Marcial, J. Graf (Neumeister, H. Graf). ACF: Seeger, Hunger, Voigt, Schmitz, Kaul, Barac, H. Maar (Adelowo). Tore: 0:1 Kaul (27.), 0:2 H. Maar (42.), 1:2 H. Graf (43.), 2:2 Marcial (47.), 2:3 H. Maar (69.), 2:4 Hunger (72.). Kommentar: "I never promised you a rose garden" trällerte Lynn Anderson in den 60er Jahren. Und auch die Lohausenliga musste bislang ohne Rosengarten auskommen – bis zum 28.09.2014! Dann war es endlich soweit, und das kam so: Auf der "Engländerwiese", die momentan generell nur zu 2/3 zur Verfügung steht, tummelten sich - neben dem Parallelspiel - auch überflüssigerweise Horden japanischer Baseballer. Tja, und da es im Nordpark bekanntlich "First Come, First served" heißt, machten sich 20 Kicker mit leichtem Handgepäck auf die Suche nach einem Ausweichplatz. Den fand man in westlicher Richtung zwischen Wasser- und besagtem Rosengarten. Hier wurde mal wieder die brutale Innovations- und Improvisationskraft der Lohausenliga sichtbar. Dort, wo das ungeübte Auge lediglich eine von Sonntagsausflüglern gesäumte, verschlungene Parklandschaft erkannte, entdeckten Schumi, Andrees, Voigt & Co. eine perfekt gemähte Wiese mit dem unerschlossenem Potential um kurzerhand zu einem Fußballplatz umfunktioniert zu werden. Okay, bei der Geometrie mussten Abstriche gemacht werden. An der einen Längsseite ragte das Rosenbeet zackig in die Fläche rein, wie einst die Frisur von Gabriele Krone-Schmalz in ihre Stirn. Am anderen Rand wurde das Feld willkürlich von Sträuchern und Bäumen begrenzt. Schwamm drüber. Zum Ausgleich standen die Tore Luftlinie knapp 100 Meter auseinander. Fazit: Die Quadratmeter-Zahl stimmte und so konnte es dann nach 35-minütiger Such-, Aufbau-, Diskutier- und Sonnenanbetervertreibungsphase endlich losgehen. Zunächst wurde viel mit langen Bällen operiert um die "Wespentaille" des Platzes in Höhe der Mittellinie zu überbrücken. Auf beiden Seiten hatten die Defensivabteilungen die wenigen Stürmer, die sich in die Angriffsdrittel verirrten, gut im Griff, so dass die zahlreichen neugieren Spaziergänger von Stockum schon ein brotloses 0:0 befürchteten. Dann schlug die Stunde von Flamingo-Spielmacher Patrick Kaul, der sich auf links bis zur Grundlinie durchtankte und mit dem Ball ungehindert praktisch bis ins Tor lief. 1:0 für den Favoriten durch die erste Unaufmerksamkeit der Abwärts-Abwehr in der 27.ten Minute. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht allzu lange bis eine lange Flanke von rechts durch den Abwärtsstrafraum segelte, von Freund und Feind zunächst verpasst wurde, am langen Pfosten Hendrik Maar fand, der unbedrängt zum 2:0 in das verlassene Tor einköpfen konnte. Wer nun annahm das Spiel wäre entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Der 11-fache Meister drehte jetzt richtig auf und kam durch einen Doppelschlag innerhalb von vier Minuten zum Ausgleich. Verdientermaßen, denn die agilen Nell, T. Feldmann und Marcial initiierten in dieser Phase reihenweise gefährliche Angriffe, von denen einer durch den sehr dynamischen Hendrik Graf zum 1:2 abgeschlossen werden konnte, als dieser wie aus dem Nichts vor dem gegnerischen Tor auftauchte, sofort für Gefahr sorgte und das Spielgerät unhaltbar aus sechs Metern über die Torlinie grätschte. Zum Dank grüßte Graf mit viel (Finger-)Akrobatik ins Publikum. Marcial gelang das 2:2 durch einen sehenswerten Distanzschuß. Trotz weiterer hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten, schien alles auf ein gerechtes Remis hinauszulaufen, als Hendrik Maar seinem Ruf als ausgezeichneter Torjäger erneut gerecht wurde. Maar ist häufig unsichtbar und abgemeldet, aber als es darauf ankam, war er zur Stelle, schob in der letzten Minute freistehend den Ball flach in die lange Ecke und sorgte so für die Entscheidung. Das 4:2 in der Nachspielzeit durch Kai Uwe Hunger würde unter normalen Umständen dabei zu einer Randnotiz verblassen, aber was war schon "normal" an dieser außergewöhnlichen Partie? Als A85-Keeper Christoph Andrees bei der letzten Ecke mit nach vorne stürmte, machte Hunger den Stoppelkamp, und haute den abgewehrten Ball unnachahmlich aus dem eigenen Strafraum in die gegnerischen Maschen. Ein Treffer aus über 60 Metern dürfte ein weiteres Novum in der langen Lohausenliga-Geschichte sein. Glückwunsch dazu. Insgesamt war die späte Niederlage für die Abwärtsler ein überaus bitterer Schlag ins Kontor. Dennoch, die Leistung war bemerkenswert und die Moral dürfte intakt geblieben sein. Platz vier bleibt das Ziel und ist durchaus realisierbar. Und Flamingo ist einfach eine überragendes Truppe. Trotz der Ausfälle von Klaus Fölting, Jörg Hoffmann (Außenbanddehnung; pfiff zeitgleich das Parallelspiel) und Alan Grzemba schafft es Kapitän Martin Voigt immer wieder aus dem Minikader ein bärenstarkes Team zu formen, das spielerisch die meisten Ligisten in die Schranken weisen kann. Und man darf dabei nicht übersehen, dass vier der acht eingesetzten Flamingos Ende 40/Anfang 50 sind. Kämpferisch ist Voigt selbst ohnehin allen ein Vorbild. Dafür und für die vielen abgeschnittenen Grashalme auf seiner schweißnassen Stirn nach Spielende gebührt ihm der Titel: Man of the match: Martin Voigt (ACF). Ref.: Fischer/Hamma (Null Null Classic 69).

3. Oktober
 
26) Ackerfreunde - Spirit of Pele 3-7 (2-3)
SoP: Szygulla, Kremer, Büssenschütt, Lhal, Jörris, Schmalenberg, Erkelenz, Topkaja; AfU: Hermann, Steiner, Friedrich, Lohmann, Schäfer, Konrads, Klingelhöller, Olepp. Tore: 1:0 (2.min) Schmalenberg,
1:1 (5.min) Schäfer, 1:2 (11.min) Lohnann, 2:2 (15.min) Schmalenberg, 3:2 (28.min) Jörris, 4:2 (39.min) Schmalenberg, 5:2 (50.min) Schmalenberg, 5:3 (51.min) Lohmann, 6:3 (57.min) Schmalenberg, 7:3 (59.min) Jörris. Bericht: An einem sehr sonnigen Vormittag begrüßten sich die Mannschaft Ackerfreunde und Spirit of Pele zum Meisterschaftsspiel. Nach dem Anpfiff konzentriert sich Ackerfreunde zuerst auf die defensive was sich aber schnell mit dem 1:0 für Spirit durch Schmalenberg rechte. Nachdem schnellen Gegentreffen und die zuerst defensive Spielweise von Ackerfreunde wurde diese etwas Spielstärker und erzielt nur 3 min später den Ausgleich durch Schäfer. Durch die frühen Treffer wurde die Partie etwas offener und beide Mannschaften erspielten sich Torchancen. In der 11. Min schoss Lohmann wie aus dem nicht sehenswert zu 2:1 Führung für Ackerfreunde. Aber wie in den ersten Minuten des Spiels lies sich Ackerfreunde nach dem Treffer etwas in die defensive drücken, was Spirit wieder durch Schmalenberg zum 2:2 ausnutzen konnte. Nachdem 2:2 neutralisierten sich beide Mannschaften und die Dynamik der ersten 15.min war nicht mehr vorhanden. Das Spiel verlagerte sich in Mittelfeld und so ist es auch nicht verwunderlich gewesen, dass das 3:2 in 27 min für Spirit keine schöne Kombination war, sondern ein Fernschuss von Jörris. Nach dem Gegentreffer versuchte Ackerfreunde etwas offensiver zu spielen und erarbeitete sich einige Torchance, leider blieb ein Torerfolg aus. Nach der Halbzeit zog sich Spirit etwas zurück und verlagerte Ihre Spiel aufs Kontern. So auch in der 39min wobei der Konter von Spirit unsanft durch ein Foul unterbrochen wurde. Der anschließende Freistoß wurde zwar gehalten aber den Abpraller konnte wieder durch den Stark aufspielenden Schmalenberg zum 4:2 verwandelt werden. Spirit blieb sich Ihrer Spielweise nach dem Tor treu. Ackerfreunde konnte die Spielfeldüberlegenheit nicht ausnutzten und lief immer wieder in Konter. So auch in 50 min als Schmalenberg sich in einer eins gegen eins Situation durchsetzt und das 5:2 erzielte. Acker gab sich aber noch nicht auf und erzielt direkt nach wieder Anpfiff das 5:3, wieder einmal traf Lohmann durch einen Fernschuss ins Netz. Acker fast wieder Hoffnung aber schafften es nicht entscheiden Pass sauber zu spielen, so dass Spirit immer wieder Chancen zum Konter gegeben wurde. In der 57 min nutzte Spirit wieder einmal einen Fehlpass von Ackerfreunde zum Kontern, welche mit einer sehr schönen Kombination ihren Abschluss im 6:3 fand. Nach dem Treffer hatte man das Gefühl, dass sich Ackerfreunde langsam selber aufgaben und so verwundert es nicht, dass nur 5 min später das 7:3 nach einer Ecke erzielt wurde. In den letzten 10 min des Spiels kam es zu keiner weiteren Torgefahr. Ackerfreunde fehlte einfach die Präzision im letzten Pass und Spirit strahlte nach der Auswechslung in der 60 min von Schmalenberg keine Torgefahr mehr aus. Man oft the Match: Schmalenberg. Schiri: P.Rings und S.Stemmer (Grafenfreunde).

12. Oktober
27) Formentera Flyers - AC Flamingo 3-1 (Nachholspiel v. 22. Nov.)
FF: Pflügge, Hitzing, Stermann, Gehlhaar, Hoven, Wirth, Sövegjarto, (Neunzig, Abeln, Hamma, Rickert, Ruangroj), ACF: Grzemba, Seeger, Voigt, Hunger, Kaul, Barac, Maar, ( Durau, Adelowo), Tore: 1:0 (8. Min. Stermann), 1-1 (9. Min. Maar), 2:1 (25. Min. Rickert), 3:1 (41. Min. Rickert). Besondere Vorkommnisse: keine, MOTM: Rickert (aufgrund seiner 2 Tore), Bericht: Das Spiel, war durchweg sehr ruhig und es gab auch wenig Anlass für den Schiri mit einzuschreiten, Beide Mannschaften, waren sehr fair und vor allem, konnte man sich, bis auf Kleinigkeiten selber einigen. In der 8. Minute konnte Formentera mit einer sehr guten Spielkombination die Abwehr überlaufen, sodass Stermann den Ball ohne Problem in die linke untere Ecke schieben konnte. Nicht ganz eine Minute später konnte Flamingo, Formentera mit einen starken, gewonnen Zweikampf durch Adelowo und einem nachfolgendem sehr guten Pass auf Maar ausgleichen. Bis zur 25. Minute war es dann ein sehr munteres hin und her, bis Rickert dann die Nase Voll hatte und aus gefühlten 40 Metern einen heftigen Schuss ins linke obere Eck abfeuert. Bis zur 41. Minute, ging es dann wieder Munter hin und her und Formentera verschoss dabei sehr viele Möglichkeiten. Die 41. Minute wirkte die Abwehr für einen kurzen Moment, nicht ganz wach und Formentera nutzte die Gelegenheit zum 3:1 durch Rickert. Ich möchte nochmal betonen, dass die Mannschaften sehr fair aufgelaufen sind. Schlussendlich, geht das Ergebnis voll in Ordnung. Schiri: Spirit (Büssenschütt, 1 Schiri, da das Spiel verlegt wurde),
 
28) Kastanie - Ackerfreunde United 3-0
Kastanie: Tolksdorff, Jeremias, Günkel, Maar, Aengevelt, Bachmann, Gaye (eingewechselt: Härte, Schulte, Ulike, Bönig. Ackerfreunde: Hermann, Stooner, Eckhard, Konrads, Schäfer, Klingelhöller, Jacobi (eingewechsel: Friedrich). Tore: 1:0 Maar (58'), 2:0 Jeremias (64'), 3:0 Schulte (68') Man of the Match: Gaye Gelbe Karte: wöfür denn? Rote Karte: auch nich. Kommentar: Soviel Optimismus war selten. Sorgten doch nasser Rasen in Tateinheit mit überdurchschnittlicher Länge für ein hohes Verletzungsrisiko, befanden sich die mit Schienbeinschonern adäquat versehenen Spieler in der Minderheit. Das konnte nur eins bedeuten: man war auf absolute Fairneß angewiesen, wollte man am Montag widder arbeite jonn - vorab, dies dürfte jedem gelungen sein. Für den actionorientierten Beobachter mochte dem Spiel an Highlights gemangelt haben, für den Taktikfreak war's hohes Niveau. Beide Mannschaftn mit der gleichen Grundausrichtung einer kontrollierten Defensive und hoher Geschlossenheit, leider oft unter dem Verzicht von Anspielstationen im Angriff. Die Kastanien erarbeiteten sich eine spielerische Überlegenheit mit ihrer hohen Laufbereitschaft und häufiger Überzahl in Ballnähe; die Ackerfreunde kompensierten dies mit konzentrierterem Spiel in Ballbesitz und konsequenterem Zweikampfverhalten. Typisch für diese Spielweise auf der einen Seite Ackerfreund Jacobi - alles, was er machte, hatte Hand und Fuß, und auf der anderen Seite der umsichtige Jeremias. Als mitentscheidend für den Spielausgang erwies sich, daß die Kastanien immer wieder starke Spieler einwechseln konnten, ohne daß ein Bruch im Spielgeschehen wahrzunehmen war - und so erarbeiteten Maar und Aengevelt mit fortschreitender Spieldauer Chancen, oft mit 1:1 -Situationen vor dem gegnerischen Tor, von denen der sehr aufmerksame Hermann im Tor der Ackerfreunde gleich zwei bis drei bis vier entschärfen konnte, bis Maar das längst fällige 1:0 gelang. Die Kräfte der Ackerfreunde schwanden zusehends, Weitschußspezialist Jeremias (das Handgelenk des Chronisten erinnert sich seiner mit Schmerzen) fand die lange Ecke, während das interne kleine Drama des Spiels seinen Lauf nahm. Der Man of the Match, Youssuf Gaye, versuchte nun, seine starke Leistung mit einem Tor zu krönen, und jeder auf und neben dem Platz hätte es ihm gegönnt. Elegante Ballannahmen, artistische Haken, katzenartige Ausfallschritte - allein, es solllte nicht sein. Entweder bekam der glänzende Torwart Hermann noch ein Teil Körper dazwischen, oder das Tor war nicht hoch genug oder etwas zu weit links oder auch rechts - so verließ der auffälligste und technisch stärkste Spieler das Spielfeld zwar ohne zählbaren Erfolg, aber mit um so mehr Anerkennung und mit der vermittelten Erkenntnis, daß nichtstrahlende Helden nach Art Hemingways auch kompatibel zu Optimismus und Fairneß sein können. Ref.: Schmid, P. Benten (TKR).

19. Oktober
 
29) Ackerfreunde - Abwärts 6-0 (3-0)
AfU: Jurkin, Friedrich, Freystedt, Schäfer, Jakobi, Klingenhöller, Weißmann (eingewechselt: Dietrich); A85: Andrees, Raffelsieper, Marcial, T. Feldmann, Reineke, Böddeker, F. Feldmann (eingewechselt: J. Graf, H. Graf, Ihle). Tore: 1:0 Jakobi, 2:0 Jakobi, 3:0 Dietrich, 4:0 Weißmann, 5:0 Jakobi, 6:0 Dietrich. Bei einem sehr warmen Oktobertag treffen sich die beiden Vereine auf einem Nebenplatz der Arena bei relativ guten Bedingungen. Ackerfreunde dominierten von beginn an die Partie und kombinierten sich gut über den Platz, aber konnten diese Überlegenheit nicht ausnutzen. Dafür brauchte es bis zur 11. Minute, als Jakobi zum 1:0 traf. Dies geschah mit freundlicher Hilfe der Abwärts-Abwehr, weil diese den Ball nicht hintenraus spielten und das Missverständnis wurde von Jakobi ausgenutzt. Ein ähnliches Bild tat sich beim 2:0 auf als Jakobi wieder von einem Abwehrpatzer profitierte. In der 27. Minute fiel nach einer schönen Kombination der dritte Treffer durch Dietrich nach tollem Pass von Jakobi. Nach der Pause traf Weißmann in der 50. Minute zum 3:0. Nach einem tollen Sololauf machte Jakobi in der 55. Minute seinen Hattrick komplett. In der 63. Minute traf Dietrich nach einer Traumkombination zum 6:0 Endstand und musste direkt danach verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Man of the Match: Jakobi. Ref.: Buchwald/Oder (RWL).
 
30) Flamingo - Spirit Pele 10-2 (6-0) (Nachholspiel vom 23. Nov.)

AC Flamingo: Voigt, A. Adelowo, E. Adelowo, Hunger, Ceeger, Maar, Barac (eingewechselt: Durau, Kaul). Spirit: Herbig, Büssenschütt, Lal, Topkaya, Buhren, Erkelenz, Darampoucas. Tore: 1:0 Durau (2.), 2:0 A. Adelowo (6.), 3:0 Durau (10.), 4:0 A. Adelowo (18.), 5:0 Durau (19.), 6:0 A. Adelowo (28.) / 6:1 Lal (45.), 7:1 A. Adelowo (57.), 7:2 Erkelenz (60.), 8:2 Maar (65.), 9:2 A. Adelowo (61.), 10:2 A. Adelowo (70.). Man of the Match: A. Adelowo, der das Spiel mit seinen sechs Treffern fast im Alleingang entschied. Kommentar: Bei 10 Grad Außentemperatur und nahezu perfektem Fußballwetter ging das Spiel zwischen Flamingo und Spirit, in dem beide Teams um den Einzug in die Playoffs spielten, turbulent los. Durau mit einem schönen Fernschuss aus 15 Metern in der zweiten und A. Adelowo im Nachschuss in der sechsten Minute brachten Flamingo frühzeitig in eine gute Ausgangsposition, die Endrunde zu sichern. Anschließend brachte Durau auf Vorlage von A. Adelowo, über die die meisten AC-Angriffe liefen, die Kugel erneut in die Maschen (10.). Spirit konnte sich in den Anfangsminuten zwar das ein oder andere Mal befreien, schaffte es jedoch nur durch Fernschüsse, Torwart Voigt zu Paraden zu zwingen. In der 16. Minute dann Spirits nächster Fernschuss, doch Topkaya scheiterte aus 15 Metern an der Latte. Der sehr starke A. Adelowo (18., 28.) und Durau (19.) mit ihren nächsten Toren entschieden das Spiel dann bereits zum Pausenpfiff. Auch nach der Pause das gleiche Bild: Flamingo kontrollierte überlegt das Spiel und Spirit wusste sich nur mit Fernschüssen zu helfen. Wenigstens konnte Lal in der 45. Minute den ersten Spirit-Treffer durch einen solchen erzielen. A. Adelowo antwortete zehn Minuten später mit einer Kopie Lals Treffer mit dem nächsten Fernschuss (55.). Das Highlight des Spiels markierte Erkelenz von Spirit mit dem schönsten von vielen Fernschüssen des Tages aus unglaublichen 40 Metern. Wunderschön senkte sich der Ball hinter Voigt in die lange Ecke (60.). Maar (65.) und zwei mal A. Adelowo (67., 70.) machten das zweistellige Ergebnis perfekt. Schiedsrichter: T. Feldmann / T. Hellbeck (Abwärts´85).

 
31) Kastanie - New Globes 5-1 (1-1)
Kastanie: Dimmendaal, Günkel, Bachmann, Kommerell, Maar, Jeremias, Aengevelt, Res.: Huneke, Schulte, Höltkemeyer, Lani. New Globes: Traczyk, Bachmann, Pütz, Stefan, Mertens, Hoff, Voigt, Steinbeck, Res.: Pütz, Markus. Tore: 1:0 Kommerell (20.), 1:1 Hoff (21.), 2:1 Huneke (39.), 3:1 Jeremias (61.), 4:1 Maar (65.), 5:1 Günkel (69.). Kommentar: Danke, seit langer Zeit mal wieder ein Lohausenliga-Spiel, in dem nicht der Satz fiel: "Euer Tor braucht Luft ! Kann mal einer pumpen !" Gespielt wurde – wie bei den Großen nebenan in der Esprit-Arena – auf Alu-Tore und das auch noch bei besten äußeren Bedingungen. Nachdem das Team von Kastanie ihr kleines, gefühlt halbstündiges Aufwärmprogramm beendet hatte (manch anderes Team wäre vermutlich danach vorsichtshalber nicht mehr angetreten), ging es auch schon los und es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel mit Tor-Chancen auf beiden Seiten. Die Globes standen kompakt und ließen dank guter Raumaufteilung den Ball und Gegner laufen. Kastanie kombinierte gefällig, wenn auch ohne große Überraschungsmomente. Gerade als die Schiedsrichter erwogen lieber Flugzeuge, die das Spielfeld überflogen, statt Tore zu zählen, fiel das 1:0 für Kastanie aus etwa 1 Meter-Entfernung durch Kommerell. Ob dem Tor ein genialer Pass diagonal durch die gesamte Globes-Abwehr oder ein (abgerutschter) Torschuss voraus ging, wurde nur kurz diskutiert, denn nur eine Minute nach dem Führungstor hämmerte Hoff den Ball aus rund 10 Metern Entfernung zum Ausgleich in die Maschen des Kastanie-Tores. Fußball kann ein einfaches Spiel sein. Anstoß. Pass auf Hoff. Schuss. Tor. In der Folge hatten beide Teams noch Torgelegenheiten, konnten sie aber nicht nutzen. So ging es mit dem Unentschieden in die Pause. In der zweiten Halbzeit ließen dann die Kräfte der Globes immer mehr nach und Kastanie (im Schnitt einige Jährchen jünger und mit 4 Auswechselspielern fast mit einer zweiten Mannschaft) erspielte sich ein Übergewicht an Spielanteilen und Chancen. Die Globes machten hinten weiter die Räume eng und versuchten mit gelegentlichen Kontern – gerne auch mal mit langen, hohen Bällen auf Hoff – zum Erfolg zu kommen. Nachdem die Kastanie-Stürmer viele gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt ließen, fasste sich Huneke ein Herz und schoss aus der zweiten Reihe. Der Ball segelte über den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Traczyk ins Netz zum 2:1. Als dann in der 61. Minute auch noch das 3:1 durch Jeremias fiel, war die Gegenwehr der Globes gebrochen und das Spiel entschieden. Der Rest war – so würde wohl der Radioreporter formulieren – nur noch Ergebniskosmetik. Letztlich ein verdienter Sieg der Kastanien, aber auch ein Kompliment an die Globes, die – auch wegen vieler, toller Paraden von Traczyk - das Spiel über eine Stunde offen hielten. Ref.: Hoffmann/Voigt (AC Flamingo).

25./26. Oktober
 
32) New Globes - Spirit Pele 19-2 (10-1)
NG: Quetsch, Bachmann, Steinbeck, Mertens, Hoff, Voigt, Hecker (Traczyk). SoP: Szygulla, Schwertner, Büssenschütt, Darampoucas, Schmalenberg. Tore: 1:0 Hoff (3.), 2:0 Voigt (10.), 3:0 Steinbeck (11.), 4:0 Hecker (12.), 5:0 Bachmann (14.), 6:0 Voigt (20.), 6:1 Büssenschütt (21.), 7:1 Voigt (23.), 8:1 Steinbeck (25.), 9:1 Steinbeck (29.), 10:1 Voigt (35.), 11:1 Steinbeck (36.), 11:2 Schmalenberg (38.), 12:2 Voigt (39.), 13:2 Voigt (43.), 14:2 Hecker (44.), 15:2 Voigt (50.), 16:2 Steinbeck (56.), 17:2 Hecker (64.), 18:2 Voigt (68.), 19:2 Steinbeck (70.). Kommentar: Samstagfrüh im arena-Sportpark. Der Morgendunst umgibt den Spielort mit einer gespenstisch anmutenden Nebelhülle, die ein wenig an den Grusel-Klassiker "The Fog" erinnert. Als sich der Nebel des Grauens langsam lüftet, offenbart sich ein schreckliches Geheimnis: Anscheinend wurden mindestens zwei Spiritler vom Nebel verschluckt, denn lediglich fünf Blau-Gelbe standen bereit um es mit dem Rekordmeister, den unglaublichen "New" Globes, aufzunehmen. Aber halt, da mischte sich doch überraschend noch ein sechster Akteur unter die mit erstklassigen Aufwärmübungen beschäftige Sportlergruppe. Voller heiligem Ernst wirkte er wild entschlossen den Spiritlern in ihrem ungleichen Kampf beizustehen und es bedurfte einige Überredungskunst um ihn von seinem Vorhaben abzubringen, denn niemand kannte diesen Mann, der so unvermittelt aus dem Nichts aufgetaucht war und scheinbar auch wieder dorthin verschwand. Die mit Abstand kürzeste Lohausenliga-Karriere aller Zeiten! Nach dieser kurzen Phase der Verwirrung konnte es also losgehen. Schnell wurde klar, dass SoP gewillt war das eigene Gehäuse mit einer sich variabel verschiebenden Dreierkette zu sichern, während der junge Stürmer, Simon Schmalenberg, mit langen Bällen und schönen Grüßen in den Infight mit den Globes-Verteidigern geschickt wurde, die ihm in Anzahl, Erfahrung und Gewicht deutlich überlegen waren. Allerdings nicht spielerisch, denn Schmalenberg ist ein ausgewiesener Dribbelkünstler, der häufig 2-3 Gegenspieler vernaschte, dann aber entweder am Nächsten scheiterte oder im Dribbling ein wenig die Orientierung verloren hatte. Hätte er in bestimmten Situationen eher den Abschluß gesucht, wären ihm bestimmt mehr Tore gelungen als das eine, mit dem er immerhin für sein nimmermüdes Anrennen belohnt wurde. Durch diese "never-surrender"-Attitüde hat sich Simon Schmalenberg die Kür zum "man of the match", auch wenn das angesichts des deutlichen Ergebnis zu Ungunsten seines Teams eher ungewöhnlich erscheint. Allen Beobachtern des Spiels dürfte aber nicht entgangen sein, dass es sich bei ihm um ein großes Talent handelt, das sich absolut in den Dienst der Mannschaft stellt. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Natürlich haben die Globes den Ball – dank ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit – gekonnt durch die eigenen Reihen laufen lassen. Aus ihren unzähligen Angriffen ergab sich zwangsläufig diese hohe Trefferzahl, wenngleich auch etliche Versuche kläglich scheiterten. Aber so ist das eben, im Gefühl des sicheren Sieges, leidet die Konzentration, aber auch die Bedeutung des eigenen Erfolges. Glaubhaft konnte der haushohe Sieger vermitteln, dass man lieber gegen ein komplettes Spirit-Team angetreten wäre und solch eine Partie nicht wirklich Sinn machen würde. Und so konnte sich der neutrale Lohausenliga-Beobachter nicht des Eindrucks erwehren, dass die aufopferungsvoll kämpfenden Verlierer letztendlich zufriedener waren als das Team, dass soeben 19:2 gewonnen hatte und dessen Spieler Voigt und Steinbeck auf dem Silbertablett einen Spitzenplatz in der Torjägerliste serviert bekamen. Kurioserweise gelang Tor-Gigant Uwe Hoff am Tag der offenen Tür nur ein Treffer, damit aber immer noch mehr als seinen Mitstreitern Traczyk und Mertens! Man of the match: Simon Schmalenberg (SoP). Ref.: D. Fischer/ C. Lipski (NN).
 
33) Ackerfreunde - Formentera Flyers 3-2
AfU: Jurkin; Eckert; Friedrich; Steiner; Freystedt; Klingenhöller; Jakobi/Steiner; Weißmann. Flyers: Flügge; Gehlhaar; Hitzing; Abeln; Wirth; Sövegjarto;Frapaise/ Waßmer. Tore: 0:1 3. Min Sövegjarto; 1:1 36. Min Steiner; 2:1 39. Min Jakobi; 2:2 55. Min Waßmer; 3:2 57. Min Klingenhöller. Pünklich zum Spielbeginn begann der Dauerregen im Nordpark, der einzige den das zu stören schien war aber der Schiedsrichter und so nahm das Spiel seinen lauf. Fleyers konnte früh in Führung gehen. Daraufhin entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten. In der Halbzeite haben sich die Ackerfreunde dann vorgenommen das Spiel gefährlicher zu werden. Dies gelang auch hervorragend und mit zwei schnellen Toren ging man in Führung. Daraufhin verlegte man sich erst mal aufs Verteidigen und Flyers versuchte anzurennen. Auf schwerem Boden und ohne Auswechselspieler war das aber ziemlich ermüdend. Trotzdem gelang den tapfer kämpfenden Flyers noch der Ausgleich, 2 Minuten später klingelte es aber wieder im eigenen Netz, und dann fehlten den Flyers die Kraft noch einmal zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Insgesamt ein knapper in dieser Höhe verdienter Sieg der Ackerfreunde. Schiri: Koch/Fischer (YBB/00).
 
34) Abwärts - Kastanie 2-8
A85: Andrees, Schumacher, Marcial, T.Feldmann, F.Feldmann, J.Graf, Raffelsieper, Neumeister, Ihle; K08: Dimmendaal, Kutup, Schulte, Bachmann, Bönig, Kommerell, Jeremias, Aengevelt, Hukemann, Härte; Tore: 0:1 Jeremias (4.), 0:2 Bachmann (6.), 0:3 Jeremias (15.), 1:3 F.Feldmann (27.),1:4 Jeremias (38.),2:4 F.Feldmann (40.), 2:5 Bönig (42.), 2:8 Jeremias (45.), 2:7 Schulte (57.), 2:8 Bönig (62.). Gelbe Karte: Schulte. Bericht: Schon vor Spielbeginn konnte man sehen wie unterschiedlich die Teams auftraten. Während das Team von Kastanie schon vor der offiziellen Anstosszeit komplett fertig auf dem Platz stand, ließ es Abwärts ein wenig gemütlicher angehen. Und genau so wie es sich vor dem Spiel abzeichnete, ging es nach Anpfiff weiter.Kastanie legte sofort los und führte nach 15 minuten mit 3:0.Im Anschluss konnte sich Abwärts ein wenig berappeln und hielt kämpferisch dagegen.In der 25 Minute hatte Abwärts die erste dicke Chance zu verkürzen, aber das Geburtstagskind Dimmendaal entschärfte mit einer starken Fußabwehr zur Ecke. In der 27 Minute kam Abwärts dann aber durch und  F.Feldmann erzielte den Treffer zum 3:1.Dabei blieb es dann bis zur Pause. Nach dem Wiederanpfiff ging es Schlag auf Schlag. Erst stellte Kastanie in der 38min den 3 Tore Abstand durch Jeremias wieder her (4:1). 3 Minuten später fiel schon das 2:4, durch eine schöne Flanke von  T.Feldmann zu  F.Feldmann, der mit einem schönen Kopfball vollstreckte. Im weiteren Verlauf des Spiels ließen bei Abwärts dann ein wenig die Kräfte nach und so war es dann auch nicht ganz verwunderlich, dass Kastanie noch 4 weitere Treffer nachlegen konnte. Eine kleinere unschöne Aktion gab es noch kurz vor Schluss, wo den Mannen von Abwärts nicht mal mehr ein Konter gegönnt und lieber eine Rote Karte in Anspruch genommen wurde (Härte,  69. min, taktisches Foul).  Rote Karte: Härte (Taktisches Foulspiel), Schiri-Empfehlung:  keine Sperre erforderlich (Entscheidung der Liga-Organisation: Verwarnung, keine Sperre). Man of the Match mit großem Abstand: Das Geburtstagskind Dimmendaal. Schiedsrichter : Jurkin/Steiner (AfU).

1./2. Nov.
 
35) Flamingo - Ackerfreunde 3-2 (1-1)
ACF: Grzemba, Seeger, Voigt, Kaul, Maar, Adelowo, Barac, Res.: Dallmann. AFU: Jurkin, Weißmann, Friedrich, Lehmann, Eckert, Olepp, Schäfer, Res.: Konrads, Schattke, Honnacker. Tore: 0:1 Honnacker (17.), 1:1 Seeger (22.), 2:1 Barac (40.), 3:1 Maar (43.), 3:2 Honnacker (55.). Kommentar: Wer den Ball von allen Seiten betrachten will, kann das Spiel nicht gewinnen. Das dachten sich auch die Spieler und legten bei Sommer im November - auch ohne Schiris - gleich los. Nach erstem Abtasten entwickelte sich ein offenes, jederzeit faires Spiel zweier Team mit unterschiedlichen Matchplänen. Während die Ackerfreunde versuchten, mit forschem Spiel - nach dem Motto vorne fallen die Tore - den Gegner in die eigene Hälfte zu drängen, agierten die Flamingos – altersgerecht - aus einer kontrollierten Defensive mit gelegentlichen Kontern. Beide Pläne schienen Mitte der ersten Halbzeit aufzugehen, als erster Jubel im Nordpark erklang. Erst konnte Honnacker zum 1:0 für die Ackerfreunde einnetzen, nachdem ihm ein vom ACF-Torwart abgewehrter Ball vor die Füße fiel und er freistehend einschießen konnte. Dann schloss Seeger wenige Minuten später einen Konter aus kurzer Entfernung zum Ausgleich ab. Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Flamingos etwas offensiver und Barac gelang nach schöner Vorarbeit durch Adelowo das 2:1. Spiel gedreht. Nun drängten die Ackerfreunde auf den Ausgleich, zunächst aber ohne sich klare Torchancen herausspielen zu können. Entscheidend ist der Antritt und zwar im richtigen Moment, dachte sich wohl Maar und erzielte nach schnellem Umschaltspiel der Flamingos das vorentscheidende 3:1 nach einem Sololauf über das halbe Feld. Die Ackerfreunde erhöhten nun den Druck und schafften durch Honnacker eine Viertelstunde vor Schluss den Anschlusstreffer. In der Folgezeit waren die Ackerfreunde dem Ausgleich allerdings nur noch wirklich zweimal nah. Doch Grzemba im ACF-Tor machte katzenartig beide Einschusschancen zunichte. Auf der Gegenseite vergab Seeger die Chance, alles klar zu machen, indem er freistehend einen Kopfball nur an die Latte (des darauf einstürzenden Tores) setzen konnte. Ref.: No show von Tipp Kick (=> Abzug von 2 Punkte); (Schiri und Bericht: Fischer (NN)/ Hoffmann (ACF)).
 
36) Formentera Flyers - Abwärts 5-4 (2-2) (Nachholspiel vom 23. Nov.)
A85: Andrees, C. Nell, Raffelsieper, Pechan, H. Nell, T. Hellbeck, Krywalsky (Neumeister, Marcial, Schumacher). Flyers: Pflügge, Gehlhaar, Frapaise, Ruangroy, Wirth, Sövegjarto, Pesch (Hoven, Neunzig). Tore: 1:0 Pesch (8.), 2:0 Pesch (15.), 2:1 Marcial (16.), 2:2 Marcial (21.), 3:2 Ruangroy (40.), 4:2 Hoven (54.), 5:2 Pesch (59.), 5:3 T. Hellbeck (64.), 5:4 Pechan (67.). Kommentar: Zum Abschluß des Nachholwochenendes und der Vorrunde kam es zur Neuauflage des dramatischen Super-Bowl-Finals von 2009/II als die Flyers dem damaligen Rekordmeister Abwärts nach 1:4-Rückstand noch den sicher geglaubten 12.ten Titel entrissen. Fünf Jahre später standen auf beiden Seiten noch einige "Überlebende" von damals auf dem Platz, die mit jüngeren Adjutanten an ihrer Seite für ein flottes und attraktives Spiel sorgten. Zunächst sah es so aus als könnte das Abwärts-Team zu den ersten Saisonpunkten gelangen, denn im Gegensatz zu den Flyers, die am Vortag nicht nur 70 Minuten Flamingo sondern auch anschließend auf der hausinternen Weihnachtsfeier 400+ Minuten ihren Durst bekämpfen mussten, hatten die A85-Cracks lediglich elf Minuten vom beschaulichen 0:3-Anschwitzen gegen die Globes in den Beinen stecken. Als dann aber der gefürchtete FF-Angreifer Nico Pesch zu seinen unvergleichlichen Sololäufen ansetzte, dabei den gegnerischen Fluggrätschen so elegant auswich wie einst Ingemar Stenmark den Slalomstangen bei seinem Olympiasieg von 1980 in Lake Placid, stand es nach einer Viertelstunde unvermittelt 2:0. Der schnellen Führung folgte ein gewisser Spannungsabfall und gerade als die Flyers begannen sich an ihren neuen mintgrünen Trikots zu ergötzen und bequem auf die Siegerstraße einzubiegen, schlug das Imperium in Form von Leon Marcial zurück, der, als Peschs Mitschüler, gegenseitiges "abkupfern" wohl gewohnt, nun seinerseits zu unvergleichlichen Sololäufen ansetzte, die – wenn schon nicht an Stenmark, so dann doch ein klein wenig an Felix Neureuther erinnerten. Und schon stand es 2:2. Spaß beiseite: beide Spieler sind große Talente, die an diesem Sonntagnachmittag herausragende Tore erzielt haben. Nach dem Pausentee waren es wieder die Flyers, die durch den fleißigen Ruangroy den ersten Treffer erzielen konnten. Postwendend bot sich den "Rot-Schwarzen" die Ausgleichschance, nachdem Sövegjarto Stürmer Marcial im Strafraum widerrechtlich zu Fall brachte. Raffelsieper, eigentlich ein sicherer Schütze, übernahm die Verantwortung, schoß platziert und hart, fand in dem sprunggewaltigen Sebastian Pflügge aber seinen Meister. Es kam wie es kommen musste – der agile Flyers-Sturm konnte die leichte Demoralisierung des Gegners nutzen und auf 5:2 davonziehen. Im Gefühl des sicheren Sieges verzichtete der ein oder andere Flyers-Akteur anschließend darauf den Rückwärtsgang einzulegen und der sicher geglaubte Sieg geriet durch Tore von Tom Hellbeck und Freddy Pechan, deren Väter vor Urzeiten bei Fanatic und Barbarossa Lohausenliga-Geschichte geschrieben haben, in Gefahr. Letztendlich konnte dem tapferen Abwärtsteam aber auch nicht die berechtigte sechsminütige Nachspielzeit zum ersten Punkt der Saison verhelfen, der zweifelsohne aufgrund der intakten Moral verdient gewesen wäre. Man kann nur hoffen, dass die Abwärts-Geschichte auch nach dem im kommenden Frühjahr anstehenden 30-Jährigen Jubiläum weitergeschrieben wird – wenngleich dann auch von einer anderen Generation. Besondere Vorkommnisse: Pflügge hält einen von Marc Raffelsieper geschossenen Elfmeter (42., Foul von Sövegjarto an Marcial). Man of the match: Nico Pesch (FF). Ref.: Dirk Fischer, Matthias Goergens (Null Null Classic 69).
 
37) Spirit Pele - Kastanie 0-21 (0-7)
SoP: Darampoucas, Büssenschütt, Buhren, Prass, Himmel, Kremer, Herbig (eingewechselt: Topkaya). K08: Tolksdorf, Huneke, Kommerell, Jeremias, Bachmann, Schulte, Aengevelt (eingewechselt: Huckemann, Kutup). Tore: 0:1 Aengevelt (4.), 0:2 Jeremias (8.), 0:3 Kommerell (9.), 0:4 Jeremias (10.), 0:5 Huneke (15.), 0:6 Jeremias (20., 9-Meter), 0:7 Huneke (29.) / 0:8 Jeremias (39.), 0:9 Kommerell (40.), 0:10 Bachmann (41.), 0:11 Aengevelt (47.), 0:12 Kutup (49.), 0:13 Jeremias (51.), 0:14 Aengevelt (53.), 0:15 Jeremias (55.), 0:16 Kutup (60.), 0:17 Kutup (62.), 0:18 Jeremias (65.), 0:19 Schulte (66.), 0:20 Aengevelt (67.), 0:21 Schulte (68.). Man of the Match: wenn man in einer so einseitigen Partie überhaupt jemanden hervorheben kann, dann den siebenfachen Torschützen Jeremias (Kastanie). Kommentar: Bei Anpfiff: strahlender Sonnenschein im November und sieben Mann auf beiden Seiten. Beim Abpfiff: Weiterhin Spätsommerwetter und 14 Spieler auf dem Platz. Bis auf das überraschend gute Wetter eigentlich kein besonders erwähnenswerter Sonntagnachmittag – was allerdings in den 70 Minuten zwischen An- und Abpfiff passierte, war schlichtweg eine Farce! Spirit war den Kastanie-Spielern in allen Belangen so haushoch unterlegen, wie es wohl selten in der Lohausenliga zu sehen war – und das nicht nur sportlich, sondern insbesondere von der Einstellung. Sich gegen eine definitiv extrem starke Kastanie-Truppe so abschießen zu lassen, geht in negativer Hinsicht in die Annalen der LL-Geschichte ein. Kastanie hätte in den 70 Minuten auch ohne Torwart spielen können. Nicht eine ernstzunehmende Torchance erspielten sich die Spirit-Jungs. Sie konnten sogar noch froh sein, dass Kastanie zahlreiche Angriffe ohne Tor abschloss und auch einen Neun-Meter verschoss. Ein 30 oder 35 zu Null wäre auch möglich gewesen. Positiv festzuhalten gilt die Fairness, mit der das Spiel von beiden Seiten geführt wurde. Das machte es den Schiris sehr einfach, das Anstrengendste war daher wohl das Notieren der 21 Treffer sowie die 23 „Anpfiffe“... ;-) Schiedsrichter: Puschwadt / Schumacher (Abwärts´85).

8. November
 
38) Formentera Flyers - Spirit of Pele 11-1 (6-0)
FF: Grade, Wirth, Pesch, Stertmann, Gehlhaar, Ruangroj, Hitzing, Sövegjarto; SoP: Büssenschütt, Schmalenberg, Szygulla, Kremer, Dioste, Schmaelnberg, Darampoucas. Tore: 1:0 Wirth 4.Min; 2:0 Gehlhaar 10. Min; 3:0 Hitzing 14. Min; 4:0 Gehlhaar 23.Min; 5:0 Ruangroj 30.Min; 6:0 Pesch 34.Min
7:0 Gehlhaar 44.Min; 8:0 Hitzing 51.min; 9:0 Stertmann 52.Min; 10:0 Wirth 60.Min; 11:0 Pesch 63.Min; 11:1 Schmalenberg 65.Min. Am frühen Samstagmorgen im sonnigen Arenapark auf gutem Geläuf. Beide Mannschaften nicht zahlreich, aber vollzählig angetreten. Die ersten Spielszenen machten leider relativ schnell klar in welche Richtung es heute gehen sollte. Die Flyers übernahmen schnell das Spiel in die Hände und machten klar das es heute keine Geschenke geben wird. Innerhalb von 14 Minuten stand es dann auch schon 3:0 durch Treffer von Hitzing, Gehlhaar und Wirth. Spirit liess sich dadurch erstmal nicht entmutigen und versuchte seinerseits einzelne Nadelstiche zu setzen, leider verpufften die spätestens vor dem Tor. Die Flyers spielerisch überlegen und setzen in der 23., 30. und 34 Minuten den finalen "estocada" vor der Halbzeit. Zweite Hälfte begann, wie die erste beendet wurde, weiter spielerische Überlegenheit der Flyers, gemischt mit einzelnen Einzelaktionen von Spirit. Das Zusammenspiel funktionierte bei den Flyers besser, deshalb ergaben sich dadurch die weiteren Tore zum 11:0 bis kurz vor Ende der Partie. 5 Minuten vor Schluss dann doch noch der verdiente Treffer von Spirit durch Schmalenberg zum Endstand von 11:1 .
Riesen Respekt an Spirit nach nun der dritten hohen Niederlage in Folge, den Mut weiterhin nicht zu verlieren. . . Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Aber dranblieben, das ist der Spirit der Liga.Nächste Saison wieder angreifen! Man of the match: Gehlhaar, viele und sehenswerte Tore. Torwart von Spirit, der eine höhere Niederlage durch herrliche Fussarbeit und einer störrischen Ruhe eines Karl Friesen verhinderte. Der Mann brauch einfach keine Hände. . . Ref.: Voigt/Hoff (NG).
 
39) Flamingo - New Globes 3-1 (3-0)
ACF: Hunger, Seeger, Voigt, Kaul, Maar, Barac, Adelowo, (Dallmann); Globes: Voigt, Hoff, Cremer, S. Pütz, Quetsch (T), Bachmann, Minnerop, (Olepp, Traczyk). Tore: 1-0 (5. Min Seeger), 2-0 (9., Seeger), 3-0 (26., Dallmann), 3-1 (50., Minnerop); Bes. Vork.: gelb für Hunger wegen Beleidigung eines Mitspielers in der 17.); MOTM: Seeger; Bericht: 25 Minuten Verspätung, super Wetter, toller Platz, ACF von Anfang an mit spielerischen Vorurteilen und einfach auch gefährlicher. Folgerichtig auch das verdiente sehr frühe 1-0 durch einen gezielten Schuss durch Seeger ins linke Eck. Sein 2-0 hingegen glücklich, weil der Distanzschuss abgefälscht wurde und rechts ins Tor kullerte, während der Torwart bereits in die andere Ecke unterwegs war. Mit der Zeit spielte NG besser mit, ACF aber immer mit schnellen Konzern gefährlich. Besonders in der 26., als Dallmann einen überflüssigen Ballverlust nutzte, locker sein Gegenspieler stehen ließ, und gekonnt zum 3-0 anschloss. Insgesamt war ACF in der ersten Halbzeit sehr überlegen. Es hätte in der 32. Minute fast 4-0 gestanden, als Dallmann nach schöner Einzelleistung nur am Innenpfosten scheiterte... Die zweite Halbzeit anfangs ausgeglichener, wobei ACF nach einer verunglückten Hereingabe zum zweiten Mal am Alu (diesmal Latte) scheiterte. In der 50. dann mal ein Konter von NG: Voigt sehr stark mit tollem Durchsetzungsvermögen scheitert erst mit seinem eigenen Abschluss und bedient dann noch Minnerop, der den Abschluss markiert. Ab da ein ausgeglichenes Spiel: wieder ein schneller Konter von ACF (wieder Seeger), kurz drauf ein satter Torschuss von NG. Besonders Minnerop bei NG recht gefährlich. Letztlich musste ACF ja auch nicht mehr so viel fürs Spiel tun, und NG schaffte es nicht, das Spiel an sich zu reißen. Deswegen geht das Ergebnis in Ordnung. Schiri: Spirit (Büssenschütt, Bischoff).

15./16. November
 
40) Kastanie - Flamingo 4-3
Kastanie: Tolksdorff, Günkel, Maar, Aengevelt, Bönig, Schulte, Gaye (eingewechselt: Jeremias). Flamingo: Voigt, Hunger, Dallmann, Kaul, Maar, Barac, E.Adelowo (eingewechsel: A.Adelowo) Tore: 1:0 Aengevelt (3'), 1:1 Hunger (12'), 1:2 A. Adelowo (25'), 2:2 Aengevelt (34') 2:3 Maar (42'), 3:3 Bönig (46'), 4:3 Jeremias (53') Gelbe Karte: nö. Rote Karte: auch nö. Kommentar: Im Duell der weißen Westen sah es nach dem frühen Führungstor durch Aengevelt nach einem einseitigen Spielverlauf aus, in dem die Kastanien die Abwehr der Flamingos immer wieder überliefen - bis Hunger erst einmal den Laden hinten in Ordnung brachte und mit einem entschlossenen Fernschuß den Ausgleich markierte. Spätestens nach dem erfolgreichen Doppelsolo von Vater Eddy und Sohn Antony Adelowo war die Begegnung hingegen geprägt von dem überlegten Spielaufbau der Flamingos, während die Kastanien geradezu im klassischen Stile der Bayern darauf setzten, im entscheidenden Moment den lucky punch setzen zu können, wie es Jeremias in der Schlußphase gelingen sollte. Neben Aengevelt und Gaye, die immer wieder für Tempo im Angriff sorgten, war es die zweikampfstarken und engagierten Jeremias und Bönig, die den Druck auf die gegnerische Abwehr aufrechterhielten. Flamingo hatte mehr vom Spiel, die Kastanien gewannen durch ihre konzentriertere Performance und durch ein wenig mehr Glück im Torschuß. Man of the Match: Bönig (Kastanie), stets agil und überall präsent. Ref.: P. Benten, Schmid (TKR)
 
41) Ackerfreunde New Globes 0-4 (0-1)
AF: Jurkin, Friedrich, Eckert, Steiner, Freystedt, Klingenhöller, Jakobi, Konrads; NG: Quetsch, Trarsyk, Hoff, Voigt, Olepp, Pütz, Cremer, Steigen de Sosa, Minnevop. Tore: 0:1 Cremer 24.Min; 0:2 Olepp 41. Min; 0:3 Voigt 67. Min; 0:4 de Sosa 68.Min. Beeinflusst durch das frische November Wetter, entwickelte sich zunächst ein eher ruhiges und fahriges Spiel, voran der tiefe und rutschige Boden am Arena Sportpark auch seine Anteil hatte. Nach und nach kamen dann die New Globes besser ins Spiel. Immer wieder verlagerten sie das Spiel und spielten gefährliche Pässe in die Schnittstellen der Ackerfreunde Hintermannschaft. Allerdings dauerte es bis zur 24. Minute ehe Cremer sein Team durch eine satten Distanzschuss in Front brachte. Das Gegentor schien der Weckruf für die Ackerfreunde gewesen zu sein. So entwickelte sich bis zu Pause ein ganz ansehnliches und offenes Spiel. In Halbzeit zwei erzielte Olepp mit tatkräftiger Schützenhilfe der Ackerfreunde Verteidigung das frühe 0:2. Von da an wirbelte die New Globes Sturmreihe die Ackerfreunde immer wieder durcheinander. Cremer, Voigt und de Sosa scheiterten allerdings ein ums andere Mal am starken Jurkin. In Minute 67. vollendete Voigt mit einem Hackentrick alla Ronaldo seinen Sololauf. Nur eine Minute später krönte de Sosa seine starke Leistung mit dem 0:4. Man of the match: Die New Globes Sturmreihe, mit Cremer, Voigt und de Sosa. Ref.: Strehl/Bartels (RWL).
 
42) Abwärts - Spirit of Pele 4-5 (3-2)
A85: Andrees – Schumacher, Ihle, Neumeister, Marcial, Böddeker, Krywalsky (Bank: J.Graf). SoP: Heise – Büssenschütt, Schwertner, Lal, Taylor, Buhren, Erkelenz (Bank: Topkaya). Tore: 0:1 (6.) Eigentor, 1:1 (9.) Marcial (Hand-9m), 1:2 (21.) Lal, 2:2 (25.) Marcial, 3:2 (26.) Krywalsky, 3:3 (50.) Lal (Kopfball), 3:4 (66.) Büssenschütt, 4:4 (67.) J.Graf, 4:5 (70.) Erkelenz. Komm.: Offener Schlagabtausch zu Beginn auf beiden Seiten. Beiden Teams waren die Bemühungen anzusehen, doch noch irgendwie in die Play-Offs zu kommen. Immerhin reichen diese Saison in der engen Gruppe B wahrscheinlich ''nur'' 4:8 Punkte für Platz '4'!! Den besseren Start erwischte Spirit Pelé, als man früh nach einer Ecke durch ein Eigentor in Führung ging. Umstritten dann der Ausgleich für Abwärts nur drei Minuten später. Taylor 'spielte' unabsichtlich Torwart und bestrafte damit sein Team mit einem Hand-9m für den Gegner. Marcial verwandelte bombensicher. Insgesamt hatte Pelé mehr Spielanteile und nutzte die leichte Überlegenheit zur erneuten Führung (Lal 21.Min.). Der Doppelschlag für Abwärts durch Marcial und Krywalsky etwa 10 Minuten vor dem Seitenwechsel wirkte da wie ein Schock! Das Spiel drehte sich, und auf einmal bekam Abwärts mehr Übergewicht. Dies war auch kurz nach dem Seitenwechsel der Fall. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Spirits Keeper Heise nicht zweimal glänzend pariert hätte! Aber auch Andrees im Tor von Abwärts, der sonst mehr durch Reklamationen auffiel, zeigte bei einem 20m-Distanzschuß sein ganzes Können und kratze den Ball um den Pfosten! Der offene Schlagabtausch ging weiter. Das bessere Ende, allerdings durchaus verdient, hatten dann die Peléler, die die Partie erneut drehen konnten. Auffällig schön und überlegt schloß dabei Büssenschütt ab, der einen Abpraller aufnehmen konnte, den Torwart dabei ausguckte und souverän zum 4:3 verwandelte. Zwar konnte J.Graf im direkten Gegenzug nochmal ausgleichen, doch der Treffer von Erkelenz war dann der ''Todesstoß'' für Abwärts. Da halfen auch die drei Minuten Nachspielzeit nicht mehr. Gelbe Karten: Taylor (SoP) und Marcial (A85), gegenseitige Beschimpfugen. Man of the match: Lal (SoP). Referees: Noll / Friesl (Y.Boys).

22./23. November (Nachholspielwochenende)
 
23) Abwärts - Globes 0-3 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 
27) Formentera Flyers - Flamingo 3-1 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 
30) Flamingo - Spirit of Pele 10-2 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 
36) Formentera Flyers - Abwärts 5-4 (Nachholspiel)
Bericht oben.
 

Tabelle Gruppe A Tabelle Gruppe B
Stand: Vorrunde komplett Stand: Vorrunde komplett
Null Null 6 5 1 0 11 - 1 34 - 10 +24
Schwarz Gelb 6 4 2 0 10 - 2 28 - 13 +15
Young Boys 6 3 0 3 6 - 6 22 - 15 +7
Rot Weiß 6 3 0 3 6 - 6 20 - 22 -2
Ente Lippens 6 2 1 3 5 - 7 22 - 22 0
Magnum City* 6 2 0 4 2 - 10 19 - 22 -3
Tipp Kick* 6 0 0 6 0 - 12 10 - 51 -41
Kastanie 6 6 0 0 12 - 0 46 - 8 +38
New Globes 6 5 0 2 8 - 4 30 - 11 +19
Flamingo 6 4 0 2 8 - 4 24 - 14 +10
Formentera 6 3 0 3 6 - 6 24 - 16 +8
Ackerfreunde 6 2 0 4 4 - 8 14 - 19 -5
Spirit of Pele 6 2 0 4 4 - 8 17 - 68 -51
Abwärts 6 0 0 6 0 - 12 12 - 38 -26
* Tipp Kick zusätzl. Abzug von 2 Punkten(vgl. Sp. 35)
* Punktabzüge für Magnum (vgl. Sp. 14 u. Sp. 18).
 

SUPER BOWL
Viertelfinale
29. November
 
43) Erster Gr. A - Vierter Gr. B (VF1)
Null Null - Formentera 4-2 (2-1)
NN: Gossmann, Hamma, Kusenbah, Lauterbach, Lindner, Baer, Denkewitz (Kroll, Goergens, L. Roosen, M. Roosen). FF: Pflügge, Hitzing, Neunzig, Pesch, Ruangroj, Stermann, Wirth, Abeln, Frapaise, Niehl.Tore: 1:0 Hamma (2.), 1:1 Pesch (15.), 2:1 Lindner (18.), 3:1 Lauterbach (57.), 3:2 Wirth (58.), 4:2 Lauterbach (65.). Bericht: In einem guten Lohausenliga-Spiel gewann 00 gegen Formentera Flyers mit 4:2. Dabei war das Spiel über weite Strecke sehr ausgeglichen. 00 hatte zwar ein optisches Übergewicht, doch die Flyers wussten immer wieder mit schnellem Umschaltspiel zu gefallen und Gefahr auszustrahlen. Zu Beginn sah es allerdings so aus wie eigentlich erwartet. Der Tabellenerste der Gruppe A ging schon in der 2. Minute durch Hamma in Führung. Doch Formentera Flyers kam immer besser ins Spiel, stand sehr kompakt und strahlte durch einzelne Aktionen immer wieder Gefahr aus. So auch in der 9. Minute als Pesch durchbrach und den in der Mitte frei stehenden Wirth bediente. Doch er wusste die Riesenchance nicht zu nutzen und verpasste den Ausgleich. Insbesondere Wirth und Nico Pesch bekam 00 kaum in den Griff. In der 15. Minute fiel dann auch der nicht unverdiente Ausgleich durch Nico Pesch nach starker Einzelleistung. Es sollte sich im Anschluss ein sehr intensives, spannendes aber unterm Strich faires Spiel entwickeln. 00 ging in der 18. Minute durch Sebastian Lindner erneut in Führung, doch Formentera Flyers versuchte weiterhin immer wieder mit gefälligen Aktionen den Ausgleich zu erzielen. Nach der Pause ging es bis zur 57. Minute so weiter. 00 mit optischem Übergewicht, Flyers mit einigen Chancen, besonders in der 41. Minute durch Wirth, dem alleine vor Gossmann der Ball versprang. In der 57. Minute dann das 1:3 durch den starken Lauterbach. Wer glaubte der Drops sei gelutscht wurde eines besseren belehrt. Schon zwei Minuten später erzielte nämlich Wirth mit einem schönen Flugkopfball den Anschlusstreffer zum 2:3. Die Flyers probierten alles, doch in der 65. Minute fiel dann der Treffer zum 4:2. Lauterbach erzielte nach schönem Doppelpass den Endstand. Am Ende erreicht 00 die nächste Runde verdient, allerdings war es ein hartes Stück Arbeit. Men of the match: die beiden Teams. Ref.: Faßbender/Merry (Ente).
 
44) Zweiter Gr. A - Dritter Gr. B (VF2)
Schwarz Gelb - Flamingo 4-1 (2-0)
SGG: Scholz, Schubach, Kleier, Ulmer, Fischer, Müller, Friedrichs; ACF: Grzemba, Seeger, Voigt, Hunger, Kaul, Durau, Adelowo A., Barac, Adelowo E., Tore: 1-0 Müller (20.), 2-0 Müller (33.), 3-0 Ulmer (51.), 3-1 Hunger (FE) (65.), 4-1 Fischer (66.). Bericht: Eigentlich eine relativ ausgeglichene Partie, das Ergebnis hätte auch anders ausfallen können. Flamingo erwischte den besseren Start, erspielte sich mit guten Kombinationen erste zum Teil gute Möglichkeiten, die größte endete nach einer Adelowo-Vater-Sohn-Kombination am Pfosten. In dieser Phase und auch später konnte Torwart Scholz einige Chancen zunichte machen. Schwarz-gelb fiel lange wenig ein, gegen hinten gut stehende Flamingos versuchte man es oft mit hohen Bällen aus dem Halbfeld in die Spitze, kam damit kaum zu Chancen. So war es kein Zufall, dass die Partie durch Standards vorentschieden wurde. Zweimal holte Müller Freistöße aus eigentlich unattraktiven Positionen heraus, die er beide Male mit Geschick und Glück selber verwandelte, einmal zentral aus knapp 20 Metern, einmal aus sehr spitzem Winkel, fast von der Außenlinie. In Hälfte zwei versuchte Flamingo, das Spiel stärker in die gegnerische Hälfte zu verlagern, Schwarz-gelb versuchte es mit Kontern. Als Ulmer eine schwarz-gelbe Kombination abschloss, war die Partie entschieden. E. Adelowo holte in der Endphase noch einen Elfmeter heraus, den Hunger souverän verwandelte, kurz darauf stellte Fischer mit einem etwas glücklich abgeschlossenen Konter den alten Abstand wieder her. Man of the match: Müller wegen der zwei Freistoßtore, die wie gesagt das Spiel entschieden. Ref.: Eckert (AFU); ein Schiri wg. Verlegung ausreichend.
 
45) Dritter Gr. A - Zweiter Gr. B (VF3)
Young Boys - New Globes 3-1 (1-0)
YB: Rüttgens, Wundrich, El Kadhurie, Isenrath, Würfel, Vidovic, Prybylla, Noll, Niesen. NG: Traczyk, Steinbeck, Voigt, Hoff, Mertens, Pütz, Cremer, Munoz. Tore: 1:0 Vidovic (8.), 2:0 Niesen (44.), 3:0 Vidovic (60.), 3:1 Hoff (69.). 6 Grad und feinster Sonnerschein begleiteten das Viertelfinale zwischen dem Titelverteidiger Young Boys (dritter Gruppe A) und den New Globes (zweiter Gruppe B). Durch die Platzierung in der Liga, benötigte der Titelverteidiger zwingend einen Sieg um die nächste Runde zu erreichen. Beide Teams sind mit einem Überschaubaren Kader angereist, sodass jeweils nur ein Teammitglied zur Auswechselung bereit stand. Young Boys versuchte ab der ersten Minute das Spielgeschehen zu diktieren um den notwendigen Sieg einzufahren. Die agile Sturmspitze Prybilla bracht die Young Boys in der 8. Minute in Führung. Im Style eines echten Knipsers hielt es den Fuß ganz bewusst in einen strammen Schuss und überwand so die herausragenden Torwart der Globes -Tratschyk. Dieser bewahrt sein Team auch in der Folgezeit immer wieder durch ausgezeichnete Paraden vor einem höheren Rückstand. Mitte der zweiten Hälfte waren dann auch die Globes wieder voll im Spiel. Das gute Passspiel und mit einem gute harmonierenden Sturmpaar sorgen sie regelmäßig für Entlastung, ohne den Torwart der Young Boys in Verlegenheit zu bringen. Vor allem und die linke Seite trieb Mertens sein Team immer wieder an. Kurz vor der Pause war wieder Prybilla im Mittelpunkt des Geschehens, in einem harten aber faireren Zweikampf ging er im Strafraum zu Boden und forderte 11-Meter. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber Stumm, sodass es mit einem 1:0 in die Halbzeit ging. Mit dem Anpfiff zu zweiten Hälfte machte YB wieder mächtig Druck. Durch diverse Weitschüsse versuchten sie zum Erfolg zu kommen. Entweder verfehlten diese ihr Ziel oder Tratschyk war zu Stelle und holte alles raus, was zu halten war. Nachdem verletztungsbedingten Ausfall von Würfel, brachten die YB Nießen ins Spiel. Dieser sorgte umgehend für eine  Belebung im Offensivspiel seiner Mannschaft. Die Taktik der Weitschüsse wurde weiterhin umgesetzt mit dem Unterschied das Nießen es sich in der 44. Minute nicht nehmen ließ, den Ball in die Winkel zu befördern. Wer jetzt im Nordpark dachte, das Ding ist durch hatte sich getäuscht. Die New Globes spielten weiterhin auf den Anschlusstreffer und glaubten an das Weiterkommen. Reihenweise wurde gute Chancen liegen gelassen, sodass leider auch ein drei gegen eins vor dem der nicht zum erhofften Torerfolg führte. In der Zwischenzeit konnte sich auch der Torhüter der YB mit einigen guten Paraden auszeichnen. Nach einem schnellen Angriff war es dann Vidovic, der in zehn Minuten vor Schluss mit einem satten unhaltbaren Flachschuss die vermeintliche Vorentscheidung herbeiführte. In den letzten zehn Minuten steckten die Globes weiterhin nicht auf und kamen immer wieder durch den guten Hoff zu Chancen. Leider reichte es aber nur noch zum Anschlusstreffer in den 69 Minute. Nach dem langen Ball nach vorne, setzte sich Hoff mit einer Körpertäuschung gegen Wundrich durch und ließ dem Torwart im 1 gegen 1 auch keine Chance. In den letzten Minuten des Spiels hatten die Globes noch die Chance zum 3:2, welches Ihnen aber verwehrt geblieben ist. Fazit: Ein sehr faires und gutes Viertelfinale, auf Grund der höheren Spielanteile, geht der Sieg für die YB in Ordnung. Man of the Match: Ohne Frage Traczyk, der durch viele Glanzparaden seine Mannschaft im Spiel gehalten hat. Ref: Holborn / Fecke (MC).
 
46) Vierter Gr. A - Erster Gr. B (VF4)
Rot Weiß - Kastanie 0-6 (0-2)
RWL: Kegler, Bahr, Bartels, Strehl, Tschirch, Ramm, Friedrich (eingewechselt: Blass, E. Setareh, Mi. Beckmann, Oder, Bayzun); K08: Tolksdorf, Dimmendaal, Kommerell, Huneke, Maar, Hermes, Gayl, (eingewechselt: Bönike, Schulte, Höltkemeyer, Bachmann). Tore: 0-1 (10. Hermes), 0-2 (16.Hermes), 0-3 (39. Hermes), 0-4 (44. Hermes), 0-5 (56. Maar), 0-6 (63. Bönike). Bes. Vork.: keine (ein sehr faires Spiel);
Men of the match : Hermes wegen seiner 4 Tore und Kegler, weil er mehrfach sehr gut blocken konnte. Bericht: Ein sehr kalter aber trotzdem schöner Sonntagmorgen, beide Mannschaften waren bei der Ankunft der Schiedsrichter bereits auf dem Feld und bereit, sofort loszulegen. Beide Mannschaften haben auch sehr stark angefangen. Es war tatsächlich so, dass das Spiel in einem sehr hohen Tempo geführt wurde. In der 10. Minute jedoch konnte Kastanie durch Hermes zum 0-1 in Führung gehen. Hermes war an diesem Tag in einer so ungeheuren Spiellaune, dass bei ihm einfach alles geklappt hat. Hermes konnte die nächsten 3 Treffer auch sehr gekonnt abschließen und wurde dementsprechend auch MOTM. Das Spiel im allgemeinen war geprägt von sehr guten flachen Pässen, die ich in der Form noch nicht in der Lohausenliga gesehen habe. Kastanie hat so schnell und so gut kombiniert, dass RWL mehr als nur einmal in Bedrängnis geraten ist und nur durch den starken Kegler eine höhere Niederlage abwenden konnte. RWL ist in den letzten Jahren wirklich zu einer sehr starken Mannschaft herangewachsen und hat in der Tat auch zeitweise ordentlich mithalten können. Allerdings hat Kastanie sich mal wieder in einen Rausch gespielt, sodass RWL keine Chance hatte, sich auf die die sehr starke Offensive einzustellen. Kastanie ist in dieser Aufstellung wirklich nur sehr schwer zu schlagen. Besonders erwähnenswert ist, wie fair das Spiel von beiden Mannschaften trotz Play-Off und trotz des enormen Tempos geführt wurde ... Ref.: Spirit (Büssenschütt, Darampoucas).

Halbfinale
am Nikolaus
 
47) Sieger VF1 - Sieger VF3
Null Null - Young Boys 2-4 (0-2)
Null Null: Goergens, Hamma, Kusenbach, Baer, Lauterbach, Klug, Lindner (eingewechselt: Klein, Gombarek); Young Boys: Rüttgers, Wündrich, A. Schlungs, Kreuzmann, El Khadouri, Vidovic, Barbier (eingewechsel: Armke, Niessen). Tore: 0:1 El Khadouri (11'), 0:2 Wündrich (32'), 1:2 Kusenbach (47'), 2:2 Lauterbach (53'), 2:3 Vidovic (58'), 2:4 Wündrich (66'). Gelbe Karte: nö, Rote Karte: nö. Kommentar: Die Neuauflage des letztjährigen Halbfinales sahen in Gestalt von Dirk Fischer, Lipski und Nölli drei Legenden der Liga von außen. Dann müßten diejenigen, die statt ihrer spielten, noch besser gewesen sein, lautet eine mögliche Schlußfolgerung, und es sei gesagt: es war tatsächlich ein Spiel auf hohem Niveau. Mit engagiert startenden Null Nullern einerseits, bei denen ein sehr überlegt agierender Baer aus der Abwehr heraus die Fäden zog, clever agierenden Young Boys andererseits, bei denen El Khadouri immer wieder Lücken im Defensivverbund von Null Null ausmachte und -nutzte. Der Mut zum Risiko, den Null Null nach Seitenwechsel zeigte, wurde rasch durch gut herausgespielte Tore belohnt. Gombarek rückte während dieser starken Phase seiner Mannschaft mit vielen Zweikämpfen mit Ballbesitz in den Mittelpunkt; es gelang den Young Boys jedoch zusehends, ihn zu doppeln und die Wege zu verstellen. Aus einer solchen Situation resultierte ein Angriff über den routinierten Nießen nebst Flanke; der Ball schien förmlich zu brüllen: "Nimm mich volley" (sorry, Dirk), was Adressat Vudovic denn auch tat - allein, er traf den Ball nicht so wirklich. Statt Torschuß eher eine Rückgabe zum stets aufmerksamen Keeper Goergens, der sich bereits im Landeanflug in die bedrohte Ecke befand, als der Ball vor ihm aufprallte, Flugrichtung und -höhe veränderte und nach gefühlten drei Sekunden zur allgemeinen Überraschung denn doch hinter Goergens einschlug. Null Null hatte sich vorher zu oft in der gut organisierten Abwehr der Büdericher festgelaufen, um genügend Kraft für die Wende zu haben; Wündrich krönte seine engagierte Leistung mit seinem zweiten Tor. Ein großes Kompliment an alle Spieler, vor allem an den Man of the Match Barbier, der immer antizipierte, wo er zu stehen hatte, viele Pässe von Null Null ablief und sofort Druck nach vorne machte. Ref.: Wellens, Schmid (TKR)
 
48) Sieger VF 2 - Sieger VF 4
Schwarz Gelb - Kastanie 1-2 (1-1)
Schwarz Gelb: Scholz, Kleier, Schubach, Fischer, Ulmer, Müller, Stemmer (eingewechselt: Friedrichs, Siepmann, Zundler, Bremm). Kastanie: Tolski, Jeremias, Aengevelt, Kommerell, Bachmann, Guenkel, Bönig (eingewechselt: Hunke, Maar, Egbert, Huncke, Dimmendahl, Höltmeyer, Geye, Kramer). Tore: 1:0 Fischer (2.), 1:1 Gunkel (14.) / 1:2 Aengevelt (60.). Men of the Match: Beide Torhüter! (Sie prägten das Spiel bis zum Ende mit tollen Paraden.) Kommentar: Am Nikolaustag mussten viele Lohausenliga-Familien zur Mittagszeit ohne ihre Männer, Väter, Söhne oder Freunde auskommen, denn die beiden Teams waren mit insgesamt 26 Spielern (!!!) in den Nordpark gekommen – das hätte fast für vier Mannschaften gereicht. Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag: es waren nicht einmal 120 Sekunden gespielt, da gingen die vermeintlichen Außenseiter von Schwarz Gelb bereits durch Fischer in Führung. Kastanie schüttelte sich kurz und legte dann richtig los. Schwarz Gelb hielt dagegen und es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten fast im Minutentakt. Dass dabei nur der Ausgleich für Kastanie in der 14. Minute fiel, lag zum Großteil an den überragenden Torhütern. Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel zunächst ein wenig und wurde auch ruppiger. Beide Teams schenkten sich nichts und boten dann wieder hochklassigen Lohausenliga-Fußball. Die Entscheidung fiel zehn Minuten vor Schluss durch Aengevelt. Bitter für die Schwarz Gelben, da sie unmittelbar vor dem Treffer ein vermeintliches Foulspiel gesehen hatten und lautstark protestierten. Die Aktion war sicherlich grenzwertig, aber aus Schiedsrichter-Sicht noch zulässig. Das letzte Aufbäumen der Schwarz Gelben war dann nicht mehr von Erfolg gekrönt, so dass Kastanie erneut ins Finale einziehen konnte. Insgesamt ein glücklicher Sieg in einem wirklich abwechslungsreichen und sehr ansehnlichen Spiel, das im Prinzip keinen Sieger verdient gehabt hätte ... Schiedsrichter: Puschwadt / Raffelsieper (Abwärts 85).

Finale um die Lohausenliga-Meisterschaft 2014/II
12. Dezember 2014
 
49) Young Boys Büderich - Kastanie 2-6 (0-3)
YBB: Rüttgers (TW), Wündrich, Friest, A. Schlungs, Vidovic, El Kadourrie, Niesen (eingewechselt: reutzmann, Armke, Przybyla). Kastanie: Tolksdorf (TW), Aengevelt, Kommerell, Bachmann, Jeremias, Boenig, Hermes (eingewechselt: Dimmendaal, Günkel, Hültemeyer, Maar, Hunecke, Kremer). Tore: 1:0 Aengevelt (4.), 2:0 Maar (24.) 3:0 Maar (35.) / 4:0 Büning (55.) 5:0 Hermes (64.), 5:1 Vidovic (65.), 5:2 Niesen (69.) 6:2 Jeremias (70.+3) Gelbe Karte: Vinkovic (70.+1). Bericht: Es war ein Spiel, was eines Finales in der Lohausenliga würdig war: temporeich, auf hohem mannschaftlichen und individuellen Niveau. Am Ende sollte bei dieser Neuauflage des Sommerfinales das Team mit der insgesamt geschlosseneren Mannschaftsleistung die Oberhand behalten. Schon vor Anpfiff des Spiels erarbeiteten sich die Kastanien ein optisches Übergewicht durch stilistisch einheitliches Auftreten in ihrem grün-braunen Trikots und das professionell durchgeführte fünf gegen zwei zum Warmmachen. Da konnten die Young Boys in ihrem Patchwork-Dress (jeder in einem anderen Rotton bei freier Hosenwahl) nicht ganz mithalten. So ähnlich war es dann zumindest zu Beginn des Spiels auch in der Praxis auf dem Platz. Die Kastanien starteten gut in die Partie, trugen ihre Angriffe sehr diszipliniert und variabel vor, eroberten Bälle im Mittelfeld und kamen dadurch schon nach vier Minuten zum 1:0 Erfolg durch Aengevelt. In der Folge entwickelte sich ein sehr munteres Spiel, was trotz des gefühlt knietiefen Bodens sehr technisch geführt wurde. In dieser Phase agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. Auffälligste Akteure auf Seiten der Young Boys waren dabei der routinierte Niesen und der quirlige Vidovic. Die Büdericher Jungmannen schafften es in dieser Phase Spiels jedoch nicht, ihre Bemühungen in etwas Zählbares umzuwandeln. Und so kam es, dass der Sturm der Kastanien in der 24. Minute mit dem 2:0 durch Maar Fakten schaffte. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Spiegelbild des bisherigen Verlaufs. Die Young Boys durchlebten ihre zweite Drangphase, es fehlte jedoch vor dem imaginären Strafraum des Gegners häufig der letzte kreative Impuls, sodass man sich häufig auf Schüsse aus der zweiten Reihe verlegte, die aber in ihrer Mehrzahl geblockt wurden oder ihr Ziel verfehlten. Und so kam es erneut, dass Kastanie erfolgreich konterte und mit dem Pausenpfiff das 3:0 -- wieder erzielt durch den guten Maar -- für sich verbuchen konnte. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel dann zerfahrener und Zusehens ruppiger, was auch daran lag, dass die Young Boys ungeachtet des Rückstandes unermüdlich couragiert zur Sache gingen. Das änderte sich auch nach dem 4:0 durch Büning in der 55. Minute nicht wesentlich. Zwölf Minuten vor dem Ende tauschten die Kastanien dann ihren Keeper, um auch dem Ersatzmann ein wenig Finalluft zu gönnen. Dieser durfte sich umgehend über das 5:0 durch Hermes in der 64. Minute freuen. Wer meinte, hier passiere wohl nichts wirklich Spannendes mehr, sollte sich getäuscht sehen, denn nun kamen die Young Boys nach einmal und erzielten direkt in der Anschlussminute das 5:1 durch Vidovic, um in der 69. das 5:2 durch Niesen nachzulegen. In dieser Phase des Spiels war dann ein wenig zu viel Feuer im Match und eine gelbe Karte für Vidovic wegen wiederholten Foulspiels fällig. Letztlich kam das Aufbäumen der Young Boys aber zu spät und LL-Torschützenkönig Jeremias setzte in der dritten Minute der Nachspielzeit mit dem 6:2 den Schlusspunkt. Unter dem Strich wird Kastanie mit einer über die Saison hinweg makellosen Bilanz ohne Punktverlust verdient Wintermeister. Men of the Match: Die gesamte Offensive von Kastanie, denn deren kluges variables Spiel ohne Eigennutz hat in diesem Finale den Unterschied gemacht. Ref.: Neunzig/Pflügge (Flyers).

Hier geht es zum Bericht in der Rheinischen Post.
 

360 Tore, 18 davon durch die No. 1
Unsere Torjäger 2014.2
Stand: Saisonabschluss, zusammengestellt von D.Fischer & A.Noll
1. Jeremias, Sebastian 18 K08   52. Hitzing, Björn 2 FF
2. Lauterbach, Felix 16 NN 52. Holborn, Falco 2 MC
3. Voigt, Yves 10 NG 52. Honnacker, Dominic 2 AFU
3. Wündrich, Andreas 10 YBB 52. Jörres, John 2 SoP
5. Aengevelt, Mark 8 K08 52. Klages, Philipp 2 EL
6. Adelowo, Anthony 7 ACF 52. Kleier, Stefan 2 SGG
6. Hamma, Joe 7 NN 52. Kreutzmann, Daniel 2 YBB
6. Müller, Pierre-Marcel 7 SGG 52. Krüger, Joachim 2 EL
6. Pesch, Nico 7 FF 52. Lal, Rinka 2 SoP
6. Schmalenberg, S. 7 SoP 52. Lohmann, Nils 2 AFU
11. Maar, Hendrik 6 ACF 52. Niesen, Benne 2 YBB
11. Oesterle, Arthur 6 MC 52. Odebrecht, Tom 2 TKR
11. Steinbeck, Thomas 6 NG 52. Rickert, Sebastian 2 FF
14. Bönig, Vincent 5 K08 52. Ruangroj, Nic 2 FF
14. Buchwald, Paul 5 RWL 52. Samus, Marcel-Marc 2 MC
14. El Kaddouri, Karim 5 YBB 52. Santos Steingen, C. 2 NG
14. Fischer, Björn 5 SGG 52. Schönfeld, Timm 2 SGG
14. Hermes, Lars 5 K08 52. Stemmer, Sebastian 2 SGG
14. Maar, Kevin 5 K08 52. Stermann, Arnd 2 FF
14. Marcial, Leon 5 A85 52. Ulmer, Marc 2 SGG
14. Rayermann, Stephan 5 EL 52. Zundler, Patrick 2 SGG
14. Wasielewsky, Martin 5 EL 83. Bachmann, Clemens 1 NG
23. Albermann, Dave 4 TKR 83. Barac, Damir 1 ACF
23. Friedrich, Felix  4 RWL 83. Bartels, Niclaas 1 RWL
23. Jakobi, Armin 4 AFU 83. Bayzin, Can 1 RWL
23. Krämer, Justin 4 NG 83. Beckmann, Michael 1 RWL
23. Schulte, Stephan 4 K08 83. Buntenbroich, Tobias 1 EL
23. Setareh, Leo 4 RWL 83. Dallmannn, Marius 1 ACF
23. Wellens, Leo 4 TKR 83. Denkewitz, Jan 1 NN
30. Bachmann, Eric 3 K08 83. Friedrich, Dominik 1 SGG
30. Barbier, Patrick 3 YBB 83. Gossmann, Carsten 1 NN
30. Bartels, Boris 3 EL 83. Graf, Hendrik 1 A85
30. Büssenschütt, S. 3 SoP 83. Graf, Jan 1 A85
30. Durau, Heiko 3 ACF 83. Hellbeck, Tom 1 A85
30. Fischer, Dirk 3 NN 83. Höltkemeyer, Carsten 1 K08
30. Gehlhaar, Tobias 3 FF 83. Hoven, Patrick 1 FF
30. Hecker, Andreas 3 NG 83. Jäger, Robin 1 NN
30. Hoff, Uwe 3 NG 83. Kaul, Patrick 1 ACF
30. Huneke, Alain 3 K08 83. Klein, Daniel 1 NN
30. Hunger, Kai-Uwe 3 ACF 83. Klingenhöller, Benno 1 AFU
30. Kommerell, Thomas 3 K08 83. Krywalsky, Robin 1 A85
30. Kusenbach, Holger 3 NN 83. L'schneider, Lukas 1 NN
30. Kutup, Bacho 3 K08 83. Lindner, Sebastian 1 NN
30. Schlungs, Andreas 3 YBB 83. Lorenz, Marco 1 MC
30. Schmitz, Marc 3 SGG 83. Messiha, Christoph 1 YBB
30. Seeger, Heiko 3 ACF 83. Mozart, "Mo" 1 EL
30. Sövegjarto, Ralf 3 FF 83. Olepp, Tim 1 NG
30. Tillmann, Marc 3 SGG 83. Pechan, Frederik 1 A85
30. Tschirsch, Patrick 3 RWL 83. Przybyla, Timo 1 YBB
30. Vidovic, Toni 3 YBB 83. Roosen, Lorenz 1 NN
30. Wirth, Peter 3 FF 83. Samus, Nick 1 MC
52. Baer, Raphael 2 NN 83. Schäfer, Florian 1 AFU
52. Bielefeld, John-Pierre 2 MC 83. Staudinger, Fabian 1 NN
52. di Martino, Fabio 2 MC 83. Steiner, Frank 1 AFU
52. Dietrich, Malte 2 AFU 83. Strehl, Philipp 1 RWL
52. Eckert, Tim 2 SGG 83. Tillmann, Benjamin 1 MC
52. Erkelenz, Dennis 2 SoP 83. Vossen, Piet 1 EL
52. Faßbender, Patric 2 EL 83. Waßmer, Johannes 1 FF
52. Fecke, Pierre 2 MC 83. Weißmann, Timm 1 AFU
52. Feldmann, Frieder 2 A85 83. Würfel, Andreas 1 YBB
52. Günkel, Philip 2 K08 122. Eigentore 5
 
 

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